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Khaz Modan ist sowohl die Bezeichnung einer Region[1] als auch die Bezeichnung der zwergischen Zivilisation[2] und eines Kontinents[3], welcher als Heimat der Zwerge und Gnome gilt.[4] Khaz Modan erstreckt sich zwischen dem Arathihochland im Norden und der Brennenden Steppe im Süden.

Hintergrund[]

Exodus der Gnome (3.000 vDP)[]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

In Uldaman befassten sich die Titanenwächter Ironaya und Archaedas im Laufe der Zeit fast ausschließlich damit, den Fluch des Fleisches rückgängig zu machen und entfernten sich zunehmend von ihren Schöpfungen. Sie zogen sich gänzlich zurück und wurden über Jahrhunderte nicht mehr gesehen, während Irdene und Mechagnome den Alltag in Uldaman regelten. Die Große Teilung verursachte bei den Irdenen große Schmerzen und jene, die noch nicht schliefen, gruben sich tief in die Tunnel zu ihren Brüdern und überließen Uldaman den Mechagnomen. Über die Jahre wurden schließlich auch die Mechagnome vom Fluch des Fleisches befallen und entwickelten sich zu jenem Volk, was später "Gnome" genannt werden sollte. Nur eine Handvoll Mechagnome verblieb in Uldaman, während der Rest die tiefen Tunnel allmählich verließ. Die Gnome behielten trotz des Fluchs ihre Kreativität und ihren Erfindergeist während sie versuchten, in der harschen Umgebung gegen Wind, Wetter und Eistrolle zu bestehen. Sie konzentrierten sich auf neue Erfindungen und technologischen Fortschritt, welche ihnen das Leben erleichtern sollten und vergaßen über nur wenige Generationen, wo sie eigentlich herkamen.[5]

Das Erwachen der Zwerge (2.500 vDP)[]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

Über die Jahrtausende verfielen auch Archaedas und Ironaya in einen tiefen Schlaf. Viele der Mechagnome hatten Uldaman verlassen, nachdem auch sie vom Fluch des Fleisches betroffen worden waren und lediglich eine Handvoll verblieb in den Hallen, während sich ihre metallene Form zunehmend veränderte. Als nur mehr eine Gnomin übrig war, erweckte sie als letzten Akt die noch schlummernden Irdenen, auf dass sie in den unterirdischen Kammern nicht in Vergessenheit geraten sollten. Die Irdenen, welche bemerkten dass sich ihre Körper während ihres Schlafs verändert hatten, nannten sich fortan Zwerge und zogen hinaus in die Welt. Wie auch die Gnome mussten sie sich an die harsche Umgebung anpassen und siedelten schließlich im schneebedeckten Dun Morogh.[6]

Obschon der Fluch des Fleisches viele ihrer Erinnerungen zunichte gemacht hatte, erinnerten sich die Zwerge vage an ihre titanische Vergangenheit und tauften ihre neue Heimat "Khaz Modan" ("Berg von Khaz") zu Ehren des Titanen Khaz'goroth. Ein weiteres Relikt ihrer titanischen Vergangenheit blieb ihnen ebenfalls erhalten, nämlich ihre natürliche Affinität zu Stein. In dem größten Berg schufen sie eine gewaltige Schmiede und errichteten ihre Stadt Eisenschmiede um jene herum. Bei Erkundungen ihrer neuen Heimat entdeckten sie auch die Gnome und fühlten sich auf eine natürliche Weise mit ihnen verwandt. Beide Völker unterstützten sich fortan gegenseitig und schufen damit ein unerschütterliches Bündnis. Zudem waren die Zwerge bei der Errichtung Gnomeregans behilflich.[6]

Menschen, Zwerge und Gnome (1.200 vDP)[]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

Im Laufe der Zeit gewannen Arathors Außenposten zunehmend an Autonomie und die Kontrolle Stroms schwand, während die einzelnen Nationen ihren eigenen Interessen nachgingen. Gilneas und Alterac unternahmen oft gemeinsame Expeditionen, um die Grenzen Arathors zu schützen und stießen in Khaz Modan dabei auf die Zwerge und Gnome. Die Menschen freundeten sich rasch mit beiden Völkern an, deren Städte Eisenschmiede und Gnomeregan sie bewunderten, trieben Handel und tauschten ihr Wissen über Schmiedekunst, Ingenieurskunst und sogar Arkane Magie aus.[7]

Krieg der Drei Hämmer (230 vDP)[]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

Die Beschwörung von Ragnaros.

Territorien der Zwerge und Gnome.

In Eisenschmiede bildeten sich allmählich drei mächtige Klans heraus, die Bronzebärte unter Madoran Bronzebart, die Wildhämmer unter Khardros Wildhammer und die Dunkeleisenzwerge unter Zauberthan Thaurissan, allesamt vereint unter der Regentschaft von Modimus Ambossar, und Spannungen waren oftmals an der Tagesordnung. Modimus bemühte sich zwar, jeden Klan gleichwertig zu behandeln, doch nach seinem Tod brachen Erbstreitigkeiten aus. Die Bronzebärte konnten sich in Eisenschmiede letztlich durchsetzen und sowohl die Wildhämmer als auch die Dunkeleisenzwerge wurden aus der Stadt vertrieben.[8][9]

Die Dunkeleisenzwerge zogen zunächst in den Süden in das ruhige Rotkammgebirge, doch Thaurissan träumte über die Jahre stetig davon, ganz Khaz Modan einzunehmen. In einem Zweifrontenangriff ließ er schließlich sowohl Eisenschmiede als auch Grim Batol belagern. Die Bronzebärte blieben siegreich.[10][9], und letztlich musste der Zauberthan auch in Grim Batol eine Niederlage einstecken, auch wenn die durch Modgud gewirkten Zauber die Stadt der Wildhämmer in einen unbewohnbaren Alptraum verwandelt hatten.[11][9][10][12]

Thaurissan verschanzte sich mit den Überresten seiner Truppen erneut im Rotkammgebirge, und beschwor Feuer und Flammen aus den Tiefen Azeroth herauf, doch er griff "zu tief": er brach zur Elementarebene bis zu Ragnaros durch. Das Erscheinen des Feuerfürsten an der Oberfläche Azeroths führte zu einer Reihe apokalyptischer Explosionen und führte nicht nur zu Thaurissans Tod, sondern auch zu einer völligen Zerstörung der umliegenden Gebiete[9][10], welche fortan als Brennende Steppe und Sengende Schlucht bekannt sein sollten.[13]

Ragnaros zog sich anschließend in den entstandenen Schwarzfels zurück und vom Geschmolzenen Kern tief im Innern aus versklavte er die Dunkeleisenzwerge, welche die Zerstörungen überlebt hatten. Madoran Bronzebart und seine Gefolgsleute bauten wiederum Eisenschmiede wieder auf, während Khardros Wildhammer und sein Klan Grim Batol verließen und beide Herrscher bemüht waren, diplomatische Beziehungen zueinander zu unterhalten.[13]

Zweiter Krieg (4/5-7 nDP)[]

Die Invasion von Khaz Modan[]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

Schauplätze des Zweiten Krieges.

Kriegsverlauf.

Nach dem Fall Sturmwinds musste Orgrim Schicksalshammer für Vorräte und Ausrüstung sorgen, um den Feldzug der Horde fortzusetzen, und seine Wahl fiel auf Khaz Modan. Das Land der Bronzebartzwerge war reich an Öl und Metallerzen und bevor die Orcs nach Lordaeron zogen, wollten sie sich diese Bodenschätze zu eigen machen. Inmitten eines heftigen Schneesturms marschierte die Horde in Khaz Modan ein. Die Zwerge waren bereit: Sprengmannschaften brachten die Bergtunnel zum Einsturz, die in die Region führten, und verlangsamten so das Vorankommen der Orcs. Das verschaffte den Zwergen Zeit, um ihre alten Verbündeten, die Gnome, zur Hilfe zu rufen. Die beiden Völker bündelten ihre Ressourcen und errichteten überall in Khaz Modan Verteidigungsstellungen. Trotz dieser Vorbereitungen waren sie jedoch der orcischen Armee nicht gewachsen.[14][15]

Hunderte Zwerge und Gnome fielen unter den Klingen der Orcs und die kleinen Siedlungen, Außenposten und Rüstkammern, die über die eisige Landschaft verstreut waren, fielen eine nach der anderen an die Horde. Die Verteidiger von Khaz Modan gaben schließlich unter dem Ansturm der Invasoren nach. Während sich die Gnome in ihre Hauptstadt zurückzogen, flohen die Zwerge in ihre Festungsstadt, Eisenschmiede. Schicksalshammer sah in den Zwergen die größere Bedrohung, darum setzte er den Großteil seiner Truppen darauf an, Eisenschmiede zu stürzen, doch im Gegensatz zum Rest von Khaz Modan wollte die Stadt nicht fallen. Die Verluste waren für die Orcs schließlich so hoch, dass Schicksalshammer die Belagerung abbrach. Um die Zwerge unter Kontrolle zu halten, stationierte er Orcs des Blutenden Auges vor den Toren und gab anschließend dem Schwarzfelsklan den Befehl, die Erze in den umliegenden Bergen abzubauen und die Schmieden der Zwerge zu übernehmen. Auch vor Gnomeregan war Schicksalshammer kein Erfolg beschieden und er verfuhr mit den Gnomen wie mit den Zwergen, indem sie in ihrer Stadt festgehalten wurden.[16]

Nachdem der Großteil von Khaz Modan an die Horde gefallen war, plante Orgrim Schicksalshammer die nächste Phase seines Feldzugs:[16] In einer Bucht des Sumpflandes errichteten die Orcs, mit Hilfe der Oger, der Amani und der Goblins eine zwar krude, aber gewaltige Flotte, um weiter nach Lordaeron zu segeln.[17]

Die Befreiung von Khaz Modan[]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

Nach Gul'dans Verrat war die Belagerung Lordaerons durch Orgrim Schicksalshammer zum Scheitern verurteilt und ihm blieb nichts anderes übrig, als den Rückzug zu befehlen.[18] Da Gul'dan die Flotte entwendet hatte, als er zum Grabmal des Sargeras aufgebrochen war, blieb nichts anderes als der Rückzug zu Fuß. Wenngleich die Nachricht von Gul'dans Ableben Orgrim Genugtuung verschaffte, so verblasste die Zufriedenheit, als er eine Bestandsaufnahme seiner Truppen machte. Der Krieg hatte mehr als die Hälfte seiner Armeen ausgelöscht und in diesem Zustand schien die Horde nicht einmal in der Lage, Khaz Modan gegen die Allianz zu halten. Entsprechend erging der Befehl an die Horde, sich bis zur Schwarzfelsspitze zurückzuziehen und nur der Klan des Blutenden Auges sollte in Khaz Modan bleiben.[19]

Kilroggs Klan vermochte es jedoch nicht, die Allianz wirklich aufzuhalten. Angespornt von den Paladinen unter Turalyon strömten die Truppen der Allianz nach Khaz Modan und machten kurzen Prozess mit dem Klan des Blutenden Auges. Die Paladine führten Jagdtrupps, um die Orcs aufzuspüren und aus der Region zu vertreiben. Mit ihrem Sieg über das Blutende Auge befreite die Allianz gleichzeitig Eisenschmiede und Gnomeregan. Bronzebartzwerge und Gnome traten aus ihren Festungen hervor, jubelnd und auf Vergeltung sinnend. Beide Völker schlossen sich der Allianz an, um sie im Krieg mit ihren Hämmern, Äxten und ihrer Technologie zu unterstützen.[20]

Dritter Krieg[]

Die Invasion von Gnomeregan[]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

Nachdem Zwerge aus Eisenschmiede in Uldaman kurze Zeit vor Ausbruch des Dritten Krieges unabsichtlich die Troggs aus ihrem jahrtausendelangen Schlummer geweckt hatten, verfolgten sie die barbarischen Kreaturen bis vor Eisenschmiede. Da die Troggs vornehmlich unter der Erde reisten und Tunnel gruben, vernahmen sie plötzlich für sie wundersame Geräusche, welche von den Fabriken Gnomeregans herrührten. Die Troggs gruben Tunnel nach oben, der Stadt un ihren ahnungslosen Einwohnern entgegen, und als sie schließlich die untersten Ebenen Gnomeregans erreichten, stießen sie auf keinerlei Widerstand.[21]

Unter Hochtüftler Gelbin Mekkadrill versuchten die Gnome, ihre Stadt zu verteidigen, waren den Troggs aber ihre Armee erwies sich als zu klein, um die Invasoren zurückzuschlagen. Kurz erwog Mekkadrill, die Allianz von Lordaeron über die Situation der Gnome zu unterrichten, entschied sich aber schließlich dagegen, da Lordaeron zum gleichen Zeitpunkt bereits mit der Geißel kämpfte und er nicht wollte, dass Ressourcen von dieser wichtigen Front abgezogen werden würden. So kämpften die Gnome ihren eigenen Krieg.[21]

Kataklysmus[]

Cataclysm-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Cataclysm.

Im Zuge der Vorwehen des eigentlichen Kataklysmus wurde ganz Khaz Modan von verheerenden Beben und Naturkatastrophen heimgesucht.[22]

Ein Teil des Hafens von Menethil lag nun auf dem Grund des Ozeans, und viele Ausgrabungsstellen von Uldaman bis Loch Modan waren zumindest teilweise verschüttet worden. Das Beben hatte sich von einem lokalen Zwischenfall zu einer nationalen Krise ausgewachsen.[22]

Regionen innerhalb Khaz Modans[]

Anmerkungen[]

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