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Todesritter P&P

Todesritter sind untote Streiter, welche erstmals von Gul'dan nach dem Ersten Krieg erschaffen wurden. Später bildeten sie auch für den Lichkönig eine wichtige Waffe, bevor sich jene, die fortan als Ritter der Schwarzen Klinge bekannt wurden, von Arthas loslösten.

Offizielle Klassenbeschreibung[]

"Als die Kontrolle des Lichkönigs über seine Todesritter gebrochen war, sannen seine ehemaligen Champions auf Rache für die Taten, die sie unter seinem Befehl begehen mussten. Doch nachdem sie Genugtuung erhalten hatten, waren die Todesritter plötzlich ohne Ziel und Heimat. Einer nach dem anderen kamen sie ins Land der Lebenden, um eine neue Bestimmung zu finden.

Mit einer Plattenrüstung so schwarz und undurchdringlich wie Schatten beschwören Todesritter Tote aus ihrem Grab, um an ihrer Seite zu kämpfen, und stellen sich direkt ihren Feinden, während sie von ihren Verbündeten unterstützt werden.

Diese düsteren Helden beherrschen die Mächte des Eises, des Blutes und des Untodes. Eis macht ihre Schläge noch schneidender, Blut verstärkt ihre Körper und der Untod erlaubt ihnen, in der Hitze der Schlacht in unheiligen Zorn auszubrechen. Die Augen eines Todesritters zeugen von unzähligen Grausamkeiten. Gegner, die zu lange in sie hineinblicken, spüren, wie die Wärme aus ihrem Körper flieht und eiskaltem Stahl weicht.

  • Verteidigung: Um sich selbst und ihre Verbündeten vor dem Tod in der Schlacht zu retten, schützen Todesritter sich mit schwerer Rüstung und parieren Angriffe mit ihren Klingen.
  • Nahkampfschaden: Die Runenklingen der Todesritter sind mit dunkler Magie erfüllt. Sie können die Macht ihrer Runen für bösartige Angriffe nutzen.
  • Fähigkeiten: Als ehemalige Champions des Lichkönigs können Todesritter die Toten als ihre Diener herbeirufen, ihre Feinde im Eis einfrieren und mit schwächenden Krankheiten heimsuchen.
  • Runenschmieden: Todesritter haben eine enge Verbindung zu ihrer Klinge und können Runen darauf schmieden, um ihre Macht zu erhöhen."[1]

Spezialisierungen[]

"Im Untod entwickeln manche Todesritter eine besondere Vorliebe für das Blut und die Knochen der Lebenden. Sie schneiden sich in ihre Feinde, halten sich mit tödlichen, blutigen Schlägen am Leben und benutzen die blutigen, zertrümmerten Überreste der Toten, um ihre eigene Verteidigung zu stärken. Diese blutroten Ritter verbiegen selbst die Regeln der Sterblichkeit, um das Kampfgeschehen zu kontrollieren."[2]

"Frosttodesritter kombinieren Kampfstärke mit übernatürlicher Kälte und unterkühlen ihre Gegner bis auf die Knochen – bis ihr Kampfgeist gebrochen ist. Im Gegensatz zu Magiern, die lernen, Frostmagie sehr effektiv einzusetzen, bestehen diese Todesritter praktisch daraus. Ihre verwesenden Herzen werden von Raureif umschlossen. Diese gefrorenen untoten Krieger führen zwei Klingen, um mit Gewalt zuzuschlagen und jeden mit tödlicher Kälte zu überziehen, der sich ihnen in den Weg stellt."[2]

"Obwohl sie vom Einfluss des Lichkönigs befreit sind, verkörpern manche Todesritter noch immer die unablässig verderbende Natur der Geißelseuche, die einst drohte, Azeroth zu verschlingen. Wem auch immer ihre Treue gilt und was auch ihr Ziel sein mag, bleiben sie Schänder alles Lebenden; nie ist ihre Kaltblütigkeit offensichtlicher, als wenn sie bedroht werden. Diese unheiligen Todesritter, Verursacher der tödlichsten Krankheiten – und Meister darin, unheilige Diener aus dem Boden auferstehen zu lassen – sind brutale Nahkämpfer, die mit der Macht einer ganzen untoten Legion zuschlagen und eine Pestilenz entfesseln, die ihre Feinde vernichtet."[2]

Hintergrund[]

Gul'dan und die ersten Todesritter (5 nDP)[]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.
Im Rahmen des Ersten Krieges war Gul'dan ins Koma gefallen und Orgrim Schicksalshammer hatte die Führung über die Horde übernommen. Nachdem er sich des Schattenrats um 4 nDP[3] entledigt hatte, träumte Schicksalshammer von einer Zeit, da die Orcs zu ihren alten Traditionen und Bräuchen zurückfinden würden und verbot den Einsatz von Teufelsmagie.[4][5][6]

Paladine und andere Soldaten der Allianz im Kampf mit den Todesrittern.

Todesritter.jpg

Als Gul'dan schließlich aus seinem Koma erwachte, hatte er keinerlei Macht mehr. Er wusste, dass er Orgrims Vertrauen gewinnen musste, falls er nicht das grausige Schicksal der anderen Hexenmeister teilen wollte. Gul'dan sah, dass die Horde verzweifelt nach neuer Stärke strebte, um im bevorstehenden Krieg mit den Menschen nicht unterzugehen. Er verkündete Schicksalshammer, dass er neue Krieger erschaffen könnte, die den Zauberwirkern der Menschen in nichts nachstünden.[7]

Ich werde dir Kreaturen erschaffen, die du niemals zuvor gesehen hast, mächtiger Doomhammer. Krieger, die nur dir allein gehören. Mit ihrer Macht und unserer Magie werden wir die Zauberer dieser Welt zermalmen, so wie die Horde die Krieger des Feindes zerstampfen wird.[6]

Entscheidend war für Gul'dan freilich, entgegen seiner Beteuerungen, dass diese neuen Krieger vor allem ihm dienen würden. Der Hexenmeister und Cho'gall versammelten die körperlosen Geister des Schattenrates und suchten nach einem Weg, sie in eine körperliche Hülle zu übertragen. Da weder die Orcs noch die Oger gebilligt hätten, dass er ihre Leichen dafür nutzen würde, beschloss er, die Geister des Schattenrats in die Leichen von Sturmwinds größten Rittern einzupflanzen. Da zudem der Einsatz von Teufelsmagie verboten war, musste er diese Soldaten in mächtige Totenbeschwörer verwandeln. Er und Cho'gall führten etliche blutige Rituale durch, und nach einer Reihe bitterer Fehlschläge hatten sie schließlich Erfolg.[8] Die Nekrolyten wurden von Gul'dan und Cho'gall geopfert, um die Todesritter wiederzubeleben.[9][10]

Gul'dan verschmolz den Geist seines alten Verbündeten Teron'gor mit der Leiche eines gefallenen Ritters von Sturmwind. Nekromantische Energien strömten durch den verrottenden Leib und ließen ihn als Untoten auferstehen. Dieser schlurfende, knochige Albtraum sollte als Teron Blutschatten bekannt werden und er war der Erste seiner Art, die Gul'dan "Todesritter" nennen würde. Diese Soldaten waren die ultimativen Erben der Hexenmeister. Sie brauchten weder Essen, noch Rast; sie konnten nekromantische Energien beschwören, um Feinden ihr Leben zu entreißen; und sie vermochten sogar, die Toten zu erwecken, um sie als Verstärkung auf dem Schlachtfeld einzusetzen.[8][9] Jene ersten Todesritter verfügten zudem über die Erinnerungen ihrer menschlichen Körper.[11]

Jenseits des Dunklen Portals (~8 nDP)[]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.
Nach der Niederlage der Horde im Zweiten Krieg gelang Teron Blutschatten die Flucht zurück nach Draenor und obwohl die Welt im Chaos versank, war der Todesritter nicht bereit, so rasch aufzugeben. Er und seine Todesritter hatten durch Gul'dan Kenntnis von mächtigen Artefakten und sie wollten eine neue Welt, in welcher sie sich zu den alleinigen Herrschern aufschwingen konnten.[12] Allerdings war ihnen auch bewusst, dass sie ohne die Hilfe der Horde nicht entkommen konnten und so wandte sich Blutschatten an Ner'zhul, um das Dunkle Portal erneut zu öffnen und die benötigten Artefalte, das Buch des Medivh, das Auge von Dalaran und das Szepter des Sargeras, zu beschaffen.[13] Mit Todesschwinges Unterstützung gelang es ihnen, die begehrten Artefakte an sich sich zu nehmen und die Rückreise nach Draenor anzutreten.[14] Die meisten Todesritter begleiteten Ner'zhul anschließend zum Schwarzen Tempel, wo der Schamane sein Ritual durchzuführen gedachte, welches schließlich zur Zerstörung Draenors führte.[15][16]

Arthas und seine Gefolgsleute[]

WC3Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.

Die Todesritter des Lichkönigs teilen ihren Namen mit den berüchtigten untoten Soldaten, die der Horde während des Zweiten Krieges dienten. Sie haben vieles gemein, so etwa ihr Verständnis nekromantischer Magie, auch wenn sich ihre Ursprünge grundlegend unterscheiden.[17]

Nachdem Arthas in Nordend Frostgram aufgenommen hatte in dem Bestreben, mit der mächtigen Waffe Mal'Ganis niederzustrecken und so Lordaeron zu retten, wurde der Prinz von Lordaeron zu einem Diener des Lichkönigs.[18][19][20] Es gelang Arthas, den Schreckenslord niederzustrecken, doch er nahm nicht an den Feierlichkeiten seiner übriggebliebenen Truppen teil, sondern zog sich in die gefrorene Wildnis Nordends zurück. Dunkles Wissen füllte den Geist des Prinzen, und er lernte, nekromantische Magie zu nutzen, genau wie sein neuer Meister sie beherrschte. Als er Tage später ins Lager zurückkehrte, war seine Haut totenblass und sein Haar knochenweiß geworden. Der Prinz von Lordaeron existierte nicht länger; etwas Anderes hatte seinen Platz eingenommen. Die erste der neuen, untoten Schöpfungen des Lichkönigs: ein Todesritter. Als Arthas anschließend seine eigenen Gefolgsleute abschlachtete, verwandelte er einige von ihnen ebenfalls in Todesritter, wie er einer war.[17]

Die Ritter der Schwarzen Klinge[]

Wrath-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Wrath of the Lich King.
Die Todesritter der Schwarzen Klinge leiden allesamt unter der Sucht, anderen Leid und Schmerzen zuzufügen.[21]
Wenn Todesritter nicht regelmäßig anderen Lebewesen Schmerzen zufügen, erleiden sie selbst unerträgliche Schmerzen, die sie bis in eine wahnsinnige, blutgierige Hysterie treiben können.[21]

Charakteristika[]

Worgen-Todesritter[]

Wenn die vom Spieler verkörperten Todesritter in den Dienst des Lichkönigs gezwungen werden, werden ihre Geister mit seinem eisernen Willen erfüllt. Der Geist eines Worgen, der das reinigende Ritual unter Tal'doren noch nicht abgeschlossen hat, befindet sich im ständigen Zwiespalt zwischen den wilden, tierischen Instinkten des Fluchs und dem rationalen Verstand eines Menschen. Der Fluch übermannt den menschlichen Geist jedoch fast ausnahmslos und verwandelt den Worgen in eine gefräßige Bestie. Die Kontrolle des Lichkönigs aber drängt diese Instinkte durch seine Macht zurück und macht den Worgen zu einem logisch denkenden, menschlichen Diener der Geißel. Sobald der Wille des Lichkönigs schwindet, wie es bei den Rittern der Schwarzen Klinge in der Kapelle des Hoffnungsvollen Lichts der Fall war, bleibt nur noch der menschliche Bestandteil des Geistes zurück und verleiht dem untoten Worgen die Kontrolle über sein eigenes Schicksal. Des Weiteren haben die Verlassenen entdeckt, dass der Erzmagier Arugal Zugang zu Verzauberungen hatte, dank denen er seinen bevorzugten Worgendienern – darunter auch Lord Harford – gestatten konnte, einen Großteil ihrer menschlichen Intelligenz zu bewahren. Die Quelle dieser Verzauberungen ist bis heute ein Rätsel, da Arugal diese Geheimnisse mit ins Grab genommen hat.[22]

Bekannte Todesritter[]

Galerie[]

Siehe auch[]

Anmerkungen[]

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