Ironaya zählt zu den Wächtern der Titanen auf Azeroth.

Die Titanen haben Uldaman nicht direkt erbaut, sondern zahlreiche Diener zur Erschaffung der riesigen Hallen eingesetzt. Das Pantheon betraute Wächterin Ironaya mit dem Bau und der Instandhaltung Uldamans, doch mit der Zeit ist das einst ehrfurchtgebietende Gewölbe zerfallen. Innerhalb der Kartenkammer hat Ironaya Jahrtausende in einer Art Stasis zugebracht und Khaz'goroths ursprünglichen Plan analysiert, um einen Weg zu finden, die ursprüngliche Funktionsweise des Komplexes wiederherzustellen.[1]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Uldaman[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Krieg gegen die Alten Götter nutzten die Wächter die Seelenschmiede, um neue Titanengeschmiedete zu schaffen, die ihnen bei der Ordnung Azeroths zur Hand gehen sollten. Ihre erste Schöpfung, die Troggs, missglückte allerdings. Wenngleich die Wächter ihre Techniken anschließend verfeinerten und unter anderem die Irdenen erschufen, brachten sie es nicht übers Herz, die Troggs umzubringen. Stattdessen schuf Ironaya Uldaman als Stasiskammer für die Troggs.[2]

Der Fall der Wächter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Versiegelung der Hallen der Tapferkeit[3] kehrte Loken nach Ulduar zurück. Inzwischen hatte Mimiron begonnen, Anomalien an den neuen Titanengeschmiedeten festzustellen. Loken sah dies entsprechend als Bedrohung für seine Machenschaften und versuchte, den Wächter in einem "Unfall" ums Leben kommen zu lassen. Mimiron hatte Glück im Unglück: seine Mechagnome konnten seinen Geist retten und schufen ihm einen neuen, metallenen Körper. Das Ereignis prägte den Wächter allerdings nachhaltig und Mimiron zog sich völlig in seine Werkstätten zurück. Aus Angst, Mimirons Schicksal könnte weitere Wächter hellhörig werden lassen, beschloss Loken auch gegen jene vorzugehen. Während er Freya unterwarf, belagerten Ignis und Volkhan Hodir. Weder Tyr noch Archaedas fielen Lokens Machenschaften zum Opfer, allerdings war Tyr auch bei Weitem nicht in einer Position, Loken direkt anzugreifen.[4] Gemeinsam mit Ironaya zogen sie sich an die Ausläufer der Sturmgipfel zurück. Loken blieb indessen in Ulduar unter welchem ein nur mehr schwach gebändigter Yogg-Saron sich deutlicher zu rühren begann.[5]

Der Winterskornkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Jahrhunderten nach Lokens Verrat verbreiteten sich die aus Ulduar ausgestoßenen Titanengeschmiedeten über ganz Kalimdor, bis der verdorbene Wächter erneut Expansionspläne hegte. Volkhan und Ignis übernahmen die Kontrolle über den Stamm der Winterskorn, um die Sturmgipfel einzunehmen. Diese Vrykul galten als besonders kriegerisch und aggressiv und hatten eine entsprechende Kultur entwickelt in der Hoffnung, als würdige Krieger in die Hallen der Tapferkeit aufzusteigen.[2] Die Irdenen, welche von den Vrykul derart heftig angegriffen wurden, wandten sich an Tyr, Ironaya und Archaedas. Selbst die Wächter mussten sich angesichts der Brutalität und Entschlossenheit ihrer Gegner immer wieder zurückziehen und Tyr wandte sich schließlich an die fünf Drachenaspekte, mit deren Hilfe Lokens Armee letztlich doch noch geschlagen werden konnte.[6]

Die Scheiben von Norgannon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legion Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Legion.

Als Loken, einer der anderen Wächter, der Verderbnis anheimfiel, stahlen Tyr und seine Verbündeten die Scheiben von Norgannon, um herauszufinden, wie weit Lokens Verrat reichte. Loken bemerkte den Diebstahl und hetzte Tyrs Gruppe schreckliche Monster auf die Fersen, doch opferte Tyr im Kampf mit den Kreaturen sein Leben, während seine Kameraden mit den Scheiben entkamen. Sein Hammer ging zusammen mit ihm irgendwo unter dem Land verloren, das nun Tyr zu Ehren den Namen Tirisfal trägt.[7]

Nach dem Winterskornkrieg wandte sich Tyr erneut Loken zu, da er der Ansicht war dass weitere Kämpfe zwischen den Wächtern Azeroth unweigerlich ins Chaos stürzen würden. Um mehr über Lokens Pläne zu erfahren, schmiedeten Tyr, Ironaya und Archaedas den Plan, die Scheiben von Norgannon zu stehlen. Gemeinsam mit friedlichen Vrykul, welche vom Fluch des Fleisches befallen waren, einigen Irdenen und Mechagnomen reisten sie anschließend mit den Scheiben nach Süden. Als Loken den Diebstahl bemerkte, schickte er den Wächtern zwei der mächtigsten C'Thraxxi hinterher, Zakazj und Kith'ix. Tyr trennte sich von seinen Verbündeten und bat Ironaya und Archaedas, die Scheiben in Sicherheit zu bringen.[8] Tyr und Zakazj fielen schließlich im Kampf, während Kith'ix schwerverwundet fliehen konnte. Ironaya benannte das Gebiet zu Ehren Tyrs "Tyrs Fall", was in der Sprache der Vrykul zu "Tirisfal" wurde. Die Vrykul beschlossen, in Tirisfal zu bleiben, um über das Grab ihres großen Retters bis ans Ende ihrer Tage zu wachen. Ironaya und Archaedas ehrten die Wünsche der Vrykul und zogen schließlich ohne sie mit den Mechagnomen und Irdenen nach Süden weiter.[9]

Sie erreichten schließlich Uldaman. Die Irdenen, welche zunehmend vom Fluch des Fleisches befallen wurden, baten darum, in einen Schlaf versetzt zu werden, bis eine Heilmöglichkeit gefunden werden konnte. Archaedas baute zudem die Hallen aus, um die Scheiben von Norgannon zu beherbergen, während die Mechagnome wachten und sich um die vielen Maschinen kümmerten.[9] Mit der Zeit befassten sich Ironaya und Archaedas fast ausschließlich damit, den Fluch des Fleisches rückgängig zu machen und entfernten sich zunehmend von ihren Schöpfungen. Sie zogen sich gänzlich zurück und wurden über Jahrhunderte nicht mehr gesehen, während Irdene und Mechagnome den Alltag in Uldaman regelten.[10]

Externe Verweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WoWHead Icon.png [Ironaya]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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