Die Aldor Wiki
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Horde P&P

Siehe auch Horde (Begriffsklärung).

Die Horde (auch Neue Horde) ist eine der beiden grossen politischen Fraktionen der sterblichen Rassen von Azeroth, das Gegenstück stellt die Allianz dar. Ursprung der heutigen Horde ist teils die Alte Horde, welche von Draenor nach Azeroth kam, mit dem Wunsch die Welt für sich zu erobern. Nach der Formung der "Neuen Horde" durch Thrall wurden im Laufe der Zeit auch neue Verbündete gefunden.

Hintergrund[]

Der Lord der Clans (~15 nDP)[]

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Am Scheiterhaufen des gefallenen Orcs zollt Thrall Orgrim Schicksalshammer seinen Respekt.

Nach dem Ende des Zweiten Kriegs befand sich der Großteil der Orcs in den sogenannten Internierungslagern der Allianz von Lordaeron und wurde durch den Entzug an Teufelsmagie nach und nach lethargischer.[1] Eine Wende sollte durch den jungen Thrall kommen, den Sohn Durotans und Drakas, welcher Aedelas Schwarzmoor als Sklave und Gladiator diente.[2][3][4] Schwarzmoors Grausamkeit und Trunksucht führten allerdings dazu, dass Thrall ihn nicht als Ersatzvater betrachtete[2], sondern den Entschluss fasste, zu fliehen.[5][6][7]

Thrall machte sich sodann auf die Suche nach den Orcs und stieß zunächst auf Grommash Höllschrei und die Überreste des Kriegshymnenklans[8][2][9], bevor er seinen eigenen Klan, den Frostwolfklan, ausfindig machen konnte und unter Drek'Thars Anleitung eine Ausbildung zum Schamanen begann.[10][11] Nachdem Orgrim Schicksalshammer von Thrall erfahren hatte, suchte auch der ehemalige Kriegshäuptling den Frostwolfklan auf.[12][13]

Schicksalshammer machte Thrall zu seiner rechten Hand und gemeinsam mit Grommashs Kriegshymnenklan starteten sie einen Feldzug, um die Orcs aus den Internierungslagern zu befreien. [14] Als Schicksalshammer in einer der Schlachten im Zuge der Lagerbefreiungen fiel, erklärte er in seinem letzten Atemzug, dass Thrall der neue Kriegshäuptling der Horde werden sollte.[15][16][13]

Die Eroberung von Durnholde erwies sich als entscheidend, denn dadurch kam die Verwaltung in den anderen Gefangenenlagern schlagartig zum Erliegen und die neue Horde hatte keine Mühe, die Insassen im Rest der kleineren und abgelegeneren Lager Lordaerons zu befreien. Anschließend zog Thrall mit seinem Volk durch die Östlichen Königreiche auf der Suche nach einem Ort, den sie Heimat nennen konnten.[13]

Der Dritte Krieg[]

Die Warnung des Propheten[]

WC3Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.
Während sich die Seuche des Untodes in Lordaeron ausbreitete und die "Geißel" Gestalt annahm[17] versuchte Medivh, möglichst viele Einwohner Lordaerons um sich zu scharen und sie zum zweiten Brunnen der Ewigkeit auf Kalimdor zu führen. Der ehemalige Wächter wusste über die Pläne der Brennenden Legion Bescheid und trat mit einflussreichen Personen überall in der Region in Verbindung. Während er bei den Menschen wenig Erfolg hatte[18][19][20][21], ließen ihn die Orcs ließen hoffen.[18]

Die Orcs unter Thralls Führung lebten als Nomaden und blieben ständig in Bewegung, um den Truppen der Menschen zu ergehen. Ein weiterer Krieg gegen die Allianz schien fast unausweichlich. In dieser Zeit der Ungewissheit wurde Thrall von Medivh besucht. Der Wächter berichtete dem Orc von einem dunklen Sturm, der über Azeroth aufzog und dass Thrall die Legion nur aufhalten könne, wenn er das Große Meer überquerte und das Land Kalimdor aufsuchte.[22][23][24] Die Begegnung mit Medivh beunruhigte den jungen Thrall zutiefst und so rief er zunächst die Elementargeister an, welche ihn drängten, dem Fremden zu vertrauten. Der junge Kriegshäuptling versammelte seine Horde und brach auf, einen Weg über das Meer zu finden.[25]

Der Exodus der Horde: Die Dunkelspeertrolle[]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

Da die Flotte der Orcs, welche sie im Zweiten Krieg benutzt hatte, längst unter den Wellen verschwunden war und eine neue zu bauen Zeit und Ressourcen verbraucht hätte, die die Horde schlicht nicht hatte, schien die einzige Option, über das Große Meer zu gelangen darin zu bestehen, Schiffe zu stehlen. Süderstade erschien hierbei als perfektes Ziel, da sein Hafen voller großer Galeonen nur spärlich bewacht war. Im Schutze der Dunkelheit stürmte die Horde in die Stadt, versuchte allerdings, ein Blutvergießen zu vermeiden, und setzte schließlich die Segel. Als Daelin Prachtmeer von dem Diebstahl erfuhr, nahm er sogleich die Verfolgung auf.[26]

Durch einen gewaltigen Sturm wurden einige Schiffe an eine nahe Inselkette getrieben. Ein großer Teil von Thralls Flotte war allerdings während des Sturms verschwunden, einschließlich Grommash Höllschreis und der meisten Kriegshymnenorcs. Auf den Inseln sahen sich die Orcs weiteren Bedrohungen ausgesetzt. Soldaten der Allianz waren ebenfalls an Land gegangen, zudem hauste die Nagahexe Zar'jira in den Höhlen der Inseln und trieb ihr Unwesen.[26] Als Glück im Unglück erwies sich die Begegnung mit Sen'jin und den Dunkelspeertrollen, welche die Inseln ihre Heimat nannten. So kämpften Horde und Dunkelspeere Seite an Seite gegen die Bedrohungen und obsiegten letztlich, wenngleich zu einem hohen Preis. Der Häuptling der Dunkelspeertrolle zählte zu den Opfern und zu seinen Ehren lud Thrall die Dunkelspeere ein, sich der Horde anzuschließen. Die Trolle sahen auf ihrer vom Krieg zerrütteten Inselheimat keine Zukunft mehr und nahmen das Angebot an. Nachdem sie ihre Schiffe repariert hatten, setzten die Orcs ihren Weg nach Kalimdor fort.[27]

Der lange Marsch[]

WC3Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.

Der unbekannte Strand, den die Orcs schließlich erreichten, war unwirtlich. Eine rote Ödnis, die kaum Nahrung oder Wasser zu bieten hatte und eine feindselige Tierwelt begrüßten sie. Wilde Stacheleber und giftige Skorpide machen die felsigen Hügel unsicher und Thrall fragte sich nicht nur einmal, ob er die richtige Entscheidung getroffen hatte.[28] Nichtsdestotrotz schlachteten die Orcs zunächst die übriggebliebenen Schiffe aus, brachten die Vorräte an Land und errichteten ein Lager.[29][30] Von Grommash Höllschrei fehlte indes jede Spur, aber da die Orcs zumindest die Wracks fanden, gingen sie davon aus, dass Grommash und sein Klan bereits vorausmarschiert waren und am Leben waren.[28]

Bei ihrem weiteren Vordringen verbündeten sich die Orcs mit Cairne Bluthufs Tauren und standen ihnen gegen die Zentauren bei.[31][32] Während Thrall sich freute, den Tauren gegen die Zentauren helfen zu können, gab ihm Drek'Thar zu verstehen, dass in Wahrheit die Tauren wohl ihnen, den Orcs, helfen würden.[33]

Wenngleich sich Medivh zunächst freute, dass es ihm gelungen war, sowohl die Allianz als auch die Horde überzeugt zu haben, die Reise nach Kalimdor anzutreten, stand ihm die schwerste Aufgabe noch bevor: er musste sie auch dazu bringen, gegen die Brennende Legion zusammenzuarbeiten, was angesichts des bösen Blutes zwischen beiden Fraktionen kein leichtes Unterfangen war.[34][35] Insbesondere der Kriegshymnenklan ließ sich nur schwer von Thralls Befehlen aufhalten, die Allianztruppen nicht anzugreifen.[36]

Die Schlacht am Berg Hyjal (21 nDP)[]

WC3Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.

Als die Brennende Legion ihren Aufstieg am Berg Hyjal fortsetzte und dem zweiten Brunnen der Ewigkeit immer näherkam, versammelten sich am Gipfel tausende Wächter und Druiden der Nachtelfen, unterstützt von Waldgeistern wie den Dryaden und den Hütern des Hains. Auch die Horde und die Flüchtlinge der Allianz warfen sich der dämonischen Armee mit aller Kraft entgegen. Dennoch waren die Verteidiger in der Unterzahl und misstrauten einander.[37] Medivh konnte sie schließlich zur dringend benötigten Zusammenarbeit bringen[38] und während Malfurion und die Druiden einen gefährlichen Zauber vorbereiteten, der die Energien Nordrassils selbst entfesseln sollte, verschafften die übrigen Streitkräfte ihnen die dafür notwendige Zeit. Tausende Verteidiger starben an jenem Tag, aber sie gaben ihr Leben nicht umsonst. Eine Schockwelle blendend greller Energie barst aus Nordrassil hervor und löschte Archimonde so wie viele der Invasoren augenblicklich aus.[37][39][40]

Sofort starteten die Verteidiger einen Gegenangriff gegen die überlebenden Truppen der Legion und ihre energische Offensive löschte beinahe alle Dämonen und Untoten aus, die noch auf Kalimdor verblieben waren. Nach diesem Sieg rückten die Horde und die Flüchtlinge der Allianz vom Berg Hyjal ab, um nach neuen Landen zu suchen, die sie besiedeln konnten.[37]

Nordendoffensive[]

Wrath-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Wrath of the Lich King.
[...]

Die Veteranen der Auseinandersetzungen gegen die Geißel wurden nach ihrer Rückkehr in Orgrimmar feierlich empfangen.[41] Nach der erfolgreichen Offensive seitens Allianz und Horde gegen den Lichkönig in Nordend wurde zudem ein Abkommen unterzeichnet, in welchem die führenden Parteien einer zeitweiligen Einstellung der Kampfhandlungen zugestimmt hatten, da sie nach den langen Kämpfen ermattet waren.[42] Die Ereignisse an der Pforte des Zorns allerdings hatten auch zur Folge, dass die Nachtelfen jeglichen Handel mit den Orcs einstellten.[41]

Weltenbeben[]

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
Im Eschental kam es zu einem Vorfall, in welchem Nachtelfen auf brutalste Weise getötet wurden - augenscheinlich von Orcs.[43] Erst später stellte sich heraus, dass der Schattenhammer dafür verantwortlich war in der Absicht, Zwietracht zwischen Allianz und Horde zu sähen. Allerdings verhinderte das nicht, dass bereits zuvor das Ereignis innerhalb der Horde auf breiten Zuspruch stieß - auch wenn Thrall die Barbarei deutlich verurteilte. Varians Forderungen hinsichtlich einer Beilegung des Konflikts durch eine öffentliche Entschuldigung sowie die Übergabe der Verantwortlichen an die Justiz der Allianz lehnte Thrall ab.[44]
Meine Leute glauben, dass ihnen Unrecht angetan wurde, als die Nachtelfen den Handel mit uns eingestellt haben. Sie sehen den Unwillen, unsere grundlegenden Bedürfnisse zu befriedigen, als einen brutalen Akt an, und irgendwo hat sich irgendjemand entschlossen, es ihnen mit gleicher Münze heimzuzahlen.[44]

Ein Versuch Hamuul Runentotems, mit Hilfe der Druiden Verhandlungen führen zu können, wurde durch einen erneuten Angriff vereitelt, welchen Hamuul als einziger überlebte.[45] Um die aufgewühlten Elementare besser zu verstehen, begab sich Thrall zu Großmutter Geyah nach Nagrand und überließ zunächst übergangsweise die Regierungsgeschäfte Garrosh.[46] Nach seiner Rückkehr aus Nagrand legte Thrall den Mantel des Kriegshäuptlings ab, um sich ganz der Heilung Azeroths zu verschreiben: "Die Horde muss selber sehen, wie sie ohne mich zurechtkommt."[16]

Rebellion[]

MoP-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Mists of Pandaria.

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Eiserne Horde[]

WoD-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Warlords of Draenor.

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Rückkehr der Brennenden Legion[]

Legion Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Legion.

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Kampf um Azeroth[]

BfA Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Battle for Azeroth.

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Magie & Technologie innerhalb der Horde[]

Die vielen Völker der Horde gelten zumeist als wesentlich primitiver, denn jene der Allianz und sind demzufolge meist nicht sonderlich technologisch fortgeschritten. Die meisten Fortschritte generell wurden auf dem Gebiet der Kriegsmaschinen und Waffen getätigt und die Horde sah sich gezwungen, technische "Berater" - die Goblins - heranzuziehen, um die Stadt Orgrimmar zu bauen. Der Beitritt der Blutelfen zur Horde führte zu einer Steigerung an technologischem Wissen, wenngleich die Technologie der Blutelfen vor allem durch ihre gewaltigen Fähigkeiten in Arkaner Magie gefördert wurde. Die Aufnahme der Goblins wiederum, mit ihrem Schwerpunkt in Ingenieurskunst und Mechanisierung, öffnete ein enormes Potential. Derzeit kommt es langsam zu der Ansicht, welche Möglichkeiten und Gewinne sich durch Technologie erreichen lassen, sowohl in der Kriegsführung als auch im Alltag.[47]

Siehe auch[]

Anmerkungen[]

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