Die Aldor Wiki
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Stub Dieser Artikel oder Abschnitt wurde von Spielern verfasst um das Rollenspiel zu bereichern.

Er kann zum Teil oder zur Gänze auf fiktiven Angaben beruhen und entspricht daher möglicherweise nicht der offiziellen Lore. Jedem Spieler ist es daher freigestellt, die Informationen auf dieser Seite für sein Rollenspiel zu verwenden - oder eben auch nicht.

Die Guides des alten Forums
Diese Guides sind aus dem alten Forum gerettet und galten zeitweise als verloren. Es handelt sich hier um originale Texte von 2010-2016. Sie sind nicht mehr auf dem aktuellen Stand, aber sicherlich dennoch für den einen oder anderen nützlich.
Der folgende Guide stammt von Erithys.
Vorsicht: Dieser Guide ist veraltet! Die Questreihen um das Ordenshallenreittier und um die Verheerte Küste sind hier nicht verarbeitet. Auch ansonsten sind viele Informationen hier spekulativ. Eine gute Richtlinie für Anfänger, allerdings nicht Wort für Wort allgemeingültig!


TEIL 1 - DER DÄMONENJÄGER BISHER[]

EINLEITUNG[]

Werter Leser, dies ist ein weiterer Guide von mir, den ich einzig und allein aus dem Grund schreibe, ein Fiasko - wie es mit Release der DKs im RP enstand und bis heute leider fortbesteht - zu vermeiden. Ich möchte den RPlern, die an der Klasse Dämonenjäger interessiert sind, zeigen, wie jener richtig und loretreu verkörpert und ausgespielt wird, natürlich besonders im Hinblick auf das neue und kommende Addon: Legion.

Der Guide wird in zwei Teile unterteilt. Zuerst behandele ich das Wissen, welches bislang über die Dämonenjäger bekannt ist (dieses könnte allerdings, wegen dem Addon Legion, teilweise veraltet sein). Dieser erste Teil des Guides ist hauptsächlich für Neueinsteiger konzipiert, wer also schon etwas mehr grundlegende Vorkenntnis besitzt, kann ohne Probleme direkt zu Teil 2 des Guides springen. Dort werde ich mehr in die Tiefe gehen und mich auf Legion sowie den Roman Illidan, der ebenfalls zur neuen Lore der Dämonenjäger gehört, konzentrieren. Ich erkläre mich dazu bereit, während der gesamten Länge des Addons und darüber hinaus den Guide mit der aktuellsten Lore zu füllen.

Als Quellen für diesen Guide dienen natürlich die allgemein anerkannten Quellen, wie Wowpedia, das Die Aldor-Wikia, sowie das Nachtliga (ehemals Forscherliga)-Wikia, welche sich wiederum auf den Players Guide, Quests, Ingame-Infos und teilweise in sehr geringem Maße auf die RPG-Books beziehen. Ich werde den Guide so sachlich wie möglich halten, nehme mir allerdings das Recht heraus, an diversen Stellen meine eigene Meinung, entsprechend gekennzeichnet, mit einfließen zu lassen.

Zu den neuen Quellen zählen die Story und Quests von Legion, der Roman Illidan sowie sämtliche offizielle Media, die sich auf die DHs bezieht.


DIE BISHERIGE GESCHICHTE DER DÄMONENJÄGER[]

Die Geschichte der, oder besser gesagt, DES Dämonenjägers beginnt 10.000 Jahre vor unserer heutigen Zeit in Azeroth. Der Krieg der Ahnen steht bevor und Illidan tötet einen ersten Dämonen, der im Begriff war, Lord Rabenkrone, einen nachtelfischen Adligen, anzugreifen.

Doch zu einem Dämonenjäger wird Illidan im Grunde erst, als seine Liebe zu Tyrande von selbiger nicht erwidert wird. Zusätzlich wurde er von Xavius - früher Nachtelf, nun ein Satyr - negativ beeinflusst, sodass er letztendlich alles hinter sich ließ und direkt zu Sargeras höchstselbst "ging". Dieser brannte ihm die Augen aus und verlieh ihm die sogenannte "Geistersicht", die ihm eine verbesserte, magische Art und Weise, zu sehen, gewährte. Hinzu kamen noch die berühtem Tattoos, die zusätzliche, arkane Mächte gewähren und die gewirkte, Arkane Magie des Anwenders verstärken - Der erste Dämonenjäger ist geboren.

Der Rest dürfte den meisten bereits seit der Cataclysm-Instanz "Der Brunnen der Ewigkeit" bekannt sein: Illidan arbeitet trotz der Gabe von Sargeras mit Malfurion und Tyrande zusammen und schließt das Portal, durch das Sargeras in unsere Welt geholt werden sollte.

Obwohl er ab hier eigentlich schon als Dämonenjäger gilt, gibt es noch eine weitere, sehr wichtige Stelle, die erwähnt werden muss. Nach seiner 10.000-jährigen Gefangenschaft, hatte Illidan erneut die Gelegenheit, seine Kräfte einzusetzen. Die Legion fällt über dem Berg Hyjal erneut ein und Illidan trifft im Teufelswald auf den damaligen Todesritter Arthas, der Illidan vom Schädel des Gul'dan erzählt. Es ist dieses dämonische Artefakt, was Illidan letztendlich in einen vollwertigen Dämonen verwandelt - ab diesem Punkt besitzt er die Erscheinungsform, wie wir sie kennen. Hufe, dämonische Flügel, lange Hörner und ein entstelltes Äußeres. Dieser Schub dämonischer Energie dürfte seine Kräfte nochmals verstärkt haben. 3 Später wagte es eine Gruppe von Nachtelfen, ebenfalls einen Pakt mit Dämonen zu schließen, um ihre neugewonnenen Kräfte gegen die Legion einzusetzen. Sie folgten Illidans Beispiel - die meisten von ihnen waren es auch, die sich Illidan auf seinem Weg in die Scherbenwelt zu BC-Zeiten anschlossen und damit faktisch zu den Illidari gehörten.

Die Blutelfen folgten zuletzt und auch erst während der Zeit um BC, da jene Kael'thas-treue Blutelfen waren, die ihrem Prinzen und Illidan unter dem Banner der Illidari in die Scherbenwelt folgten. Vor diesen Ereignissen gab es nachweislich noch KEINE blutelfischen Dämonenjäger.

Dies ist übrigens auch ein Hauptgrund, weshalb es nur nacht- und blutelfische Dämonenjäger gibt. Jene folgten Illidan, bzw. Kael'thas in die Scherbenwelt. Die wenigen nachtelfischen Dämonenjäger, die zurückblieben, haben mit ziemlicher Sicherheit keine anderen Vertreter irgendwelcher Völker ausgebildet, auch wenn dies teilweise, aber ohne Belege, spekuliert wird. Faktisch gibt es im gesamten Spiel keine Dämonenjäger eines anderen Volkes.

Es bleibt also festzuhalten, dass während der BC-Kampagne sowohl Nachtelfen, als auch Blutelfen von jeweiligen nacht- und/oder blutelfischen Dämonenjägerausbildern am Schwarzen Tempel ausgebildet, trainiert und geschult wurden. Die Übungsgebiete mit den jeweiligen Mobs kann man sich heute noch am Schwarzen Tempel ansehen.

Nach Illidans Tod wurden die meisten überlebenden Illidari, zusammen mit Illidans Leiche, von Maiev Schattensang eingesperrt... (soweit die bisherige Story, weiter geht es mit Legion.)


INITIATIONSRITEN[]

Wie bereits in der Geschichte der Dämonenjäger beschrieben, hatte nur Illidan das Glück, von Sargeras höchstselbst zu einem Dämonenjäger gemacht zu werden. Alle weiteren Dämonenjäger nachtelfischen oder blutelfischen Ursprungs müssen einen anderen Weg finden, zu einem Dämonenjäger zu werden.

Eines steht jedoch fest: Nur Dämonenjäger bilden weitere Dämonenjäger aus, Illidan war die einzige Ausnahme. Die Illidari wurden während BC auf dem weitläufigen Gelände des Schwarzen Tempels ausgebildet, wo ihre Ausbildungsstätte während Legion ist, wird im zweiten Teil des Guides erklärt.

Welche Rituale muss man also durchlaufen, um ein Dämonenjäger zu werden? Zuerst heißt es, dass man einen (beliebigen) Dämonen gefangen nehmen und ihn opfern muss, um einen Teil seiner Macht (Essenz) in sich aufzunehmen. Damit der Geist, bzw. die Seele des Dämons nicht mehr aus dem Körper des angehenden Dämonenjägers entkommen kann, ist der Dämonenjäger gezwungen, seine Augen mittels eines magischen Messers (ich denke dabei an eine Felfeuerklinge) auszubrennen. Allein letzterer Prozess ist extrem schmerzhaft und ich könnte mir vorstellen, dass viele Anwärter allein daran scheitern, indem sie den Verstand verlieren, oder wegen der Verletzungen sterben. Jene, welche erfolgreich waren, erhalten ab diesem Punkt jedoch die Geistersicht, die es ihnen erlaubt, die Welt auf eine ganz andere Weise zu sehen (dazu später mehr).

Daraufhin werden die arkanmagischen Tätowierungen entlang des Oberkörpers folgen, die aller Wahrscheinlichkeit nach vom unterrichtenden Dämonenjäger magisch aufgetragen werden (oder vom Schüler selbst). Auch wenn die Tattoos im ersten Moment kosmetisch aussehen, so erfüllen sie dennoch einen wichtigen Zweck: Die Magie des Dämonenjägers zu verstärken.

Das perfekte Beispiel für alles, was beim Initiationsritus schiefgehen kann, ist Leotheras der Blinde. Er wurde wahnsinnig, da er anstatt bloßer Teile eines Dämons, direkt einen GANZEN Dämon in sich aufnahm und fortan von ihm besessen war. Der Dämon hat seinen Geist, sein Handeln und seine Gedanken kontrolliert (siehe auch den Bossencounter zu Leotheras der Blinde).

Interessant ist bislang, dass sich der Punkt, bezüglich der Opferung eines Dämonen, mit der offiziellen Klassenbeschreibung annähernd deckt: "Die dämonische Macht ihrer vernichteten Feinde lässt sie deren Eigenschaften annehmen [...]".


METAMORPHOSE[]

Dass sich das Aussehen der Elfen, die zu Dämonenjägern werden, verändert, wissen wir bereits seitdem es sie gibt. Mit Legion wird allerdings noch etwas spezifischer auf die Metamorphose eingegangen, dazu jedoch im entsprechenden Bereich später mehr.

Zuerst das Grundlegende: Wir wissen, dass ein Lebewesen, sofern es ausreichenden Mengen Fel, bzw. Dämonenblut ausgesetzt ist, seine Form verändert. Je nach Intensität ist dies der Weg, den Lebewesen XY beschreitet um zuerst zu einem Halbdämon, bis sogar zum vollwertigen Dämon zu werden. Wir kennen dies bereits von den Orcs, bei denen sich die Hautfarbe änderte, Blutelfen, bzw. noch deutlicher: Die Teufelsblutelfen, unter anderem auf dem Sonnenbrunnenplateau, die Sargerei, nachdem sie Archimondes Gabe empfangen hatten und so weiter, die Liste ist ziemlich lang.

Bei Dämonenjägern ist dies nicht anders. Je mehr Macht ein Dämonenjäger erhält (Felinfusion, Dämonenblut, Opferung von Dämonen/Absorbieren ihrer Kräfte, klassische Felkristalle), desto dämonischer wird sein Aussehen. Pauschal kann man also wirklich sagen, dass ein dämonischeres Äußeres auch mit mehr Kraft einhergeht.

Die Veränderungen sind allerdings unterschiedlich (an dieser Stelle wird von [rot/grün] glühenden Augen berichtet, was wir ja bereits kennen, sowie von schwarzem Blut, wobei ich mir auch vorstellen könnte, dass das Blut felfarben sein wird). Die bereits erwähnte Endstufe ist der Aufstieg zu einem vollwertigen Dämon, wie Illidan sie erfahren durfte. Klassische Merkmale wären Hufe, Hörner, eventuell sogar ein Schweif als verlängertes Rückgrat, eine dunkle, bis schwarze Haut, dämonische Flügel, krallenartige Auswüchse und Bildungen an Händen und Füßen, evtl. auch Reißzähne, eingerissene und verhärtete Haut und und und (auch hier mehr im LEGION-Bereich des Guides).


WAFFEN UND (AUS)RÜSTUNGEN[]

Für den Dämonenjäger gibt es nur eine wahre Waffe: Kriegsgleven (nicht zu verwechseln mit den Mondgleven der Schildwachen). Jene dämonischen Kriegsgleven ähneln bzw. wurden den legendären Zwillingsgleven von Azzinoth wahrscheinlich nachempfunden.

Charakteristisch ist ihre enorme Größe und Lange, die gebogenen Klingen, sowie die Tatsache, dass die Dämonenjäger immer ein Zwillingspaar dieser Waffenart führen. Obwohl die Kriegsgleven auf den ersten Blick sperrig wirken, ist es doch ihrer gebogenen Form zu verdanken, dass die Dämonenjäger sie schnell, leicht und effizient einsetzen können - die Tatsache, dass Elfen von Natur aus agiler und gewandter als andere Völker sind, tut ihr Übriges. Oft besteht das Mittelteil der Kriegsgleven aus einer Art Metallkorb, der die Hand des Anwenders am darunterliegenden Waffengriff, ähnlich einem Degen, schützt. Von dort laufen auch die gebogenen Klingen in beide Richtungen ab.

Den Kriegsgleven werden auch magische Eigenschaften nachgesagt. Es ist eindeutig, dass die Kriegsgleven von Felmagie durchzogen werden, wobei spekuliert wird, ob sie sich gerade wegen ihrer gebogenen Form so wundervoll dafür eignen, von den dämonischen Magien durchzogen zu werden. Angeblich sind sie auch in der Lage, die Felenergien getöteter Dämonen zu absorbieren, was sich mit unserem bisherigen Kenntnisstand deckt. Illidans Kriegsgleven sonderten nicht nur Felfeuer ab; er war mit ihnen auch in der Lage, die Flammen von Azzinoth zu entfesseln, lebendiges Felfeuer, was ein Eigenleben entwickelt hat - vergleichbar mit den Infernalen.

Doch warum benutzen Dämonenjäger ausgerechnet Kriegsgleven? Eindeutig geklärt ist das bislang nicht, dennoch gibt es diverse Theorien. Die Erste besagt, dass es zu einer ungeschrieben Tradition für die Dämonenjäger wurde, Kriegsgleven zu benutzen, um dem Ersten ihrer Art zu huldigen und ihn zu imitieren. Die zweite Theorie besagt, dass dies die bevorzugten Waffen der Dämonen sind, die man als angehender Dämonenjäger besiegen und opfern muss. Da Illidan seine Kriegsgleven von der Verdammniswache namens Azzinoth hat, die er zur Zeit des Kriegs der Urahnen getötet hat, würde dies indirekt bedeuten, dass sämtliche Dämonenjäger zuerst Verdammniswachen töten und opfern müssen, da scheinbar nur jene mit Kriegsgleven ausgestattet sind. Diese Theorie ist sehr unwahrscheinlich, insbesondere im Hinblick auf Legion.

Die Ausrüstung und Kleidung eines Dämonenjägers ist wohlüberlegt. Nahezu jeder Dämonenjäger, egal ob Blut- oder Nachtelf, trägt eine Augenbinde aus teurem Stoff, um die verstümmelten Augen zu verdecken. Alle Dämonenjäger haben gemein, dass sie auf schwere und hinderliche Rüstung verzichten. Zu ihrer gewählten Rüstungsart zählt Leder (auch in Legion), im RP unter Umständen auch Stoff. Um das Maximum an Agilität aus ihrem Körper herauszuholen und zu verdeutlichen, kämpfen die meisten männlichen Dämonenjäger mit nacktem Oberkörper, während die weiblichen Dämonenjäger höchstens das Nötigste am Leib tragen (Konzeptzeichnungen aus Legion zeigen weibliche Blutelfendämonenjäger mit einem einzigen, kurzen Lederstreifen über der Brust) - wer besonders provozieren will, setzt mit seinem Char einfach auf lange Haare, die den Oberkörper gerade so verdecken. Ähnlich wie bei Dryaden. ;)

Ebenso laufen Dämonenjäger zumeist barfuß herum - sofern sie überhaupt noch humaoide Füße besitzen... In Leinenverbände gebundene Füße sind auch möglich. Zeremonielle Kilts sind sowohl bei männlichen, als auch bei weiblichen Dämonenjägern möglich, wobei jene besonders bei Blutelfen oft in volksüblichen Farben gehalten sind, ähnlich wie blutelfische Augenbinden.


KÖRPERLICHE UND MAGISCHE FÄHIGKEITEN[]

Obwohl Dämonenjäger als Nahkämpfer gelten, sind sie in der Lage, einige sehr mächtige Zauber zu wirken. Wegen ihres Zustandes dürfte es niemanden verwundern, dass dämonische Felfeuerzauber und generell die Arkane Magie zu ihren Spezialitäten gehört. Schattenzauber wurden bei ihnen bislang noch nicht oder nur sehr sehr selten beobachtet.

Mehrmals erwähnt wurde nun auch bereits, dass sie in der Lage sind, die Felenergie von Dämonen abzusaugen/zu absorbieren (auch, um ihre eigenen Kräfte wieder aufzuladen) - hier kann man durchaus Parallelen mit dem Blutmagier ziehen, der ebenfalls in der Lage ist, Mana von Feinden abzusaugen.

Einige Dämonenjäger können ihren Körper in einen alles umfassenden Schild aus Flammen hüllen, was sie gleichzeitig vor Angriffen bewahren und nahe Gegner verbrennen soll (vergleichbar mit dem Hexenmeisterskill Höllenfeuer). Feuerblitze und Felfeuerblitze gehören durchaus auch zu ihrem Repertoire.

Loramus Thalipedes, einer der wenigen Dämonenjäger, die in Azeroth blieben, wanderte zu Classic-Zeiten durch Azshara, begleitet von drei Teufelspirschern, namens Raytaf, Shahlar und Zaman. Offensichtlich war er in der Lage, jene Dämonen zu beschwören und für seine Zwecke zu kontrollieren.

Obwohl man sie eigentlich nicht als Ausrüstungsgegenstand werten kann, erwähne ich an dieser Stelle nochmals die schwarz, feuerrot, oder felgrün leuchtenden Tattoos, die in kunstvollen Linien die Oberkörper der Dämonenjäger zieren. Sie werden vom Dämonenjäger passiv genutzt, um sämtliche Zauber zu verstärken und zu fokussieren. Einige Dämonenjäger beschränken sich bei ihrer Tattoowahl nicht nur auf den Oberkörper, sondern auf nahezu sämtliche Körperteile, wie Beine, Arme, Handrücken, usw.

Ihre berühmteste, magische Fähigkeit ist natürlich die sogenannte Geistersicht, (oder Spektralsicht) mit der sie insbesondere magisch talentierte Lebewesen, Dämonen und Untote sehen und aufspüren können. Lebewesen sind für die Dämonenjäger nun nicht viel mehr als schimmernde Schemen auf einem grauen Hintergrund, während jene untoten, oder dämonischen Kreaturen lichterloh leuchten/brennen, sodass der Dämonenjäger sie besonders einfach erkennen kann. Fakt ist: Dämonenjäger sind definitiv nicht blind, sie besitzen mit dieser Fähigkeit ein übernatürliches, magisches Sehvermögen.

Ergänzend zu seinen magischen Fähigkeiten, spielen die körperlichen Talente und Veränderungen bei Dämonenjägern eine große Rolle. Dank ihrer beeindruckenden Muskelkraft glänzen Dämonenjäger im Nahkampf regelrecht und sind außerdem in der Lage, die Felmagie innerhalb ihrer geführten Waffe zu fokussieren, um ihre Kampfkraft erneut stark zu erhöhen.

Nach dem Initiationsritus werden ihre übrigen Sinne passiv geschärft, was bedeutet, dass sie noch schärfere Ohren besitzen, als gewöhnliche Elfen. Dadurch können sie Angriffen schneller ausweichen bzw. sogar in geringem Maße vorhersehen.

Ihre dämonischen Flügel sind keineswegs nutzlos. Während des Bossencounters sieht man, wie sich Illidan mit ihnen mühelos durch die Luft fliegt. Auch soll ihre Sprungkraft doppelt so stark wie bei normalen Elfen sein.

Obwohl der Dämonenjäger als beinahe reine Nahkampfklasse gilt, kann er dennoch auf einige Distanzzauber zurückgreifen (siehe Illidan beim Bossfight im Schwarzen Tempel).


PERSÖNLICHKEIT UND VERHALTEN EINES DÄMONENJÄGERS[]

Was ist es, das Illidan und die Dämonenjäger so besonders macht? Wohl die Tatsache, dass ihre Charaktere im tiefsten Inneren extrem gespalten sind (auch, weil sie immer mit der aufgenommenen dämonischen Essenz innerlich "kämpfen"). Einerseits lassen sie sich mit dämonischen Mächten ein, andererseits jedoch nur, um die Legion mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Illidan hat es geschafft, seine Persönlichkeit trotz der Verwandlung in einen Dämon irgendwie zu bewahren, zumindest teilweise.

Ich zähle an dieser Stelle einmal die wichtigsten Charakteristika und Persönlichkeitsmerkmale auf, die ein Dämonenjäger besitzen sollte: Willenskraft, Kontrolle, Disziplin, Rachsucht, Hass. Ein Dämonenjäger wandelt PERMANENT auf dem schmalen Grat zwischen Kontrolle über seine Kräfte und Wahnsinn, zwischen der Seite der "Guten" und der Brennenden Legion. Wer sich übernimmt/überschätzt oder die Kontrolle verliert, ist eindeutig verloren (siehe Leotheras).

Meiner Meinung nach spielt die Felkorruption hier auch eine sehr große Rolle, was natürlich auch heißt, dass Parallelen insbesondere zum Hexenmeister gezogen werden können. Mit der Korruption verstärken sich negative Gefühle, positive verschwinden fast gänzlich und das Bedürfnis nach blanker Zerstörung und Unterwerfung, wie Dämonen es sicherlich verspüren, tritt immer stärker hervor. Der Dämonenjäger muss sich immer wieder verinnerlichen, gegen wen er diese Kraft einsetzt (nämlich gegen die Legion) - ansonsten steht er mit viel Pech irgendwann auf deren Seite.

Häufige Wutausbrüche, brutale Grausamkeit, irrationales Verhalten und generell extreme Stimmungsschwankungen dürften die Nähe zu einem Dämonenjäger erschweren und sein RP oft bestimmen.

An dieser Stelle mag der Dämonenjäger bereits wie eine brutale, rasende Kampfmaschine wirken. Dennoch gibt es (meiner Meinung nach) auch andere Seiten an ihm. Oftmals, aber nicht nur, konnte man auch bei anderen Dämonenjägern beobachten, dass sie still und beinahe wie "versteinert" wirkten. Vielleicht ist das nur eine Art Symptom der Selbstbeherrschung, andererseits könnte es auch mit der häufigen Einsamkeit zusammenhängen (man erinnere sich an Illidan, wie er auf der Tempelspitze den Schädel von Gul'dan anstarrt). Was ich damit erneut sagen will, ist, dass ich persönlich den Dämonenjäger mit einem gewaltigen, inneren Konflikt und Zwiespältigkeit in Verbindung bringe.

Nochmals: Trotz Felkorruption und wegen dem, was sie geworden sind, sollte man Dämonenjäger definitiv NICHT als vollkommen geistlose, sabbernde und "ultraevil" Charaktere bezeichnen. In erster Linie sind sie tragische, missverstandene Antihelden und Märtyrer, deren Selbstaufopferungsbereitschaft wohl sogar die von noblen Paladinen übersteigt. Besonders nachtelfische Dämonenjäger sind im Innersten immer noch naturverbunden, nobel und edel, da dies aber im Widerspruch zu den Mächten und Felmagien steht, die sie jetzt nutzen, ist der Dämonenjäger auch immer mit Widersprüchen konfrontiert.

Sowohl bei Nachtelfen als auch bei Blutelfen sticht der Patriotismus unter den Dämonenjägern besonders hervor. Denn im Grunde haben sie diesen Weg nur gewählt, aus Rache an der Legion, für das, was sie ihrem Volk und Land angetan haben. Doch werden sie wegen ihrer Selbstlosigkeit auch als Helden oder Märtyrer gesehen? Nein. Auch damit müssen die Dämonenjäger umgehen können, was mich zu meinem nächsten Punkt bringt.


STELLUNG UND SITUATION DES DÄMONENJÄGERS IM RP[]

Der Dämonenjäger ist ein absoluter Aussätziger, er wird von der Elfengesellschaft (und nicht nur von der) gehasst, gefürchtet und verabscheut - wegen dem, was er geworden ist. Da scheint es nur logisch, dass man als Dämonenjäger GANZ SICHER NICHT fröhlich durch Silbermond, oder Darnassus geht.

Abgesehen von den Illidari und seinen übrigen Dämonenjäger-Brüdern, ist er ein absoluter Einzelgänger, ein einsamer Wanderer und Verstoßener. Dummerweise kann er sich nicht heimlich in den Städten der Elfen aufhalten und seine dämonischen Fähigkeiten verstecken, wie es so mancher Hexenmeister tut - denn dafür ist sein gesamtes, dämonisches Äußeres bereits einfach viel zu offensichtlich und abschreckend.

Wer es noch nicht erkannt hat: Der Dämonenjäger weist besonders viele Gemeinsamkeiten zum Todesritter auf, was das RP, die Beschaffung der Fähigkeiten (nach dem Motto "Fight Fire with Fire") und die Stellung in der Gesellschaft angeht. Ist er im RP deswegen unspielbar? Ich sage nein.

Wie bereits erwähnt, sollte man es grundsätzlich vermeiden, einen "alltäglichen" Dämonenjäger, der in einer Stadt wohnt, auszuspielen, denn das wäre einfach loreuntreu - genau so sollte man generell mit dem Ausspielen eines Dämonenjägers warten, bis Legion veröffentlicht wurde ;).

Halten wir also fest, dass Dämonenjäger-RP am besten zusammen mit anderen Dämonenjägern geht, genau so wie Todesritter-RP am besten zusammen mit anderen Todesrittern. Zusätzlich sind Dämonenjäger in etwas abgelegeneren Gasthäusern und Siedlungen zumindest geduldet, wenn wahrscheinlich auch nur für eine kurze Zeit.

Die wenigen, die erkannt haben, dass Dämonenjäger in Wahrheit aufopferungsvolle Helden sind, werden sie sicherlich akzeptieren und ihre Gesellschaft suchen. Das könnte besonders jüngere Elfen, oder vielleicht auch andere, jüngere Vertreter diverser Völker betreffen, bei denen ich mir dann am Ende sogar eine Art "Knappentum" vorstellen könnte, auf Elfen bezogen. Wer wirklich neugierig genug ist, vom Dämonenjäger akzeptiert wird und die richtigen Persönlichkeitsstärken aufweist, könnte früher oder später von einem Dämonenjäger eine Einzelausbildung erhalten.

MUSTER-DÄMONENJÄGER - NACHTELF(E)[]

Euer Name ist Max Musternachtelf, ihr wurdet entweder bereits vor 10.000 Jahren geboren und habt den Krieg der Uralten live miterlebt, sowie Illidans geächtete Heldentaten (oder ihr habt später zumindest von seinen Taten gehört) und habt Euch kurze Zeit später mit anderen Nachtelfen zusammengetan, um Illidan nachzueifern. Vielleicht habt Ihr auch Eure gesamte Familie bei Dämonenangriffen verloren und werdet seitdem nur noch von Rache geleitet - oder: Ihr seid ein etwas jüngerer Nachtelf, der die Erzählungen von damals anders aufnimmt und neugierig ist, weshalb Ihr Euch dazu entscheidet, selbst zu einem Dämonenjäger zu werden.

Ihr habt Euch den Illidari angeschlossen und seid (bereits als Dämonenjäger) mit Eurem großen Vorbild, Illidan Sturmgrimm, in die Scherbenwelt gereist, es könnte allerdings auch sein, dass Ihr (jüngere Version) dort erst, auf den Übungsplätzen des Schwarzen Tempels, ausgebildet wurdet.

Natürlich sind alle anderen für Euch die wahren Verräter, nicht Illidan, trotzdem kämpft Ihr gegen die Brennende Legion und Ihr besitzt nach Eurer Ausbildung natürlich auch die wundervoll zwiespältigen, widersprüchlichen und tragischen Persönlichkeitsmerkmale, die ein Dämonenjäger so mit sich herumschleppt. Von den Blutelfen habt ihr früher nicht viel gehalten, genau so wenig von den Naga, doch da ihr alle zusammen unter dem Banner der Illidari wandelt, hat sich dies vielleicht geändert.

Leider wurde Illidan jedoch getötet und Ihr wurdet daraufhin von den Wächterinnen (Maiev Schattensang) gefangen genommen und eingesperrt... Fortsetzung folgt in Legion.


MUSTER-DÄMONENJÄGER - BLUTELF(E)[]

Euer Name ist Max Musterblutelf und Ihr seid wahrscheinlich im normalen Erwachsenenalter, für einen Blutelfen. Während des Kriegs der Uralten wart Ihr definitiv nicht live dabei, Ihr könntet aber dennoch von den damaligen Geschehnissen erfahren haben.

Es ist auch weniger Euer fanatischer Glaube an Lord Illidan, der Euch unter das Banner der Illidari bringt, sondern Euer blinder Glaube an Prinz Kael'thas Sonnenwanderer, dem Ihr in die Scherbenwelt, zusammen mit weiteren Blutelfen, gefolgt seid. Ihr erhofft Euch davon, Euer Volk vor der Magiesucht zu retten und Euch an Legion sowie Geißel zu rächen (wobei die Legion im Grunde die Hauptschuld trägt, da sie die Geißel überhaupt erst erschaffen hat). Vielleicht war es auch ein schlichter Befehl, den Ihr als Soldat der Blutelfen ausführen musstet, der Euch direkt zu den Dämonenjäger-Ausbildern geführt hat.

Fest steht auch, dass Ihr zu diesem Zeitpunkt magiesüchtig seid und daher auch die Macht der Dämonenjäger um Euer selbst willen sucht, was ein wenig nobler Grund ist.

Obwohl Ihr die Allianz natürlich hasst, steht Ihr den Nachtelfen unter dem Banner der Illidari mittlerweile ein wenig anders gegenüber, sofern es denn auf Gegenseitigkeit beruht. Den Naga gegenüber seid Ihr wahrscheinlich sogar noch etwas positiver gesinnt, immerhin haben sie Euch schon aus ziemlich üblen Situationen geholfen (Lady Vashj).

Ihr wart in Nordend mit dabei, um den Frostthron zu zerstören. Die Seher sind für Euch hassenswerte Verräter, die überraschenderweise die Seiten gewechselt haben und nach Shattrath abgehauen sind.

Fest steht, dass Ihr erst vergleichsweise spät zu einem Dämonenjäger ausgebildet wurdet, nämlich erst in und auf dem Übungsgelände des Schwarzen Tempels. Illidan hat Kael'thas zuvor gestattet, lediglich fünf Blutelfen auszuwählen, die die Ehre erfahren sollten, zum Dämonenjäger ausgebildet zu werden. Ab DIESEM Punkt wurden die ersten fünf blutelfischen Dämonenjäger ausgebildet, wobei jedoch anzumerken ist, dass drei von ihnen starben und einer wahnsinnig wurde (Leotheras) - nur ein einziger Blutelf absolvierte die Ausbildung mit Bravour: Varedis. Jener ist es auch, der Euch daraufhin ausgebildet hat.

Halten wir also die Ausbildungsreihenfolge für Blutelfen fest: Illidan -> Illidans drei Meisterdämonenjäger, die Varedis nach Illidan weiter ausbilden sollten -> Varedis -> DU

Leider wurden sowohl Illidan als auch Kael'thas später getötet und Ihr wurdet daraufhin von den Wächterinnen (Maiev) gefangen genommen und eingesperrt... Fortsetzung folgt in Legion.


TEIL 2 - DER DÄMONENJÄGER IN LEGION[]

DIE WEITERE GESCHICHTE DER DÄMONENJÄGER (LEGION)[]

Um die Geschichte weiterzuerzählen ist ein Rückblick notwendig.

Illidan bildet seine Dämonenjäger der Illidari auf dem Übungsgelände des Schwarzen Tempels aus. Er verfolgt einen Plan, den er zuverlässig vor seinen Widersachern (u. a. Kil'jaeden, der ihm auf der Spitze des Schwarzen Tempels erscheint, um seinen Geist zu überprüfen) geheim halten konnte: Die Position von Argus lokalisieren und dorthin gelangen, um Kil'jaeden und Archimonde ein für alle Mal zu töten sowie der Legion dort einen massiven Schlag zu versetzen... und vielleicht sogar Sargeras selbst herauszufordern (da sich Argus im Nether befindet). Doch um dies zu erreichen, müssen zuvor noch andere Dinge getan werden.

Ein kurzes Zwischenspiel der Dämonenjäger findet auf einem unbekannten Planeten statt, wo sie einen Grubenlord töten (siehe das Video Vorboten - Illidan). Ich gehe davon aus, dass dies chronologisch die erste Portalreise der Dämonenjäger war, da die Mission vergleichsweise leicht war, im Vergleich zu dem, was noch kommt.

Um seinen Masterplan in die Tat umzusetzen, späht er zunächst in einem Ritual, welches seinen Geist von seinem Körper trennt, einige Welten im Nether aus, bis er Nathreza erreicht, den Heimatplaneten der Schreckenslords. Da er dort einen wichtigen Gegenstand zur Umsetzung seines Plans vermutet, muss er auch körperlich dorthin gelangen. Zu diesem Zweck erschafft er ein gewaltiges Portal Richtung Nathreza am Altar vor der Hand von Gul'dan, wo jener einst die Elemente besudelte. Er lockt Maievs kleine Armee in eine Falle und opfert die Seelen ihrer Kameraden, um sein Portal mit Energie zu versorgen, danach sperrt er Maiev im Kerker der Wächterin ein. Danach ruft er seine Dämonenjägerarmee durch ein separates Portal zu sich und gemeinsam reisen sie durch das Portal nach Nathreza.

Auf Nathreza angekommen wird ihre Anwesenheit wegen der mächtigen Portalmagie schnell bemerkt. Die Dämonenjäger schlagen sich durch eine anrückende Armee von Dämonen bis in die Hauptstadt von Nathreza, und dort in das Archiv der Nathrezim, wo sie sämtliche gesammelten Geheimnisse der Legion und ihres eigenen Volkes aufbewahren. Dort wird Illidan schließlich fündig, als er aus dem Archiv eine Datenscheibe stiehlt, auf der die Position von Argus gespeichert ist. Danach zerstört er das Archiv und somit jegliches Andenken der Nathrezim.

Die Dämonenjäger rücken ab und flüchten durch das noch immer offenstehende Portal zurück in die Scherbenwelt. Im letzten Augenblick, kurz bevor Illidan das Portal betritt, "überlädt" er es und entfesselt damit eine gewaltige Explosion auf Nathreza, einen Kataklysmus, der - seinen Berechnungen zufolge - Nathreza in einem Ausmaß verwüsten sollte, wie es bei der Scherbenwelt der Fall war. An diesem Tag erlitt die Legion eine der größten Niederlagen seit Tausenden von Jahren.

(Dann folgt irgendwas mit Auchindoun, hab noch nicht weitergelesen, sorry! :P)

Die Zeit drängt mittlerweile, denn Maiev konnte sich befreien und eine Armee von Kämpfern der Horde und der Allianz aus Azeroth mobilisieren, außerdem wird sie von den Naaru der Sha'tar sowie den Sehern und von den Aldor unterstützt. Der Schwarze Tempel wird belagert.

Illidan bleibt zur Verteidigung des Tempels zurück, schickt seine Dämonenjäger jedoch auf eine finale Mission: Er öffnet ein Portal nach Mardum, jenem zerrüttetem Abgrund, auf dem Sargeras vor Tausenden von Jahren die gefangenen Dämonen, die er zur Strecke brachte, festhielt. Nachdem er wahnsinnig wurde, zerschmetterte er den Planeten und befreite sie dadurch wieder (auch nachlesbar in "Sargeras und der Verrat"). Dort sollen die Dämonenjäger den Sargeritschlüsselstein finden - eine Art Generalschlüssel, mit dem es möglich ist, jede Welt der Legion zu erreichen - und mit ihm zum Schwarzen Tempel zurückkehren, um Argus anzuwählen und so der Belagerung des Tempels zu entfliehen.

Doch es kommt anders. Während die versammelten Illidaristreitkräfte, bestehend aus den Zerschlagenen der Aschenzungen, den Naga der Echsennarbe und den Shivarra den Planeten Mardum erobern, die Brutkönigin Tyranna töten und die Teufelshammer samt des Sargeritschlüsselsteins für sich beanspruchen, fällt der Schwarze Tempel und Illidan wird von den Champions aus Azeroth, allen voran Maiev, getötet. Die Dämonenjäger kommen zu spät und werden auf der Spitze des Tempels von den Wächterinnen gefangen genommen und im Verlies der Wächterinnen auf den Verheerten Inseln eingesperrt, genauso wie Illidans Leiche.

Varedis' Seele wird währenddessen von Kil'jaeden im Nether gefoltert, nachdem er während der Belagerung des Schwarzen Tempels fiel.

Die Jahre vergehen. Kil'jaedens Ankunft wird beim Sonnenbrunnen zurückgeschlagen, der Lichkönig wird besiegt und der Kataklysmus fegt über Azeroth hinweg. Todesschwinge fällt und die Aspekte verlieren ihre Unsterblichkeit. Der Kontinent Pandaria wird entdeckt, gleichzeitig erreichen die Konflikte zwischen Horde und Allianz einen neuen Höhepunkt, da Theramore zuvor mit einer Manabombe vernichtet wurde. Kriegshäuptling Garrosh löst einen Bürgerkrieg aus, bis ihn die vereinten Streitmächte von Horde und Allianz in Orgrimmar gefangen nehmen. Er kann entkommen und mithilfe des Bronzedrachen Kairozdormu ein Portal zu einem alternativen Draenor öffnen, wo er den Lauf der Geschichte ändert und die Eiserne Horde gründet. Die Eiserne Horde wird besiegt, doch die Legion fällt mit Gul'dans Hilfe auf Draenor ein und Wächterin Cordana schließt sich der Legion an, ehe sie durch ein Portal entkommt. Archimonde betritt durch das Schwarze Tor Draenor, wird aber von den vereinten Kräften Draenors sowie den Champions aus Azeroth getötet.

Mit seinem letzten Atemzug schleudert Archimonde Gul'dan durch ein Portal, was geradewegs nach Azeroth führt. Dort stiehlt Gul'dan ein Handelsschiff der Allianz und segelt zu den Verheerten Inseln, wo er das Grabmal des Sargeras benutzt, um ein gewaltiges Portal für die Legion zu öffnen, das vor Jahren von Aegwynn versiegelt wurde, und deren Invasion auf Azeroth einzuleiten. Khadgar und Maiev können Gul'dan nicht stoppen, und Maiev befreit in ihrer Verzweiflung die eingesperrten Dämonenjäger der Illidari, um sich mit ihnen notgedrungen gegen die Legion zu verbünden.

Während die Wächterinnen und die Dämonenjäger gemeinsam versuchen, aus dem von Dämonen belagerten Verlies der Wächterinnen zu entkommen, treffen Allianz und Horde an der Verheerten Küste ein und erleiden dort eine schwere Niederlage. Varian stirbt durch Gul'dans Hand, Tirion ist verschollen und Vol'jin wird tödlich verwundet. Im Verlies der Wächterinnen etablieren sich unterdessen Altruis und Kayn als die neuen Anführer der Illidari, und Gul'dan schafft es gemeinsam mit seiner neuen Leibwächterin Cordana aus dem Verlies zu entkommen. Er wurde von Kil'jaeden dorthin geschickt, um Illidan mit Teufelsenergie wiederzubeleben und ihn zu Kil'jaeden zu bringen, weiterhin in seinem Kristallgefängnis.

Die Dämonenjäger verlassen das Verlies und treffen auf Khadgar, der sie nach Orgrimmar und Sturmwind schickt, damit sie dort sowohl Horde als auch Allianz beitreten können. Nach der Ankunft der Dämonenjägerdelegation in Orgrimmar stirbt Vol'jin und Sylvanas wird Kriegshäuptling der Horde. Die Dämonenjäger entlarven einen Hinterhalt der Legion während der Feuerbestattung und schlagen die Angreifer zurück. Während der Beisetzung von Varian im Thronsaal kommt es ebenfalls zu einem Legionshinterhalt, den die Dämonenjäger auch hier zurückschlagen können.

Mittlerweile werden Invasionen der Legion überall auf Azeroth gemeldet, und die Illidari ziehen an den jeweiligen Invasionspunkten in die Schlacht. Außerdem richten sie auf ganz Azeroth kleinere Lager ein, wo sie Abenteurern und Kämpfern Aufträge erteilen, handeln und generell die Stellung während der Invasionen halten.

Dalaran ist zur Verteidigung zurück in den Östlichen Königreichen und schwebt über Karazhan. Die Stadt wird von Dämonen belagert. Die Illidari haben mittlerweile ebenfalls einen kleinen Bereich für ihresgleichen in der Stadt gefunden und leiten von dort die meisten Missionen. Die Stadt wird später zu den Verheerten Inseln teleportiert.

Der Verräter Varedis wurde von Gul'dan an der Verheerten Küste beschworen. Die Illidari können ihn zwar in Suramar besiegen, doch er kann dank Kil'jaeden durch ein Portal nach Argus fliehen, lässt dabei allerdings die Zwillingsklingen des Betrügers zurück. Etwa zur selben Zeit wird die Verräterin Caria von den Dämonenjägern auf den Verheerten Inseln besiegt (mit dem Hinweis, dass sie wiedergeboren wird), die Kriegsklingen der Aldrachi gelangen zurück in den Besitz der Illidari.

Akama schließt sich den Illidari erneut an. Kurz darauf erscheinen Abbilder von Varedis und Caria an Bord der Teufelshammer. Die Illidari erfahren, dass sich die beiden Verräter auf dem Planeten Niskara befinden. Die Teufelshammer fliegt mittels Warpantrieb dorthin und die Illidari belagern den Planeten mit dem Dimensionsschiff. Varedis und Caria werden dort, im Nether, endgültig getötet, und die Illidari obsiegen.


INITIATION (LEGION)[]

In dem Roman Illidan durchlebt der angehende Dämonenjäger Vandel die folgenden Schritte, die allerdings nicht zu 100% Pflicht sind bzw. an einigen Stellen abweichen können.

  • 1) Töte einen Dämon (in Vandels Fall war es ein Teufelshund, da diese Sorte Dämonen seinen Sohn töteten).
  • 2) Iss das Herz des von dir getöteten Dämons und trinke sein Blut.
  • 3)Dein Ausbilder wird deinen Körper mit Felenergie in Form von Felblitzen anreichern (Hinweis: Im Buch wird dieser Part Illidan zugewiesen, allerdings dürfte dies nur für die Dämonenjäger gelten, die auch wirklich von Illidan persönlich ausgebildet wurden. Bei Blutelfen müsste dieser Part nach geltendem Queststand also beispielsweise von Varedis übernommen worden sein). Die von dir zuvor aufgenommene Dämonenseele versucht dich nun zu überwältigen.
  • 4) Töte den Dämon in deinen Träumen erneut und verschlinge sein Herz abermals.
  • 5) Danach wirst du wahnhafte Visionen der Legion empfangen, die auf ihrem brennenden Kreuzzug unzählige Welten in unzähligen Universen zerstört. Die von dir aufgenommene Dämonenseele wird dich währenddessen unablässig verspotten.
  • 6) Wegen des blanken Entsetzens, das du bei diesem Ausblick verspürst, wirst du mehr oder weniger gezwungen sein, dir die Augen rauszureißen (dieser Punkt kann auch anders ablaufen; in der Videoreihe "Herolde - Illidan" sehen wir z. B. eine angehende Dämonenjägerin, deren Augen in einem magischen Ritual ausgebrannt werden, während sie innerhalb eines magischen Zirkels steht. Genauso ist es wohl möglich, sich die Augen mittels eines glühenden Messers herauszubrennen, wie in Teil 1 des Guides bereits beschrieben).
  • 7) Erwache nun blind und wahrscheinlich wahnsinnig aus deinem Albtraum, versuche auch weiterhin der aufgenommenen Dämonenseele zu widerstehen und ihre dämonischen Einflüsterungen schlichtweg zu ignorieren. Die Spektralsicht sollte dir nun langsam zur Verfügung stehen, auch wenn dies ein paar Stunden, vielleicht sogar Tage dauern könnte.
  • 8) Als Letztes empfängst du deine Tätowierungen, die (offenbar) wie eine Art Siegel fungieren und die aufgenommene Dämonenseele davon abhalten, dich zu überwältigen und deinen Geist zu beeinflussen. Das dämonische Flüstern lässt dank der Tätowierungen etwas nach, verschwindet aber niemals vollständig.

Im Durchschnitt überlebt nur einer von fünf Elfen diesen Initiationsritus.

Anzumerken ist außerdem, dass dieser Ritus für die Ausbildung der Illidari-Dämonenjäger gilt; die verbliebenen Dämonenjäger auf Azeroth, die sich von den Illidari losgesagt haben, könnten andere Methoden entwickelt haben, vorausgesetzt es gibt sie überhaupt noch und sie hatten oder haben Schüler.


GENAUERE FUNKTIONSWEISE DER METAMORPHOSE (LEGION)[]

Ähnlich wie Illidan, der einen Großteil seiner dämonischen Macht vom Schädel des Gul'dan absorbiert hat, oder Varedis, der eine wahrscheinlich sogar ebenbürtige Machtquelle im Foliant der Teuflischen Namen fand, erhalten auch wir, die spielbaren Dämonenjäger der Illidari sowie die zugehörigen Dämonenjäger-NPCs, während der Startquests auf Mardum die Gelegenheit, ein dämonisches Artefakt in einem Ritual zu absorbieren um enorme Macht durch die darin enthaltene Teufelsenergie zu erhalten. Erst diese Macht macht uns praktisch zu vollwertigen Dämonen (so, wie es auch bei Illidan und Varedis der Fall war), indem wir ab diesem Punkt nach Belieben die Metamorphose einsetzen können.

Das Artefakt, was uns diese gewaltigen Kräfte verleiht, ist der Foliant der Dämonengeheimnisse, den wir einer Wichtelmutter auf Mardum entreißen. Erst dieser, mit gewaltigen Mengen Teufelsenergie erfüllte, Foliant ermöglicht uns die Kontrolle über die zwei verschiedenen Metamorphosen - die der Verwüstung und die der Rachsucht.

Diese Form der Metamorphose verwandelt uns in einen geflügelten Dämon mit Hufen, praktisch das klassische Erscheinungs- und Ebenbild von Illidan. Enorme Körpergröße, Agilität, mächtige Hufe, hervortretende Muskeln und gewaltige Schwingen - das ist es, was diese Form der Metamorphose ausmacht.

Diese Form der Metamorphose unterscheidet sich gänzlich von der der Verwüstung. Anstelle von Flügeln wachsen uns gewaltige, dämonische Stacheln aus dem Rücken. Anstelle von Hufen wachsen uns gewaltige Pranken. Allgemein sticht diese Form noch viel deutlicher durch seine Körperkraft und Masse hervor, das Erscheinungsbild wirkt gewaltiger und gepanzerter, was auch durch die dämonischen Hautplatten an Schultern, Armen und Beinen verdeutlicht wird, die an Schieferplatten erinnern. Die Ähnlichkeit zu Zornwächtern lässt sich nicht abstreiten.

Diese beiden extremen Formen dämonischer Metamorphose sind bewusst nicht permanent und werden sogar in der Lore als nicht permanent dargestellt (u. a. im Video "Herolde - Illidan" zu sehen, wie Illidan die Metamorphose kurzzeitig anwendet). Viel eher ist es so, dass wir zwar permanent unser dämonisches Erscheinungsbild, welches wir bei der Charakterauswahl gewählt haben, besitzen (mehr Hintergründe dazu weiter unten), die Metamorphose jedoch den Gipfel der dämonischen Attribute darstellt. Man kann Vergleiche zu einem kurzzeitig anhaltenden Berserkermodus ziehen.

Jedoch gibt es auch, wie oben bereits angesprochen, eindeutige passive Auswirkungen des Dämonenjägerdaseins auf den Körper. So ist es bei Vandel aus dem Roman Illidan beispielsweise so, dass der innere Dämon aus Rache dafür, dass er den Geist des Dämonenjägers wegen der Tattoos nicht mehr so leicht beeinflussen kann, hässliche Schuppen auf der Haut des Dämonenjägers wachsen lassen kann.

Auf diese Weise könnte man die vielfältigen Mutationsmöglichkeiten bei den Dämonenjägern erklären, wie Hufe, Hörner, spitze Zähne und so weiter. Eventuell - allerdings rein spekulativ - hängt die jeweilige Mutation auch von der Art des aufgenommenen Dämons ab (Schuppen und Teufelshunde passen zum Beispiel gut zusammen, denn das alte Modell der Teufelshunde scheint durchaus Schuppen aufzuweisen. Von allzu sonderbaren Mutationen würde ich aber definitiv abraten, es gilt, sich auf bekannte bzw. stimmige Dämonenjägermutationen zu beschränken - oder anders gesagt, bitte KEINE Tentakel von einem Observer *g*)


WAFFEN UND (AUS)RÜSTUNGEN (LEGION)[]

Die Waffenwahl: Wie im ersten Teil des Guides beschrieben, wurde der Dämonenjäger bislang von vielen immer nur mit den typischen Kriegsgleven gesehen - das ist ab dem Addon Legion nicht mehr allein- bzw. allgemeingültig.

Die besten Beispiele hierfür liefert uns der Roman Illidan, in dem einer der Protagonisten, Vandel, von Anfang an nur ein Paar runenbesetzte Dolche im Kampf verwendet. Ein Dämonenjäger namens "Nadel" verwendet - oh Wunder - zwei lange Nadeln im Kampf (wie auch immer man sich diese vorzustellen hat).

Doch auch im Spiel gibt es Beispiele für Dämonenjäger mit anderen Waffen. Allari die Seelenfresserin verwendet beispielsweise eine gewaltige Sense im Kampf. Um die tatsächlich etwas größere Freiheit bei der Waffenwahl von Dämonenjägern zu unterstreichen, ist es als spielbarer Dämonenjäger möglich, Schwerter, Äxte, Faustwaffen und Dolche zu verwenden sowie jene auf unsere Kriegsgleven zu moggen.

Nichtsdestotrotz verwendet die im Spiel dargestellte Mehrzahl der Dämonenjäger-Story-NPCs die bekannten Kriegsgleven, die auch weiterhin als Aushängeschild des Dämonenjägers fungieren - diese Waffen gehören einfach zum "Bild", das man im Kopf hat, wenn man an den archetypischen Dämonenjäger denkt.

Da es in Legion keinerlei Waffendrops geben wird und die Legendary Kriegsgleven, die man erhalten wird, daher die einzigen Waffen für Dämonenjäger im Spiel werden, bringt dies eine gewisse Problematik im RP mit sich. Es wirkt schlicht unglaubwürdig, im RP als Träger des Aschenbringers, Frostgrams oder eben eines Zwillingspaares Kriegsgleven herumzulaufen - zum Glück gibt es aber optische Anpassungen für jede der neuen Artefaktwaffen, sodass man im RP einfach darauf ausweichen kann, zu sagen, dass "das nicht DIE legendären Kriegsgleven von XY sind".

Die Augenbinde: Die Augenbinde wird hier nochmals gesondert von mir aufgeführt. Im Spiel wird es uns möglich sein, zwischen einer Vielzahl von Augenbinden auszuwählen, von denen einige schon fast an Gesichtsmasken erinnern, wegen ihrer Größe. Des Weiteren gibt es insbesondere für Blutelfen Augenbinden in volkstypischen Farben, wobei auch Nachtelfen hier nicht zu kurz kommen. Für jene konzipiert gibt es besonders dunkle und verzierte Augenbinden.

Im Roman Illidan wird erklärt, dass Illidans Augenbinde aus Runenstoff besteht. Dies kann auch auf die Augenbinden der spielbaren Dämonenjäger zutreffen, muss es aber gewiss nicht.

Darüber hinaus erlaubt uns die Engine sogar, Dämonenjäger ohne Augenbinde darzustellen. Bei jenen Charakteren, die dies ausgewählt haben, sieht man daher nur die leeren und aggressiv felgrün brennenden Augenhöhlen. Diese Auswahl lässt reichlich Freiraum für Spekulationen, offenbar scheinen Augenbinden keine Pflicht unter Dämonenjägern darzustellen. Man könnte auf diese Weise aber auch Dämonenjäger darstellen, deren Augenbinden - weshalb auch immer - im RP abhanden gekommen sind.

"Dämonischer Stasiskerker": Diese Apparatur habe ich bewusst in Klammern geschrieben, da ich im Spiel keinen Hinweis darauf finden konnte, wie sie heißt. Hierbei handelt es sich allerdings auch mehr um einen Zauber (Name im Spiel: Einkerkern), aber da er als Apparat dargestellt wird, führe ich es hier mit auf.

Bei diesem Gegenstand handelt es sich um eine Art mobiles Gefängnis für Dämonen, in dem die Illidari wichtige Dämonen, die lebendig wertvoller als tot sind, gefangen halten. Die eingesperrten Kreaturen können weiterhin kommunizieren und sich innerhalb der Kammer bewegen, doch nicht aus ihr entkommen. Logischerweise dürfte die Möglichkeit, Zauber in ihr zu wirken, auch nicht möglich sein.

Auf Azeroth wurden die Illidari dabei beobachtet, wie sie in diesen Gefängnissen sogenannte Wyrmzungen, eine niedere Art von offensichtlichen Händlerdämonen, gefangen halten, um gegen deren Willen mit ihnen Handel zu betreiben.

Die Seelensense: Die Seelensense ist eine Waffe, die Allari die Seelenfresserin benutzt, um Dämonen zu verhören. Es ist nicht bekannt, ob die Sense das einzig verfügbare Exemplar ist, ich halte sie trotzdem für relevant. Mit ihr kann man den Dämon, den man verhören will, in einem komplexen, kanalisierten Ritual zu wahrheitsgemäßen Antworten zwingen.

Der Nethertiegel: Der Tiegel ist ein enorm wichtiges Kommunikationsmittel, das zum Ausspähen des Feindes oder für (Langstrecken)kommunikation genutzt werden kann. Man ist mit ihm sogar in der Lage, bis in andere Dimensionen zu kommunizieren. Je weiter der Gesprächspartner oder der Feind, den man ausspähen will, entfernt ist, desto mehr Teufelsenergie benötigt der Tiegel, um zu funktionieren.

Der Tiegel selbst sieht aus wie eine tiefere Schale oder ein Becken, das mit Teufelsenergie gefüllt ist, die im Inneren des Beckens umherwirbelt.

Seelenportale: Logischerweise handelt es sich hierbei nicht um irgendetwas, das man mal eben so mit sich führt. Ich halte die Seelenportale dennoch für relevant, da die Legion und die Illidari sie gleichermaßen benutzen, anstatt Portale wie die von Magiern zu erschaffen. Wie der Name schon vermuten lässt, benötigen diese Portale in einem Ritual geopferte Seelen, um zu funktionieren. Der Vorteil ihrer Nutzung dürfte die offensichtlich extrem vergrößerte Reichweite sein, die man mit ihnen überbrücken kann. So erschafft Illidan mittels Hunderter geopferter Seelen unter anderem ein gewaltiges Portal zu einem Ort, der weiter entfernt liegt, als alles, was der Dämonenjäger je zuvor gesehen hatte: Nathreza, die Heimatwelt der Nathrezim (nachzulesen im Roman Illidan).


KÖRPERLICHE UND MAGISCHE FÄHIGKEITEN (LEGION)[]

Geistersicht (Spektralsicht): Ähnlich der Metamorphose stellt die Spektralsicht keinen permanenten Zustand dar. Man kann sie (wie auch in der Engine) nach Belieben einsetzen oder deaktivieren. Illidan selbst erklärt Vandel im Roman Illidan, dass er zwischen der Spektralsicht und der Sicht normaler Augen hin und her wechseln kann, und dass es noch viele Abstufungen dazwischen gibt.

Gleiten und Doppelsprung: Dämonenjäger sind so agil, dass sie in der Luft Doppelsprünge vollführen können und aus höchsten Höhen gleiten bzw. fliegen können, indem sie ihre dämonischen Kräfte nutzen, um sich kurzzeitig dämonische Flügel wachsen zu lassen, vergleichbar mit einer abgeschwächten Ausprägung der Metamorphose. Im Spiel sind die Flügel nicht permanent, doch ich sehe keinen Grund, weshalb man es im RP mit ein wenig Fantasie nicht genauso handhaben könnte. Wer dies nicht will, kann es im RP wie beschrieben darstellen, indem die Flügel für kurze Zeit aus dem Rücken wachsen.

Seelenbindung: Dieser Zauber wird im Roman Illidan beschrieben. Der Dämonenjäger geht eine seelische Bindung mit seinen Waffen ein, was es ihm erlaubt, seine Waffen aus der Ferne zu sich zu rufen. Illidan erhält auf diese Weise während seines Kerkerausbruchs seine Kriegsgleven zurück, die vor seiner Zelle auf einem Gestell befestigt waren.

Tattoos: Die Tätowierungen der Dämonenjäger erfüllen gleich mehrere Zwecke. Zuallererst sollen sie den Dämon im Inneren unter Kontrolle halten, ihn am Entkommen hindern und fesseln sowie seinen Einfluss auf die Gedanken des Dämonenjägers vermindern (was dann zu den körperlichen Veränderungen, die weiter oben beschrieben wurden, führt, da der Dämon sich dafür rächen will, dass er den Geist des Dämonenjägers nicht mehr [so leicht] manipulieren kann).

Darüber hinaus verstärken die Tätowierungen die Zauber des Dämonenjägers, werden die Tattoos jedoch teilweise durchtrennt (etwa durch einen Schwerthieb, der die Haut verletzt), kann dies negative Auswirkungen auf den Dämonenjäger haben: Im Roman Illidan wird Vandel durch eine Axt verletzt und eine seiner Tätowierungen durchtrennt, wodurch es ihm schwerer fällt, die Teufelsenergie für seine Zauber zu kanalisieren bzw. zu beschwören.

Glücklicherweise kann man dem jedoch entgegenwirken, indem man das Tattoo erneuert - die Dämonenjäger lernen im Verlauf ihrer Ausbildung, wie sie dies selbst tun können. Die Farbe der Tätowierungen scheint allerdings wirklich nur kosmetischer Natur zu sein, so gibt es sie unter anderem in Felgrün, Tiefrot, Nachtviolett und in Cyan.

Unsterbliche Dämonenseele: Weniger eine magische Fähigkeit, sondern mehr eine Art Bonus der teuflischen Daseinsform, besitzen alle Dämonenjäger eine Dämonenseele, die sie in gewisser Weise unsterblich werden lässt - denn dank dieser (so erfahren wir während der DH-Questline in Legion) können Dämonenjäger, genau wie andere Dämonen, nur im Nether wirklich getötet werden. Ergo kann man einen Dämonenjäger zwar normal töten, doch kann er, dank der Dämonenseele, "irgendwann" zurückkommen. Solange seine Dämonenseele im Nether verankert ist, erneuert sich dort auch sein Körper. Wie lange das genau dauert ist ungewiss, doch dürfte es selbstverständlich sein, dass ein getöteter Dämonenjäger nicht nach zwei Sekunden sofort wieder auftaucht.

Aus dem neuen Roman Illidan geht bestätigend hervor, dass ausnahmslos jeder Dämonenjäger über die Dämonenseele verfügt, unabhängig vom Grad seiner sichtbaren Mutationen bzw. dämonischen Korruption. Einzig der Initiationsritus (siehe oben) muss erfolgreich gemeistert werden, um die Dämonenseele zu erhalten.

Dank der Dämonenseele werden wir noch viele weitere Dämonen ab Legion erneut im Spiel begrüßen dürfen, unter anderem den am Sonnenbrunnenplateau getöteten Grubenlord Brutallus, Tichondrius und Lord Jaraxxus.

Teufelsfeuerbälle: Obwohl im Spiel bei den Dämonenjägern nicht vorhanden, setzt Vandel im Roman doch gefühlt ein Dutzend Mal Teufelsfeuerbälle bzw. Teufelsfeuerblitze ein, was sich mit den Infos aus älteren Quellen (die ich im ersten Teil des Guides behandelt habe) deckt.

Seelenfragmente und Dämonenherzen/Dämonische Essenzen: Dass Dämonenjäger Dämonen Macht entreißen und ihre Energien absorbieren können, ist bereits seit der älteren Lore bekannt. In Legion wird darauf näher eingegangen: Mehrere Male entzieht man während der Startquests des DHs verschiedenen Dämonen Energie, man stiehlt ihre Mächte und eignet sich ihre Essenzen an. Auf diese Weise ist der Dämonenjäger in der Lage, neue Fähigkeiten zu erlernen und zu beherrschen sowie seine Kräfte zu steigern und zu erneuern. Wenn man jedoch zu stark geschwächt ist und sich überschätzt, könnte die aufgenommene Energie einen auch vernichten, wie man bei einem NPC im Startgebiet sieht, der daraufhin zu einem Häufchen Asche explodiert.

Im selben Atemzug erwähne ich daher auch die Seelenfragmente, die man als Dämonenjäger Opfern bei deren Tod entreißen kann, um sich an ihnen zu laben/nähren und um sich zu heilen. Gleichzeitig steigern Seelenfragmente, die von Dämonen stammen, nochmals die Macht des Dämonenjägers, der sie aufnimmt. Dies deckt sich gut mit einer Passage aus dem Roman, in der Vandel seinen Gegner Ravael in einem Übungskampf tötet und ihm danach seine Seele samt der Energie darin entreißt, um seine Wunden zu heilen.

Im Roman Illidan werden ebenfalls dämonische Essenzen von Dämonenjägern verschlungen, doch werden sie hier genauer beschrieben: Zumeist handelt es sich um die Herzen von Dämonen oder generell um deren Fleisch und Blut (was auch Nebenwirkungen nach sich ziehen kann, dazu im nächsten Abschnitt mehr). An einer Stelle des Buches wird sogar erwähnt, wie das Töten von Gegnern selbst den dämonischen Teil in Illidan nährt. Man kann im Hinblick auf diese Eigenschaften Parallelen zur Kannibalismusfähigkeit von Verlassenen ziehen, die sich ebenfalls an ihren Opfern nähren, um sich zu heilen und zu stärken.

Dämonen aufspüren: Dämonenjäger können die Präsenz von Dämonen spüren, wenn man sich aber an einem Ort wie Mardum befindet, kann die unvorstellbare Teufelsenergie des Planeten diese Fähigkeit trüben (so geschehen während einer Questline auf Mardum).

Vorahnung: Dämonenjäger können Angriffe und Handlungen von Dämonen in einem kurzen Zeitfenster voraussehen, Bewegungen von Dämonen sogar spüren, bevor sie man sie sieht, und ihre Gedanken verstehen, bevor sie handeln - wie wir durch die Beschreibung der Artefaktwaffe von Varedis erfahren. Mit dieser gesteigerten Sinneswahrnehmung lassen sich die Reflexe wunderbar verbessern, insbesondere im defensiven Bereich.


PERSÖNLICHKEIT UND VERHALTEN EINES DÄMONENJÄGERS (LEGION)[]

Im Folgenden liste ich nicht nur interessante Persönlichkeitsmerkmale, sondern auch nennenswerte Verhaltensweisen auf, die auf die Dämonenjäger so oder in abgewandelter Form zutreffen können.

Der innere Dämon: Obwohl man beim Dämonenjäger mit Sicherheit immer noch - zumindest dank der aufgenommenen Felenergie und dämonischer Essenz - von einer Form der Korruption sprechen kann, scheint sich der Einfluss dieser bei willensstarken und entschlossenen Dämonenjägern größtenteils auf den Körper zu beschränken. Am Anfang, frisch nach Beendigung der Ausbildung mag das noch teilweise anders aussehen, z. B. versucht der innere Dämon noch recht häufig, den Dämonenjäger zu brutalen Gewalttaten zu verleiten. Mit dem Anbringen der Tattoos ändert sich dies jedoch: Der Dämon wird leiser, er flüstert nur noch. Doch er wird niemals vollständig verschwinden. Vermutlich bleibt der Einfluss auch noch etwas stärker ausgeprägt, wenn man auf die Einflüsterungen des Dämons eingeht oder ihnen zumindest mit einem Ohr lauscht. Der innere Dämon ergötzt und erfreut sich am Töten, das Blut von Gegnern zu vergießen wird als euphorisches Erlebnis beschrieben. Das drückende Bedürfnis, den getöteten Gegner zu verschlingen und sich an seinem Fleisch zu laben stammt ebenfalls von jenem, dämonischen Teil.

Im Roman heißt es, dass der Einfluss des Dämons auf Illidans Geist nahezu kaum noch vorhanden war. Einzig in stillen Momenten und wenn er besonders nachdenklich war, konnte er noch ein Flüstern des Zweifels vernehmen. Vandel wiederum durchlebt trotz der Tätowierungen noch immer Tage, die von Depressionen und Selbsthass und Amokgedanken bestimmt werden. Letztendlich bleibt es also ein innerer Kampf, der den Dämonenjäger in seinem Handeln bestimmt. Im Laufe der Zeit und mit genügend Selbstbeherrschung und Willenskraft können sich diese Zustände bessern.

Rache und Patriotismus: Persönliche Rache an der Legion ist es, die die meisten Nachtelfen unter den Dämonenjägern antreibt. Viele haben ihre Familien durch Angriffe der Legion verloren und weisen deshalb bereits von vornherein eine gewisse, mentale Instabilität auf.

Bei den Blutelfen dürfte das Pflichtgefühl und gelebter Patriotismus zu erwähnen sein. Einige wurden wahrscheinlich nur auf einen Befehl hin von Kael'thas' Streitkräften abgezogen und den Dämonenjägerinitianden überstellt, manche haben sich wahrscheinlich auch freiwillig gemeldet. Im Laufe der Zeit, insbesondere nach Kael'thas' Verrat und seinem Tod, dürfte bei vielen nun Illidan und die Illidari an oberster Stelle der Zugehörigkeit stehen (siehe Kayn).

Natürlich gibt es auch bei den Nachtelfen extrem patriotische Vertreter sowie die ausgelebte Treue zu Illidan.

Nachahmung: Der Wunsch, so stark und mächtig und überhaupt so wie Illidan zu sein, ist unter den Dämonenjägern der Illidari stark ausgeprägt. Eifersucht ist unter ihnen nichts Ungewöhnliches, wenn einem anderen gerade die Ehre erwiesen wurde, mit Illidan sprechen zu dürfen. Generell ist weitet sich die Nachahmung auf beinahe sämtliche Bereiche aus, auf die Waffenwahl, die Wahl der Rüstung und wahrscheinlich sogar auf Form und Darstellung der Tattoos.

Dämonische Raserei: Dämonenjäger, die gerade eine große Anzahl Dämonen getötet haben, können schnell übermütig und mit Pech in eine dämonische Raserei verfallen. Der Kontakt mit Dämonenblut hat denselben Effekt: Als Illidan Magtheridon gefangen nimmt, leckt er sich etwas Dämonenblut von den Lippen und gewinnt dadurch sofort an Kraft. Es wirkt berauschend und setzt unglaubliche Kräfte frei, die jedoch ihren Preis haben. Illidans unterschwelliger Zorn nach dem Trinken des Blutes raubt ihm beinahe den Verstand.

Zusammenhalt und Kameradschaft: Der Zusammenhalt der Illidari-Dämonenjäger ist außerordentlich stark ausgeprägt und wurde von Illidan während der Ausbildung gefördert, was sie weniger einzelgängerisch und selbstsüchtig und dafür gesellschaftsfähiger untereinander macht. Schlachten werden in großen Zusammenschlüssen bzw. Aufträge in kleineren Grüppchen ausgetragen und ausgeführt. Sofern es sich verhindern lässt, wird niemand zurückgelassen. Wenn die Verletzungen von Illidaribrüdern oder -schwestern zu schwer sind, um sie zu bewegen, wird man sie zumindest von ihrem Leid erlösen.


STELLUNG UND SITUATION DES DÄMONENJÄGERS IM RP (LEGION)[]

Die Dämonenjäger der Illidari haben sich Horde und Allianz angeschlossen, wobei die neue Zugehörigkeit zu den jeweiligen Fraktionen eher lose zu sein scheint. Da die Organisation der Illidari trotz dessen weiterhin bestehen bleibt, ist nicht davon auszugehen, dass es innerhalb der Illidari zu Spannungen wegen der Zugehörigkeit zu Horde oder Allianz kommen könnte.

Gleich in der ersten Stunde innerhalb von Horde und Allianz können die Illidari ihren Wert beweisen, indem sie Kriegshäuptling Sylvanas und König Anduin vor Attentaten der Legion bewahren und die Infiltratoren rechtzeitig enttarnen.

Von den Nachtelfen könnten die Dämonenjäger trotz dieser ersten Heldentaten noch immer verachtet werden, während dieser Aspekt bei den Blutelfen weitestgehend unterzugehen scheint (Malfurion z. B. beschwert sich weiterhin massiv über die Dämonenjäger, nur Tyrande ist anderer Meinung). Überhaupt wurde diese Thematik bei den Blutelfen bislang noch nicht beobachtet, wahrscheinlich werden sie allgemein eher akzeptiert, weil es bislang schlichtweg keine Blutelf-Dämonenjäger gegeben hat und weil Quel'Thalas ohnehin schon immer recht tolerant war, wenn es um Teufelswirker oder Ähnliche ging. Während der direkt nachfolgenden Dämoneninvasionen auf Azeroth werden die Illidari als willkommene Unterstützung und Verbündete gegen die Legion betrachtet und weniger als Aussätzige. Sie rüsten mutige Abenteurer mit Waffen und Rüstungen aus und gewähren ihnen Zugang zu ihren Ressourcen. Dank der Invasionen und der plötzlichen Angriffe der Legion ist es als Dämonenjäger nahezu überall möglich, RP zu finden, und auch einen Grund zu haben, sich nicht unbedingt nur an vorderster Front der Verheerten Inseln aufzuhalten - Dämonenherde müssen überall bekämpft werden.


DAS ORDENSGEBÄUDE DER DÄMONENJÄGER[]

"Die Teufelshammer" ist der Name der Klassenhalle für Dämonenjäger, die sich auf dem Startplaneten Mardum befindet. Wie vermutet, ist es nicht ausschließlich für Dämonenjäger, sondern fungiert generell als Ordenshalle der Illidari. Nebst den Dämonenjägern halten sich dort auch Aschenzungen der Zerschlagenen, Shivarra sowie Naga auf.

Neben einigen Übungsringen, Schlafplätzen und dergleichen, findet man dort auch detaillierte Sternenkarten, insbesondere eine holografische Sternenkarte von Azeroth inklusive seiner Monde. In einer Art Stasiskapseln werden mächtige Dämonen (die man während der Storyline der DHs besiegt hat) scheinbar lebendig konserviert und gefangen gehalten.

Die Teufelshammer ist im Übrigen nicht bloß eine einfache Basis, es ist in Wahrheit ein gekapertes Dimensionsschiff der Legion, und damit von derselben Sorte wie jene Schiffe, die wir während der Dämoneninvasionen und an der Verheerten Küste sehen. Diese Schiffe können ausschließlich in senkrechter Position landen bzw. an einer Oberfläche andocken, erst dann öffnen sich auch die diversen Zugänge zum Schiff, welches in der Position leicht mit einem Gebäude oder Turm der Legion verwechselt werden kann.

Die Teufelshammer besitzt einen Warpantrieb, der von den Shivarra während des Gefängnisaufenthalts der Dämonenjäger repariert wurde, allerdings verbraucht er Unmengen von Energie. Zugriff auf die Hauptsysteme des Schiffs sowie auf die Steuerung ist auch nur mit den Artefaktwaffen möglich, da diese das Zeichen eines Dämonenlords tragen (Andere Schiffe dieser Sorte brauchen natürlich keine Artefaktwaffen, wenn sie von einem Dämonenlord der Legion kommandiert werden).

DIE ARTEFAKTWAFFEN DES DÄMONENJÄGERS[]

Ich möchte die Artefaktwaffen des Dämonenjägers an dieser Stelle gesondert aufführen, da sie wichtige Lore-Infos zu den Hintergründen von Kriegsgleven enthalten. Und obwohl die Artefaktwaffen als solche nicht im RP einsetzbar sind, so wäre es dennoch möglich, die Infos und Eigenschaften auf eigene IC-Kriegsgleven zu übertragen.

Die Zwillingsklingen des Betrügers erhielten ihren Namen erst, als Varedis nach seinem Tod und darauffolgender, endloser Seelenfolter im Wirbelnden Nether den verlockenden Einflüsterungen Kil'jaedens nachgab und der Legion beitrat. Kil'jaeden pflanzte in einem Ritual einen Teil seiner Seele in Varedis' Geist ein, was sich ebenfalls auf Varedis' Kriegsgleven auswirkte, die fortan mit Kil'jaedens Macht und dessen Essenz erfüllt waren.

Die Zwillingsklingen sind in der Lage, den Besitzer mit dämonischen Versprechungen zu manipulieren, damit er zur neuen Marionette des Betrügers wird. Nur ein extrem starker Wille und geistige Widerstandsfähigkeit könnten es dem Besitzer der Zwillingsklingen erlauben, den Einflüsterungen zu widerstehen und das Angebot der Legion abzulehnen.

Mit der Sicht aufs RP geben einem die Infos zu den Zwillingsklingen des Betrügers eine Menge Freiraum für eigene IC-Kriegsgleven. Man könnte es zum Beispiel ebenfalls so handhaben, dass die Kriegsgleven des Charakters vorher ganz normale Kriegsgleven waren und erst durch die Besudelung einer aufgenommenen dämonischen Essenz ihre wahre Macht entfalteten. Genauso könnte es sein, dass die Essenz den Träger durch die Kriegsgleven manipulieren und kontinuierlich zum Legionsbeitritt verführen will.

Beim uralten Kriegervolk der Aldrachi galten Waffen als die mächtigsten Statussymbole: Je mächtiger die Waffe, desto höher der Status. An der Spitze standen Kriegsklingen, die alle anderen Waffentypen als Statussymbole übertrafen. Ein solches Paar Kriegsklingen gehörte dem König der Aldrachi, Toranaar dem Unbeugsamen.

Kriegsklingen wurden bei den Aldrachi nicht bloß aus Stahl gefertigt, sondern aus seltenen Kristallen, die nur tief unterhalb der Erde zu finden waren. Jenen wohnte eine Vielzahl seltsamer Eigenschaften inne, von denen die mächtigste die Fähigkeit war, die Seelen der Toten (auch von Dämonen) zu absorbieren. Aldrachischmiede verzauberten die Kristalle zusätzlich und schmiedeten aus ihnen dann die begehrten Kriegsklingen.

Je mehr Seelen ein Paar Kriegsklingen absorbiert, desto mehr Macht erfüllt sie. Die ältesten Kriegsklingen enthielten Tausende Seelen, was ihnen tausendfache Macht und ebenso großes Ansehen einbrachte.

Die Hintergründe der Kriegsklingen liefern eine Menge Spekulationen zum eigentlichen Ursprung von Kriegsgleven. Offensichtlich besaßen die stärksten Aldrachikrieger Kriegsklingen, was die Artefaktwaffe im Kern NICHT zu einem Einzelstück macht. Waren es vielleicht sogar die Aldrachi, die die Kriegsgleven überhaupt erst erfunden haben, oder hat sich das Wissen der Herstellung von Kriegsgleven unabhängig bei verschiedenen Völkern entwickelt? Leider lässt sich beides nicht bestätigen, obwohl die Hintergrundgeschichte der Artefakte Ersteres andeutet, unter anderem damit, dass das Volk der Aldrachi uralt war.

Ebenso erwähnenswert ist die Fähigkeit, die Seelen der Toten zu absorbieren. Diese Eigenschaft sollte sich problemlos auf IC-Kriegsgleven übertragen lassen, vielleicht sogar mit dem beabsichtigten Verweis auf Aldrachikriegsklingen, da die Artefaktwaffe in der Theorie kein Einzelstück ist.


Q&A ZUM DÄMONENJÄGER[]

Achtung: Diese Fragen und Antworten stammen keineswegs von den Entwicklern und basieren einzig und allein auf meiner eigenen Meinung - stammen an einigen, gekennzeichneten Stellen aber doch aus der aktuellen Lore!

Frage: Können sich Dämonenjäger verlieben? Antwort: Ich würde eher zu Nein tendieren, denn wegen der logischen Felkorruption verstärken sich negative Gefühle, während positive Gefühle (z.B. Liebe) abgestumpft werden. Illidan jedoch ist wie fast immer die Ausnahme, selbst nach seinem Werdegang zum Dämonenjäger und zum vollwertigen Dämon hat er vieles, um nicht zu sagen: beinahe alles einzig aus dem Grund getan, weil er in Tyrande verliebt war. Da Illidan die Ausnahme ist, würde ich daher, wie gesagt, zu einem Nein stehen.

Andererseits wissen wir seit dem Roman Illidan, dass der Geist der DHs vor dem Einfluss des inneren Dämons relativ gut geschützt wird, was sie weiterhin klar denken lässt. Aber ob sie deshalb gleich superverliebt irgendwo herumtollen, wage ich zu bezweifeln. Fazit: Diese Frage dient einzig und allein dazu, turtelnde Dämonenjäger in Sturmwind/Silbermond zu vermeiden, da dies keinesfalls dem Verhalten eines Dämonenjägers entsprechen würde.

Frage: Kann ich meinen nachtelfischen Dämonenjäger als einen ausspielen, der auf Azeroth geblieben ist? Antwort: Obwohl es DHs wie Loramus Thalipedes zurzeit auf Azeroth gibt, würde ich dennoch davon abraten, ein derartiges Konzept auszuspielen, da es sich um eine wirklich überschaubare Anzahl von ausschließlich nachtelfischen Dämonenjägern handelt UND weil wir als Dämonenjäger in Legion zu den Illidari gehören, die zur damaligen Zeit in der Scherbenwelt waren

Frage: Warum sind ausschließlich Elfen im RP und in Legion als Dämonenjäger spielbar? Antwort: Die wichtigsten Punkte in der Geschichte des Dämonenjägers in WoW ereigneten sich während des Kriegs der Urahnen und natürlich bei den Nachtelfen. Wegen der damaligen Ereignisse kann man wohl festhalten, dass kein anderes Volk auf Azeroth derartig erfahren im Niederschlagen von Dämonen ist (wohl auf selber Stufe wie die Draenei, wobei die Draenei nur geflohen sind und die Nachtelfen sich erfolgreich verteidigten). Nochmal, wir sprechen hier von einer Invasion ungeahnten Ausmaßes.

Ein weiterer Grund ist, dass Illidan das Wissen nur anderen Elfen weitergegeben hat, bei den Illidari waren es die Blutelfen, welche zwar später, aber auch erfolgreich zu Dämonenjägern ausgebildet wurden. WENN ich nun nach Dämonenjägern eines anderen Volkes suchen müsste, so würde ich dies allerhöchstens bei den damaligen Völkern unter den Illidari tun, d.h. unter anderem auch Naga. Über jene ist allerdings nichts bekannt, genau so wie man zu 100% von keinem anderen Volksvertreter weiß, der zu einem Dämonenjäger ausgebildet wurde. Und halten wir fest, einige Völker sähen auch einfach nur zu lächerlich als Dämonenjäger aus. Pandaren, Gnome...

Frage: Ist es okay, als Dämonenjäger in Sturmwind/Silbermond Alltags-RP zu spielen? Antwort: Nein. Man kann es eigentlich gar nicht oft genug sagen. Der Dämonenjäger ist kaum gesellschaftsfähig, außer unter seinesgleichen, dasselbe gilt für DKs. Dämonenjäger sind nicht scharf auf ein Eigenheim und suchen ganz sicher nicht nach Plauderkontakten auf dem Kathedralenplatz und sie laufen auch nicht mit einem Riesenwuchstrank oder Dunkelmondfeuerwasser durch die Straßen.

Frage: Sehen Dämonenjäger sich selbst als Dämonen bzw. nehmen sie sich als Dämonen wahr? Antwort: Das ist eine sehr schwierige Frage mit keiner eindeutigen Antwort. Obwohl sie es natürlich besser wissen müssten, denke ich, dass sie sich insgeheim immer ein kleines bisschen belügen, bzw. ignorant gegenüber ihrem eigenen Zustand sind, oder es zwanghaft vermeiden, darüber genauer nachzudenken. Dämonenjäger nehmen im Lauf ihres Daseins immer dämonischere Züge an, bis sie auf der letzten Stufe vollwertige Dämonen sind (siehe Illidan) - sich dies einzugestehen, würde bedeuten, zu dem zu werden, was man eigentlich abgrundtief hasst. Sprich: wir haben es hier mit einer großen Portion Selbsthass zu tun, die sie mit sich herumschleppen müssen, wenn sie zu lang über diese Frage nachdenken. Einen Gedankengang stelle ich mir in etwa so vor: "Ich bin zwar ein Dämon, ABER... ich bin nicht wie die Legion, ich habe die Kontrolle..." in diesem Moment würden sie sich auf das letzte bisschen Menschlichkeit berufen, was ihnen noch innewohnt.

Seit dem Roman Illidan scheint es zumindest eine etwas eindeutigere Antwort in der Hinsicht zu geben, so heißt es dort, dass Illidan ihre Kameradschaft förderte und die gemeinsame Ausbildung der Dämonenjäger sie gewissermaßen mehr zusammenschweißt. Doch ist hier eine gesunde Mischung aus Nähe und Distanz ratsam, da sie sich trotz aller schicksalshaften Gemeinsamkeiten gegenseitig als "Dämonenartig" wahrnehmen, was permanente Nähe zu anderen Dämonenjägern wohl schnell in Unwohlsein ausarten lässt.

Frage: Wie werden die Dämonenjäger schnellstmöglich zu vollwertigen Dämonen? Antwort: Die Frage ist relativ einfach, sie lässt sich anhand der bisherigen Lore beantworten. Wir wissen, dass es nur ausreichend Fel braucht, dem man ausgesetzt sein muss (Absorb, Infusion, bloße direkte Nähe, usw.), damit man sich früher oder später zuerst in einen Halbdämon und am Ende in einen vollwertigen Dämon verwandelt. Dämonische Artefakte von großer Macht können aber auch und sogar besser zum Einsatz kommen.

Es gibt zwei bekannte Dämonenjäger, die es wie folgt getan haben: Illidan hat, um zu einem vollwertigen Dämonen zu werden, den Schädel des Gul'dan genutzt (angeblich sogar daraus getrunken). Der blutelfische Dämonenjäger Varedis wiederum hat den Schattenrat infiltriert und das "Buch der teuflischen Namen" Kapitel für Kapitel und Wort für Wort auswendig gelernt, sodass (Zitat): "Durch das Auswendiglernen des Buches fand Varedis eine Quelle der Macht, die an die heranreichte, die Illidan durch das Trinken aus dem Schädel Gul'dans erhielt."

Frage: Welche RP-Konzepte stehen mir mit den neuen Charaktermodellen der Dämonenjäger mit Legion noch offen? Antwort: Auch auf die Gefahr hin, dass mich nun viele verteufeln werden: Ich denke, dass es mit ausreichend Phantasie tatsächlich eine spielbare Alternative gibt. Wenn man sich die Augenbinde wegdenkt, könnte man im Tankspecc des Dämonenjägers evtl. tatsächlich einen Zornwächter ausspielen, wegen der enormen Ähnlichkeit. Ich möchte nur anmerken, dass das höchst spekulative Vorschläge von mir sind, denn eigentlich mag niemand Sätze, wie: "IC kein DK, IC kein Dämonenjäger". Sollte man es dennoch wagen, könnte ich mir vorstellen, den Zornwächter eines Hexenmeisters im RP darzustellen. Witzig wäre es allemal ;) Dann hätten wir da noch den DD-Specc, der sich (allerdings NUR mit weiblichem Char, männliche Sukkubus sind reine Spekulation!) ebenfalls wegen der starken Ähnlichkeit wunderbar als Sukkubus ausspielen ließe, auch hier fände ich ein RP lustig, bei dem man das Hexerpet eines anderen RPlers ist.^^ Doch nochmal: Das sind wirklich nur Vorschläge von mir, die ich als ansatzweise lustig empfinde! Wenn das im RP alle machen würden, wäre es auch wieder bescheiden.

Frage: Müssen Dämonenjäger essen und trinken? Antwort: Auch diese Frage lässt sich nicht eindeutig klären, ich vermute aber, dass sie dank der gesteigerten, körperlichen Leistungsfähigkeit und ihrer dämonischen Kräfte eine seeehr lange Zeit ohne Wasser und Nahrung auskommen. Hinzu kommt, dass Dämonenjäger fähig sind, die Kräfte anderer Dämonen praktisch abzusaugen (siehe weiter oben), um ihre eigenen magischen Kräfte wieder zu stärken - ob das bereits als Nahrungsersatz reicht, bleibt ungewiss, aber es würde mich nicht wundern, wenn ein Dämonenjäger auch mal an einem Dämon knabbert ;)

Hinsichtlich Alkohol und anderen Getränken scheint es laut dem neuen Buch neue Infos zu geben; der Dämonenjäger Vandel schlich sich nämlich gelegentlich vom Übungsgelände um auf der Promenade bei den Blutelfen bei einem Schlückchen Äthermet Entspannung zu suchen. In diesem Fall handelt es sich also eher weniger um reines Durstgefühl.

Frage: Gibt es einen speziellen Geruch, den Dämonenjäger gemeinsam haben? Antwort: Laut einigen Quellen riecht Fel nach Schwefel, dementsprechend wäre dies der einzige Geruch, an den ich zuerst denken würde. Natürlich muss eine derartige Frage jeder DH-Spieler für sich selbst beantworten, denn ein beißender Schwefelgestank ist gewiss keine Pflicht und auch kein Muss. Es sollte sich aber von selbst verstehen, dass Dämonenjäger nicht nach feinster Vanille oder Kirschblüten duften ;)

Frage: Welche Farbe hat das Blut eines Dämonenjägers? Antwort: Höchstwahrscheinlich das typische Felgrün, wie es bei anderen Dämonen ja auch der Fall ist. Da das aber nur eine Schlussfolgerung ist, hat man bei der Frage evtl. ein bisschen mehr Spielraum, so könnte ich mir z. B. teuflisch rotes sowie teilweise schwarzes Blut auch sehr gut vorstellen. Solange das Blut nicht in Regenbogenfarben gehalten ist *g* Andererseits sehen wir im Video Herolde - Illidan eine blutende Dämonenjägerin, deren Blut felgrün ist.

Frage: Wie verhält es sich mit DHs in einem RP-Kampf? Antwort: Ich denke, in diesem Fall ist es unnötig erst Legion abzuwarten, um zweifelsfrei sagen zu können, dass der Dämonenjäger im direkten RP-Kampf mit anderen Klassen als OP erscheint. Damit reiht er sich in diverse andere OP-Konzepte ein, wie den Schattenaszendenten und den Todesritter.

Doch gerade im Hinblick auf den Todesritter macht es das ja so interessant. Ich erinnere an das Aufeinandertreffen von Arthas und Illidan in Eiskrone, das Arthas knapp gewann. Ich sehe in der Einführung des Dämonenjägers als zweite Heldenklasse (und nun sollten auch die Letzten wissen, weshalb es "Heldenklasse" heißt, nur eine andere Schreibweise für OP *g*) eine einzigartige Chance für Todesritter und Dämonenjäger, im Falle eines RP-Kampfes auf annähernd gleicher Stufe zu stehen und somit einen ebenbürtigen Gegner im RP zu haben.


SCHLUSSWORT[]

So, das war es vorerst mit meinem Guide. Ich hoffe, dass ich das Dämonenjäger-RP bereits jetzt für so manche schmackhaft machen konnte.

Ich möchte festhalten, dass dieser Guide nun zu meinem Hauptprojekt wird, d.h. ich werde ihn während der gesamten Länge von Legion konstant erweitern (auf den zweiten Teil des Guides bezogen). Des Weiteren könnte es sein, dass einige Punkte von Teil 2 entfernt werden, sofern sie sich mit Legion nicht verändern, oder sogar noch ein paar Punkte hinzugefügt werden müssen

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