Orcs Kultur & Charakteristika Sprache

Die Orcs sind ein ursprünglich von Draenor stammendes Volk welches im Zuge des Ersten und Zweiten Krieges auf Azeroth eingefallen ist. Nach Beendigung des Dritten Krieges ließen sie sich unter Thralls Führung in Durotar nieder.[3] Nachdem Thrall sich ganz seinem Schamanendasein widmete[4] wurden sie von Garrosh Höllschrei, Groms Sohn, angeführt.[5]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehung der Orcs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Von Magnaron zu Orcs.

In der Frühzeit Draenors wurde die junge Welt von einem Konflikt zwischen der Überwucherung, einem Pflanzenkollektiv, und Grond, einem von Aggramar erschaffenen Verteidiger, geprägt.[6] Im Zuge der Schlachten stürzten immer wieder Teile der riesigen Kreaturen auf die Erde, wo sie neue Formen von Leben hervorbrachten: aus den Trümmern Gronds entwickelten sich die Kolosse, während die Samen und Wurzeln, die Zang, Naanu und Botaan verloren hatten, zur Entstehung zahlreicher einzigartiger Pflanzenwesen führten.[7] Nach dem Ende der Überwucherung rangen die Abkömmlinge über viele Zeitalter hinweg weiter um die Vorherrschaft über Draenors und neue Kreaturen aus Stein und Wurzeln erhoben sich, um in den Krieg einzugreifen. Botaans Explosion hatte zu einer Freisetzung zahlreicher Sporen geführt, von welchen sich einige an die Haut der Magnaron hefteten und sie schwächten. Einige dieser Magnaron verwandelten sich daraufhin in Riesen, welche zur Hälfte aus Fleisch, zur Hälfte aus Stein bestanden und Gronn genannt wurden. Aufgrund der anhaltenden Wirkung der Sporen entwickelte sich eine kleine Gruppe Gronn noch weiter von ihren Wurzeln fort und sie wurden zu den einäuigen Ogron. Aus jenen Ogron wiederum wurden, im Laufe der Jahrtausende, später die Oger und schließlich entstanden aus den Ogern die Orcs. Damit waren die Orcs die kleinsten Geschöpfe in Gronds Ahnenlinie, aber wo es ihnen an Größe und Kraft mangelte, das machten sie durch ihren scharfen Intellekt und ihr Gemeinschaftsgefühl wieder wett. Indem sie sich zusammenschlossen, konnten sie in der harschen Wildnis überleben.[8]

Die ersten Orc-Klans (800 vDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die Orc-Klans Draenors.

Die Zerschlagung der Überwucherung durch die Apexis erlaubte anderen Völkern Draenors, zu wachsen, ohne dass die jungen Gesellschaften sogleich verschlungen werden würden. Während die Gronn die Einsamkeit suchten, versklavten die Ogron die Oger. Die Orcs wiederum waren die kleinsten von Gronds Ahnen und versuchten, sich möglichst von den Landen der Ogron fernzuhalten. Ihre größte Siedlung befand sich in einem gewaltigen Höhlennetzwerk in Gorgrond, wo sie ein karges, aber freies Leben führten.[9]

Durch die Entstehung des Gorianischen Imperiums der Oger um 1000 vDP wurden die Machtverhältnisse auf Draenor auf den Kopf gestellt, da die Oger sowohl Ogron als auch Gronn bezwangen. Die Orcs, die sich nun nicht mehr verstecken mussten, begannen, erstmals dauerhafte Siedlungen an der Oberfläche zu errichten, doch die Blüte hatte auch einen Nachteil: die Bevölkerung der Orcs wuchs derart stark an, dass es zu Spannungen zwischen einzelnen Familien aufgrund der Ressourcenknappheit kam. Bevor es jedoch zu einem katastrophalen Krieg kam, verließen viele Orcs ihre Stammlande und begründeten damit die ersten Klans. Jene, die in Gorgrond zurückblieben, teilten sich in Schwarzfelsorcs, Orcs des Lachenden Schädels, Blitzklingen und Drachenmal. Der Klan des Blutenden Auges sowie die Knochenmalmer fanden ein neues Zuhause im Dschungel von Tanaan, während es die Frostwölfe, die Weißklauen und die Donnerfürsten in die harschen Weiten des Frostfeuergrats verschlug. Drei weitere Klans, die Brennende Klinge, die Rotläufer und die Klingenwindorcs, ließen sich in Talador nieder.[10] Der Schattenmondklan in Nagrand brachte indes die ersten Schamanen hervor, welche ihre Lehren klansübergreifend verbreiteten.[11][12][1][13]

Die Elemente und der Untergang von Goria (403-400 vDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Der Untergang von Goria.

Die Orcs, welche nach und nach begannen, an den Rändern des Gorianischen Imperiums zu siedeln, und die Oger gerieten immer wieder in kleinere territoriale Streitigkeiten, welche aber nie zu einem wirklichen Krieg eskalierten. Die Oger selbst pflegten ein durch und durch magisches Reich, welches von den Zaubererkönigen (auch Imperatoren) angeführt wurde und belächelten den Schamanismus der Orcs. Als ihnen die Macht der Elemente schließlich vor Augen geführt wurde, beschlossen die Oger, diese zu unterwerfen und erforschten den Thron der Elemente mit allerlei arkanen Zaubern. Ihre Experimente mündeten in einer Katastrophe, als die Dissonanz zwischen der Magie der Oger und Gronds Restenergie eines Tages in einer Explosion mündete und das Gleichgewicht der Elemente Draenors nachhaltig störte. Die gepeinigten Elemente wandten sich an die orcischen Schamanen, welche sich gezwungen sahen, zu handeln.[14] Die Schamanen versuchten zunächst erfolglos, die Elemente zu besänftigen, welche mit gewaltigen Stürmen das Gleichgewicht Draenors bedrohten, bis Nelgarm, der Schamanen-Älteste des Schattenmondklans, die Orcklans vereinen konnte, um gegen die Oger vorzugehen. Der Krieg breitete sich über ganz Draenor aus und die Oger wurden in die Defensive nach Goria gezwungen.[15]

Als den Ogern bewusst wurde, dass sie die Belagerung nicht ewig aussitzen konnten, da ihnen wichtige Handelsrouten versperrt waren, suchten sie in den gehorteten Apexiskristallen mit Erfolg nach einer Lösung: Eine neue Plage, die "Roten Pocken", breitete sich wie ein Lauffeuer unter den Lagern der Orcs aus. Die Belagerung schien bereits zum Scheitern verurteilt, als Nelgarm einen riskanten Plan vortrug: Man solle die Elemente bitten, Goria zu vernichten, da die Machenschaften der Oger am Thron der Elemente sonst kein Ende nehmen würden. Die Orcs triumphierten schließlich in einem Sturm aus Asche und Trümmern, doch angesichts der zerstörerischen Gewalt, derer auch sie Zeuge geworden waren, erfüllten sie die Elementare mit Furcht. Die Klans gingen daraufhin wieder ihrer eigenen Wege. Die Krankheit der "Roten Pocken" sollte indes nie völlig verschwinden und alle paar Generationen dezimierte ein Ausbruch die Klans. Das Gorianische Imperium sollte sich indes von dem Schlag der Elementare nie wieder erholen.[16]

Der Absturz der Genedar und die Draenei (200 vDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Der Absturz der Genedar.

Der Absturz der Genedar war auch den Orcs nicht entgangen und zunächst zeigte der Schattenmondklan vor allem Interesse an K'ara, dem "Dunklen Stern", wie sie den Naaru nannten. Als jedoch einige Schamanen dem Wahnsinn verfielen, nachdem sie versucht hatten, K'aras Mächte anzuzapfen, entschied der Klan, dass diese Macht nicht für Sterbliche bestimmt sei und Versuche in dieser Richtung mit Verbannung geahndet werden würden. Stattdessen rückte der "Berg der Geister", Oshu'gun, ins Zentrum der Kultur - die Überreste des Dimensionsschiffes, in dessen Inneren sich K'ure befand, der die Seelen der Orcs anzog. Die Schamanen unternahmen Pilgerreisen, um mit ihren Ahnen zu sprechen und folgten den weisen Worten der Geister.[17]

Die Draenei selbst verdienten, aus Sicht der meisten Orcs, nicht mehr als vorrübergehende Neugierde[18] und die Verbindungen bestanden größtenteils aus kurzweiligen Handelsbeziehungen, da man sich ansonsten meist einfach aus dem Weg ging.[12][19]

Die Haltung gegenüber der Draenei änderte sich nach deren mühelosem Sieg über die Oger, welche um 100 vDP versucht hatten, Goria - nunmehr Shattrath - zurückzuerobern. Die Magien, welche von den Draenei beherrscht wurden, führten zu Misstrauen bei den Orcs und als die Klans 99 vDP zum Kosh'harg-Fest zusammenkamen, war die Situation angespannt. Die meisten Klans kamen jedoch überein, dass Distanz wahren eine geeignete Vorgehensweise sei. Der Klingenwindklan bevorzugte indes eine andere Strategie und griff immer wieder Handelskarawanen an und nahm Draenei als Sklaven. Manche dieser Sklaven brachten für ihre orcischen Herren Kinder zur Welt, welche als "Halbblut-Sprösslinge" sowohl von den Draenei als auch von den Orcs verachtet wurden.[20] Allmählich stellte sich ein Gleichgewicht ein, in welchem zwar kleinere Scharmützel vorkamen, aber bei Begegnungen zwischen Draenei und Orcs nicht zwingend Blut vergossen wurde.[21]

Die schwindende Macht der Oger (um 11 vDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Schwarzfaust im Kampf gegen die Oger.

In Nagrand brachen sowohl Kargaths Sklavenaufstand als auch die beständigen Angriffe des Kriegshymnenklans die Macht von Hochfels dauerhaft.[22] Imperator Kelgrok beobachtete diese Entwicklungen von der Speerspießerfestung aus mit wachsender Besorgnis und er war entschlossen, die Herrschaft der Oger über den Frostfeuergrat zurück zu gewinnen. Nach einem Aufstand der Mok'nathal unter Leoroxx, der sich mit den Frostwölfen und Weißklauen verbündete, wurden die Oger auch im Frostfeuergrat vernichtend geschlagen.[23]

Aufstieg der Horde (ab 7 vDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Kil'jaeden begann unter dessen mit der Korrumpierung der Orcs, indem er zunächst Gul'dan für seine Zwecke einspannte und damit den ersten orcischen Hexenmeister schuf. Gul'dan verdarb den Thron der Elemente mit Teufelsmagie, was die Elemente ins Chaos stürzte und zu zahlreichen Naturkatastrophen führte. Zudem dezimierte eine erneute Welle der Roten Pocken, ebenfalls von Gul'dan hervorgerufen, abermals die Klans.[24] Gewalt und Verzweiflung machten sich zunehmend breit, während Gul'dan Ner'zhuls Vertrauen gewann und als dessen Schüler aufgenommen wurde.[25] Zudem benutzte er den Klingenwindklan, um Hass auf die Draenei zu schüren, indem er ihnen weismachte, die Draenei seien für die Pocken verantwortlich und ihr Blut würde die Elemente besänftigen.[26] Kil'jaeden setzte indes Ner'zhul in dessen Träumen zu und gab sich als dessen verstorbene Gefährtin Rulkan aus und erklärte ihm, er müsse den Draenei den Krieg erklären. Rulkans Warnung wurde als Tatsache von den Orcs aufgenommen, die nur selten dem Rat der Ahnengeister widersprachen und der Gründung der Horde stand nichts mehr im Wege.[27][28]

Ner'zhul in der Gewalt des Schattenrats.

Die Debatten unter den verschiedenen Klans dauerten bis spät in die Nacht und sowohl Zagrel als auch Durotan zweifelten zunächst, aber als auch andere Schamanen, darunter Drek'Thar, von ähnlichen Visionen wie jene von Ner'zhul berichteten, sprachen sich fast alle Häuptlinge dafür aus, sich zu vereinen.[29] Der Krieg gegen die Draenei nahm Gestalt an und es kam immer wieder zu Überfällen auf Draeneisiedlungen.[30][31] Im Zuge dieser Gefechte begann sich die Kultur der Orcs zu wandeln und auch Ner'zhul beobachtete mit größter Besorgnis, wie sein Volk immer blutrünstiger wurde.[32][33][34]

Wenngleich die Orcs immer wieder kleinere Siege gegen die Draenei errangen, missfiel Kil'jaeden der Kriegsverlauf in seiner Gesamtheit. Die Verteidigung der vereinten Draenei war stark, während die Orcs oftmals in Klansstreitigkeiten versanken. Kil'jaeden kam zu dem Entschluss, dass die junge Horde einen Anführer bräuchte, hinter welchem sich alle vereint versammeln würden: ein Kriegshäuptling. Die Wahl fiel auf Schwarzfaust vom Schwarzfelsklan, welcher laut Gul'dan die nötige Stärke und Zuversicht besaß, um die Horde zu kontrollieren.[35] Gleichzeitig gedachte Gul'dan, weiterhin über den Schattenrat die Fäden im Hintergrund zu ziehen und Schwarzfaust als Marionette zur Kontrolle über die Horde zu benutzen.[36] Nach und nach öffneten sich immer mehr Orcs der Teufelsmagie - darunter auch Drek'Thar - und Schwarzfaust wurde um 5 vDP schließlich einstimmig zum ersten Kriegshäuptling ausgerufen.[37] Als Kriegshäuptling setzte Schwarzfaust alles daran, die verschiedenen Klans unter einem Banner zu vereinen und ließ eine neue Hauptstadt im Tanaandschungel errichten, die "Zitadelle".[37] Zudem erließ er neue Regeln, um der Horde eine Struktur zu geben.[38] Gul'dan festigte indes die Macht des Schattenrats, indem er die anderen Klans ausspionieren ließ und sich etwaiger Widersacher entledigte.[39] Um die eigenen Armeen zu stärken, beschloss Schwarzfaust Bündnisse mit den Ogern sowie den Mok'nathal, während er die Horde als tyrannischer Kriegshäuptling führte, der keinen Widerspruch duldete.[38]

Mannoroths Blut und die Belagerung von Shattrath (3 vDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Mannoroths Blut.

Nach der erfolgreichen Einnahme Karabors befand Kil'jaeden, dass es für den geplanten Angriff auf Shattrath mehr bräuchte, als mit Teufelsenergie verstärkte Hexenmeister.[40] Der Eredar erklärte Gul'dan seinen Plan, den Orcs Dämonenblut anbieten zu wollen, welches ihnen überdirdische Macht verleihen würde - und sie im Gegenzug vollständig korrumpieren und auf ewig an den Willen der Legion binden würde. Gul'dan willigte ein.[41]

Der Hexenmeister überzeugte Schwarzfaust, die Orcklans nahe der Zitadelle zu versammeln und offenbarte ein Becken mit Mannoroths glühendem Blut. Er hielt den Ursprung der Flüssigkeit allerdings geheim und verkündete lediglich, dass diese grüne Flüssigkeit ein Geschenk der großzügigen Wesen sei, die die Orcs bereits die Teufelsmagie gelehrt hatten. Grommash Höllschrei war der Erste, der aus dem Kelch der Einheit trank und nur eine Handvoll Orcs hielt sich zurück, darunter Durotan und Orgrim Schicksalshammer.[34][42]

Sie wurden wilder, brutaler. Es gab eine große Zeremonie und irgendeinen Kelch. Die Häuptlinge und die Krieger tranken daraus, zumindest die meisten. Ihre Haut wurde daraufhin hellgrün und ihre Augenfarbe rot. Sie wurden stärker, machtvoller und barbarischer. Und alle ergaben sich dem Blutrausch.[43]

Die Belagerung von Shattrath.

Nach der Zeremonie wurden die blutrünstigen Orcs sogleich auf Shattrath losgelassen.[44][45] Tausende Draenei sollten sterben, als die Bomben an den Mauern einschlugen und die Hexenmeister Höllenbestien entfesselten. Flüsse aus Blut überschwemmten die Straßen, Tempel und Höfe von Shattrath und es dauerte nicht lange, bis die Stadt viel. Neben den erschlagenen Draenei lagen auch viele tote Soldaten der Horde, die ihre bis dato verlustreichste, wenngleich siegreiche Schlacht geschlagen hatten.[46]

Die Säuberung Draenors und das lange Schweigen (um 2 vDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Nach dem Fall von Shattrath widmete sich Schwarzfaust den übrigen Bewohnern Draenors. Der Klan des Blutenden Auges griff die verbliebenen Ursprünglichen in Farahlon an, während sich der Kriegshymnenklan gemeinsam mit dem Schattenhammer der Oger in Hochfels annahm. Die Frostwölfe, Donnerfürsten und verbliebenen Weißklauen bekämpften die Gronn, Ogron und Magnaron.[47] Eine besondere Herausforderung stellten die Arakkoa der Himmelsnadel dar und Kargath Messerfaust verbündete sich mit den Ausgestoßenen, um die geflügelten Wesen vom Himmel zu holen. Schließlich fiel die Zerschmetterte Hand ihren Verbündeten ebenfalls in den Rücken und die Horde vernichtete mit ihrem Angriff auf die Spitzen von Arak sowohl die Zivilisation der Hocharakkoa als auch fast alle Ausgestoßenen.[48]

Sargeras sah in der Zwischenzeit in den Orcs das perfekte Werkzeug für einen Angriff auf Azeroth. Er befahl Kil'jaeden, jeglichen Kontakt abzubrechen, um die siegestrunkenen Orcs an den Rand der Selbstzerstörung zu treiben. Die Eroberungen hatten Draenor zusehends das Leben entzogen und die Teufelsmagie hatte weite Gebiete in unfruchtbare Wüsten verwandelt. Der drohende Hungerstod machte die Orcs noch aggressiver und da es kaum mehr Feinde gab, die sie angreifen konnten, bekriegten sich die Klans teilweise untereinander.[49][50]

Azeroth und das Dunkle Portal (um 1 vDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Ab 10 vDP begann Medivh, subtil durch Sargeras manipuliert, nach anderen Welten im Kosmos zu suchen und seine Aufmerksamkeit wurde rasch auf Draenor gelenkt, wo er die Orcs in Gestalt eines Raben unauffällig einige Jahre beobachtete.[51] Um 1 vDP nahm er schließlich direkten Kontakt auf und offenbarte sich Gul'dan und dem Schattenrat in Gestalt eines kapuzenverhüllten Fremden. Er verkündete den Orcs, dass sie mit seiner Hilfe von Draenor entkommen konnten, falls sie ein gewaltiges, magisches Portal errichteten. Medivh versprach Gul'dan Zutritt zum Grabmal des Sargeras als Austausch für seine Hilfe - auch wenn er nie vorhatte, dieses Versprechen einzulösen, und die Arbeiten am "Dunklen Portal" konnten beginnen.[52][53] Währenddessen organisierte Schwarzfaust Scheinschlachten und -duelle zwischen den Orcs, um ihnen ein Ventil für ihren Blutdurst zu verschaffen.[54]

Nach der Öffnung des Portals entsandte Schwarzfaust seine zuverlässigsten Späher - Orcs vom Klan des Blutenden Auges und dem Klan des Grinsenden Schwarzzahns -, um sich jenseits des Portals umzusehen. Diese Späher gelangten in den Schwarzen Morast und schlugen dort ihr Lager auf; mehrere Hexenmeister begleiteten sie. Unter ihrem Kommando wurde ein verzauberter Steinrahmen um das Portal in Azeroth errichtet, um den Durchlass zu stabilisieren, damit das Weltentor auch über einen längeren Zeitraum hinweg geöffnet bleiben konnte. Während der Bau zügig voranschritt, kundschafteten die Orcs immer größere Gebiete von Azeroth aus.[53][55][56] Während die Orcs in den Schwarzen Morast ausschwärmten, stießen sie auf einige menschliche Jäger und Händler, die der Horde kaum Widerstand leisteten. Die meisten von ihnen fanden ein schnelles Ende, aber eine Handvoll wurde lebendig gefangen genommen. Garona hatte ein Talent dafür, neue Sprachen zu erlernen, und verwendete einen Großteil ihrer Zeit darauf, mit den Gefangenen zu sprechen.[57]

Als mehr und mehr Orcs nach Azeroth strämten, erreichten die Berichte über mysteriöse Kreaturen, welche den Schwarzen Morast unsicher machten, schließlich auch Sturmwind. Anduin Lothar führte eine kleine Truppe von Rittern an, um den Morast auszukundschaften, und zum ersten Mal trafen Orcs auf Ritter aus Sturmwind, und es entbrannte eine Reihe blutiger Scharmützel. Während Lothar König Llane Bericht erstattete, erfuhr auch Schwarzfaust darüber, dass die Menschen in der Region nun von ihrer Gegenwart wussten. Der Beginn des Ersten Krieges stand unmittelbar bevor.[58]

Es durchquerten jedoch nicht alle Orcs das Portal. In den Jahren nach ihrem Sieg über die Draenei hatten sich mehrere Klans in Blutgier und Wahnsinn verloren und Schwarzfaust glaubte, dass diese Klans sich als Risiko erweisen konnten, falls er sie an der Invasion von Azeroth teilnehmen ließ. Dazu zählten der Kriegshymnenklan, die Zerschmetterte Hand und der Klan der Knochenmalmer. Die meisten anderen Klans begleiteten die Horde auf ihrem Eroberungsfeldzug.[59]

Die Verbannung der Frostwölfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Der Frostwolfklan zählte zu jenen Klans, welche die Horde nach Azeroth begleiteten und zunächst kämpften sie auch gemeinsam mit den anderen Orcs gegen die Menschen. Durotan hatte zwar mehrfach Gul'dans Motive öffentlich hinterfragt, aber auf Draenor gab es keine Zukunft mehr und nur in Azeroth konnten sie eine weitere Generation überleben.[59] Gul'dan konfrontierte Durotan schließlich im Geheimen und erklärte ihm, dass sein Klan nicht länger Teil der Horde sei. Die Frostwölfe mussten den Schwarzen Morast unverzüglich verlassen und sollten sie je zurückkehren, würde Gul'dan den gesamten Klan vernichten. Gemeinsam mit seinem Klan brach er gen Norden auf und nachdem Drek'Thar der Teufelsmagie abgeschworen hatte, zeigten ihm die Geister zu einem frostbedeckten Gebirge hoch im Norden, welches dem Frostfeuergrat sehr ähnelte.[59]

Erster Krieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Der Erste Krieg.

Der Eroberungsfeldzug der Horde schien nach der Verbannung der Frostwölfe nun wahrhaftig zu beginnen. Die ersten Angriffe dienten dazu, die Bevölkerung in Panik zu versetzen. In Schattenhain, Westfall und südlich des Rotkammgebirges wurden ganze Dörfer von der Horde überrollt und ihre Bewohner entweder abgeschlachtet oder zur Flucht gezwungen. Während die Menschen ihrerseits zwar mit einem neuen Feind konfrontiert waren, so waren dies die Orcs ebenso. Sowohl die Ritter zu Pferde als auch die Kleriker stellten die Horde vor neue Herausforderungen.[60] Einige Stoßtrupps drangen auch ins Schlingendorntal vor, scheiterten jedoch am Widerstand der Gurubashi.[61]

Die Orcs brannten bei ihren brutalen Überfällen alles nieder, was ihnen in die Quere kam. Innerhalb weniger Monate fielen ihnen Höfer, Dörfer, Städtchen und Handelsposten in den ländlichen Gebieten zum Opfer.[62] Allerdings zeigte die "vereinte Horde" auch deutliche Risse: Cho'gall und der Schattenhammerklan wahrten, nachdem sie das Flüstern der Alten Götter vernommen hatten, nur noch zum Schein ihre Zugehörigkeit zur Horde und Orgrim Schicksalshammer hatte sich heimlich mit Durotan getroffen.[63] Dennoch schien die Zeit gekommen, Sturmwind selbst anzugreifen, doch eine erste Belagerung endete mit einer Niederlage für die Orcs.[64] Damit nicht genug fiel auch noch Gul'dan in ein rätselhaftes Koma und Schicksalshammer forderte Schwarzfaust schließlich zum Mak'gora heraus.[65] Die zweite Belagerung von Sturmwind, diesmal unter Schicksalshammers Führung, sollte entscheidend sein. Garona tötete König Llane und Anduin Lothar blieb nur noch eine Massenevakuierung der Stadt übrig.[66] Orgrim wiederum hatte weder die Mittel, noch die Absicht, die Flüchtlinge aus Sturmwind zu verfolgen, und widmete sich schließlich, 4 Jahre nach dem Dunklen Portal, der Auslöschung des Schattenrats.[67]

Zweiter Krieg (4/5-7 nDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Eine Seeschlacht während des Zweiten Krieges.

Paladine und andere Soldaten der Allianz im Kampf mit den Todesrittern.

Schauplätze des Zweiten Krieges.

Während sich der Staub des Ersten Krieges legte, galt es, den Orcs eine Heimat in Azeroth zu sichern und die Eroberung Sturmwinds erschien dem Kriegshäuptling Orgrim Schicksalshammer dafür nicht ausreichend. Orgrim wusste, dass falls er und sein Volk sich darauf beschränken würden, das eroberte Territorium zu verteidigen, die Menschen ihre Armeen bündeln und die Orcs früher oder später überrollen würden. Die einzige Möglichkeit, so Orgrim, das Überleben seines Volkes sicherzustellen, bestand in einem Erstschlag, ehe seine Feinde vollends für einen Krieg gewappnet wären. Durch Verhöre von Gefangenen hatten die Orcs von mächtigen Nationen im Norden erfahren, allen voran Lordaeron, und Orgrim glaubte, dass eine Eroberung der Stadt auch zum Fall der übrigen Königreiche führen könnte.[68] Während die Drachenmalorcs versuchten, ein mächtiges Artefakt, welches sie gefunden hatten - die Dämonenseele - zu nutzen, verbündeten sich die Orcs zudem mit den Amani, welche vom Fall Sturmwinds erfreut gewesen waren.[69]

Gul'dan erwachte kurz nach dem Fall Sturmwinds aus seinem Koma. Obschon Orgrim dem Hexenmeister nicht traute, ließ er ihn vorerst am Leben, da er ihn schlicht brauchte.[70] Um 5 nDP gelang es Gul'dan, eine neue Art von Kriegern für seinen Kriegshäuptling zu erschaffen, welche das Kampfgeschehen zu Gunsten der Horde lenken sollten: die ersten Todesritter.[71] Nach der Erschaffung der Todesritter blieb nur noch, die schwindenden Vorräte und die Ausrüstung der Horde aufzustocken. Zu diesem Zweck wandte Orgrim sich Khaz Modan zu.[72] Die Zwerge und Gnome waren der orcischen Armee nicht gewachsen und die Horde fiel mit der Vehemenz eines Wintersturms in Khaz Modan ein. Hunderte Zwerge und Gnome fielen und kleine Siedlungen, Außenposten und Rüstkammern wurden verstört, doch Eisenschmiede sollte nicht fallen.[73] Um den weiteren Weg nach Lordaeron zurückzulegen, ließ Orgrim im Sumpfland anschließend mit Hilfe der Amani und der Goblins des Dampfdruckkartells eine Flotte bauen.[74]

Indes war es Nekros Schädelberster gelungen, die Dämonenseele zu manipulieren und der Drachenmalklan versklavte den Roten Drachenschwarm. Nekros und seine Anhänger legten Alexstrasza in den Tiefen von Grim Batol in Ketten und die Orcs zwangen die roten Drachen, ihnen zu dienen, andernfalls würde Alexstrasza leiden.[75] Zu einem ersten Gefecht kam es nahe der Insel Zul'Dare, als die orcische Flotte von Admiral Daelin Prachtmeer abgefangen wurde, doch dank der Drachen sicherte sich die Horde den Sieg und zog weiter ins Hügelland, wo es um 6 nDP zu einem erneuten Gefecht mit der neuen Allianz von Lordaeron kam.[76] Zudem gelang es Orgrim, Zul'jin zu befreien, der wiederum im Austausch für zur Verfügung gestellte Truppen verlangte, dass die Horde den Waldtrollen gegen ihren alten Feind, Quel'Thalas, beistehen würden. Die übrige Horde zog indes weiter ins Hinterland und griff den Nistgipfel an.[77] Während ein Großteil der Allianz im Hinterland gebunden war, erreichte Orgrim mit der Hälfte der Hordetruppen Quel'Thalas und nachdem die Runensteine von Gul'dan ausgehebelt worden waren, stürmten die Krieger Silbermond entgegen, während die versklavten roten Drachen die Wälder in Brand steckten.[78] Die elfischen Magier beschworen schließlich einen Schild um ihre Hauptstadt, der es Orgrim unmöglich machte, sie einzunehmen, und die Orcs ließen von der Belagerung ab, um ihr eigentliches Ziel zu erreichen: Lordaeron.[79] Alteracs Verrat kam dem Kriegshäuptling dabei freilich gelegen, da Perenolde die Orcs ungehindert durch sein Territorium ziehen ließ, um das eigene Überleben zu sichern.[80]

Lordaeron trotzte der Belagerung beharrlich, während Orgrim auf die dringende Verstärkung seiner eigenen Armee wartete und sie nie bekommen sollte. Gul'dan hatte die Sturmrächer und Schattenhammerorcs für seine eigenen Zwecke abgezogen und ihn hintergangen, so dass Orgrim die Belagerung schließlich abbrechen musste und seinen Truppen befahl, sich nach Khaz Modan zurückzuziehen.[81] Während Gul'dan bei dem Versuch ums Leben kam, die Geheimnisse des Grabmals des Sargeras zu entschlüsseln[82], fielen die Orcs weiter nach Süden zurück.[83] Die entscheidende Schlacht trug sich am Schwarzfels zu und führte unzählige Orcs, einschließlich ihres Kriegshäuptlings, in die Gefangenschaft.[84]

Einem Teil der Horde war es indes gelungen, zum Dunklen Portal zu fliehen, während die Allianz ihnen im Nacken saß. Im Schwarzen Morast holte die Allianz die Horde schließlich ein und die folgende Schlacht gehörte zu den grausamsten und erbittersten des Zweiten Krieges. Teron Blutschatten und weiteren Orcs gelang schließlich die Flucht durch das Portal und Turalyon setzte ihnen nicht mehr nach. Stattdessen rief er Khadgar und seine Magier, damit diese das Portal zerstören sollten, um eine Rückkehr der Orcs zu verhindern.[85][86]

Die Zersplitterung der Horde (7 nDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Nach und nach die Flüchtlinge wieder nach Draenor zurück, welche der Gefangenschaft durch die Allianz entgingen.[87] Die Horde hatte den Krieg verloren und der Weg nach Azeroth war verschlossen. so dass es keine Fluchtmöglichkeit mehr von dem sterbenden Draenor gab. Die mächtigen Klans, die auf Draenor verblieben waren, waren zudem immer noch die Sklaven ihres dämonischen Zorns und es war nur eine Frage der Zeit, bevor sich die Horde von innen heraus verzehren würde.[88] Den Überbleibseln auf Azeroth ging es nur unwesentlich besser. Der Klan des Blutenden Auges sowie die Drachenmalorcs hatten die Schwarzfelsspitze nicht mehr rechtzeitig erreicht, um Orgrim Schicksalshammer zu unterstützen und zogen sich zurück, während Rend Schwarzfaust und sein Bruder Maim die Kontrolle über die Schwarzfelsspitze erlangten.[89] Andere Mitglieder der Horde drifteten in der Wildnis auseinander, manche in Gruppen, manche auf sich allein gestellt, wie Etrigg.[90]

In vielen Herzen der Allianz brannte noch immer der Hass auf die Orcs und nebst Alleria Windläufer machten auch weitere Gruppen von Menschen, Hochelfen, Zwergen und Gnomen in den Östlichen Königreichen Jagd auf die Horde. Die gefangenen Orcs sollten fortan ihr Dasein in Internierungslagern fristen.[91] Indes sicherten Khadgar und die Magier der Kirin Tor die Überreste des Dunklen Portals durch die neu erbaute Burg Nethergarde.[92]

Die Allianzexpedition nach Draenor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wiederherstellung der Horde (8 nDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Für die Orcs auf Draenor, welche widerwillig von Ner'zhul angeführt wurden, war das Leben nach dem Zweiten Krieg schonungslos. Ihre Welt lag im Sterben und die dämonische Blutgier in ihren Adern führte dazu, dass sie sich immer wieder gegenseitig angriffen. Der Kriegshymnenklan und der Klan der Zerschmetterten Hand fielen ganz besonders durch ihren unstillbaren Hunger nach Gewalt auf. Teron Blutschatten war wiederum nicht bereit, aufzugeben und der Todesritter hatte durch Gul'dan Kenntnis von drei mächtigen Artefakten, welche den Orcs helfen könnten: das Buch des Medivh, das Auge von Dalaran und das Szepter des Sargeras.[93][94]

Diese Artefakte, welche sich alle auf Azeroth befanden, sollten es der Horde ermöglichen, neue dimensionale Öffnungen zu erschaffen, um dem sterbenden Draenor zu entkommen. Ner'zhul ließ sich von Blutschattens Idee nach anfänglichem Widerstreben überzeugen und rief die Klans zusammen, welche dem Plan bereitwillig zustimmten.[95][96]

Die Wiederöffnung des Dunklen Portals[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Nur wenige Wochen, nachdem Khadgar erhöhte Aktivitäten am Dunklen Portal entdeckt hatte, hatte Ner'zhul auf Draenor Erfolg. Unter Einsatz der Energien aus Gul'dans Schädel vergrößerte er den Riss zwischen Draenor und Azeroth, so dass Grommash Höllschrei die Speerspitze einer Invasionsstreitmacht hindurchführen konnte. Teron Blutschatten und seine Todesritter schlossen sich ebenfalls an. Die Orcs begannen, einen materiellen Rahmen um den dimensionalen Durchgang zu errichten, ein neues Dunkles Portal, das dauerhaft geöffnet bleiben konnte, ohne dass ein ständiger Zufluss neuer Energie nötig wäre. Sogleich kam es zu Gefechten in den Verwüsteten Landen, die Blutschatten als Ablenkung nutzte, um sich mit Jagdtrupps auf die Suche nach den Artefakten zu begeben.[97]

Nach einem Bündnis mit Todesschwinge[98] kehrten Blutschatten und seine Todesritter mitsamt der Artefakte sowie zahlreichen Eiern des Schwarzen Drachenschwarms nach Draenor zurück. Indes hatten Khagdar und Turalyon den Plan der Horde durchschaut und beschlossen, dass man den Orcs Einhalt gebieten müsse. So wurde die "Allianzexpedition" ins Leben gerufen, welche sich durch das Dunkle Portal auf die Heimatwelt der Orcs begab. Die Nachricht von der Invasion breitete sich rasch innerhalb der Horde aus.[99]

Die Invasion und der Untergang Draenors[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Nachdem die Allianz die Kontrolle über das Dunkle Portal übernommen hatte, befahl Ner'zhul Kargath Messerfaust, die Höllenfeuerzitadelle zu verteidigen, während er sich zum Schattenmondtal aufmachte.[100] Der Klan des Blutenden Auges lieferte sich in der Folge eine Schlacht mit Danath Trollbanns Truppen in Auchindoun, im Zuge welcher Kilrogg Totauge ums Leben kam. Sein Opfer sicherte Ner'zhul allerdings auch die sichere Weiterreise ins Schattenmondtal.[101][102][103]

Die Magie, die Ner'zhul schließlich entfesselte, überstieg seine eigenen Fähigkeiten bei weitem und destabilisierte die Leylinien in einem Ausmaß, die zu einer Kettenreaktion führte. Mit jedem Moment ächzte die Welt selbst unter den Turbulenzen und an Land und im Meer taten sich breite Klüfte auf.[104] Überreste der Horde, welche sich in der Nähe des Dunklen Portals befanden, stürmten in dem verzweifelten Versuch, der Auslöschung zu entfliehen, auf das Portal zu. Indes breitete sich die magische Überlastung, die Ner'zhuls Portale ausgelöst hatte, weiter durch die Welt aus und Draenor brach schließlich auseinander.[105]

Die Orcs, welchen die Flucht gelungen war, brachten grimmige Nachrichten nach Azeroth und niemand schien ernsthaft zu glauben, dass jemand die Zerstörung Draenors überlebt habe. Einige Klans, wie der Kriegshymnenklan, der Drachenmalklan oder die "Dunkle Horde", welche nun auf Azeroth gestrandet waren, blieben kampfbereit. Andere Angehörige der Horde wiederum sahen keinen Grund, weiter gegen die Allianz zu kämpfen. Zu jenen gehörten Rexxar sowie die Frostwölfe unter Drek'Thar.[106]

Die Erschaffung der Höllenhorde (~8 nDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.
Nach der Zerstörung Draenors wurde die Scherbenwelt zu einem der strategisch wichtigsten Orte im gesamten Kosmos, da viele von Ner'zhuls Portalen dauerhaft geöffnet blieben und die Scherbenwelt damit zu einem Knotenpunkt für jede Macht werden ließen, die rasch von einem Ende des Universums zum anderen reisen wollte. Die Brennende Legion beschloss daher, die Scherbenwelt als Ausgangsbasis für ihre Angriffe gegen andere Welten zu nutzen und schickte zu diesem Zweck Magtheridon, um die verbliebenen Bewohner zu unterwerfen.[107]

Magtheridon machte Jagd auf die Überbleibsel der Horde, versklavte diejenigen, die sich ihm ergaben und metzelte all jene nieder, die ihm Widerstand leisteten. Die Orcs, welche unterworfen wurden, verwandelten sich durch ein erneutes Trinken des dämonischen Blutes in rothäutige, barbarische Kreaturen, geistig zu wenig mehr in der Lage als blinden Gehorsam gegenüber der Legion zu leisten. Magtheridons neue "Höllenhorde" nistete sich anschließend in der Höllenfeuerzitadelle ein und eroberte weitere Schnittstellen der Macht, darunter den Schwarzen Tempel, während sie sich über viele Jahre immer wieder Scharmützel mit den Söhnen Lothars lieferte.[108]

Die zersplitterte Horde auf Azeroth (ab ~8 nDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.
Viele der auf Azeroth verbliebenen Orcs befanden sich in Gefangenschaft in den Internierungslagern der Allianz von Lordaeron, doch einige gefährliche Klans waren immer noch auf freiem Fuß. Der Kriegshymnenklan unter Grommash Höllschrei hatte sich in die dichten Wälder Lordaerons zurückgezogen und raubte nahe Dörfer und Höfe aus. Dal'rend und Maim befehligten die "Wahre Horde" im Schwarzfels[109] und der Drachenmalklan hielt immer noch Alexstrasza gefangen.[110]

Zunächst hielt sich die Jagd auf die freien Orcs in Grenzen, da die Nationen der Allianz mit dem Wiederaufbau ihrer Reiche beschäftigt waren, doch dies sollte sich schlagartig mit Orgrim Schicksalshammers Ausbruch aus einem der Gefangenenlager ändern. Die Orcs, die entdeckt wurden, wurden für gewöhnlich nicht mehr gefangengenommen, sondern gleich getötet, aber oft gelang es ihnen, ihren Häschern zu entkommen. Zur Überraschung der Allianz jedoch gab es keine weiteren Fluchtversuche mehr, sondern die Orcs fielen in eine völlige Lethargie.[110][111]

Diese Orcs hatten keinerlei Ähnlichkeit mehr mit den berserkerhaften Kriegern, die in Azeroth eingefallen waren. Sie zogen sich mehr und mehr in sich selbst zurück und fügten sich praktisch ohne Widerstand in ihre Gefangenschaft. Der Grund hierfür war, dass sie von der Teufelsmagie abgeschnitten waren. Antonidas gehörte zu den Wenigen, welche die Orcs und ihr Leiden eingehend studierten, aber er konnte kein Heilmittel finden.[110][111]

Herr der Clans (~15 nDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Am Scheiterhaufen des gefallenen Orcs zollt Thrall Orgrim Schicksalshammer seinen Respekt.

Eine Wende sollte durch den jungen Thrall kommen, den Sohn Durotans und Drakas, welcher Aedelas Schwarzmoor als Sklave und Gladiator diente.[112][113][114] Schwarzmoors Grausamkeit und Trunksucht führten allerdings dazu, dass Thrall ihn nicht als Ersatzvater betrachtete[112], sondern den Entschluss fasste, zu fliehen.[115][116][117]

Thrall machte sich sodann auf die Suche nach den Orcs und stieß zunächst auf Grommash Höllschrei und die Überreste des Kriegshymnenklans[118][112][119], bevor er seinen eigenen Klan, den Frostwolfklan, ausfindig machen konnte und unter Drek'Thars Anleitung eine Ausbildung zum Schamanen begann.[120][121] Nachdem Orgrim Schicksalshammer von Thrall erfahren hatte, suchte auch der ehemalige Kriegshäuptling den Frostwolfklan auf.[122][123]

Schicksalshammer machte Thrall zu seiner rechten Hand und gemeinsam mit Grommashs Kriegshymnenklan starteten sie einen Feldzug, um die Orcs aus den Internierungslagern zu befreien. [124] Als Schicksalshammer in einer der Schlachten im Zuge der Lagerbefreiungen fiel, erklärte er in seinem letzten Atemzug, dass Thrall der neue Kriegshäuptling der Horde werden sollte.[125][126][123]

Die Eroberung von Durnholde erwies sich als entscheidend, denn dadurch kam die Verwaltung in den anderen Gefangenenlagern schlagartig zum Erliegen und die neue Horde hatte keine Mühe, die Insassen im Rest der kleineren und abgelegeneren Lager Lordaerons zu befreien. Anschließend zog Thrall mit seinem Volk durch die Östlichen Königreiche auf der Suche nach einem Ort, den sie Heimat nennen konnten.[123]

Der Dritte Krieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Warnung des Propheten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WC3Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.
Während sich die Seuche des Untodes in Lordaeron ausbreitete und die "Geißel" Gestalt annahm[127] versuchte Medivh, möglichst viele Einwohner Lordaerons um sich zu scharen und sie zum zweiten Brunnen der Ewigkeit auf Kalimdor zu führen. Der ehemalige Wächter wusste über die Pläne der Brennenden Legion Bescheid und trat mit einflussreichen Personen überall in der Region in Verbindung. Während er bei den Menschen wenig Erfolg hatte[128][129][130][131], ließen ihn die Orcs ließen hoffen.[128]

Die Orcs unter Thralls Führung lebten als Nomaden und blieben ständig in Bewegung, um den Truppen der Menschen zu ergehen. Ein weiterer Krieg gegen die Allianz schien fast unausweichlich. In dieser Zeit der Ungewissheit wurde Thrall von Medivh besucht. Der Wächter berichtete dem Orc von einem dunklen Sturm, der über Azeroth aufzog und dass Thrall die Legion nur aufhalten könne, wenn er das Große Meer überquerte und das Land Kalimdor aufsuchte.[132][133][134] Die Begegnung mit Medivh beunruhigte den jungen Thrall zutiefst und so rief er zunächst die Elementargeister an, welche ihn drängten, dem Fremden zu vertrauten. Der junge Kriegshäuptling versammelte seine Horde und brach auf, einen Weg über das Meer zu finden.[135]

Der Exodus der Horde: Die Dunkelspeertrolle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

Da die Flotte der Orcs, welche sie im Zweiten Krieg benutzt hatte, längst unter den Wellen verschwunden war und eine neue zu bauen Zeit und Ressourcen verbraucht hätte, die die Horde schlicht nicht hatte, schien die einzige Option, über das Große Meer zu gelangen darin zu bestehen, Schiffe zu stehlen. Süderstade erschien hierbei als perfektes Ziel, da sein Hafen voller großer Galeonen nur spärlich bewacht war. Im Schutze der Dunkelheit stürmte die Horde in die Stadt, versuchte allerdings, ein Blutvergießen zu vermeiden, und setzte schließlich die Segel. Als Daelin Prachtmeer von dem Diebstahl erfuhr, nahm er sogleich die Verfolgung auf.[136]

Durch einen gewaltigen Sturm wurden einige Schiffe an eine nahe Inselkette getrieben. Ein großer Teil von Thralls Flotte war allerdings während des Sturms verschwunden, einschließlich Grommash Höllschreis und der meisten Kriegshymnenorcs. Auf den Inseln sahen sich die Orcs weiteren Bedrohungen ausgesetzt. Soldaten der Allianz waren ebenfalls an Land gegangen, zudem hauste die Nagahexe Zar'jira in den Höhlen der Inseln und trieb ihr Unwesen.[136] Als Glück im Unglück erwies sich die Begegnung mit Sen'jin und den Dunkelspeertrollen, welche die Inseln ihre Heimat nannten. So kämpften Horde und Dunkelspeere Seite an Seite gegen die Bedrohungen und obsiegten letztlich, wenngleich zu einem hohen Preis. Der Häuptling der Dunkelspeertrolle zählte zu den Opfern und zu seinen Ehren lud Thrall die Dunkelspeere ein, sich der Horde anzuschließen. Die Trolle sahen auf ihrer vom Krieg zerrütteten Inselheimat keine Zukunft mehr und nahmen das Angebot an. Nachdem sie ihre Schiffe repariert hatten, setzten die Orcs ihren Weg nach Kalimdor fort.[137]

Der lange Marsch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WC3Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.

Der unbekannte Strand, den die Orcs schließlich erreichten, war unwirtlich. Eine rote Ödnis, die kaum Nahrung oder Wasser zu bieten hatte und eine feindselige Tierwelt begrüßten sie. Wilde Stacheleber und giftige Skorpide machen die felsigen Hügel unsicher und Thrall fragte sich nicht nur einmal, ob er die richtige Entscheidung getroffen hatte.[138] Nichtsdestotrotz schlachteten die Orcs zunächst die übriggebliebenen Schiffe aus, brachten die Vorräte an Land und errichteten ein Lager.[139][140] Von Grommash Höllschrei fehlte indes jede Spur, aber da die Orcs zumindest die Wracks fanden, gingen sie davon aus, dass Grommash und sein Klan bereits vorausmarschiert waren und am Leben waren.[138]

Bei ihrem weiteren Vordringen verbündeten sich die Orcs mit Cairne Bluthufs Tauren und standen ihnen gegen die Zentauren bei.[141][142] Während Thrall sich freute, den Tauren gegen die Zentauren helfen zu können, gab ihm Drek'Thar zu verstehen, dass in Wahrheit die Tauren wohl ihnen, den Orcs, helfen würden.[12]

Der Ruf des Kriegshymnenklans[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Der Kriegshymnenklan hatte sich zwischenzeitlich bis zum Steinkrallengebirge durchgeschlagen und lieferte sich Gefechte mit Jaina Prachtmeers Truppen.[143][144] Als die Orcs wieder vereint waren, verbot Thrall derartige Scharmützel und schickte Grom und seine Orcs zum Eschental, um eine Siedlung zu errichten, womit er unwissentlich erneut kriegerische Auseinandersetzungen provozierte. Die Nachtelfen zeigten sich von der Abholzung ihrer Wälder wenig begeistert[145] und Cenarius selbst griff in die Kämpfe ein.[146]

Mannoroths Blut[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Grommash wurde rasch bewusst, dass sein Klan nicht mit herkömmlichen Mitteln gegen die Nachtelfen und den Halbgott Cenarius bestehen konnte und machte sich auf der Suche nach einer Quelle, welche den Orcs helfen sollte. Er fand schließlich einen Brunnen, welcher von Mannoroths Blut besudelt war und entgegen Thralls Anweisungen tranken Grom und die Kriegshymnenorcs erneut von dem dämonischen Blut. Dies sicherte ihnen den Sieg über Cenarius, brachte sie jedoch erneut unter die Kontrolle des Grubenlords.[147][148]

Vom Schicksal zusammengeführt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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In der Zwischenzeit erreichten Thrall und seine Streitkräfte den Steinkrallengipfel[149] und Medivh ermahnte Orcs und Menschen gleichermaßen zur Zusammenarbeit.[150][151] Anschließend widmeten sie sich dem Kriegshymnenklan und mit Jainas und Cairnes Unterstützung konnten die Orcs aus den Klauen der Dämonen befreit werden[152], bevor sich Thrall und Grom schließlich Mannoroth selbst entgegenstellten.[153]

Weltenbeben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
Jahre später kehrten der Kriegshäuptling und viele andere zu den Überresten Draenors zurück, nun als die Scherbenwelt bekannt, um einen weiteren Angriff der Brennenden Legion zu verhindern. Dort traf Thrall auf Garrosh, den Sohn des Grom Höllschrei, und überzeugte ihn, sich der Horde anzuschließen und als Berater nach Azeroth zurückzukehren. Garrosh war einer der großen Heerführer während der Schlachten gegen den Lichkönig in Nordend, und auch wegen seines feurigen Temperaments erlangte er einigen Ruhm.[1]

Garroshs Änderungen in Orgrimmar und die Glorifizierung der alten, kämpferischen Horde stießen unter den Orcs auf breiten Zuspruch.[154]

Zusätzlich zu seinen Pflichten als Anführer der Horde war Thrall auch ein überzeugter Schamane und verfügte über eine enge Verbindung zu den Elementen. Als er mehrere Störungen auf der Elementarebene wahrnahm, wusste Thrall, dass er als Kriegshäuptling zurücktreten und seine Zeit der Untersuchung dieser Störung widmen musste, auf dass Azeroth nicht in Chaos verfallen würde. Bei den ihm zur Verfügung stehenden Optionen war sich Thrall sicher, dass Garrosh der beste Kandidat für den Posten des Kriegshäuptlings war. Doch ist der impulsive, junge Höllschrei weitaus aggressiver als sein diplomatischer Vorgänger. Da der nicht minder jähzornige König Varian Wrynn auf dem Thron von Sturmwind sitzt, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Orcs ihre weit gerühmte Kraft mehr denn je brauchen werden.[1]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Offizielle Seite, 19.7.2013
  2. Vor dem Sturm, Kap. 2
  3. Warcraft III: Reign of Chaos
  4. World of Warcraft: Cataclysm
  5. World of Warcraft: Mists of Pandaria
  6. Chroniken, Bd. 2, S. 12-13
  7. Chroniken, Bd. 2, S. 16
  8. Chroniken, Bd. 2, S. 19
  9. Chroniken, Bd. 2, S. 36
  10. Chroniken, Bd. 2, S. 38-39
  11. Chroniken, Bd. 2, S. 42-44
  12. 12,0 12,1 12,2 Aufstieg der Horde, Kap. 2
  13. Der Letzte Wächter, Kap. 11
  14. Chroniken, Bd. 2, S. 46
  15. Chroniken, Bd. 2, S. 47
  16. Chroniken, Bd. 2, S. 47-49
  17. Chroniken, Bd. 2, S. 54
  18. Chroniken, Bd. 2, S. 55
  19. Aufstieg der Horde, Kap. 5
  20. Chroniken, Bd. 2, S. 56-57
  21. Chroniken, Bd. 2, S. 57
  22. Chroniken, Bd. 2, S. 64-66
  23. Chroniken, Bd. 2, S. 66-67
  24. Chroniken, Bd. 2, S. 68-69
  25. Chroniken, Bd. 2, S. 70
  26. Chroniken, Bd. 2, S. 71
  27. Aufstieg der Horde, Kap. 7
  28. Chroniken, Bd. 2, S. 73
  29. Chroniken, Bd. 2, S. 74
  30. Aufstieg der Horde, Kap. 8
  31. Aufstieg der Horde, Kap. 15
  32. Chroniken, Bd. 2, S. 75
  33. Aufstieg der Horde, Kap. 18
  34. 34,0 34,1 Aufstieg der Horde, Kap. 19
  35. Chroniken, Bd. 2, S. 77
  36. Chroniken, Bd. 2, S. 78
  37. 37,0 37,1 Chroniken, Bd. 2, S. 81
  38. 38,0 38,1 Chroniken, Bd. 2, S. 82
  39. Chroniken, Bd. 2, S. 78-79
  40. Chroniken, Bd. 2, S. 87
  41. Chroniken, Bd. 2, S. 88
  42. Chroniken, Bd. 2, S. 88-89
  43. Jenseits des Dunklen Portals, Kap. 7
  44. Aufstieg der Horde, Kap. 20
  45. Chroniken, Bd. 2, S. 89
  46. Chroniken, Bd. 2, S. 92
  47. Chroniken, Bd. 2, S. 96-97
  48. Chroniken, Bd. 2, S. 97-98
  49. Aufstieg der Horde, Kap. 21
  50. Chroniken, Bd. 2, S. 98-99
  51. Chroniken, Bd. 2, S. 113
  52. Chroniken, Bd. 2, S. 114
  53. 53,0 53,1 Aufstieg der Horde, Kap. 22
  54. Chroniken, Bd. 2, S. 115
  55. Aufstieg der Horde, Epilog
  56. Chroniken, Bd. 2, S. 116
  57. Chroniken, Bd. 2, S. 117-118
  58. Chroniken, Bd. 2, S. 118-119
  59. 59,0 59,1 59,2 Chroniken, Bd. 2, S. 121
  60. Chroniken, Bd. 2, S. 123
  61. Chroniken, Bd. 2, S. 124
  62. Chroniken, Bd. 2, S. 129
  63. Chroniken, Bd. 2, S. 127-128
  64. Chroniken, Bd. 2, S. 131-132
  65. Chroniken, Bd. 2, S. 134
  66. Chroniken, Bd. 2, S. 135-136
  67. Chroniken, Bd. 2, S. 136
  68. Chroniken, Bd. 2, S. 146
  69. Chroniken, Bd. 2, S. 146-147
  70. Chroniken, Bd. 2, S. 147
  71. Chroniken, Bd. 2, S. 148-149
  72. Chroniken, Bd. 2, S. 149
  73. Chroniken, Bd. 2, S. 150
  74. Chroniken, Bd. 2, S. 150-151
  75. Chroniken, Bd. 2, S. 154-155
  76. Chroniken, Bd. 2, S. 157-158
  77. Chroniken, Bd. 2, S. 160-161
  78. Chroniken, Bd. 2, S. 162-163
  79. Chroniken, Bd. 2, S. 164
  80. Chroniken, Bd. 2, S. 165
  81. Chroniken, Bd. 2, S. 167
  82. Chroniken, Bd. 2, S. 168-169
  83. Chroniken, Bd. 2, S. 170-171
  84. Chroniken, Bd. 2, S. 172-173
  85. Chroniken, Bd. 2, S. 173-174
  86. Im Strom der Dunkelheit, Kap. 21
  87. Jenseits des Dunklen Portals, Prolog
  88. Jenseits des Dunklen Portals, Kap. 1
  89. Chroniken, Bd. 2, S. 174
  90. Chroniken, Bd. 2, S. 175
  91. Chroniken, Bd. 2, S. 176-177
  92. Chroniken, Bd. 2, S. 177
  93. Chroniken, Bd. 2, S. 182
  94. Jenseits des Dunklen Portals, Kap. 3
  95. Jenseits des Dunklen Portals, Kap. 6
  96. Chroniken, Bd. 2, S. 183
  97. Chroniken, Bd. 2, S. 185
  98. Chroniken, Bd. 2, S. 186
  99. Chroniken, Bd. 2, S. 189-190
  100. Chroniken, Bd. 2, S. 190-191
  101. Chroniken, Bd. 2, S. 192
  102. Jenseits des Dunklen Portals, Kap. 19
  103. Jenseits des Dunklen Portals, Kap. 20
  104. Chroniken, Bd. 2, S. 195
  105. Chroniken, Bd. 2, S. 197
  106. Chroniken, Bd. 2, S. 197-198
  107. Chroniken, Bd. 3, S. 13
  108. Chroniken, Bd. 3, S. 13-16
  109. Chroniken, Bd. 3, S. 19
  110. 110,0 110,1 110,2 Chroniken, Bd. 3, S. 20
  111. 111,0 111,1 Die Lethargie der Orcs
  112. 112,0 112,1 112,2 Chroniken, Bd. 3, S. 32
  113. Der Lord der Clans, Kap. 3
  114. Der Lord der Clans, Kap. 4
  115. Der Lord der Clans, Kap. 5
  116. Der Lord der Clans, Kap. 6
  117. Weltenbeben, Kap. 25
  118. Der Lord der Clans, Kap. 8
  119. Der Lord der Clans, Kap. 9
  120. Der Lord der Clans, Kap. 11
  121. Der Lord der Clans, Kap. 12
  122. Der Lord der Clans, Kap. 14
  123. 123,0 123,1 123,2 Chroniken, Bd. 3, S. 34
  124. Der Lord der Clans, Kap. 15
  125. Der Lord der Clans, Kap. 16
  126. Weltenbeben, Kap. 32
  127. Chroniken, Bd. 3, S. 44
  128. 128,0 128,1 Chroniken, Bd. 3, S. 45
  129. Video.png Die Warnung
  130. Menschenkampagne: Jainas Zusammenkunft
  131. Arthas: Aufstieg des Lichkönigs, Kap. 9
  132. Chroniken, Bd. 3, S. 45-46
  133. Video.png Thralls Vision
  134. Introkampagne 1: Visionen
  135. Chroniken, Bd. 3, S. 46
  136. 136,0 136,1 Chroniken, Bd. 3, S. 53
  137. Chroniken, Bd. 3, S. 54
  138. 138,0 138,1 Chroniken, Bd. 3, S. 66
  139. Thrall: Drachendämmerung, Kap. 8
  140. Orckampagne 1: An Land!
  141. Orckampagne 2: Der lange Marsch
  142. Chroniken, Bd. 3, S. 67
  143. Orckampagne 3: Der Ruf der Warsong
  144. Chroniken, Bd. 3, S. 68
  145. Orckampagne 4: Die Geister von Ashenvale
  146. Chroniken, Bd. 3, S. 71
  147. Orckampagne 5: Der Schattenjäger
  148. Chroniken, Bd. 3, S. 71-73
  149. Orckampagne 6: Im Reich der Flügeldrachen
  150. Orckampagne 7: Das Orakel
  151. Chroniken, Bd. 3, S. 73
  152. Orckampagne 8: Von Dämonen gejagt
  153. Video.png Hellscreams Tod
  154. Weltenbeben, Kap. 19


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