Eschental Questverlauf P&P

Das Eschental zählt zu den eigentlichen traditionellen nachtelfischen Gebieten in Nordkalimdor, ist aber seit Jahren durch den Kriegshymnenklan als umkämpftes Gebiet zu sehen.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Korruption der Alten Götter und die Großen Bäume[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

Die Große Teilung und die tektonische Verschiebung rüttelte ordentlich an den Gefängnissen der Alten Götter. Über die folgenden Jahrtausende stießen sie ihre Tentakel durch die tiefen Bereiche Azeroths und begannen auf ein Neues, die Welt zu korrumpieren. Die schlimmsten Auswüchse zeigten sich in Nordend, wo sich Yogg-Sarons Gefängnis befand: ein seltsames Erz namens Saronit infizierte Flora und Fauna. Eine kleine Gruppe des Zirkels des Cenarius wurde darauf aufmerksam und beschloss, dieses "Saronit" auszumerzen. Nachdem Nordrassil im Stande war, die um den Hyjal befindlichen Ländereien zu heilen befanden sie, dass ein weiterer "Großer Baum" selbiges in Nordend bewerkstelligen könne. Fandral Hirschhaupt, der die Gruppe anleitete, war schon bald von der Idee besessen.[1] Wenngleich die anderen Druiden ihm rieten, sich an die Drachenaspekte zu wenden, war Hirschhaupt überzeugt, man habe dazu keine Zeit, da sich das Saronit bereits über Nordends Grenzen hinaus ausbreitete. Insgeheim schnitten die Druiden um Hirschhaupt sechs Äste Nordrassils ab, und pflanzten damit weitere "Große Bäume" im Eschental, dem Kristallsangwald, Feralas, dem späteren Dämmerwald und den späteren Hinterlanden (unter welchen Umständen die Druiden die Östlichen Königreiche erreichten, ist nicht bekannt). Die Bäume, welche wie Nordrassil über eine Verbindung zum Smaragdgrünen Traum verfügten, ließen das Leben gedeihen und merzten die Saronitspuren restlos aus. Was den Druiden allerdings zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst war, war dass Yogg-Saron über die Wurzeln Andrassils in den Grizzlyhügeln einen Weg gefunden hatte, den Smaragdgrünen Traum zu verderben.[2]

Krieg der Satyrn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Manga.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Warcraft Comics und Mangas.

Gemäß Ralaar Flammzahns Erzählungen spielte sich ein Großteil des Konflikts zwischen den Nachtelfen und den Satyrn in der Ära nach der Großen Teilung im Eschental ab.[3]

Dritter Krieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WC3Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.

Cenarius gegen Grommash.

Nachdem die Orcs auf Medivhs Geheiß Kalimdor erreicht hatten[4], schickte Thrall den Kriegshymnenklan unter Grommash Höllschreis Führung in die Wälder des Eschentals, um eine Siedlung zu errichten.[5] Grommash und sein Klan gehorchten nur widerwillig, da sie es als schwere Beleidigung auffassten, als solch große Krieger zu so einer "niederen Arbeit" delegiert worden zu sein, und sie ließen ihren Zorn an den Wäldern aus. Ihre Äxte bohrten sich tief in die uralten Bäume des Eschentals, und sie rodeten weite Bereiche, um ihren Außenposten zu errichten. Diese Entweihung der Wildnis blieb nicht unbemerkt, denn das Eschental gehörte den Nachtelfen.[6]

Es dauerte nicht lange, bis erste Gefechte entbrannten[7] und sich auch Cenarius einmischte. Der Halbgott fiel schließlich gegen Grom Höllschrei, nachdem dieser erneut Mannoroths Blut getrunken hatte und sich seinem dämonischen Blutrausch hingegeben hatte.[8] In dem Augenblick, als Cenarius starb, verdunkelte sich die Wildnis um den Hyjal und der Boden bebte.[9]

Kurze Zeit später fiel Archimonde mit seinen Truppen im Eschental ein. Höllenbestien fielen wie Regen vom Himmel, und tausende Untote und Dämonen erschienen am östlichen Rand der Region. Die Verteidiger - Nachtelfen aber auch die mittlerweile vereinten Streitkräfte von Allianz und Horde - kämpften über das gesamte Eschental verstreut an verschiedenen Fronten und die Legion überwältigte sie ohne Mühe. Archimondes Armee marschierte stets landeinwärts, dem Hyjalgipfel entgegen, wobei sie die Wälder und alle, die sich ihnen in den Weg stellten, unter ihren Füßen zermalmten. Um nichts dem Zufall zu überlassen, wies Archimonde zudem Tichondrius an, die Wälder zusätzlich mit Hilfe des Schädels des Gul'dan zu lichten. Giftige Magie rollte über das Land hinweg. Die Wälder und die einheimischen Tierarten mutierten zu monströsen Dienern der Legion, und der Fluss färbte sich hellgrün. Der verdorbene Bereich sollte später als Teufelswald bekannt werden.[10]

Kataklysmus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cataclysm-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Cataclysm.

Übersicht der Kämpfe, wie sie in Wolfsherz dargestellt werden.

Das Eschental wurde von schweren Waldbränden heimgesucht, als der Kataklysmus drohte, Azeroth zu verschlingen.[11] Nach dem Kataklysmus ging die Horde verstärkt in die Offensive, zum Leidwesen der Nachtelfen.[12] Garrosh Höllschrei ließ aus Nordend sogar Magnatauren[13] heranbringen, um sich die Dominanz der Horde über das traditionelle Nachtelfengebiet zu sichern. Garroshs zunächst erfolgreiche Offensive kostete die Nachtelfen die Silberwindzuflucht [14] und beinahe das gesamte Eschental.[15]

Die hordischen Streitkräfte konnten, in den Folgeereignissen, allerdings wieder durch die Allianz, mitsamt ihren neuen Verbündeten, den Worgen, zurückgedrängt werden.[16] Dies bedeutete jedoch nicht das Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen. Im weiteren Verlauf wurden unter anderem Maestras Posten[17] sowie Astranaar[18] unter Beschuss genommen.

Zusätzlich zu diesen Territorialkämpfen litt das Eschental unter den natürlichen Folgen des Kataklysmus. An der Stelle des Irissees brach ein Vulkan mit einem ziemlich wütendenden Feuerelementar aus der Erde, welcher nur ein Ziel hatte: das Eschental niederzubrennen.[19]

Rückkehr der Brennenden Legion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legion Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Legion.

Im Zuge der dritten Invasion der Brennenden Legion wurde das Eschental von Satyrn unter der Führung von Rethazar dem Gefallenen angegriffen.[20]

Ressourcen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kräuter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 16px-Inv misc leatherscrap 03.png Leichtes Leder
  • 16px-Inv misc leatherscrap 05.png Mittleres Leder
  • 16px-Inv misc leatherscrap 07.png Schweres Leder

Stoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 16px-Inv fabric linen 01.png Leinenstoff
  • 16px-Inv fabric wool 01.png Wollstoff
  • 16px-Inv fabric silk 01.png Seidenstoff

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



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