FANDOM



Allianz 32px Porcio Celaino
Porcio
Ingame-Name: Porcio
Titel: Sir
Volk: Mensch
Spezialisierung: Bardenritter
Charakterdaten:
Vorname: Porcio
Nachname: Celaino
Alter: 17-20
Gilde: Haus Hekate
Aussehen:
Größe: 1,71m
Haarfarbe: aschblond
Augenfarbe: blaugrau
Besonderheiten: androgyn
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: Chaotisch gut

Vordergrund Bearbeiten

Aschblondes Haar fällt auf die Stirn des jungen Menschen und versteckt die Furchen, die sich auf der dunklen Haut immer öfter bilden. Trotz der wenigen Jahre die Porcio auf dem Buckel hat beginnen sich Falten abzuzeichnen. Die Wangenknochen heben sich markant ab und bilden mit dem spitzen Kinn ein Dreieck. Die Nase wirkt in diesen harten Konturen verloren. Die rechte Ohrmuschel fehlt zur Hälfte; es sieht aus als sei das Ohr kupiert worden wie man es bei einigen Hunden kennt. Der Blick lässt trotz seiner fatalistischen Kühle eine respektvolle Distanz vermissen.

Die Figur ist drahtig, aber nicht dürr. Arme und Beine sind lang, beinahe zu lang für den Rest der Gestalt, machen die Größe aber nicht wett. Dabei muss Porcio bereits aus dem Alter heraus sein, in dem man hoffen könnte er würde noch einen Kopf in die Höhe sprießen und die Gestalt in wohlproportionierte Maße lenken können. Die Kleidung lässt sich bestenfalls als schlicht bezeichnen: weder edle Stoffe noch irgendeine Zier lässt sich erblicken. Nicht ein Stück Schmuck lässt sich entdecken.

Eleganz ist an der Erscheinung vergeblich zu suchen. Das Auftreten und auch die Körperhaltung lassen auf einen jungen Mann schließen. Diesen Eindruck unterstützt auch die burschikose Kleidung.

Hintergrund Bearbeiten

Der Mensch Bearbeiten

Viel ist nicht über die Vergangenheit Porcios bekannt. Zwar nennt er bisweilen Sturmwind seine Heimat, behauptet aber zugleich im Rotkamm aufgewachsen zu sein. Dennoch hört man ihn nie grüßen, wie es ortsüblich wäre. Familie scheint es beider Orts nicht zu geben, dabei kann man Porcio zu mancher Sternstunde von einer Schwester und auch einer Tante sprechen hören. Hin und wieder kann man den Blondschopf am Hafen Sturmwinds sehen. Von Zeit zu Zeit werden Seefahrer nach einigen Schiffen gefragt: der Okypete, der Aello und nicht zuletzt der Podarge.

Nur wenige Monate nach dem Ritterschlag wurde Porcio das Lehen Berwald in Kaltenbruch, Alterac anvertraut. Das namensgebende Dorf ist recht überschaubar und voller Eigenbrötler. Das Lehen besteht überwiegend aus einem Wald, der sich entlang weiter Teile der Ostgrenze Kaltenbruchs erstreckt. Ein Jahr nach der Rückkehr Hekates nach Kaltenbruch ließ sich der junge Ritter im Lehen nieder.

Der Barde Bearbeiten

Musiker Bearbeiten

Porcios Instrument der Wahl ist die Harfe. Zwar sah den jungen Barden auch schon mit Laute und Leier, beide wurden aber lediglich gezupft; Ersteres in einer Stimmung, die dem gestandenen Lautenspieler Tränen in die Augen treiben konnte.

Die klassisch ausgebildete Stimme klingt recht hoch, aber nicht dünn. Es könnte sich um eine Kastratenstimme handeln, die zwischen einem Countertenor oder schlicht einem Mezzosopran angesiedelt werden könnte.

Musikunterricht auch an der Harfe gab der junge Hofbarde der Tochter des Hauses, Hayley Heltai Harley Hekate.

Öffentliche Auftritte Bearbeiten

Als Minnesänger angekündigt trat Porcio bei der dritten Nacht der Blauen Blume an. Wie der junge Barde in den Wettbewerb gelangen konnte, der für Ritter und Edelleute ausgeschrieben war, ist weitgehend unbekannt. Sicher ist jedoch, dass Porcio die Jury überzeugt und den Wettbewerb für sich entschieden hat. Kurze Zeit später engagierte Lady Hekate, die selbst als Jurorin dem Wettbewerb beiwohnte, den Blondschopf als Hofbarden.

Zum Maskenball des Hauses Hekate, der langen Nächte der Sinne, trat Porcio nicht nur zusammen mit der Tänzerin Esmelia Morello auf, sondern dirigierte auch das Orchester zur musikalischen Untermalung und zum Tanz.

Bei der vierten Nacht der Blauen Blume konnte Porcio den Titel als Träger der Blauen Blume nicht verteidigen. Statt ein fröhliches Lied zum Frühlingserwachen trug er eine Ballade an zwei Ritter vor, die für ihre Überzeugungen gerichtet wurden; ein Affront gegen eine nicht anwesende Lady, wie behauptet wurde. Zwar wurde Porcio nicht disqualifiziert, jedoch heißt es hinter vorgehaltener Hand, dass auf Drängen der Lady Hekate eine förmliche Entschuldigung dem Auftritt folgte.

Umso mehr durfte es den ein oder anderen erstaunt haben, dass der Blondschopf zusammen mit Quecksilber und Schalmei zur Wollmesse auftrat und mit „Lieb Kaltenbruch“ ganz genau genommen aus einer Landkarte ein Musikstück gemacht hat. Zu weniger förmlichen und weniger festlichem Tanz spielte Porcio zusammen mit dem Ensemble „die Veilchen“ zum Tanz der Sommersonnenwende in den Nebelbergen auf. Auch zum Damenabend in Kreuzlingen bereitete Porcio ein Stück vor, dass nur durch die Instrumentierung mit der Harfe und dem Anlass nicht unmittelbar als Arbeiterlied entlarvt wurde.

Mit der fünften Nacht der Blauen Blume wurde Porcio erneut zum Träger selbiger. Die „Poesie aus nah und fern - über alle Grenzen“ frei interpretierend trug Porcio eine Ballade über einen Lord vor, der die Grenzen der Allianz überwunden hat, mit der Horde Seite an Seite stritt und mehr oder minder durch diese Entscheidung sein Ende gefunden hat. Einer anderen Ansicht folgend wiederholte Porcio schlicht das Thema des vorherigen Vortrags zu vierten Nacht der Blauen Blume: ein Held entschied sich das Richtige zu tun und wurde dafür abgestraft.

Zum folgenden Maskenball des Hauses Hekate dirigierte Porcio das Orchester zum Tanz. Der geneigte Musikliebhaber konnte sich ein Bild davon machen, dass die Musiker des Orchesters sich nicht durch den Blondschopf aus der Ruhe oder dem Takt haben bringen lassen. Um die Tänzerin Esmelia Morello zu begleiten, griff der Blondschopf selbst zur Harfe.

Auch im folgenden Jahr spielte Porcio zum Tanz des Maskenballs auf. Da der Ritter zwar der Musik wegen einbestellt, jedoch nicht eingeladen wurde reihte sich der Blondschopf im Ensemble ein und stellte sich hinter die Triangel.

Der Ritter Bearbeiten

Streiter Bearbeiten

Als Knappe von Sir Walter Eisenmann hatte Porcio die oftmals zweifelhafte Ehre einen Übungskampf gegen jeden zu bestreiten, der sich dem Haus Hekate vorstellte um in dessen Dienst zu treten. Mit seinem technischen versierten Stil konnte der Blondschopf sich zwar selten durchsetzen, forderte aber vielen Streitern eine Präsentation ihres Könnens ab.

Im Feldzug nach Kaltenbruch, der Rückeroberung und der Sicherung der Ländereien der Hekates bekleckerte sich Porcio nicht mit Ruhm. So wurde der Blondschopf im Heerlager nicht nur hinter vorgehaltener Hand ein Feigling genannt, war der Eisenmann nur nicht in Hörweite. Dennoch wurde Porcio mit dem Verdienstorden Kaltenbruchs und der Tapferkeitsmedaillie des Hauses Hekate ausgezeichnet.

Nach dem Turnier der Dämmerwacht, bei dem sich Porcio als Knappe Ritterschreck bis in das Finale vorkämpfte schlug Sir Walter Eisenmann den Jüngling zum Ritter. Als Zeuge wurde Layll Ulric Connell van Haven heran gezogen, eben der Ritter gegen den Porcio im Finale unterlag.

Wurde Porcio schon zuvor Blumenritter genannt, nahm er diesen Kampfnamen nach dem Ritterschlag an. Sein Wappen ist die azurblaue Harpyie auf eisengrauem Grund.

Nur wenige Monate nach dem Ritterschlag wurde Porcio zum Gardekommandanten des Hauses Hekate ernannt. Man munkelt es stünde im direkten Zusammenhang damit, dass der Marshall Sir Walter Eisenmann im Feldzug eine Hand verloren habe. Der sehr junge Ritter hatte erhebliche Probleme sich vor den gestanden Männern und Frauen Gehör zu verschaffen und essentielle Schwierigkeiten sich durchzusetzen.

Porcio füllte den Posten des Gardekommandanten nicht einmal ein Jahr aus ehe er degradiert wurde. Es wird spekuliert seine Absetzung stünde in Zusammenhang mit dem Kampfunterricht, den er den Novizen des Hauses zukommen hat lassen. So soll Porcio den Idealen ihrer Erziehung entgegen gewirkt haben. Ebenso heißt es man wäre mit den Übungsmanövern nicht zufrieden gewesen. Dann wiederrum soll die Herrin des Hauses den jungen Ritter eines persönlichen Zerwürfnisses wegen in das Exil geschickt haben, lange vor seiner Degradierung. Zeitgleich besagen Gerüchte Exil und Degradierung seien unverdiente Gnaden die einem Fahnenflüchtigen zuteil geworden sind, der einem Verbündeten nicht beistand. Ebenso wird gemunkelt der junge Ritter sei mit dem Kommando schlicht überfordert gewesen und hätte es nicht ausfüllen können.

Kampfname Bearbeiten

Bisweilen als Ehrenbezeichnung, bisweilen als Spotttitel aus reinem Trotz geführt trug Porcio bereits als Knappe den Kampfnamen Blumenritter. Nachdem er seines Postens als Gardekommandanten enthoben wurde verwendet der Ritter keinen Kampfnamen mehr.

  • Es heißt Porcio kam nur an den Hofe Hekates weil er einen Minnewettbewerb, die Nacht der Blauen Blume gewonnen hat. Als Träger der Blauen Blume wurde er bisweilen auch blauer Blumenritter genannt. Einer anderen Erzählung zu Folge beruht der bisweilen verwendete Zusatz „blau“ auf einer nicht immer angemessenen Vorliebe für starke Alkoholika.
  • Der sehr junge Ritter wirkt nicht nur grün hinter den Ohren, sondern zwischen den Bäumen von ritterlichen Hünen mitunter wie eine Blume. Daher bezieht sich die Blume rein auf das Erscheinungsbild.
  • Angeblich hat sich Porcio einige Jahre in Sturmwind herum getrieben und Wildblumen verkauft um sich über Wasser zu halten. So ist der Kampfname eine Erinnerung an sehr viel schlechtere Zeiten, die gerne verschwiegen werden.
  • Ebenso wird erzählt, der Kavalier von einem Ritter hätte so mancher Dame als Zeichen der Wertschätzung Blumen überreicht ­ - nicht unpassend für einen Minnesänger, der eine gewisse Distanz zu wahren weiß.
  • Man munkelt der Kampfname sei von einem sehr viel berühmteren Ritter übernommen werden: einem Blumenritter mit einer Vorliebe für das eigene Geschlecht.

Turniere Bearbeiten

Wie Porcio es geschafft hat als einziger Knappe neben dreizehn Rittern am Turnier der Dämmerwacht antreten zu dürfen ist nicht allzu weit bekannt. Man munkelt, er habe sich ebenso in den Minnewettstreit zum dritten Wettbewerb der Blauen Blume gemogelt. Unter dem Banner seines Rittsherren Sir Walter Eisenmann gelangte Porcio bis ins Finale, wo er unterlag und damit den zweiten Platz im Turnier erreichte.

Im Winterhauchturnier der Nebelberge trat Porcio in eigenen Farben an. Bereits im ersten Kampf der Buhurt unterlag er und schied damit aus dem Wettstreit aus. Zwei Tage später fegte ihn der zweite Kopftreffer im ersten Ritt des Tjost vom Pferd. Nicht zuletzt der unglücklichen Sturz auf die eigene Lanze verletzte ihn sehr schwer.

Zum Turnier der Wollmesse trat Porcio in den Farben des Hauses Hekate an. Zwar konnte sich der Blondschopf in der Buhurt durchsetzen und in den Tjost einziehen, dort stieß ihn aber die erste Lanze seines ersten Waffengangs direkt vom Pferd. So blieb vor allem das Bild vom Ritter vor Augen, der beim Einreiten seinen Helm nicht festhalten konnte und verlor.

Gerüchte Bearbeiten

((Gerüchte sind für alle da! Wer sich dazu berufen fühlt eines zu hinterlassen möge es hier tun. Wer sich traut, darf sich sogar als Autor zu erkennen geben!))

  • Porcio ist keine 2m großer und hat nicht ansatzweise die massige Statur eines Schranks – das kann doch kein richtiger Mann sein!
  • Irgendetwas kann mit dem Blondschopf nicht stimmen: kein Bürgerlicher hätte sich wiederholt zwischen Männer von Stand schummeln können: beim Minnewettbewerb und beim Turnier, da muss etwas dahinter stecken.
  • Unzuverlässigkeit hat ein Gesicht: Porcio vergisst jede Pflicht, lässt seine Aufgaben brach liegen und treibt sich lieber in der Gegend herum als sich seines Platzes zu entsinnen.
  • Der Strohkopf taugt allenfalls zum Schaukampf bei dem er gegen die dicksten und stärksten Stellen der Rüstung schlagen kann. In einem echten Kampf wird er scheitern. Überhaupt wurde er viel zu früh und unreif zum Ritter geschlagen.
  • Die Spottnamen "Pöbelporcio" wie "Prügelporcio" hängen wie Pech an dem sehr jungen Ritter. Gerade in Kreisen des Hauses Hekate werden sie gerne gebraucht, nicht selten hinter seinem Rücken.
  • Porcio hat ein ausgeprägtes Problem mit Alkohol dem er sehr zugetan ist. Mit Schmerzmitteln soll es nicht besser stehen, da muss man nur einmal den Medicus Scorrek fragen! Nicht auszumalen, was der sich noch alles an Mittelchen im stillen Kämmerlein einverleibt.
  • Mit Schimpf und Schande soll Porcio vom Anwesen Hekate vertrieben worden sei nachdem er es wagte sein Exil im Berwald zu verlassen.

Umfeld Bearbeiten