Die Aldor Wiki
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Klingenfall Die Geschichte der fallenden Klingen
Kapitel 1 Kapitel 2 Kapitel 3 Kapitel 4 Kapitel 5 Kapitel 6 Kapitel 7 Kapitel 8 Kapitel 9 Epilog


Tanaris[]

Irgendwo südlich von Gadgetzan.
Drei Gestalten bahnen sich einen Weg durch die harsche Wüste von Tanaris.
“Bist du sicher, dass sie uns überhaupt willkommen heißen werden?” Fragt eine junge Frau.
Die Gnomin, auf ihrem Roboschreiter voran reitend, zuckt nur mit den Schultern. “Theit der Thache mit Todeththwinge thind die thugänglicher. Hab gehört dath thie auf einer Inthel vor Pandaria mit einigen Abenteurern thuthammen gearbeitet haben. Und dann die Thache mit Garoththh...”
Die junge Frau holt zum Todesritter auf und schaut ihn besorgt an. “Willst du das wirklich machen Vater? Ich weiß auch nur dass was erzählte wurde… aber… “ Sie schaut nach vorne, an der Gnomin vorbei, zu dem Berg in der Ferne, der die Höhlen der Zeit beherbergen soll. “Könntest du nicht einfach nach Acherus gehen und dich dort umhören? Hilfe bei den Drachen scheint mir…gewagt“
Für eine Weile stapfen diese Gefährten durch den Wüstensand bevor der Todesritter etwas von sich gibt. “…ich weiß nicht was mit den anderen Todesrittern passiert ist, dass sie ohne Vorwarnung ihren größten Verbündeten einfach so angreifen” Er hält für einen Moment inne, hebt den Kopf und wendet den Blick gen Himmel, gen Argus. “Es könnten Dämonen ihre Finger im Spiel haben… “ er senkt den Blick wieder und sieht zu seiner Tochter. “Oder schlimmeres. Ich werde nicht blind nach Acherus zurückkehren. Ich muss wissen wie es zu diesem Angriff gekommen ist.”
Der Todesritter konzentriert seinen Blick wieder auf sein Ziel, die Höhlen der Zeit. Es vergeht einige Zeit in der das Trio die Wüste im Stillen durchwandert.
Die Gnomin schaut auf, kratzt sich am Kopf und dreht sich dann auf ihrem Sitz, um die beiden Menschen anzusehen. “Altho, wir thollten unth etwath thputen.” Sie deutet auf den Horizont. Düstere gelbbraune Wolken sammeln sich in der Ferne. “Ein Thturm kommt…”
Kaum hat sie das gesagt, dreht sie sich wieder auf ihrem Sitz nach vorne und mit einem kurzen Knopfdruck erhöht sich die Geschwindigkeit des Roboschreiters von einem gemächlichen Trab zu einem flotten Schritt.
Ohne irgendwelche Widerworte beginnen auch der Todesritter und die junge Frau ihren Lauf.

Einige Zeit später, immer noch ein gutes Stück entfernt von den Höhlen der Zeit, beginnt die junge Frau langsamer zu werden. “Ich…ich kann nicht mehr…” schnauft sie, den Blick zum Himmel gerichtet, der sich inzwischen sehr verdunkelt hatte. “Die Wolken...verdecken schon den ganzen Himmel...wir schaffen es nicht bis zu den Höhlen bevor der Sturm losbricht, oder?” Kaum hat sie das gesagt, verändert sich die Wolkendecke. Sargeras, der gefallene Titan, wird von einem Lichtstrahl aus den Wolken gezogen. Die Wolken schwinden, geben aber den Titanen frei, welcher den Himmel von einem Horizont zum anderen füllt.
“Was...was…. ist das?” stammelt die junge Frau. Mit großen Augen fällt sie auf die Knie, fassungslos vor dem Anblick vor ihr.
Der Roboschreiter der Gnomin bleibt stehen als sie mit offenem Mund gen Titanen blickt. “Ach du heilige Kurththluthththicherung! Dath kann doch nur …dath muthth!” Aufgeregt springt sie von ihrem Roboschreiter um ein Türchen an der Seite dessen zu öffnen. Nach etwas Gefummel hebt sie ein sonderbares Gerät vor sich und richtet es auf den Titanen welcher inzwischen ein Schwert in seiner gewaltigen Hand manifestiert hatte.
Während die junge Frau am Boden zerstört scheint und die Gnomin mit ihrer Erfindung herumspielt, schaut der Todesritter mit gerunzelter Stirn nach oben. “…so endet es also?”. Er schaut zu seiner Tochter, dann wieder nach oben. Die Klinge des Titanen bewegt sich auf Azeroth zu. Ohne irgendwelche Worte kniet sich der Todesritter neben seine Tochter und umarmt sie. Die junge Frau blinzelt verwirrt durch diese Geste und schaut ihren Vater an.
Runen beginnen auf der Ausrüstung des Todesritters zu leuchten. “Ich werde dich nicht an die Dämonen verlieren. Nicht wie deine Mutter. Selbst wenn es Azeroth selbst kostet.” Kaum hat er das gesagt beginnen mehrere Schichten dicken Eises sich um beide zu bilden bis sie von einer Eisigen Hülle umgeben sind.
Die Klinge des Sargeras bohrt sich westlich des Trios, in Silithus, tief in die Erde. Der sandige Untergrund erzittert gefolgt von einer gewaltigen Schockwelle. Sand türmt sich zu einer Welle und verschlingt das Trio.
Sargeras Griff um sein Schwert lockert sich und er wird nach Argus gezogen. Kurz darauf schließt sich das Portal das Argus und Azeroth verbunden hat. Es bleibt nur noch ein blasses Leuchten am Himmel.

Ein mechanisches Scharren ist im Sand von Tanaris zu hören, bis nach kurzer Zeit zwei metallische Klauen sich aus dem Wüstenboden graben. Es ist der Roboschreiter an dem sich die Gnomin festhält. Sie hustet und schüttelt den Kopf, Sand fliegt hierhin und dorthin. “Bah...Thand…” Sie spuckt aus.”thum Glück hat mein Kleiner eine Thaufelfunktion…”. Nach einem kurzen Moment des Durchatmens schaut sich die Gnomin um. “hmm…Moment mal...wo itht…” aufgeregt springt sie auf, die Wüste mit den Augen absuchend. “oh nein, nein, nein!”
Sie drückt ein paar Knöpfe auf ihrem Roboschreiter. “Na komm... Thuchmoduth…na loth…” Der Kopf des Schreiters dreht sich, einen mechanischen Ton von sich gebend, bis es in eine bestimmte Richtung blickt und einen schrillen Ton von sich lässt. “Na loth, Thaufelmoduth! Und mach thnell!”
Die Maschine beginnt mit ihren Metallklauen den Wüstenboden umzugraben. Nach kurzem scharren stößt die Maschine auf etwas hartes, die eisige Kuppel des Todesritters, tief versunken unter dem Sand. “Wath? nein, du tholltetht doch nicht die beiden thuchen…mein Magograph…hmm, ich thätthe einfach tho dort laththen können wir thie auch nicht. Na gut, grab die frei”
Es vergehen einige Minuten bis ein Teil der Eiskugel frei liegt. Kaum ist die Kugel frei genug das ein Mensch ohne Probleme raus klettern kann beginnt Schicht um Schicht des Eises wegzutauen. Unterstützt vom Todesritter klettert die junge Frau aus der Kugel und Grube, gefolgt vom Todesritter selbst.
“Ich dachte das wäre es für uns...Azeroth...gibt’s noch?” Die junge Frau setzt sich zitternd auf den Wüstenboden, scheinbar immer noch mitgenommen.
Der Todesritter hingegen schaut sich nur stoisch im. Er sucht den Himmel ab, dann die nähere Umgebung, gefolgt vom Horizont.
“Azeroth scheint es überlebt zu haben” murrt er. “Aber der Schaden…könnte das noch ändern”.
Die junge Frau und die Gnomin schauen fragend zum Todesritter und folgen dann in die Richtung in die er Blickt.
Sargeras gewaltiges Schwert ragt aus dem Boden im Westen, selbst die höchsten Berge werden von der Größe dieser Waffe dominiert.
“Was...war das für ein Wesen?” stammelt die junge Frau.
“Thath, war vermutlich Thargerath. Bothth der brennenden Legion” gibt die Gnomin zum Besten. “Wir können unth glücklich thätthen dath wir noch leben…”
“Wir müssen uns das ansehen” unterbricht der Todesritter. Kaum hat er das gesagt stapft er auch schon gen Westen los.
Die junge Frau zögert für einen Moment, rappelt sich dann aber auf und folgt ihm. Die Gnomin hingegen dreht sich zu ihrem Roboschreiter um. “Ich habe hier noch wath thu finden. Ich komme nach!”
Und so begeben sich der Todesritter und die junge Frau zur Wunde in Silithus.



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