Die Aldor Wiki
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Ein Buch von Dämmerlunge[1][2].
Gedichte über einen Todesritter

Dunkle Bekehrde

Tödliche Schatten über mir

Sie schweben langsam

Ich spüre sie hinter mir

Nichts ist mehr ratsam

Eine kalte Hand auf meiner Schulter ruht

Eine Bleiche Gestalt

Ich spüre einen dunklen Hauch

Laut ihr letzter Schritt in der Gasse verhallt

Eine Stimme wie Rauch

Aus der Gestaltens Brust

Tropft ein Grüner Sud(Rotes Blut)

In den leeren Augen

Pure Mordlust

Klingen in meine Brust fahren

Welche aus mir das Leben saugen

Nun ich empfange des Todes Kuss

Das meine Letzten eigenen Gedanken waren

Ich nicht wusst, dass ich weiter leben muss.

Nekromantie

Nun ruhst du in deinem Grab.

Tief unter der Erde,

Hörst du der Menschen letzte Klag

Der einsame Mann trotz jeder Bekehrde.

Nun an deinem Grab er steht,

Der Körper in schwarz verhüllt.

Keiner weiß welchen Frevel er begeht.

Seine dunkle Litanei deinen Körper einhüllt.

Dem Tod entrissen

Der Körper der Frau hängt in Ketten,

der Tod wird sie nicht erretten,

Die Seele klar und rein,

gefoltert mit der Erinnerungen Schein,

Der Körper leichenblass,

Der Wahnsinn wird langsam zu Hass,

noch rinnt Blut Aus den Klaffenden Wunden,

Der Körper, nur eine Hülle, ist geschunden.

Unter der Kapuze eine Fratze zu sehen,

Er langsam auf den Körper zuzugehen.

Die Seele tut es ihm gleich.

Ein Schatten aus des Todes Reich.

Geschundene Seele und Körper wieder vereint.

Der Wahnsinn mehr noch steigt, so es Scheint.

Gehorsam Geist und Körper sind,

Schlachtet Mann, Frau und Kind.

Der Gehorsam dann gebrochen wird,

Nun sie nur mit Hass herum irrt.

Schwert auf Schwert klirrt.

Erlösung

Mit gezogenem Schwert,

sie vor dem Manne steht,

der Wind ihm das Haar verweht,

Er sich wohl seiner Haut erwehrt.

keine Angst Er zeigt, Kein Gefühl,

nur der Toten Kält‘

Er die Dolche fest in den Händen hält.

Ihre Gedanken ein Gewühl.

Ein Lebender so gefühlskalt,

Musternd Blickt sie ihn an,

Sie spricht ihre Bitte dann,

Möchte sie Sterben tief im Wald.

Es kommt über seine Lippen Kein Wort,

wieder sie diese Bitte spricht,

Er sich langsam aufricht‘

Sie allen Zweifel wischt fort.

Als Ihr bringt die letzte Ruhe die Klingen,

ziert ein Lächeln leicht ihr Gesicht.

Bevor sie Tod zusammen bricht.

Durch den Geist strömen Erinnerungen.

Längst unter der Folter Qual vergessen.

Kurz sie erblickt ihr altes Leben,

Dann sie sich dem Tod ergeben.

Sie nicht mehr war dem Hass versessen.
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