Ragnaros war einer der vier Elementarlords, welcher in alten Zeiten in die Feuerlande verbannt wurde.

Nachdem er tausende Jahre später im Zuge des Kriegs der Drei Hämmer durch Thaurissan nach Azeroth beschworen wurde und unter dem Schwarzfelsen sein Unwesen trieb, schloss er sich nach dem Kataklysmus Todesschwinge an.

Er wurde schließlich in den Feuerlanden von Cenarius, Malfurion Sturmgrimm, Hamuul Runentotem und weiteren Helden getötet.[1]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herrschaft der Elementare[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

In der Frühzeit Azeroths wurde die Oberfläche des Planeten von den chaotischen Elementaren beherrscht, welche sich unter der Führung ihrer jeweiligen Elementarlords befanden. Ragnaros herrschte über die Feuerelementare und galt als triebhaft und ungestüm. Er bevorzugte rohe Gewalt gegenüber ausgefeilteren Taktiken, wie sie beispielsweise Al'Akir an den Tag legte. Wo auch immer Ragnaros hinging entstanden Vulkane und feurige Flüsse. Die anderen Elementarlords verabscheuten Ragnaros' zerstörerische Art.[2] Die Kämpfe zwischen den Elementarlords dauerten Jahrtausende an, wobei ein Sieg weniger entscheidend war als der Kampf selbst, dem sich alle mit Wonne hingaben.[3]

Das Schwarze Imperium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

Während sich die Elementare gegenseitig bekämpften, erreichten die Alten Götter das frühzeitliche Azeroth und begannen, ihren Machtbereich auszudehnen. Den Elementarlords entging die "Konkurrenz" durch das Schwarze Imperium freilich nicht und erstmalig kämpften sie gemeinsam gegen diese neue Bedrohung.[3] Ihre Bestrebungen waren allerdings nicht von Erfolg gekrönt und sie wurden letzten Endes von den Alten Göttern versklavt, während Azeroth im Zwielicht versank.[4]

In dieser Zeit entdeckte Aggramar Azeroth ebenfalls und das Pantheon beschloss, Azeroth um jeden Preis zu schützen und dem Schwarzen Imperium den Garaus zu machen.[4] Die Alten Götter wurden von der Ankunft und der Macht der Titangeschmiedeten überrascht und schickten die Elementarlords für sich in den Kampf. Sich der Macht einer vereinten Elementararmee bewusst entschieden die Wächter, ihre Streitkräfte aufzuteilen und die Elementare einzeln zu bekämpfen. Tyr und Odyn stellten sich Ragnaros entgegen und nach einem mehrwöchigen Kampf gelang es ihnen, den Feuerfürsten zu besiegen.[5] Die Elementarlords wurden schließlich auf die von Ra und Helya geschaffene Elementarebene verbannt.[6]

Krieg der Drei Hämmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Classic-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf World of Warcraft.

Zwischen den Zwergen in Eisenschmiede entbrannte nach dem Tod Modimus Ambossars ein Bürgerkrieg, bekannt als Krieg der Drei Hämmer. Im Zuge des Krieges wurden sowohl Wildhammerzwerge als auch Dunkeleisenzwerge aus Eisenschmiede verbannt, die Stadt befand sich fortan unter Kontrolle der Bronzebärte. Thaurissan, Anführer der Dunkeleisenzwerge, begann immer wieder Feldzüge gegen Eisenschmiede und Grim Batol (die neue Heimat der Wildhammerzwerge) anzuzetteln, bis sich schließlich Wildhammerzwerge und Bronzebärte gegen ihn und die Dunkeleisenzwerge verbündeten.[7]

Nachdem seine Frau Modgud in der Schlacht gefallen war, entschloss sich Thaurissan zu einem verzweifelten Akt: er wollte einen derart mächtigen Diener beschwören, der ihm ermöglichen sollte, dennoch zu siegen. Doch was er nicht ahnte war, dass sein Zauber zu mächtig war und an den falschen Ketten rüttelte. Als er die Beschwörung beendet hatte, brach kein Geringerer als der Feuerfürst Ragnaros selbst durch den Boden. Die schiere Macht, die dabei freigesetzt wurde, zerriss Thaurissan auf der Stelle und ließ einen großen Teil des Rotkammgebirges in einem brennenden Krater verschwinden. An der Stelle, an der sich Ragnaros erhob, erhob sich auch der Boden. Ein riesiger Vulkan begann sich um den aufsteigenden Feuerlord zu bilden, dessen Ketten nun nach tausenden von Jahren der Gefangenschaft endlich gebrochen waren. Der Vulkan, welcher so entstand, erhielt den Namen Schwarzfels, um welchen herum sich nunmehr Brennende Steppe und Sengende Schlucht bildeten.[7]

Ragnaros machte sich den Berg und seine Bewohner, die Dunkeleisenzwerge, untertan und schmiedete seine sinistren Pläne mit den begabten Schmieden welche seine Elemtare mit Rüstungen stärken sollten.[7]

Die Horde und der Erste Krieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

Einige Zeit nach dem Auftauchen der Orcs auf Azeroth stießen Spione des Schattenrats auf einen schwelenden Vulkan, in welchem sie gewaltige elementare Aktivität spüren konnten. Sodann reiste der Schattenrat heimlich zum Schwarzfels, um seine Bewohner zu unterwerfen, doch das Vorhaben endete in einem Desaster. Die Hexenmeister wurden von innen verbrannt. Bevor es jedoch zu einem ausgewachsenen Krieg kommen konnte, handelte Cho'gall mit Ragnaros' Elementaroffizieren und den Dunkeleisenzwergen einen Pakt aus, welcher dem Schattenrat eine Zuflucht in der Schwarzfelsspitze gewährte, da sich die Alten Götter an dem Chaos erfreuten, welches die Horde sähen würde.[8]

Als Orgrim Schicksalshammer um 4 nDP zum Schwarzfels reiste, um dem Schattenrat auszumerzen, verblieben Ragnaros und die Alten Götter im Verborgenen, begierig darauf, zu sehen, wie sich die Situation entwickeln würde.[9] Nach der Auslöschung des Schattenrats durfte sich die Horde mit Ragnaros' Zustimmung in der Schwarzfelsspitze einrichten.[10]

Kampf um den Schwarzfelsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Classic-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf World of Warcraft.

Nachdem sich die Orcs und schließlich der Schwarze Drachenschwarm in Gestalt von Nefarian, Sohn Todesschwinges, im Schwarzfelsen heimisch eingerichtet hatten[11], kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen um die Vorherrschaft. Ragnaros selbst schlummerte in einem See aus flüssiger Lava tief unter dem Berg, bekannt als "Geschmolzener Kern".[12] Von seinem Majordomus geweckt konnte Ragnaros zunächst wieder zurück in die Feuerlande gedrängt werden, doch blieb er nicht untätig.

Hyjal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cataclysm-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Cataclysm.

Ragnaros, Herrscher über die Feuerlande, verkörpert die Wut und Zerstörung des kosmischen Infernos, aus dem Azeroth einst entstanden ist. Nun wurde ihm die Chance versichert, Azeroth ohne die Einmischung von Neptulon und Therazane brennen zu sehen, vorausgesetzt er besänftigt die Alten Götter, indem er den Weltenbaum Nordrassil niederbrennt.[13]

Um ihn bei seinem Unterfangen zu unterstützen korrumpierte er den nachtelfischen Erzdruiden Fandral Hirschhaupt und erschuf damit die Druiden der Flamme. Der Zirkel des Cenarius reagierte daraufhin mit einer Armee um Ragnaros' Diener zu bekämpfen und schließlich den Vorstoß in sein eigenes Reich, die Feuerlande, zu wagen. Seine Festung wurde gestürmt und schließlich wurde Ragnaros im Zuge der Gefechte getötet. Allerdings, so heißt es, können die elementaren Kräfte, für die Ragnaros stand, nie zur Gänze gebändigt werden. Die Druiden des Zirkels halten seitdem ein wachsames Auge auf die Feuerlande.[1]

Externe Verweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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