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Ein Buch von Paladin Thangal Eriador[1][2].

Inhaltsverzeichnis

Lehren des Licht

Die Philosophie des Heiligen Lichts besteht hauptsächlich aus drei Lehren, den drei Tugenden – Respekt, Geduld und Mitgefühl.

Respekt

Die erste Lehre ist Respekt. Während das Heilige Licht lehrt, die Verbindung zwischen dem Einen und der Welt zu erkennen, muss man ebenso die Verbindung zu anderen Personen erkennen. Andere unglücklich machen, macht nicht die Welt glücklicher und somit auch nicht einen selbst. Die Anhänger des Lichts sind aber nicht naiv, und erkennen, dass Konflikte, Kriege und Leiden passieren; aber sie versuchen, die Welt auch mit diesen Hindernissen glücklicher zu machen.

Geduld

Die zweite Lehre, Geduld und Hartnäckigkeit, trennt die Gläubigen des Lichts von den Ungläubigen, da das richtige Beherrschen dieser Tugend Jahre dauert. Junge Akolyten verlieren oft die Hoffnung und die wahre Bedeutung des Lichts, wenn sie erfahren, dass das Dienen dieser Philosophie ein ganzes Leben lang anhält. Die Welt ist viel größer als eine einzelne Person und während die Welt eine Person innerhalb eines Tages verändern kann, benötigt man weitaus länger, die Welt zu verändern. Nur durch Geduld und Hartnäckigkeit kann ein Diener des Lichts hoffen, die Welt zu verändern. Auch kann man sich Personen mit dem gleichen Ziel suchen, um vereint besser seine Aufgabe zu erfüllen.

Mitgefühl

Nachdem die ersten beiden Lehren perfektioniert wurden, kann ein Lehrling die dritte Tugend erlernen: Mitgefühl. Die Verbindung zwischen sich selbst und der Welt ist stark, doch ist sie nur eine Verbindung. Wenn ein Anhänger des Lichts einer Person hilft, um deren Glücklichkeit zu erhöhen, wird seine Verbindung zur Welt stärker. Auch stärkt die Glücklichkeit, die er durch das Helfen selbst erhält, ihn selbst und die Welt. Infolgedessen kann er die Welt noch mehr beeinflussen. Mitgefühl ist wahrscheinlich die stärkste – und gefährlichste – Tugend.

Wenn jemand zu mitfühlend ist, hilft er dort, wo eigentlich keine Hilfe nötig ist oder nicht erwünscht ist. Dies kann sein eigenes geistiges Wachstum und seine Glücklichkeit vermindern. Manche Helfer richten mehr Schaden an als sie Gutes tun. Dadurch vergrößern sie das Leiden in der Welt. Dies ist auch der Grund, warum Mitgefühl zuletzt gelehrt wird; nur der Weise und Mitfühlende kann wirklich herausfinden, wer Hilfe benötigt und wer sich selbst helfen kann.

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