Die Aldor Wiki
Advertisement
Garrosh Höllschrei Zitate

Garrosh Höllschrei war der Sohn Grommash Höllschreis, welcher sich zunächst in der Nordend-Kampagne hervortat. Nachdem sich Thrall im Zuge des Kataklysmus zur Gänze seinen Pflichten als Schamane widmete, übernahm Garrosh das Amt des Kriegshäuptlings der Horde. Sein Bestreben, die Horde mit allen Mitteln erneut zu alter Stärke zu führen, machte ihn nicht nur zu einem erbitterten Gegner Varian Wrynns sondern führten schließlich auch zu Vol'jins Rebellion und Garroshs Gefangennahme im Zuge der Schlacht um Orgrimmar. Mit Hilfe des Bronzedrachen Kairozdormu gelang ihm die Flucht aus der Gefangenschaft und gemeinsam reisten beide durch die Zeit in ein alternatives Draenor vor dem Pakt der Orcs mit der Brennenden Legion. In Nagrand wurde er dort schließlich von Thrall im Mak'gora getötet.

Hintergrund[]

Draenor[]

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
Auf Draenor wuchs Garrosh im Schatten seines berühmten Vaters, Grommash Höllschrei, weit entfernt von den Ereignissen des Ersten und Zweiten Krieges in Nagrand auf. Er zählte zu den Mag'har, jenen Orcs, welche sich mit den roten Pocken infiziert hatten und dadurch der dämonischen Verderbtheit entkommen waren, um welche sich Großmutter Geyah kümmerte.[7][8] Die Tatsache, dass Grom als Erster bereitwillig Mannoroths Blut getrunken hatte[9] und dadurch die Orcs der Brennenden Legion übergeben hatte, belastete ihn über die Jahre schwer und er schämte sich für seinen Vater.[7]

Scherbenwelt[]

BC-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon The Burning Crusade.
Nachdem Allianz und Horde erneut das Dunkle Portal durchschritten hatten, verweilte Garrosh, welcher zwischenzeitlich zu einem bedeutsamen Krieger der Mag'har herangewachsen war, nach wie vor in Garadar und schämte sich seiner Herkunft.[10][11] Er fühlte sich nicht in der Lage, die Mag'har im Falle von Großmutter Geyahs Ableben anzuführen und befürchtete, "der nächste Höllschrei [zu] sein, der die Orcs in die Verdammnis führt".[12]

Erst als Thrall ihn später über Groms heldenhaften Tod im Kampf gegen Mannoroth aufklärte, änderte sich seine Sichtweise.[13][14]

Herz des Krieges: Erste Schritte auf Azeroth[]

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
Als Garrosh nach den Ereignissen in der Scherbenwelt das erste Mal gemeinsam mit Thrall Orgrimmar betrat, war er von der schieren Größe der orcischen Hauptstadt beeindruckt, welche alles in den Schatten stellte, was er in Draenor je gekannt hatte. Auch die Anzahl der Orcs, welche die Stadt einem summenden Bienenstock ähneln ließen durch das Leben mit dem sie die Stadt erfüllten, versetzten den jungen Höllschrei in Staunen.[15] Mit der Zeit fand er Gefallen an der Stadt und liebte es, durch die Straßen zu schlendern, Märkte zu durchstöbern oder sich Trainingsgeräte und Schmiede anzusehen und die wehenden Banner der Horde erfüllten ihn mit Stolz. Allerdings erregte er durch die Tatsache, dass er zu den Mag'har zählte und damit eine bräunliche statt der grünlichen Hautfarbe aufwies, zweifelsohne Aufsehen.[16]

An einem der Tage, als er durch die Stadt spazierte, traf er auf Krenna und Gorgonna, zwei Orcfrauen, welche in einem der Internierungslager der Allianz von Lordaeron nach dem Zweiten Krieg aufgewachsen waren und wurde mit Krennas Skepsis Thrall gegenüber konfrontiert. Während Gorgonna mit Thrall übereinstimmte, dass die Orcs in der Vergangenheit Fehler begannen hätten und in der kargen Ödnis Durotars ihre Schuld beglichen, war Krenna wesentlich kriegerischer veranlagt und verstand nicht, wieso sich die Orcs nicht schlicht das ressourcenreiche Eschental als Heimat auserwählt hatten.[16] Krennas Worte sollten über die kommende Zeit weiter an ihm nagen, während Thrall vor allem um Verhandlungen mit der Allianz bemüht war.[17]

Friedensverhandlungen in Theramore[]

Manga.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Warcraft Comics und Mangas.
[...]


Ausbauen.png Dieser Artikel oder Abschnitt gehört erweitert. Hilf mit!

Nordend: Der Krieg gegen den Lichkönig[]

Wrath-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Wrath of the Lich King.
Nachdem die Geißel Orgrimmar angegriffen hatte, brach Garrosh als Oberanführer der Kriegshymnenoffensive zusammen mit den orcischen Streitkräften nach Nordend auf. Dabei zählte er zu den Ersten, die dem Ruf Nordends gefolgt waren.[14] Thrall selbst hatte ihn damit beauftragt und sandte seine persönliche Leibgarde, die Kor'kron, und seine rechte Hand, Hochfürst Saurfang, zu seiner Unterstützung, damit der Lichkönig endlich fallen würde. Dort traf er in der Boreanischen Tundra auf die rätselhaften Taunka und errichtete in dieser verschneiten Landschaft die robuste orcische Kriegshymnenfeste. Ähnlich aufbrausend und cholerisch wie sein Vater, bereiteten Saurfang jedoch seine zunehmend barbarischen Taktiken und seine Grausamkeiten gegenüber seinen Feinden Sorge.[Quelle?] Cairne Bluthuf teilte diese Einschätzung, wobei er nicht verneinen konnte, dass Garroshs Hingabe und Begeisterung ansteckend waren und entsprechend die Herzen der Orcs beflügelten.[14]

Garroshs Temperament sorgte immer wieder für Schwierigkeiten. So geriet er unter anderem in Dalaran mit Varian aneinander, zu Thralls Missfallen.[18]

[...]

Gemeinsam mit Varok Saurfang hielt er sich nach der erfolgreichen Offensive noch in der Kriegshymnenfeste auf, als Cairne Bluthuf in die Boreanische Tundra reiste, um die restlichen Soldaten und Versorgungsgüter abzuholen. Garrosh verkündete, jene Soldaten selbst anzuleiten - Varok würde in Nordend verbleiben. Bei dem Versuch, die Schiffe zu erreichen, wurden sie von Kvaldir angegriffen.[14] Im Zuge der Kampfgefechte bemerkte Cairne, dass seine Gegner bluteten und somit Geistergeschichten über die Kvaldir fehl am Platz waren. Nach schweren und verlustreichen Kämpfen gelang es, auf der Mannoroths Gebeine schließlich das offene Meer zu erreichen.[19] Weitere Schiffe gingen in einem Sturm auf hoher See verloren. Angriffslustig und während des Sturms unter Deck "verbannt", kam es Garrosh sehr gelegen, dass ein Allianzschiff am Horizont erblickt wurde. Bis auf wenige Menschen, denen Garroshs "Gnade" zuteil wurde, wurde die Besatzung vernichtet.[20] Bei der anschließenden Siegesfeier in Orgrimmar nahm Garrosh triumphierend an der Spitze einer Parade der Kriegsveteranen teil. Im Zuge der Festlichkeiten wurde ihm "Blutschrei", die legendäre Axt Grom Höllschreis, überreicht.[21]

Weltenbeben[]

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
Nachdem die Nachtelfen aufgrund der Ereignisse an der Pforte des Zorns jegliche Beziehungen zu den Orcs beendet hatten, schlug Hamuul Runentotem vor, Druiden zum Verhandeln zu schicken, um die Situation zu klären. Garrosh allerdings widerstrebte die Vorgangsweise deutlich und er vertrat die Ansicht, man solle sich einfach nehmen, was man bräuchte.[21] Nachdem er wütend ins nächtliche Orgrimmar gestapft war, wurde er von Magatha Grimmtotem aufgesucht, welche seine Taten lobte.[22] Einige Zeit später rief ihn Thrall zu sich und informierte ihn über seine Pläne, nach Nagrand zu reisen, um den Unruhen der Elemente auf den Grund zu gehen. Garrosh sollte indes, unterstützt von Cairne und Etrigg, die Regierungsgeschäfte der Horde bis zu Thralls Rückkehr übernehmen.[23] Zu seiner ersten Maßnahme zählte jene, Orgrimmar mit Gazlowes Vorschlägen feuersicherer zu machen. So hatte er statt den üblichen Materialen Metall bestellt, was Orgrimmar verdächtig der Höllenfeuerzitadelle und ähnlichen Bauten der Alten Horde anglich.[24]

Um seinen Vater zu ehren, ließ er sich mit aufwendigen Tättowierungen verzieren und die Horde sollte, so Garrosh, sehen, welche Schmerzen er auf sich nahm, um Freund wie Feind zu beeindrucken. In der Zwischenzeit hatte Hamuul Runentotems Botschaft über den jüngsten Angriff auf die Druidenzusammenkunft[25] Cairne Bluthuf erreicht, woraufhin dieser augenblicklich nach Orgrimmar zurückkehrte. Es kam zum Streit und Cairne forderte Garrosh zu einem Mak'gora heraus. Letzterer bestand auf die traditionellen Regeln, folglich einem Kampf bis zum Tod.[26]

Nachdem Magatha Grimmtotem "Blutschrei" gesegnet und, ohne Garroshs Wissen, vergiftet hatte, nahm der Kampf seinen Lauf und Cairne starb durch Magathas Verrat an dem Gift. Der seltsame Kampfverlauf - Cairne war, auch für die Beobachter, durch eine lächerliche Schnittwunde zu Boden gegangen, während Garrosh zahlreiche Hiebe hatte einstecken müssen - verwunderte auch Etrigg und Garrosh war außer sich, dass Magatha ihm durch ihre Tat einen ehrenvollen Sieg gestohlen hatte.[27] Er verweigerte ihr daraufhin jegliche Unterstützung gegen den flüchtigen Baine Bluthuf.[28] Nach der Rückeroberung von Donnerfels durch Baine schworen die Tauren, der Horde zu dienen und eine Racheaktion für Cairnes Tod blieb aus.[29]

Kriegshäuptling der Horde[]

Anbruch der Nacht[]

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
[...]

Wie zuvor auch unsere Väter[]

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
[...]

Die Eschental-Offensive[]

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
[...]

Kataklysmus[]

Cataclysm-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Cataclysm.

Garrosh exekutiert Oberanführer Krom'gar aufgrund dessen Verbrechen.

Um sich die Dominanz der Horde im Eschental zu sichern, ließ Garrosh Magnatauren aus Nordend heranschiffen, welche den Nachtelfen den Garaus machen sollten.[30] Zudem bereiste er verschiedene Gebiete unter der Kontrolle der Horde, darunter auch der Silberwald, wo er auf Geheiß von Sylvanas Windläufer eintraf und von ihr die Macht der Val'kyr demonstriert bekam.[31] Seinen Vorbehalten Sylvanas' gegenüber zum Trotz ließ er dennoch Verstärkung in den Silberwald schicken.[32] Im Steinkrallengebirge wiederum griff er ein, als der von ihm designierte Oberanführer Krom'gar zu weit ging und nicht nur die Allianz bekämpfte, sondern das Land in Schutt und Asche legte und dabei Unschuldige tötete.[33]

Gezeiten des Krieges[]

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
Nach den Verheerungen des Kataklysmus gelang es der Horde, ein mächtiges Artefakt des blauen Drachenschwarms, die fokussierende Iris, zu stehlen.[34] Garrosh ließ indes die Anführer der einzelnen Mitgliedsvölker der Horde nach Orgrimmar rufen, um seine weiteren Pläne mitzuteilen: ganz Kalimdor solle der Horde gehören, was beinhaltete, sowohl die Allianzbastionen auf Kalimdor wie auch die Nachtelfen anzugreifen. Dies stieß nicht bei jedem auf Gegenliebe, doch Garrosh nahm keine Widerworte an.[35] Malkorok beschattete indes die "Unzufriedenen", seien es die Anführer oder schlicht jedes Mitglied der Horde, welches sich gegen Garrosh aussprechen könnte.[36] Der erste Angriffsbefehl galt der Feste Nordwacht[37], welche erfolgreich eingenommen wurde[38] und als Sprungbrett für einen Angriff auf Theramore dienen sollte. Sein Einsatz von geschmolzenen Riesen stieß insbesondere bei den Tauren auf deutliche Kritik, aber auch diese war Garrosh nicht gewillt, zu hören.[39]

Vor dem Angriff auf Theramore ließ Garrosh die Truppen, während er jede Audienz abschmetterte, unkommentiert mehrere Tage warten, was erneut zu Unmut führte, da sie nichts von der fokussierenden Iris wussten, die bald zum Einsatz kommen sollte.[40][41] Die Schlacht selbst entpuppte sich zunächst als Debakel für die Horde, da auch Jaina Prachtmeer indes Vorbereitungen getroffen hatte[42][43][44] und Garrosh ließ nach einigen Gefechten den Rückzug verkünden.[45] Einem erbosten Baine Bluthuf, der sich über dann sinnlose Blutvergießen beschwerte, um nichts erreicht zu haben, offenbarte Garrosh, dass der Angriff lediglich als Ablenkung gedient hatte, um die Luftverteidigung der Allianz zu verkrüppeln. Dann schlug die Manabombe ein und machte Theramore dem Erdboden gleich.[46] Garroshs Taktik wurde von den meisten Streitkräften bejubelt, während Baine nur fassungslos auf die Zerstörung blickte[47], doch waren definitiv nicht alle beeindruckt. Am Klingenhügel trafen sich bevorzugt jene, welche den euphorischen Siegesfeiern in Orgrimmar lieber fernblieben, darunter auch Baine und Vol'jin.[48] Wie aber auch zurvor überließ es Garrosh Malkorok, etwaige kritische Stimmen mundtot zu machen.[49]

Der Angriff auf Theramore blieb indes auch von Seiten der Allianz nicht unbeantwortet und Varian führte die Flotte an die Küsten Durotars.[50] Garrosh begab sich daraufhin sofort zur Messerbucht, um sich den Angreifern entgegenzustellen. Er lieferte sich ein Duell mit dem König von Sturmwind selbst, als er von Bord geschleudert und von Malkorok aus dem Wasser gerettet wurde.[51] Varian setzte die Kämpfe fort und als Garrosh schließlich die Feste Nordwacht erreichte, konnte er nur noch das wehende Banner der Allianz auf den Türmen zur Kenntnis nehmen. Unwillens, einen sofortigen Krieg an mehreren Fronten zu riskieren, befahl Garrosh schließlich den Rückzug.[52] In Orgrimmar ließ er verkünden, dass alle wehrfähigen Mitglieder der Horde sich für eine bevorstehende Auseinandersetzung mit der Allianz zu rüsten hätten - Zuwiderhandlung wurde mit Hochverrat gleichgesetzt.[53]

Pandaria[]

MoP-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Mists of Pandaria.
Auf der Suche nach Möglichkeiten, mehr Ressourcen und neue Territorien für sein Volk zu erlangen, hat Höllschrei mehrere brutale Angriffe auf die Allianz befohlen, die Stadt Theramore ausgelöscht und später auch um den Kontinent Pandaria gekämpft. Garroshs umstrittene Handlungen als Kriegshäuptling, wie der Einsatz des Herzens eines Alten Gottes als Waffe und die Zerstörung des Tals der Ewigen Blüten in Pandaria, haben die Rebellion angeheizt. Dies führte dazu, dass sich die Horde spaltete und zusammen mit der rachsüchtigen Allianz in Orgrimmar einfiel, um Garrosh abzusetzen.

Siegreich, schleppten die Befreier Orgrimmars Höllschrei nach Pandaria, um ihm den Prozess zu machen und dort jedes seiner Verbrecher gegen Azeroth aufzuzählen. Der ehemalige Kriegshäuptling zeigte sich uneinsichtig, und es kam sogar noch schlimmer, er entkam seinen Bezwingern und verschwand mit der Hilfe des Bronzedrachens Kairozdormu. Garrosh wurde seitdem weder in Azeroth noch in der Scherbenwelt gesichtet, aber seine Botschaft einer orkischen Herrschaft klingt in den Schlachtrufen der Eisernen Horde wider. Legionen an Orcs versammeln sich, um die Welt zu erobern, nach deren Kontrolle er einst strebte.[54]

Kriegsverbrechen[]

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
[...]

Die Eiserne Horde[]

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
Garrosh begab sich gemeinsam mit Kairozdormu nach Nagrand, die Heimat seines Klans auf Draenor, um eben jenen aufzusuchen. Alsbald kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden, da Garrosh sich des Drachen entledigen wollte. Für Kairozdormu wiederum sollte Garrosh lediglich eine Marionette zur Vervollkommnung von dessen eigenen Plänen sein. Eine Scherbe des Stundenglases, welches in Pandaria zu Bruch gegangen war, sollte dem Schamanen des Klans gezeigt werden, um ihnen eine neue Zukunft zu weisen. Jene Scherbe sollte sowohl eine Rückreise nach Azeroth als auch in unendliche andere Welten ermöglichen. Diese Zukunft würde allerdings ohne Kairozdormu stattfinden müssen, denn Garrosh rammte ihm die Scherbe in den Rücken und tötete ihn. Von einigen Unsicherheiten hinsichtlich eines Treffens mit Grommash geplagt setzte er seinen Weg ohne den Bronzedrachen fort.[55]

Garrosh begab sich zur Kampfgrube des Kriegshymnenklans, in welchem gerade ein Mak’Rogahn ausgetragen worden war und nun Grommash Höllschrei selbst nach einem neuen Herausforderer verlangte, denn ein Abend in der Kampfgrube konnte kaum nach einem Scharmützel zu Ende gehen. Garrosh selbst meldete sich zu Wort und erregte aufgrund seines Erscheinungsbildes Aufsehen. Garrosh vermied es bewusst, seine Herkunft zu offenbaren, erntete aber für seine prophetischen Worte zunächst nur Gelächter. Als Garrosh allerdings nicht locker ließ, verletzte er damit Groms Ehre und wurde von diesem zum Mak’Rogahn herausgefordert.[56] Da Garrosh im Grunde auch den ganzen Klan beleidigt hatte, musste er sich zunächst gegen vier weitere Orcs zur Wehr setzen. Nachdem Garrosh eindrucksvoll bewiesen hatte, dass er kämpfen konnte, stieg Grommash schließlich selbst in die Grube hinab, zerschmetterte Garroshs Fesseln und zeigte sich zu einem Gespräch bereit.[57] Garrosh zeigte ihm nach einem zunächst unglücklichen Gesprächsverlauf hinsichtlich Grommashs Gefährtin Golka die Scherbe des Stundenglases. Anschließend beschrieb er Waffen, die Grommash nicht ansatzweise kannte, aber zur Stärke seines Klans beitragen würden. Wenig angetan war Grommash auch von der Idee, sich mit den anderen Orcklans zusammenzutun.[58]

Schließlich offenbarte er seinem Vater, dass die Waffen nicht gegen die Draenei eingesetzt werden sollten, gegen welche Gul'dan bereits vorgehen wollte, sondern gegen Gul'dan selbst. Um ihm einen Beweis für seine Worte zu liefern, gedachte er die Scherbe zu den Prophetensteinen zu bringen.[58] Aufgrund der deutlichen Ablehnung Garroshs durch den Schamanenältesten Zhanak, welcher über diesen Pilgerort wachte, kamen Grommash zunächst Zweifel. Schließlich gelang es ihm, den Ältesten zu überreden, selbst mit den Elementen zu sprechen unter der Bedingung, dass sich Garrosh fernhalten würde. Grommashs Vision beinhaltete die wohlbekannte Geschichte der Orcs, sparte allerdings die Befreiung vom Blutfluch durch Grommash aus, da Garrosh zuvor den Ältesten tötete und das Ritual unterbrach. Vor Grommash gab er an, die Vision habe den alten Orc das Leben gekostet. Grommash ließ sich von der Vision ausreichend überzeugen und beschloss, die Klans zusammenzurufen - Gul'dan würde man wohlweislich außen vor lassen.[59]

Gul'dan und der Fremde[]

Manga.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Warcraft Comics und Mangas.
Einige Zeit später suchte Garrosh Gul'dan auf. Jener war schon deutlich gezeichnet von seinem eigenen Konsum des Dämonenblutes und sprach von der unglaublichen Macht, welche ihm Mannoroth als Erretter der Orcs verleihen würde. Garrosh wiederum argumentierte, dass Gul'dan damit lediglich die Orcs versklaven würde und es kam zu einem Handgemenge. Letztlich versicherte er Gul'dan, Grommash und die anderen Klans würden zum Berg kommen, an welchem das Ritual des Dämonenblutes stattfinden solle.[60] Als der Tag schließlich gekommen war, an welchem die Orcs, wie auch im ursprünglichen Verlauf, das Blut Mannoroths trinken sollten, lehnte Grommash ab. Wohl würde man Eroberer sein, allerdings nicht als Sklave der Dämonen.[61]

Draenor die Zweite[]

WoD-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Warlords of Draenor.

Ausbauen.png Dieser Artikel oder Abschnitt gehört erweitert. Hilf mit!

Galerie[]

Externe Verweise[]

WoWHead Icon.png [Garrosh Höllschrei]

Anmerkungen[]

  1. 1,0 1,1 Ultimate Visual Guide, S. 119
  2. World of Warcraft: Warlords of Draenor
  3. World of Warcraft: Cataclysm
  4. Video.png Mak'gora: Thrall gegen Garrosh
  5. "Herren des Krieges" #2, 19.12.2014
  6. Quest.png [Golmash Höllschrei]
  7. 7,0 7,1 Offizielle Seite, 16.7.2014
  8. Jenseits des Dunklen Portals, Kap. 23
  9. Orckampagne 8: Von Dämonen gejagt
  10. Quest.png [Ein Besuch bei der Großmutter]
  11. Quest.png [Der untröstliche Häuptling]
  12. Quest.png [Es gibt keine Hoffnung]
  13. Video.png Hellscreams Tod
  14. 14,0 14,1 14,2 14,3 Weltenbeben, Kap. 1
  15. Herz des Krieges, S. 2
  16. 16,0 16,1 Herz des Krieges, S. 4
  17. Herz des Krieges, S. 6
  18. Video.png Die Geheimnisse von Ulduar
  19. Weltenbeben, Kap. 2
  20. Weltenbeben, Kap. 3
  21. 21,0 21,1 Weltenbeben, Kap. 4
  22. Weltenbeben, Kap. 5
  23. Weltenbeben, Kap. 10
  24. Weltenbeben, Kap. 19
  25. Weltenbeben, Kap. 20
  26. Weltenbeben, Kap. 21
  27. Weltenbeben, Kap. 26
  28. Weltenbeben, Kap. 28
  29. Weltenbeben, Kap. 29
  30. Wolfsherz, Prolog
  31. Quest.png [Der Kriegshäuptling kommt]
  32. Quest.png [Die Flotte des Kriegshäuptlings]
  33. Quest.png [Sehen ist verstehen]
  34. Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 1
  35. Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 2
  36. Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 4
  37. Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 6
  38. Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 7
  39. Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 8
  40. Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 11
  41. Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 14
  42. Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 11
  43. Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 15
  44. Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 16
  45. Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 17
  46. Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 18
  47. Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 19
  48. Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 21
  49. Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 23
  50. Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 24
  51. Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 26
  52. Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Kap. 27
  53. Jaina Prachtmeer: Gezeiten des Krieges, Epilog
  54. Offizielle Seite, "Garrosh Höllschrei", 4.1.2015
  55. "Höllschrei", S.1
  56. "Höllschrei", S.2
  57. "Höllschrei", S. 3
  58. 58,0 58,1 "Höllschrei", S. 4
  59. "Höllschrei", S. 5
  60. "Gul'dan und der Fremde"
  61. Video.png Warlords of Draenor, Cinematic


IconSmall Orc Male.gif Themenportal Orcs
Advertisement