Ulduar Instanz

Ulduar ist ein gigantischer Titanenkomplex im Norden der Sturmgipfel in Nordend.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ordnung Azeroths[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

Nachdem die Titanengeschmiedeten die Alten Götter und ihre Verbündeten besiegt hatten, kehrte auf Azeroth zaghaft Frieden ein.[1] Odyn und die Wächter begannen anschließend, einen gigantischen Komplex in den Sturmgipfeln zu errichten, welcher einerseits Yogg-Sarons Gefängnis beherbergen sollte, gleichermaßen aber auch Standort der Seelenschmiede wurde und den Titanengeschmiedeten als Hauptbasis auf Azeroth diente. Aufgrund seiner Verdienste im Krieg gegen das Schwarze Imperium fiel die Hauptverantwortung über Ulduar an Odyn.[2]

Die Hallen der Tapferkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

Die Hallen der Tapferkeit waren ursprünglich ein Teil Ulduars. Nachdem die Protodrachen im frühzeitlichen Azeroth Galakrond besiegt hatten, überzeugte Tyr die übrigen Wächter, fünf auserwählten Drachen einen Teil ihrer titanischen Macht zu schenken, auf dass sie Azeroth bewachen sollten.[3] Die Segnung der zukünftigen Aspekte fand allerdings ohne Odyns Einverständnis statt, welcher sich daraufhin wütend nach Ulduar zurückzog. Seiner Ansicht nach würden die Aspekte bei der Aufgabe versagen und so beschloss er, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und Wächter zu schaffen, die dieses Namens auch würdig waren. Dazu wandte er sich an die Vrykul, welche für ihn den Inbegriff des Kriegers verkörperten. Entgegen den Einwürfen der anderen Wächter ließ sich Odyn nicht von seinem Kurs abbringen und unterstützt durch Helya siegelte er einen Teil Ulduars als Basis für seine neue Armee ab, welcher sich schließlich in die Lüfte erhob und später als "Hallen der Tapferkeit" bekannt werden sollte. Die Vrykul ließ er wissen, dass all jene, welche einen glorreichen Heldentod sterben würden, in diesen Hallen weiterleben würden.[4]

Der Fall der Wächter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

Nachdem Loken sich im Zuge seines Verrats Odyn entledigt hatte und die Hallen der Tapferkeit bis in alle Ewigkeit versiegelt bleiben sollten[5], kehrte der verdorbene Wächter nach Ulduar zurück. Inzwischen hatte Mimiron begonnen, Anomalien an den neuen Titanengeschmiedeten festzustellen. Loken sah dies entsprechend als Bedrohung für seine Machenschaften und versuchte, den Wächter in einem "Unfall" ums Leben kommen zu lassen. Mimiron hatte Glück im Unglück: seine Mechagnome konnten seinen Geist retten und schufen ihm einen neuen, metallenen Körper. Das Ereignis prägte den Wächter allerdings nachhaltig und Mimiron zog sich völlig in seine Werkstätten zurück. Aus Angst, Mimirons Schicksal könnte weitere Wächter hellhörig werden lassen, beschloss Loken auch gegen jene vorzugehen. Während er Freya unterwarf, belagerten Ignis und Volkhan Hodir. Weder Tyr noch Archaedas fielen Lokens Machenschaften zum Opfer, allerdings war Tyr auch bei Weitem nicht in einer Position, Loken direkt anzugreifen.[6] Gemeinsam mit Ironaya zogen sie sich an die Ausläufer der Sturmgipfel zurück. Loken blieb indessen in Ulduar unter welchem ein nur mehr schwach gebändigter Yogg-Saron sich deutlicher zu rühren begann.[7]

Entdeckung Ulduars[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wrath-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Wrath of the Lich King.
Seit der Entdeckung von Ulduar in den Sturmgipfeln haben sich Abenteurer in Richtung der Titanenstadt aufgemacht, um mehr über ihre mysteriöse Vergangenheit in Erfahrung zu bringen. Die Nachforschungen haben ergeben, dass der prachtvolle Komplex in erster Linie als Gefängnis dient, gedacht, um den Alten Gott des Todes, Yogg-Saron, für alle Ewigkeit gefangen zu halten. Dem uralten Schrecken ist es jedoch gelungen, seine Wächter zu verderben, und er ist nun dabei, seine letzten Fesseln abzuwerfen.

Im Angesicht der Gefahr, die durch Yogg-Sarons unmittelbar bevorstehende Freiheit droht, hat eine Gruppe Sterblicher Vorbereitungen für einen Angriff gegen die Stadt getroffen. Es wird einer gewaltigen Kraftanstrengung bedürfen, die eisernen Diener und die hoch aufragenden Verteidigungsanlagen zu bezwingen – und doch mag selbst ein solch großartiger Sieg nicht ausreichen, um den Wahnsinn, der in den Tiefen haust, zu vernichten.[8]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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