Die Aldor Wiki
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Ein Geheimnis, das du verborgen halten willst, darfst du keinem – auch nicht den Vertrautesten – mitteilen, denn keiner wird das Geheimnis besser bewahren als du selbst.

Stub Seitenübersicht "Geschichte"[]

  1. Stub Hauptartikel
  2. Allianz 64px Geschichtlicher Hintergrund I
    1. Pistol render Doppelte Herkunft?
    2. Inv legioncircle faction dreamweavers Die "Flucht" aus Darnassus
    3. Roman Die Verwilderung

Allianz 64px Geschichtlicher Hintergrund I[]

Pistol render Doppelte Herkunft?[]

Die genauen Umstände von Liams Herkunft sind nicht ganz eindeutig. Die Unterlagen in Sturmwind belegen, das er der Sohn von Anara Bandes aus Westfall und Granwil Charlston aus Gilneas sein soll, ebenso das er einen Zwillingsbruder hat. Doch die Gilneer die sich an Granwil Charlston, ein Priester aus Gilneas der die Stadt nie verlassen hat und Pertia Charlston, eine heil- und kräuterkundige Erntehexe, erinnern, würden Stein und Bein schwören, dass Pertia in Gilneas, genau zu dem Zeitpunkt als Liam in Westfall geboren sein soll, Zwillinge gebar, Kaelen Liam und Keylam Arast Charlston. Welche von beiden Versionen nun stimmte, würde man wohl nur heraus finden wenn man die alten Dokumente aus Gilneas zur Familie Charlston findet, eben jene die im Besitz von Liam sind, sicher verschlossen und verwahrt. Die Sturmwinder Version erzählt, das Granwil kurz nach der Geburt der Zwillinge die Kinder entführt und mit nach Gilneas genommen haben soll, bevor der große Wall sich schloss und Gilneas von der übrigen Welt trennte. Als Grund gab man an, das Anara sich weigerte mit nach Gilneas zu gehen. Nach diesen zwei sehr gegensätzlichen "Geschichten" hingegen, gleicht sich der Rest wieder.
 

Claudette Falsworth, die Schwester von Pertia Charlston, war vom Schicksal weniger glücklich gesegnet. Erst verstarb ihr Mann kurz nach der Hochzeit, anschließend verlor sie ihr ungeborenes Kind. An letzterem gab sie ihrer Schwester, der Erntehexe, die Schuld. So trug es sich zu, das Claudette den kleinen Keylam Arast eines nachts entführte und mit ihm aus Gilneas floh. Bis zum heutigen Tage ist nicht bekannt, was aus Keylam und der vermeintlichen Mutter geworden ist. Liam hingegen wuchs bei Pertia, Granwil und Jones Redrik, dem größeren Bruder von Liam, wohlbehütet auf. Sein Vater war meist in ganz Gilneas unterwegs und versuchte den Glauben an das Licht aufrecht zu erhalten in diesem von Industrialisierung geprägten Land. Pertia und Jones hingegen kümmerten sich um Liam, brachten ihm von klein an alles über Heilkräuter und Gifte, traditionelle Heilkunde und was dazu gehört bei. Schon sehr früh zeigte der Junge eine Begabung im Handwerk der Erntehexer, wodurch es nicht verwunderlich war das er lieber in der Natur mit den Tieren umher stromerte anstatt in der Stadt herum zu sitzen. Er verbrachte viel Zeit mit Jones, wenn er da war. Auch den waffenlosen Kampf brachte Jones seinem kleinen Bruder näher. Doch um so näher die Nordtorrebellion rückte und die Mondscheinmorde zunahmen, um so weniger war Jones zu sehen bis er mit dem Ausbruch der Rebellion komplett verschwand. Man fand nie eine Leiche, doch geht man davon aus das er verstorben ist. Auch Granwil und Pertia starben beim Angriff der Worgen, nur Liam entkam um Haares breite, nachdem er mit ansehen musste wie seine Eltern vor seinen Augen von einem Worgen zerfetzt wurden. Alleine Vlast ist es zu verdanken, dass Liam noch lebt. Mit einem gezielten Schuss richtete er den Worgen nieder und brachte Liam in Sicherheit.

Inv legioncircle faction dreamweavers Die "Flucht" aus Darnassus[]

Waren es Tage oder Wochen? Das wusste wohl niemand so genau doch für Liam fühlte es sich an wie Monate die er vergessen hatte. Die Flucht aus Gilneas, das Ritual, all das war einfach weg. Dafür fühlte er sich gefangen, in seinem eigenen Körper, in Darnassus unter den Kaldorei. Auch jene scheinen ihn schon fast aufgegeben zu haben, er war unbeherrscht, wild, streitsüchtig, mehr Tier als junger Mann. Alleine Dornenpranke, ein alter Druide der Klaue, erkannte sich in dem Jungen wohl ein wenig selbst wieder und nahm sich so seiner an. Strenger Unterricht war an der Tagesordnung, etwas das dem Jungen gänzlich wiederstrebte doch Dornenpranke lies nicht von ihm ab. Um so mehr sich Liam versuchte dagegen zu stämmen, um so härter zog der alte Kaldorei die Zügel an. Nach und nach schaffte er es zu ihm vorzudringen, erst dann bemerkte Liam was er eigentlich in der Zeit bereits gelernt hatte. Natürlich war er noch recht unkonzentriert und seine Kräfte unkontrolliert. Manchmal funktionierte gar nichts, was ihn wütend machte. Doch genau das war dann der Grund wieso gewisse Unfälle passierten. Ein ganzes Jahr verbrachte er in Darnassus, doch das Gefühl eingesperrt zu sein blieb und belastete Liam immer mehr, bis er kurzerhand verschwand. Auf dem erstbesten Schiff das von Darnassus nach Sturmwind fuhr versteckte er sich unter den Tieren. Dornenpranke hinterlies er einen Abschiedsbrief, das erste mal das der Junge sich für irgend etwas bedankte.
 

In Sturmwind angekommen ging sein direkter Weg durch die Stadt in den Wald, der Elwynn und der Dämmerwald sollten sein Zuhause werden für drei Jahre. Drei Jahre in denen er mehr in der Gestalt war und sich der Natur hingegeben hatte, als ihm eigentlich gut tat. So übernahm er auch in der menschlichen Gestalt, wenn er sie mal an genommen hatte, die Merkmale des Worgen. Auch zu seiner "Ausbildung" im Zwielichtshain erschien er immer nur wenn ihm danach war, was ihm oftmals Ärger mit den Kaldorei einbrachte.

Roman Die Verwilderung[]

So wie er schon als Kind erzogen, suchte er die Nähe der Natur, der Tiere und der Wildnis. Seine neue Form, die er dachte zu beherrschen, half ihm dabei ohne das er es am Anfang merkte. Die geschärften Sinne ließen ihn Gefahren oder Jagdbeute wesentlich früher erkennen wie als Mensch, auch spürte er die Natur wesentlich intensiver. So genoss er das Leben das er nun führte, wild und frei, eigener Herr der Dinge. Doch übersah er in seinem Wohlsein, das er sich veränderte. Er begann nicht mehr mit den Händen zu essen sondern schlang es einfach herunter, er verließ sich zunehmend auf seine animalischen Instinkte und verhielt sich irgendwann mehr Tier als Mensch. Seine Reise führte ihn dabei in den Elwynn. Dort begann er sogar der Nächtens auf einzelnen Höfen das Vieh zu reißen und die Menschen zu verschrecken, ein schneeweißer Wolfsdämon wurde hinter vorgehaltener Hand getuschelt. Auch vernachlässigte er die Besuche im Zwielichtshain mehr und mehr, gingen ihm ihre ständigen Ermahnungen auf die Nerven. Doch gab es Situationen, in denen er nicht drum herum kam in ein Dorf oder eine Stadt zu gehen, doch brachte man ihm dort nur Ablehnung und Hass oder gar Furcht entgegen. Natürlich wandelte er sich in seine Menschengestalt, doch verhielt er sich mehr als Tier wie als Mensch. Er schnupperte, knurrte und setzte sich wie ein Hund. "Der Wolfsjunge" wurde er genannt und geschimpft, gemieden, oft mit Steinen beworfen was er ihnen der Nächte quittierte, wenn der weiße Wolfsdämon durch das Dorf streifte und das Vieh riss.

Doch etwas zog ihn immer wieder nach Sturmwind, er wusste nicht was, hasste er die Stadt. Viel zu eng und eingesperrt hinter hohen Mauern, zu viele Geräusche, Gerüche und vor allem, zu viele Wachen und Soldaten, die auf einen großen, weißen Worgen Jagd machten. Dennoch sollte sich dort bald eine schicksalhafte Begegnung ereignen.

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