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K'ure Warlords of Draenor

K'ure ist ein Naaru und war das Erste dieser Lichtwesen, welches mit Velen auf Argus Kontakt aufnahm.[1] Er ermöglichte den Draenei die Flucht auf seinem Schiff.[2]

Hintergrund[]

Die Flucht von Argus[]

Roman Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
Nachdem Sargeras die Eredar-Anführer Kil'jaeden, Archimonde und Velen aufgesucht hatte, um sie in die Brennende Legion zu locken, zeigte Velen als Einziger Zweifel an dem Angebot des Dunklen Titanen. Jene Zweifel sollten durch eine Vision, hervorgerufen durch den Kristall von Ata'mal, bittere Gewissheit werden: die Macht und die Forschungen, welche Sargeras versprochen hatte, gingen einher mit furchtbaren Zerstörungen. Velens Versuch, Kil'jaeden und Archimonde umzustimmen, schlug fehl, so dass er verzweifelt im Tempel auf Argus um eine Lösung betete, wie er zumindest einen Teil seines Volkes retten könnte. Die Gebete wurden von K'ure erhört, welcher Velen erschien.[1]
Es schien aus lebendem Licht zu bestehen. Sein Zentrum war ein sanfter goldener Schimmer, der äußere Radius ein glühendes, beruhigend wirkendes Violett. Merkwürdige, metallisch aussehende Hieroglyphen wirbelten durch das Zentrum in einem wirbelnden Tanz von Farben und Licht, verzaubernd und mit hypnotischer Kraft. Es sprach weiter zu ihm, und für Velen klang es, als hätte man dem Licht selbst eine Stimme gegeben.[1]

Der Naaru gab Velen zu verstehen, dass er nichts gegen einen freien Willen unternehmen könne, den die Eredar besaßen, aber bot ihm seine Hilfe für diejenigen an, welche sich Sargeras widersetzen würden. Dazu solle Velen seine Anhänger am höchsten Berg von Argus am längsten Tag des Jahres versammeln und den Kristall von Ata'mal mitnehmen. Die Naaru würden sich ihrer annehmen.[1] Über die Jahrtausende half K'ure den Draenei immer wieder, wenn sie von den Eredar entdeckt wurden und von Welt zu Welt flüchteten.[3]

Der Absturz der Genedar (200 vDP)[]

Chroniken-Icon Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.
Aufgrund der Reise durch den Kosmos verschlang die Genedar Unmengen an Energie und die Naaru K'ure, K'ara und D'ore trugen die Hauptlast der Odyssee. Im Laufe der Zeit wurden sie schwächer und als ihre strahlenden Energien vergingen, drohte die Genedar auseinanderzubrechen.[4]

Als sie die Welt entdeckten, die später Draenor heißen sollte, mobilisierten die Naaru ihre schwindenden Kräfte, doch die letzte Etappe der Reise endete in einer Katastrophe. Einer der Naaru, K'ara, büßte seine Verbindung mit dem Licht ein und die Energien der Leere begannen, ihn zu verschlingen. Velen gelang es zwar, K'ara vom Schiff zu verbannen, doch die verbliebenen Naaru waren zu schwach, um das Schiff sicher zu landen. Die Genedar stürzte ab und als sich der Rauch legte, war von dem Schiff nur noch ein Kristallberg übrig. K'ure erklärte den Überlebenden, dass sie das Wrack sofort verlassen müssten, da auch er spürte, dass er langsam der Leere verfiel und die Draenei diesen Energien nicht aussetzen wollte.[5] Dem Exarchen Othaar wurde die Aufgabe zuteil, mit seinen Sha'tari die Überreste der gefallenen Naaru zu analysieren und zu studieren.[6]

K'ure und der "Berg der Geister"[]

Chroniken-Icon Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

So wie D'ore die Seelen verstorbener Draenei nach Auchindoun zog, so beeinflusste K'ure die Orcs. Als die Orcklans entdeckten, dass ihre Seelen zum Kristallberg in Nagrand zogen und sie dort mit ihnen kommunizieren konnten, unternahmen die Schamanen Pilgerreisen, um den weisen Worten der Geister zu lauschen.[7] Die Leere, die zeitgleich aus dem Naaru strömte, führte wiederum zur Entstehung der Fahlen in den Tunneln unter Nagrand.[8]

Draenor[]

Roman Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
Zu jener Zeit, als die Orcs begannen, die Draenei anzugreifen, lag K'ure im Sterben und war nur mehr leidlich für die Rufe Velens empfänglich. Er war in der abgestürzten Genedar gefangen und der Prozess dauerte bereits seit dem Absturz, zweihundert Jahre zuvor, an.[3] Sein Fall wurde verstärkt durch Gul'dans Plan, das Schamanentum der Orcs ein für allemal zu unterbinden und Oshu'gun zu versiegeln.[9]
Die Ahnen spürten das Aufschäumen konzentrierten Hasses, der sich in eine Erscheinung aus grünlichschwarzer Energie bündelte. Sie peitschte um sich wie ein abgeschlagener Tentakel und suchte eine grauenhafte Vereinigung. Langsam, aber unaufhaltsam wuchs ihr Würgegriff, bis ein Band aus dunkler Energie den Berg versiegelte und jeden Orc daran hinderte, hineinzukommen, und jede Seele, den Berg zu verlassen. Da schrie der Andere auf. Ohne die Schamanen, die ihm das Wasser brachten, war er nicht in der Lage, sich selbst zu heilen. Und ohne den Anderen würde es wahrscheinlich keine Ahnen mehr geben.[9]

World of Warcraft: The Burning Crusade[]

BC-Icon Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon The Burning Crusade.

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Zitate[]

Anmerkungen[]