Der Schwarze Drachenschwarm zählt zu den fünf großen Drachenschwärmen Azeroths. Er scheint überdies der einzige Schwarm zu sein, der in der Lage ist, Lava zu speien.[1]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehung der Drachenschwärme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

Die fünf großen Drachenschwärme wurden nach den Kämpfen der Protodrachen gegen Galakrond von den Wächtern der Titanen erschaffen, nachdem diese die fünf Aspekte mit der Macht des Pantheons gesegnet hatten. Dazu verzauberten die Wächter hunderte an Protodracheneiern. Diese neuen, eigentlichen Drachen sollten den Aspekten als GefährtInnen sowie als Begleiter bei ihrer Aufgabe, Azeroth zu schützen, zur Seite stehen.[2]

Der großherzige Neltharion, fortan als Erdwärter bekannt, erhielt die Herrschaft über die Erde und die tiefen Regionen der Welt. Er verkörperte die Kraft der Welt und fungierte als größter Unterstützer von Alexstrasza.[3]

Der Krieg der Ahnen (10.000 vDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Getreu ihrer titanischen Weisung[3], Azeroth zu bewachen, kamen die fünf großen Schwärme zu Beginn des Kriegs der Ahnen in der sagenumwobenen Kammer der Aspekte zusammen, um über ihre weitere Vorgehensweise zu beraten.[4] Nach der erfolgreichen Schaffung der Drachenseele[5] zogen die großen Schwärme gemeinsam in die Schlacht gegen die Brennende Legion.[6][7] Neltharion allerdings war zu diesem Zeitpunkt längst dem Einfluß der Alten Götter anheim gefallen, was sich auch auf seinen Schwarm auswirkte.[8][9][10][11] Für den Schwarzen Drachenschwarm bedeutete Neltharions Verrat ein Leben im Versteck, stets auf der Flucht vor jenen, die Rache dafür nehmen wollten.[11] Während Todesschwinge sich von seinen Wunden erholte, machten die anderen Drachenschwärme Jagd auf seine verdorbenen Ausgeburten, um sie fast gänzlich auszulöschen.[12]

Die Dämonenseele und der Zweite Krieg (~4/5-7 nDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die unglaubliche Menge an Energie, die notwendig gewesen war, um das Dunkle Portal zu öffnen, riss Todesschwinge aus seinem Schlummer. Fasziniert beobachtete er, wie sich Sturmwind und die Horde bekriegten, und gelangte zu der Überzeugung, dass die Orcs genau das Werkzeug waren, das er brauchte, um seinen angeschlagenen Schwarzen Drachenschwarm zu alter Größe zurückzuführen.[12] Dazu köderte er Zuluhed mittels Visionen ins Rotkammgebirge, wo sich die Dämonenseele verbarg. Das Artefakt war mit Schutzzaubern versehen worden, so dass kein Drache es jemals mehr benutzen sollte - die Orcs wiederum würden es sehr wohl einsetzen können.[13]

Todesschwinges Bündnis mit der Horde (~8 nDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Nach dem Zweiten Krieg sah Todesschwinge erneut eine Möglichkeit, seinem Schwarm zu altem Glanz zu verhelfen. Während er einerseits als Lord Daval Prestor für Unruhe innerhalb der Allianz von Lordaeron sorgte, kontaktierte er zudem die Horde.[14] Todesschwinge wusste, dass jegliche Versuche, den Schwarzen Drachenschwarm auf Azeroth wieder auferstehen zu lassen die Aufmerksamkeit der Allianz sowie auch der Drachenaspekte erregen würde. Draenor, die Heimatwelt der Orcs hingegen, schien die Lösung dieses Problems zu sein. Um sicherzustellen, dass seine "wertvolle Fracht" auch durch das Dunkle Portal transportiert werden würde, sicherte er Teron Blutschatten die Hilfe seiner Drachen zu.[15] Nachdem Blutschattens Artefaktbeschaffung erfolgreich gewesen war, zeigte sich auch Todesschwinge zufrieden. Er hatte ihnen gewaltige Wagen gebracht, beladen mit seiner "wertvollen Fracht", und bald würde die Horde zahlreiche Eier der Schwarzen Drachen mit nach Draenor nehmen.[16][17]

Gruul der Drachenschlächter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Gruul fordert Todesschwinge zum Kampf.

Gemeinsam mit Teron Blutschatten suchte Todesschwinge - als Orc getarnt - Ner'zhul in der Höllenfeuerzitadelle auf. Todesschwinge forderte den Schamanen auf, ihm den Schädel des Gul'dan zu überlassen, was Ner'zhul zunächst widerstrebte. Anschließend versicherte er Ner'zhul die weitere Unterstützung einiger seiner Kinder und zog sich nach Gorgrond zurück. Todesschwinge wollte die Energien nutzen, die dem Schädel innewohnten, um seinen Schwarm zu stärken und seine Eier und neugeborenen Drachen schneller heranreifen zu lassen.[18][19]

Todesschwinges Auftauchen erregte das Aufsehen und vor allem das Missfallen der in Gorgrond ansässigen Gronn, welche sich unter Gruuls Führung sogleich gegen die Schwarzen Drachen wandten. Todesschwinge ignorierte die Gronn, in denen er wenig mehr als lästiges Ungeziefer sah und konzentrierte sich darauf, Verstecke für seine ungeschlüpften Kinder zu finden. Diese Arroganz sollte seine Pläne zum Scheitern verurteilen. Während Todesschwinge abgelenkt war, trafen die Söhne Lothars ebenfalls in Gorgrond ein und verbündeten sich mit Gruul gegen den Schwarzen Drachenschwarm. Nachdem die Söhne Lothars in einem der kargen Täler viele der ungeschützten Eier zerstört hatten, ließ Todesschwinge flammenden Zorn auf die Eindringlinge herabregnen. Gruul warf sich gegen Todesschwinge in den Kampf, während Khadgar begann, die Metallplatten am Rücken des Schwarzen Drachenaspekts zu zerstörten. Todesschwinges Körper begann, auseinanderzubrechen, und Feuer und Magma ergossen sich über Gorgrond, sodass der Aspekt letztlich zur Flucht gezwungen wurde.[20][21] Als die Schlacht in Gorgrond schließlich ein Ende fand, waren die meisten der Schwarzen Drachen tot oder im Sterben begriffen.[22]

Der Tag des Drachen (~10 nDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die Niederlage der Horde war auch für den Drachenaspekt Todesschwinge und seinen Schwarzen Drachenschwarm ein schwerer Schlag.[23] Die Zukunft der Schwarzen Drachen schien gemeinsam mit Draenor untergegangen zu sein, doch noch war nicht alles verloren. Die Drachenmalorcs hielten Alexstrasza noch immer gefangen, und mit ihr viele ihrer Eier und neugeschlüpften Jungen - Jungtiere, die Todesschwinge für sich und seinen Schwarm zu nutzen gedachte.[24][25]

Die Schlacht um Grim Batol entwickelte sich jedoch nicht nach Todesschwinges Wunschvorstellung und der schwarze Drachenaspekt wurde in die Flucht geschlagen. Seine Tochter Onyxia setzte sein Werk als "Katrana Prestor" fort und bemühte sich, die Beziehungen innerhalb der Allianz zu verschlechtern, während Nefarian die "Wahre Horde" im Schwarzfels manipulierte, sodass sie ihm den Berg als neue Heimstatt für den Schwarzen Drachenschwarm zur Verfügung stellten.[26]

Kataklysmus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cataclysm-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Cataclysm.

Nach der Niederlage des Schattenhammers und dem Ableben von Todesschwinge befand sich der Schwarze Drachenschwarm bereits am Rande der Auslöschung. Die wenigen schwarzen Drachen, die überlebt haben, wurden schließlich im Auftrag von Furorion getötet. Furorion scheint sich zwar sicher zu sein, dass er der letzte unverdorbene Überlebende des schwarzen Drachenschwarms ist, jedoch haben sich die verbliebenen schwarzen Drachen der Scherbenwelt seinem Zugriff entzogen und möglicherweise gibt es auch auf Azeroth noch einige wenige Überlebende.[27]

Bekannte Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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