Einleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Hafenviertel von Sturmwind, seit jeher einer der wichtigsten Plätze für den Warenaustausch- und Personenverkehr innerhalb der östlichen Königreiche, wohl nur zu vergleichen mit den Häfen von Kul’Tiras oder Beutebucht. Nicht nur allein der Warenverkehr- und Verkauf sind sinnbildlich für das Hafenviertel der Stadt: Schmuggel, Prostitution, Drogen- und sogar Menschenhandel sollen hinter der Kulisse aus Lagerhäusern, Bordellen und Tavernen, kleinen und großen Werften sowie den Handelskontoren stattfinden.

Wo tagsüber Möwen über den Köpfen der Marinesoldaten kreischen, Schiffsglocken durch das Hafenbecken hallen, Hafenarbeiter über Ihren schmerzenden Rücken fluchen, Fischer ihren frischen Fang anbieten und Kaufleute lauthals miteinander feilschen… sind zum Abend hin die Patroullien der Hafenwache ausgedünnt und die Marinesoldaten in Ihren Kojen oder in der Oberstadt.

Dirnen bieten wortfeil Ihren Körper zum Verkauf an, hustende Gesellen wollen euch Kraut und andere Substanzen verkaufen, zwielichtige Halsabschneider wetzen Ihre Messer und unachtsame Bürger der Oberstadt werden von diesem Dunstkreis oftmals verschluckt und nicht selten tauchen sie ohne Kleidung oder Börse wieder auf, Tage später…

Inmitten dieser Atmosphäre, liegt die leichte Brise, ein alter Handelsschoner und läd von Zeit zu Zeit zu einem geselligen Umtrumk in seiner maritimen Umgebung ein, ebenso bietet sie bekanntlich Schlafplätze für jene, die sich in der Oberstadt keine Wohnung leisten können.

Die schwarze Forelle, das Wappentier des sogenannten Schwarzfischkonsortiums, ist auf der stehts gehiessten Flagge auszumachen und so manch einer im Hafen trägt eine Brosche in Form einer emporsteigenden Forelle.

Wärend das ewige Wechselspiel von Politik und Einfluss, Intrigen und Gewalt in der Oberstadt von statten geht, findet sich im Hafen eine Crew von Männern und Frauen ganz eigener Couleur die unnachgiebig gemeinsam Ihre Ziele verfolgt wie eine Familie.



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Konsortium wurde vor einigen Jahren im Hafen von Sturmwind von Travio Del'Canto ins Leben gerufen, ursprünglich um den Betrieb der Schiffstaverne "Die Leichte Brise" zu gewährleisten, Schankpersonal und Rausschmeißer wurden damals benötigt.

Am Anfang nicht mehr als ein loser Bund der im Hafenbecken rund um die Brise ihr Unwesen trieb, arbeiteten sich die Schwarzfische mit den Wochen und Monaten im Hafen an die Spitze der "Nahrungskette" und verdrängten so manchen Mitbewerber im grauen Milieu. Aus dem einstigen losen Haufen wurde durch Freiheit, Individualität und den Verlust der eigenen Heimat, eine Organisation, die nicht nur für Ihren gastronomien Betrieb im Hafen von Sturmwind sondern auch für Ihren steigenden Einfluss zumeist bei Kaufleute und Kleinkriminelle bekannt sein sollte in Zukunft.

Expansionsbestrebungen in der Oberstadt und eine Meuterei führten letzen Endes zum vorläufigem Niedergang der Schwarzfische, wie wir sie heute kennen. Die Überbleibsel der meuternden Offiziere liessen sich im Magierviertel sowie im späteren Verlauf auch in der Altstadt nieder und gründeten eigene Bünde, wohl aber mit mässigem Erfolg, denn heute ist nichts mehr von Ihnen übrig.

Nach Jahrem im Exil entschied sich Travio Del'Canto und die Überbleibsel der Schwarzfische ihr Glück erneut im Sturmwinder Hafen zu suchen, auch der alte Handellsschoner "Die leichte Brise", war wieder mit von der Partie. Relativ zügig entwickelte sich erneut ein loser Bund um den Kapitän. Manche sahen in den Schwarzfischen seit damals die "bösen" Buben des Hafens oder aber auch mitunter sehr sozial und gesellschaftsfreundlich eingestellte Seefahrer, die Wahrheit liegt wohl vermutlich irgendwo dazwischen, denn wen man eines von den früheren Schwarzfischen kennt ist es, der Wille zur Selbstbestimmung, ohne die Dogmen der Oberstadt.

Nachdem der alte Kapitän mehrmals gezeigt hatte das er immer noch der selbe war und alte Fehden sowie seine persönliche, oftmals chaotische Art führten letzen Endes auch zu einer Einsicht bei ihm, diese wiederum führte zum Generationswechseln in den Reihen der Schwarzfische. Die einstmalige Ziehtochter Verenna Ranil übernahm das Ruder und der alte Kapitän diente vortan als Quartiermeister, der sich neben seinem Wein auch der Buchhaltung widmen kann aufgrund seiner Erfahrung.

Eine neue Era steht bevor und noch ist ungewiss welchen Kurs die junge Kapitänin einschlagen wird.

Öffentliche Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schiffstaverne “Leichte Brise”

Der alte Handelsschoner im Hafen von Sturmwind bietet eine maritimie Atmosphäre, eine reichhaltige Auswahl alkoholischer und nicht-alkoholischer Getränke sowie stärkende gut bürgerliche Küche für die Arbeiterbörse, geöffnet hat die Schiffstaverne üblicherweiße am Samstag ab dem neunten Glockenschlag.

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA, sofern nicht anders angegeben.