| Garrosh Höllschrei | Zitate |
Garrosh Höllschrei war der Sohn Grommash Höllschreis, welcher sich zunächst in der Nordend-Kampagne hervortat. Nachdem sich Thrall im Zuge des Kataklysmus zur Gänze seinen Pflichten als Schamane widmete, übernahm Garrosh das Amt des Kriegshäuptlings der Horde. Sein Bestreben, die Horde mit allen Mitteln erneut zu alter Stärke zu führen, machte ihn nicht nur zu einem erbitterten Gegner Varian Wrynns sondern führten schließlich auch zu Vol'jins Rebellion und Garroshs Gefangennahme im Zuge der Schlacht um Orgrimmar. Mit Hilfe des Bronzedrachen Kairozdormu gelang ihm die Flucht aus der Gefangenschaft und gemeinsam reisten beide durch die Zeit in ein alternatives Draenor vor dem Pakt der Orcs mit der Brennenden Legion. In Nagrand wurde er dort schließlich von Thrall im Mak'gora getötet.
Hintergrund[]
Jenseits des Dunklen Portals[]
World of Warcraft: The Burning Crusade[]
Erst als Thrall ihn später über Groms heldenhaften Tod im Kampf gegen Mannoroth aufklärte, änderte sich seine Sichtweise.[13][14]
Herz des Krieges[]
An einem der Tage, als er durch die Stadt spazierte, traf er auf Krenna und Gorgonna, zwei Orcfrauen, welche in einem der Internierungslager der Allianz von Lordaeron nach dem Zweiten Krieg aufgewachsen waren und wurde mit Krennas Skepsis Thrall gegenüber konfrontiert. Während Gorgonna mit Thrall übereinstimmte, dass die Orcs in der Vergangenheit Fehler begannen hätten und in der kargen Ödnis Durotars ihre Schuld beglichen, war Krenna wesentlich kriegerischer veranlagt und verstand nicht, wieso sich die Orcs nicht schlicht das ressourcenreiche Eschental als Heimat auserwählt hatten.[16] Krennas Worte sollten über die kommende Zeit weiter an ihm nagen, während Thrall vor allem um Verhandlungen mit der Allianz bemüht war.[17]
World of Warcraft: Wrath of the Lich King[]
Garroshs Temperament sorgte immer wieder für Schwierigkeiten. So geriet er unter anderem in Dalaran mit Varian aneinander, zu Thralls Missfallen.[18]
[...]
Gemeinsam mit Varok Saurfang hielt er sich nach der erfolgreichen Offensive noch in der Kriegshymnenfeste auf, als Cairne Bluthuf in die Boreanische Tundra reiste, um die restlichen Soldaten und Versorgungsgüter abzuholen. Garrosh verkündete, jene Soldaten selbst anzuleiten - Varok würde in Nordend verbleiben. Bei dem Versuch, die Schiffe zu erreichen, wurden sie von Kvaldir angegriffen.[14] Im Zuge der Kampfgefechte bemerkte Cairne, dass seine Gegner bluteten und somit Geistergeschichten über die Kvaldir fehl am Platz waren. Nach schweren und verlustreichen Kämpfen gelang es, auf der Mannoroths Gebeine schließlich das offene Meer zu erreichen.[19] Weitere Schiffe gingen in einem Sturm auf hoher See verloren. Angriffslustig und während des Sturms unter Deck "verbannt", kam es Garrosh sehr gelegen, dass ein Allianzschiff am Horizont erblickt wurde. Bis auf wenige Menschen, denen Garroshs "Gnade" zuteil wurde, wurde die Besatzung vernichtet.[20] Bei der anschließenden Siegesfeier in Orgrimmar nahm Garrosh triumphierend an der Spitze einer Parade der Kriegsveteranen teil. Im Zuge der Festlichkeiten wurde ihm "Blutschrei", die legendäre Axt Grom Höllschreis, überreicht.[21]
Weltenbeben[]
Um seinen Vater zu ehren, ließ er sich mit aufwendigen Tättowierungen verzieren und die Horde sollte, so Garrosh, sehen, welche Schmerzen er auf sich nahm, um Freund wie Feind zu beeindrucken. In der Zwischenzeit hatte Hamuul Runentotems Botschaft über den jüngsten Angriff auf die Druidenzusammenkunft[25] Cairne Bluthuf erreicht, woraufhin dieser augenblicklich nach Orgrimmar zurückkehrte. Es kam zum Streit und Cairne forderte Garrosh zu einem Mak'gora heraus. Letzterer bestand auf die traditionellen Regeln, folglich einem Kampf bis zum Tod.[26]
Nachdem Magatha Grimmtotem "Blutschrei" gesegnet und, ohne Garroshs Wissen, vergiftet hatte, nahm der Kampf seinen Lauf und Cairne starb durch Magathas Verrat an dem Gift. Der seltsame Kampfverlauf - Cairne war, auch für die Beobachter, durch eine lächerliche Schnittwunde zu Boden gegangen, während Garrosh zahlreiche Hiebe hatte einstecken müssen - verwunderte auch Etrigg und Garrosh war außer sich, dass Magatha ihm durch ihre Tat einen ehrenvollen Sieg gestohlen hatte.[27] Er verweigerte ihr daraufhin jegliche Unterstützung gegen den flüchtigen Baine Bluthuf.[28] Nach der Rückeroberung von Donnerfels durch Baine schworen die Tauren, der Horde zu dienen und eine Racheaktion für Cairnes Tod blieb aus.[29]
World of Warcraft: Cataclysm[]
Garrosh exekutiert Oberanführer Krom'gar aufgrund dessen Verbrechen.
Um sich die Dominanz der Horde im Eschental zu sichern, ließ Garrosh Magnatauren aus Nordend heranschiffen, welche den Nachtelfen den Garaus machen sollten.[30] Zudem bereiste er verschiedene Gebiete unter der Kontrolle der Horde, darunter auch der Silberwald, wo er auf Geheiß von Sylvanas Windläufer eintraf und von ihr die Macht der Val'kyr demonstriert bekam.[31] Seinen Vorbehalten Sylvanas' gegenüber zum Trotz ließ er dennoch Verstärkung in den Silberwald schicken.[32] Im Steinkrallengebirge wiederum griff er ein, als der von ihm designierte Oberanführer Krom'gar zu weit ging und nicht nur die Allianz bekämpfte, sondern das Land in Schutt und Asche legte und dabei Unschuldige tötete.[33]
Gezeiten des Krieges[]
Vor dem Angriff auf Theramore ließ Garrosh die Truppen, während er jede Audienz abschmetterte, unkommentiert mehrere Tage warten, was erneut zu Unmut führte, da sie nichts von der fokussierenden Iris wussten, die bald zum Einsatz kommen sollte.[40][41] Die Schlacht selbst entpuppte sich zunächst als Debakel für die Horde, da auch Jaina Prachtmeer indes Vorbereitungen getroffen hatte[42][43][44] und Garrosh ließ nach einigen Gefechten den Rückzug verkünden.[45] Einem erbosten Baine Bluthuf, der sich über dann sinnlose Blutvergießen beschwerte, um nichts erreicht zu haben, offenbarte Garrosh, dass der Angriff lediglich als Ablenkung gedient hatte, um die Luftverteidigung der Allianz zu verkrüppeln. Dann schlug die Manabombe ein und machte Theramore dem Erdboden gleich.[46] Garroshs Taktik wurde von den meisten Streitkräften bejubelt, während Baine nur fassungslos auf die Zerstörung blickte[47], doch waren definitiv nicht alle beeindruckt. Am Klingenhügel trafen sich bevorzugt jene, welche den euphorischen Siegesfeiern in Orgrimmar lieber fernblieben, darunter auch Baine und Vol'jin.[48] Wie aber auch zurvor überließ es Garrosh Malkorok, etwaige kritische Stimmen mundtot zu machen.[49]
Der Angriff auf Theramore blieb indes auch von Seiten der Allianz nicht unbeantwortet und Varian führte die Flotte an die Küsten Durotars.[50] Garrosh begab sich daraufhin sofort zur Messerbucht, um sich den Angreifern entgegenzustellen. Er lieferte sich ein Duell mit dem König von Sturmwind selbst, als er von Bord geschleudert und von Malkorok aus dem Wasser gerettet wurde.[51] Varian setzte die Kämpfe fort und als Garrosh schließlich die Feste Nordwacht erreichte, konnte er nur noch das wehende Banner der Allianz auf den Türmen zur Kenntnis nehmen. Unwillens, einen sofortigen Krieg an mehreren Fronten zu riskieren, befahl Garrosh schließlich den Rückzug.[52] In Orgrimmar ließ er verkünden, dass alle wehrfähigen Mitglieder der Horde sich für eine bevorstehende Auseinandersetzung mit der Allianz zu rüsten hätten - Zuwiderhandlung wurde mit Hochverrat gleichgesetzt.[53]
World of Warcraft: Mists of Pandaria[]
| “ | Auf der Suche nach Möglichkeiten, mehr Ressourcen und neue Territorien für sein Volk zu erlangen, hat Höllschrei mehrere brutale Angriffe auf die Allianz befohlen, die Stadt Theramore ausgelöscht und später auch um den Kontinent Pandaria gekämpft. Garroshs umstrittene Handlungen als Kriegshäuptling, wie der Einsatz des Herzens eines Alten Gottes als Waffe und die Zerstörung des Tals der Ewigen Blüten in Pandaria, haben die Rebellion angeheizt. Dies führte dazu, dass sich die Horde spaltete und zusammen mit der rachsüchtigen Allianz in Orgrimmar einfiel, um Garrosh abzusetzen.
Siegreich, schleppten die Befreier Orgrimmars Höllschrei nach Pandaria, um ihm den Prozess zu machen und dort jedes seiner Verbrecher gegen Azeroth aufzuzählen. Der ehemalige Kriegshäuptling zeigte sich uneinsichtig, und es kam sogar noch schlimmer, er entkam seinen Bezwingern und verschwand mit der Hilfe des Bronzedrachens Kairozdormu. Garrosh wurde seitdem weder in Azeroth noch in der Scherbenwelt gesichtet, aber seine Botschaft einer orkischen Herrschaft klingt in den Schlachtrufen der Eisernen Horde wider. Legionen an Orcs versammeln sich, um die Welt zu erobern, nach deren Kontrolle er einst strebte.[54] |
” |
Kriegsverbrechen[]
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Die Eiserne Horde[]
Garrosh begab sich zur Kampfgrube des Kriegshymnenklans, in welchem gerade ein Mak’Rogahn ausgetragen worden war und nun Grommash Höllschrei selbst nach einem neuen Herausforderer verlangte, denn ein Abend in der Kampfgrube konnte kaum nach einem Scharmützel zu Ende gehen. Garrosh selbst meldete sich zu Wort und erregte aufgrund seines Erscheinungsbildes Aufsehen. Garrosh vermied es bewusst, seine Herkunft zu offenbaren, erntete aber für seine prophetischen Worte zunächst nur Gelächter. Als Garrosh allerdings nicht locker ließ, verletzte er damit Groms Ehre und wurde von diesem zum Mak’Rogahn herausgefordert.[56] Da Garrosh im Grunde auch den ganzen Klan beleidigt hatte, musste er sich zunächst gegen vier weitere Orcs zur Wehr setzen. Nachdem Garrosh eindrucksvoll bewiesen hatte, dass er kämpfen konnte, stieg Grommash schließlich selbst in die Grube hinab, zerschmetterte Garroshs Fesseln und zeigte sich zu einem Gespräch bereit.[57] Garrosh zeigte ihm nach einem zunächst unglücklichen Gesprächsverlauf hinsichtlich Grommashs Gefährtin Golka die Scherbe des Stundenglases. Anschließend beschrieb er Waffen, die Grommash nicht ansatzweise kannte, aber zur Stärke seines Klans beitragen würden. Wenig angetan war Grommash auch von der Idee, sich mit den anderen Orcklans zusammenzutun.[58]
Schließlich offenbarte er seinem Vater, dass die Waffen nicht gegen die Draenei eingesetzt werden sollten, gegen welche Gul'dan bereits vorgehen wollte, sondern gegen Gul'dan selbst. Um ihm einen Beweis für seine Worte zu liefern, gedachte er die Scherbe zu den Prophetensteinen zu bringen.[58] Aufgrund der deutlichen Ablehnung Garroshs durch den Schamanenältesten Zhanak, welcher über diesen Pilgerort wachte, kamen Grommash zunächst Zweifel. Schließlich gelang es ihm, den Ältesten zu überreden, selbst mit den Elementen zu sprechen unter der Bedingung, dass sich Garrosh fernhalten würde. Grommashs Vision beinhaltete die wohlbekannte Geschichte der Orcs, sparte allerdings die Befreiung vom Blutfluch durch Grommash aus, da Garrosh zuvor den Ältesten tötete und das Ritual unterbrach. Vor Grommash gab er an, die Vision habe den alten Orc das Leben gekostet. Grommash ließ sich von der Vision ausreichend überzeugen und beschloss, die Klans zusammenzurufen - Gul'dan würde man wohlweislich außen vor lassen.[59]
Gul'dan und der Fremde[]
World of Warcraft: Warlords of Draenor[]
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Galerie[]
Anmerkungen[]
- ↑ 1,0 1,1 Ultimate Visual Guide, S. 119
- ↑ World of Warcraft: Warlords of Draenor
- ↑ World of Warcraft: Cataclysm
- ↑
Mak'gora: Thrall gegen Garrosh
- ↑ "Herren des Krieges" #2, 19.12.2014
- ↑
[Golmash Höllschrei]
- ↑ 7,0 7,1 Offizielle Seite, 16.7.2014
- ↑ Jenseits des Dunklen Portals, Kap. 23
- ↑ Orckampagne 8: Von Dämonen gejagt
- ↑ Ein Besuch bei der Großmutter
- ↑ Der untröstliche Häuptling
- ↑ Es gibt keine Hoffnung
- ↑
Höllschreis Tod
- ↑ 14,0 14,1 14,2 14,3 Weltenbeben, Kap. 1
- ↑ Herz des Krieges, S. 2
- ↑ 16,0 16,1 Herz des Krieges, S. 4
- ↑ Herz des Krieges, S. 6
- ↑
Die Geheimnisse von Ulduar
- ↑ Weltenbeben, Kap. 2
- ↑ Weltenbeben, Kap. 3
- ↑ 21,0 21,1 Weltenbeben, Kap. 4
- ↑ Weltenbeben, Kap. 5
- ↑ Weltenbeben, Kap. 10
- ↑ Weltenbeben, Kap. 19
- ↑ Weltenbeben, Kap. 20
- ↑ Weltenbeben, Kap. 21
- ↑ Weltenbeben, Kap. 26
- ↑ Weltenbeben, Kap. 28
- ↑ Weltenbeben, Kap. 29
- ↑ Wolfsherz, Prolog
- ↑ Der Kriegshäuptling kommt
- ↑ Die Flotte des Kriegshäuptlings
- ↑ Sehen ist verstehen
- ↑ Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 1
- ↑ Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 2
- ↑ Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 4
- ↑ Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 6
- ↑ Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 7
- ↑ Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 8
- ↑ Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 11
- ↑ Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 14
- ↑ Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 11
- ↑ Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 15
- ↑ Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 16
- ↑ Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 17
- ↑ Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 18
- ↑ Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 19
- ↑ Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 21
- ↑ Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 23
- ↑ Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 24
- ↑ Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 26
- ↑ Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 27
- ↑ Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Epilog
- ↑ Offizielle Seite, "Garrosh Höllschrei", 4.1.2015
- ↑ "Höllschrei", S.1
- ↑ "Höllschrei", S.2
- ↑ "Höllschrei", S. 3
- ↑ 58,0 58,1 "Höllschrei", S. 4
- ↑ "Höllschrei", S. 5
- ↑ "Gul'dan und der Fremde"
- ↑
Warlords of Draenor Cinematic



