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Klingenfall Die Geschichte der fallenden Klingen
Kapitel 1 Kapitel 2 Kapitel 3 Kapitel 4 Kapitel 5 Kapitel 6 Kapitel 7 Kapitel 8 Kapitel 9 Epilog

Silithus[]

Es ist einige Zeit her seit sich Reisende, Abenteurer, Soldaten der Horde und Allianz, Glücksritter und zwielichtigere Gesellen sich nach Silithus begeben haben.
Die Goblins des Bilgewasser-Kartells sind am Sammeln eines seltsamen Minerals und es folgten Konflikte zwischen der Horde und Allianz, eine kleine Gruppe Helden hat sich jedoch der fürchterlichen Magie der Klinge angenommen.

Unweit eines Lagers der Goblins tuscheln einige Personen.
“Verdammte Goblins. Sie haben schon verdammt viel von dem Zeug abgebaut” grummelt der Mensch vor sich hin.
Eine Sturmkrähe krächzt hoch über ihm.
“Wir sollten uns bewegen, irgendjemand kommt” mahnt die Kurierin, kurz nachdem sie zur Sturmkrähe geblickt hat.
Beide schauen sich für einen Moment um, bevor sie sich zur nächsten Deckung hinter einer Aufwölbung machen, die durch den Einschlag von Sargeras Klinge entstanden ist.

Angeführt von einem Zwerg, wandern auch eine Pandarin und ein Mensch durch die Ödnis von Silithus.
“Oh je, oh je, hier siehts ja wirklich schlimm aus” staunt die Pandarin.
Der Zwerg grummelt vor sich hin, bevor er murrend etwas von sich gibt. “Kleine, du weißt garnicht wie schlimm. Die Elemente schreien… Ich hoffe irgendjemand gescheites ist schon vor Ort und kümmert sich drum. Ich glaub nicht das ich hier helfen kann, vorallem ganz alleine..”
“Hey, du hast uns dabei, du bist nicht alleine!” erwidert der Mensch.
Der Schamane schaut kurz zum Menschen und grinst. “Ach! Hast ja recht Kleiner!”
Dennoch schaut der Zwerg wieder auf den Weg vor ihm, mit zusammengezogenen Brauen.

Der Soldat und die Kurierin beobachten die Gruppe aus ihrem Versteck heraus.
“Wenn sie weiter in diese Richtung laufen, werden sie in eine der Goblin-Baustellen tappen” flüstert der Soldat.
“Sollen wir etwas unternehmen?” fragt ihn die Kurierin.
Einige Momente vergehen, während der Soldat einen grübelnden Blick aufsetzt.
“Also?” fragt die Kurierin erneut.
“Fein!”. Der Soldat seufzt. “Dann aber schnell bevor irgendwelche Goblins sie bemerken.”

So laufen die beiden aus ihrer Deckung zu den drei Wanderern.
“Psst!, Hey! Was macht ihr hier?” sagt der Soldat, irgendwo zwischen lautem Flüstern und leisem Brüllen, als er sich der Gruppe nähert.
Die Prozession hält an als sie den Soldaten bemerken.
“Oh Hallo! Wie schön hier ein paar Freundliche Gesichter zu sehen!” ruft die Pandarin dem Soldaten zu.
“Nicht so laut!” Der Soldat sieht sich für einen Moment um. “Wisst ihr nicht das die Horde hier aktiv ist? Seid ihr Lebensmüde?”
Die Nachtelfe hinter ihm winkt den Wanderern zu. “Ihr müsst viel Glück haben das ihr bisher nicht von den Goblins entdeckt wurdet”
“Eh, Goblins?” murrt der Zwerg. “Achso, ja wir haben ein paar von denen Vermöbelt als wir aus dem Un’Goro Krater kamen. Machen die hier Ärger?”
Der Soldat schaut den Zwerg für einen Moment an, nickt dann kurz. “Allerdings. Sie sind hier fleissig am abbauen.”
“Abbauen?” Der Zwerg sieht Richtung Klinge, dann wieder zum Soldaten. “Was bauen sie ab?”
“Wissen wir nicht” sagt die Nachtelfe unverblümt.
Ein zorniger Blick folgt vom Soldaten, denn die Kurierin nur mit einem Lächeln und Schulterzucken erwidert.
“Das klingt nicht gut. Die Elemente schreien vor Schmerzen und diese Bastarde quälen Azeroth noch mehr? Wir müssen zur Klinge” bestimmt der Zwerg. Er dreht sich um und folgt weiter seinem Pfad zur Klinge.
“Hey… fein, dann folgt mir.” Der Soldaten joggt an die Spitze der Gruppe. “Nicht das ihr noch ihn ein Goblin-Lager stolpert.”
“Danke Kleiner!” brummt der Zwerg.
Und so gehen die Fünf, weiter ins Zentrum von Silithus. Eine Sturmkrähe zieht über ihnen ihre Kreise.

An der Klinge, im Zentrum von Silithus, stehen bereits drei Gestalten.
Die Gnomin werkelt an einem Apparat, der wohl vormals ihr Roboschreiter war.
“Du hast deine ganze Maschine auseinander genommen und eine neue daraus gebaut?” staunt die Frau.
“Natürlich, nichtth leichter alth dath”, winkt die Gnomin ab. “Aber thei tho gut und bring mir einen Brocken von dem Theug.”
Die Frau nickt und geht zu einem kleinen Brocken, blau und golden glitzernd.
“Sei vorsichtig damit. Wir wissen noch nicht was das ist.” murrt der Todesritter.
“Keine Sorge, ich bin vorsichtig, Vater” erwidert die junge Frau, während sie vorsichtig ein Stück des seltsamen Minerals aufnimmt. Ihre Augen werden weit, die Macht dieses kleinen Stücks scheint sie fast zu überwältigen. “Thea!” brüllt der Todesritter und greift nach der Hand der junge Frau und entreißt ihr das Stück. Die Frau blinzelt ein, dann zweimal und schaut verwirrt zu ihrem Vater
“Ich sagte doch, sei vorsichtig…” Der Todesritter sieht mit zusammengezogenen Brauen zu seiner Hand in der das seltsame Mineral nun sanft glüht.
“Was ist das nur für Zeug?”
“Dath finden wir gleich herauth. Bitte leg eth in den Kopf” und die Gnomin deutet auf den ehemaligen Kopf ihres Roboschreiters, der jetzt mit offenem Schnabel wohl eine Art Aufbewahrungskammer entspricht.
Zügig geht der Todesritter zur Maschine und stopft das Stück in den geöffneten Kopf.
“Danke vielmalth. Jettht bitte einen Thritt thurück” warnt die Gnomin.
Die Frau und der Todesritter gehen einen Schritt von der Maschine zurück.
Einige Knöpfe werden von der Gnomin betätigt. Der Kopf des Maschine schließt sich um das Stück und beginnt sich unter leisem Surren zu drehen.
“Und? Was ist das für ein Mineral?” fragt die junge Frau.
“Abwarten, dath dauert noch etwath” antwortet die Gnomin während sie die Anzeigen ihres Apparates studiert.
Der Kopf der Maschine beginnt auf einmal um ein vielfaches schneller zu rotieren und ein Alarmton wird von der Maschine abgegeben.
“Oh nein, hör auf du blödeth Ding!” die Gnomin fummelt an ein paar Tasten.
Lichter blinken an der Maschine, und mit einem lauten “puff” fliegt der Kopf in einem hohen Bogen in die Luft und explodiert dort spektakulär.
“AHH, nein!” schreit die Gnomin auf, sich die Haare raufend.
“Ich schätze das sollte nicht passieren?” fragt der Todesritter kalt.
“Natürlich nicht!” antwortet die Gnomin schnippisch.
Sie studiert die Anzeigen ihrer Maschine und klopft dann frustriert auf die Maschine.
“Verdammt! Diethe Werte taugen thu nichtth!” grummelt sie vor sich hin.
“Also, wissen wir immernoch nicht was das ist?” fragt die junge Frau.
“Was auch immer es ist, es ist sehr mächtig” antwortet der Todesritter, während die Reste des Kopfes neben ihm herunter prasseln.
Die Gnomin sitzt, mit herunterhängendem Kopf, vor ihrer Maschine.
Die junge Frau sieht sich um. “Hört ihr das?”
Irgendwo ist ein schaben und kratzen zu hören.
Die Gnomin scheint immer noch niedergeschlagen, während der Todesritter sich umsieht.
“Irgendwas, ist da….”murrt der Todesritter.
Nach einigen weiteren Moment des Schabens und Kratzens, diesmal viel näher, kehrt erstmal ruhe ein. Nur für einen Moment, bevor die Ruhe durch ein Seltsames Klicken, Klackern und Quitschen gestört wird.
“Irgendwas stimmt hier nicht. Sei auf alles gefasst.” sagt der Todesritter während er seine Runenklinge zieht. Die Geräusche verstummen erneut für einen Moment.
“Verdammteth Ding!” schreit die Gnomin auf und schlägt noch einmal auf ihre Maschine ein.
Wie nach einem Startschuss, graben sich auf einmal mehrere Silithiden aus dem Boden und umkreisen die Gruppe.

Etwas entfernt schreiten zwei Draenei und ein Dämonenjäger durch die Ödnis von Silithus.
“hmpf, dieser Ort ist ja noch schlimmer als vor tausend Jahren….” sagt der Nachtelf abschätzig. “Nicht das er vorher nicht schon schlimm genug war”
“Diese Zerstörung ist gewaltig, zugegeben. Aber es scheint sich nur auf dieses Gebiet zu beschränken.” erwidert der Verteidiger.
“Hoffentlich bleibt es so, aber wenn….” stoppt der Dämonenjäger seine Rede.
Er sieht zu einem Hügel, der zwischen ihm und der Klinge ist.
“Verdammte Silithiden!” schreit er als er seine Klingen zückt und sich auf den Weg über den Hügel macht.
“Was hat er aufeinmal?” fragt die Anachoretin.
“Ich weiß es nicht, aber wir sollten uns das auch ansehen” erwidert der Verteidiger.
Und so laufen sie dem flinken Dämonenjäger hinterher.

“So, die Allianz ist also schon an dieser Sache dran?” fragt der Abenteurer den Soldaten.
Die Fünfergruppe ist nach einigem wandern fast an der Klinge angekommen.
“Ja, die Jungs vom SI:7 haben ein paar ihrer Leute ziemlich schnell hergebracht. Ich glaub nicht das mein Bericht sie so schnell erreicht haben könnte. Obwohl ich hier vermutlich eine der besten Kuriere von ganz Kalimdor habe!” prahlt der Soldat und sieht zu seiner Nachtelfischen Kollegin mit einem zu freundlichen Lächeln. Diese verdreht nur die leuchtenden Augen.
“Oh, gut. Wenn die Allianz Leute schickt wirds hier bestimmt bald besser” sagt die Pandarin ganz nebenbei.
Der Zwerg, immer noch recht mürrisch, horcht auf und sieht zur Seite “Oi! Dort ist ein Kampf!”
Die gesamte Gruppe bleibt stehen und sieht in die Richtung die der Zwerg erwähnte.
“Ist es die Horde?”fragt der Soldat.
“Nein, sieht nach ein paar Draenei und Menschen aus. Die kämpfen mit diesen Silithiden” erwidert der Abenteurer. “Ich denke wir sollten ihnen helfen. Diese Biester sehen ziemlich garstig aus” sagt die Pandarin fast zu fröhlich als sie zum Kampfgetümmel losprischt.
“Hey, das ist doch nicht euer Ernst?” stammelt der Soldat, als der Zwerg und der Abenteurer ihrer Freundin folgen. Die Kurierin klopft ihm auf die Schulter “Komm schon. Wenn sie da vorne nicht schnell fertig werden, könnte die Horde uns entdecken.”
Mit einem seufzen schließt sich der Soldat der Kurierin an, welche kurz vor ihm los rannte. Die Sturmkrähe folgt in einem Sturzflug.



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