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Jacin Goldenehr ist eine Arkanistin der Allianz, momentan in Sturmwind residierend.


Charakterzüge[]

Jacin ist eine charismatische Persönlichkeit mit Hang zur Etikette und Höflichkeit. Neben rationalen Denkweisen und einer opportunistischen Natur lässt sie ihre Begehrlichkeit zu Materiellem oftmals egoistisch handeln, wenngleich nie mit grundlos anrüchiger Intention.

In diesem Zuge erweist sie sich als einnehmende Gesprächspartnerin für Oberflächlichkeiten wie Kleider, Gemunkel über den Nachbarstisch und der Wahl des nächsten Tropfens Wein. Intellektuell anspruchsvollere Themen werden abseits ihrer Tätigkeit als Arkanistin im zivilen Dasein wenn möglich eher abgeschmettert oder schweigsam mit rein physischen Anwesenheit beehrt.

Überdies besitzt Jacin eine manipulative Wesensart, die jedoch mit ihrem durchschnittlichem Weitblick eine Grenze findet.

Grundsätzlich von kaum einer Sorge geplagt, stürzt sie das fortschreitende Alter der Endzwanziger - vor allem in den letzten Jahren - in eine zunehmende Verbitterung. Zu groß ist die Angst um den nahenden Verlust des bislang größten Profilierungsgrundes: Ihrer Jugend.

Erscheinungsbild[]

Rundum ist Jacin eine junge und attraktive Frau mit langen blonden Haaren und blauen Augen. Schmuck und Stoffe edlerer Kategorie ergänzen die sich adrett bewegende Attitüde. Ebenso das fein abgepuderte Gesicht, das sich nicht einig werden will, ob es sich in einem Dauerzustand des stillschweigenden Amüsements oder der permanenten Skepsis und Missgunst befindet.

Allenfalls ist der Blick aufmerksam und wach.

Vergangenheit und Gegenwart[]

Geboren als viertes Kind und einzige Tochter einer Lordaeron’schen Bürokratenfamilie, erfuhr Jacin eine unbeschwerte Kindheit.

Der Zweite und Dritte Krieg durchstachen jedoch das sorglose Beisammensein und rissen die drei Söhne der Familie in den Tod. Zuflucht fand man im Süden, von dort sich Vater, Mutter und Tochter eine neue Existenz aufbauen konnten.

Dem Jugendalter entwachsen, konnte Jacin ihre Eltern überreden, nahezu das gesamte Vermögen der Familie in ein Studium in Dalaran zu investieren.

In der Violetten Stadt fand die junge Frau schnell Anschluss. Unter anderem durch einen einflussreichen Geschäftsmann, an dessen Seite sie zur gern gesehen Begleitung in höheren Kreisen zum abendlichen Dinner erschien und ihn schließlich, noch während der Studienzeit, ehelichte. Seither pflegte Jacin ihr Netzwerk der Wohlhabenden und Einflussreichen, ohne jedoch wirklich eine bedeutende Rolle dabei einzunehmen, gar Teil davon zu sein.

Nach weniger als drei Jahren und mehrfachen Affären seitens ihres Mannes, löste dieser das Ehegelübde aus eigenem Willen auf, um es mit einer anderen, jüngeren Frau einzugehen. Durch diesen ungebührlichen Turnus des Lord Goldenehr blieb Jacin selbst, wie auch ihr Ruf, von einem gesellschaftlichen Abrutschen befreit.

Als Durchschnittsabsolventin verließ die geschiedene Lady Dalaran vorerst, um ihr durch die Ehe erworbenes Kapital in das verbleibende Familienvermögen einzubringen. Seitdem residiert sie bei ihren Eltern im Süden der Östlichen Königreiche.

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