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Der Erste Krieg entbrannte zwischen Sturmwind und der orcischen Horde, nachdem jene durch das Dunkle Portal nach Azeroth gekommen waren. Sturmwind wurde im Ersten Krieg völlig zerstört, die Überlebenden flüchteten nach Lordaeron.

Hintergrund[]

Vorgeschichte[]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

Nachdem die Orcs auf Draenor durch Kil'jaedens Manipulationen zum Werkzeug der Brennenden Legion geworden waren[1][2] nutzte der Wächter Medivh seine Macht, um den Kosmos zu besuchen und stieß auf Draenor und die Orcs, die er einige Jahre beobachtete, bevor er um 1 vDP Kontakt mit Gul'dan aufnahm.[3]

Medivh verkündete den Orcs, dass sie mit seiner Hilfe von dem sterbenden Draenor entkommen könnten, falls sie ein gewaltiges, magisches Portal errichteten. Gul'dan blieb letztendlich keine andere Wahl, als dem Fremden zu vertrauen, und am östlichen Rand der Höllenfeuerhalbinsel fand er einen geeigneten Ort zur Errichtung des Bauwerks. Gemeinsam mit Schwarzfaust gab er den Orcs den Befehl, dort einen verzauberten Steinrahmen zu errichten. Dieses Bauwerk sollte als das "Dunkle Portal" bekannt werden und den magischen Durchgang zwischen Azeroth und Draenor stabilisieren.[4][5] Nach der Öffnung erreichten die ersten Späher den Schwarzen Morast und begannen, die neue Welt auszukundschaften.[6]

Als mehr und mehr Orcs nach Azeroth strömten, erreichten die Berichte über mysteriöse Kreaturen, welche den Schwarzen Morast unsicher machten, schließlich auch Sturmwind. König Llane entsandte Kommandanten Lothar in den Morast und es dauerte nicht lange, bis er die Horde entdeckte. Lothars Soldaten errangen zwar mehrere kleine Siege, aber jeder Orc, den sie töteten, schien durch zwei weitere ersetzt zu werden. Lothar musste sich schließlich zurückziehen, ohne dass er das Dunkle Portal und damit den Grund für die raschen Verstärkungen entdeckt hatte.[7][8] Nach und nach begannen die Orcs, in größerer Anzahl durch das Portal zu strömen und nach der Verbannung der Frostwölfe durch Gul'dan[9] konnte der Eroberungsfeldzug nun wahrhaftig beginnen.[10]

Verlauf[]

Der Einfall der Horde[]

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Kriegshäuptling Schwarzfaust befahl seinen Stoßtrupps, nach Norden und Westen zu ziehen und tief ins Territorium von Sturmwind vorzudringen. Die ersten Angriffe dienten dazu, die Bevölkerung in Panik zu versetzen. In Schattenhain, in Westfall und südlich des Rotkammgebirges wurden ganze Dörfer von der Horde überrollt und ihre Bewohner entweder abgeschlachtet oder zuf Flucht gezwungen.[11][10]

Die Anführer von Sturmwind erkannten, dass eine neue Phase des Krieges angebrochen war und Sturmwind begann, zu mobilisieren.[5] König Llane ernannte Anduin Lothar zum "Königlichen Streiter" und betraute ihn mit der Aufgabe, der Orc-Bedrohung ein Ende zu setzen. Er stellte einiger seiner Truppen unter das Kommando von Gavinrad dem Schrecklichen und legte Hinterhalte entlang der orcischen Rückzugsrouten. Die Kleriker von Sturmwind riefen das Heilige Licht an, um die Verwundeten zu heilen, während Magier die arkanen Künste einsetzten, um die Horde zu dezimieren. Auch die Ritter zu Pferde stellten die Orcs vor eine völlig neue Herausforderung.[10]

Llane versetzte Sturmwind in Alarmbereitschaft und schickte Boten in die anderen Königreiche, um sie vor den grünhäutigen Eindringlingen zu warnen, doch sein Hilfegesuch blieb unerhört. Nachdem Sturmwind sich die letzten Jahrzehnte hochmütig vom Ausland abgeschottet hatte und sich damit gerühmt hatte, allein zurechtzukommen, blieb Llane nun auch keine andere Wahl.[10]

Der Widerstand der Gurubashi[]

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Territorien im Ersten Krieg.

Die meisten Angriffe der Horde konzentrierten sich auf die Gebiete Sturmwinds, doch ein paar Stoßtrupps, die von Kilrogg Totauge angeführt wurden, drangen auch in die westlichen Dschungel des Schlingendorntals vor. Das Tal erinnerte den Klan des Blutenden Auges an seine angestammte Heimat und sie hatten vor, die Region für sich zu beanspruchen.[12]

Den Orcs war freilich nicht bewusst, dass sie damit in das Territorium der Gurubashi eindrangen und die Trolle hatten nicht vor, ihnen das Land kampflos zu überlassen. Zwar waren die Orcs den Gurubashi zahlenmäßig überlegen, aber die Trolle kannten das Land in- und auswendig. Wären die Gurubashi nicht durch ihren eigenen Angriff auf Sturmwind geschwächt gewesen, hätten sie es womöglich mit der Macht der Horde aufnehmen können. So aber mangelte es ihnen schlichtweg an Kämpfern, doch auch die Guerillataktiken waren ausreichend erfolgreich. Als Schwarzfaust erfuhr, wie viele Orcs im Schlingendorntal starben, ohne dort nennenswerte Fortschritte zu machen, befahl er Kilrogg den Rückzug.[12]

Die Kleriker von Nordhain (1 nDP)[]

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Der Kampf gegen die Horde war für Sturmwind eine blutige Angelegenheit. Die Wunden, die die mächtigen Waffen der Orcs schlugen, ließen einen Menschen binnen Minuten verbluten. Eine große Quelle der Hoffnung auf dem Schlachtfeld waren daher die Kleriker von Nordhain, welche die Streitkräfte begleiteten.[13]

In dem Wissen, dass diese Geistlichen einen verwundeten Menschen wieder kampffähig machen konnten, nahmen die Orcs die Kleriker besonders brutal ins Visier, wo immer sie ihnen begegneten. Viele Ordensbrüder starben; sie trugen weder Rüstung, noch Waffen, und hatten dem Zorn der Horde nichts entgegenzusetzen. Dennoch zögerten sie keinen Moment, wieder mit in die Schlacht zu ziehen und ihre Tapferkeit wurde unter den Truppen Sturmwinds zur Legende.[13]

Eine gespaltene Horde[]

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Indes hatte die Horde auch mit internen Problemen zu kämpfen. Als der Krieg gegen Sturmwind vollends begann, entwickelte sich der Schattenhammerklan für Kriegshäuptling Schwarzfaust zunehmend zu einem Quell der Verärgerung. Die Krieger des Klans neigten dazu, Befehle zu missachten, und viele von ihnen zogen davon, ohne je wiederzukehren. Cho'gall bot an, rechtmäßiger Häuptling des Klans zu werden, um sie unter Kontrolle zu bringen und tatsächlich schien Cho'gall die Disziplinprobleme scheinbar über Nacht gelöst zu haben. Angeleitet von dem Flüstern der Alten Götter[13] wahrten die Klansmitglieder zwar den Schein, der Horde zu dienen, aber in Wahrheit hatten sie sich längst ihren wahren Meistern verschrieben.[14]

Im Exil wiederum konnte Durotan nicht länger tatenlos zusehen, wie die dunklen Mächte die Horde beherrschten, ganz gleich, welche Konsequenzen ihm drohten. Mittels seiner schamanistischen Fähigkeiten machte Drek'Thar Orgrim Schicksalshammer ausfindig und verrieten ihm, dass Durotan ihn am Ufer des Loch Modan zu treffen wünschte. Orgrim war über Durotans Offenbarungen zwar erschüttert, aber nicht wirklich überrascht.[15][16] Durotan, Draka und Orgrim stimmten darin überein, dass Gul'dan und Schwarzfaust Einhalt geboten werden musste und befahl seinen Wachen, die Frostwölfe auf ihrer Rückreise zu begleiten. Zu spät erkannte er seinen Fehler, denn die Treue der Wachen galt nicht ihm, sondern dem Schattenrat. Nachdem sie mehrere Tage nach Norden gereist waren, stürzten sich die Wachen auf Durotan und Draka und ließen deren Kind, Go'el, zum Sterben zurück. Zumindest gelang es Orgrim, die verräterischen Wachen einzuholen, bevor sie Gul'dan von dem Treffen berichten konnten.[17]

Die Eroberung des Rotkammgebirges (3 nDP) und der Schwarzfels[]

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Die Orcs brannten bei ihren brutalen Überfällen alles nieder, was ihnen in die Quere kam. Innerhalb weniger Monate fielen ihnen Höfe, Dörfer, Städtchen und Handelsposten in den ländlichen Gebieten zum Opfer. Sturmwinds Wirtschaft lag in Trümmern und viele Nahrungsquellen waren entweder zerstört oder von der Horde erobert. Schwarzfaust plante, das Rotkammgebirge einzunehmen und von dort die Invasion von Sturmwind zu beginnen. Die Ausläufer des Gebirges fielen ohne größeren Widerstand und Schwarzfaust wähnte sich zunächst in Sicherheit, als Lothar die Orcs bei Seenhain erfolgreich in einen Hinterhalt locken konnte. Allerdings war der Sieg der Sturmwinder Ritter von kurzer Dauer, denn in den kommenden Wochen nahm eine deutlich größere Streitmacht schließlich Seenhain und das umliegende Land ein.[18]

Der Überfall auf Schwarzfaust sowie auch Medivhs wahren Absichten gaben indes Gul'dan zu denken.[18] In dem Bestreben, die Elementargeister Azeroths ebenso nutzen zu können, wie er es auf Draenor getan hatte, reiste der Schattenrat heimlich zu einem schwelenden Vulkan nördlich des Rotkammgebirges. Allerdings gelang es Gul'dan nicht, Ragnaros zu unterwerfen und alles, was Cho'gall erreichen konnte, war eine Zuflucht für den Schattenrat innerhalb des Berges.[19]

Die erste Belagerung Sturmwinds[]

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Der Schattenhain, Westfall und das Rotkammgebirge befanden sich nun unter Kontrolle der Horde und die Zeit schien gekommen, Sturmwind anzugreifen. Tausende Krieger strömten durch den Wald von Elwynn und errichteten jenseits der Stadt Belagerungslinien. Als sämtliche Zugangswege außerhalb des Hafens abgeschnitten waren, befahl Schwarzfaust Kilrogg und Cho'gall, ihre jeweiligen Klans gegen Sturmwind zu führen. Zusätzlich bombardierte die Horde die Mauern die ganze Nacht hindurch mit Belagerungsmaschinen, während Hexenmeister ihr Teufelsfeuer auf die Soldaten schleuderten.[19]

Die Horde sollte Sturmwind an diesem Tag allerdings nicht einnehmen, da Lothar und der Großteil der Ritter von Sturmwind ihnen in den Rücken fielen, während gleichzeitig die Sturmwinder Tore geöffnet wurden, und Soldaten zum Gegenangriff aus der Stadt strömten. Die Orcs waren nicht in der Lage, diesen Angriff von zwei Seiten zurückzuschlagen und ihnen blieb allein die Flucht zurück ins Rotkammgebirge.[20][5]

Medivhs Fall[]

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Karazhan war während der letzten Monate indes noch dunkler und unheilvoller geworden und sowohl Khadgar als auch Garona hegten zunehmend Zweifel an Medivh. Je mehr Medivh an Menschlichkeit einbüßte, desto stärker schien das Gewebe der Realität in Karazhan zu zerfasern. Auf der verzweifelten Suche nach einem Hinweis, der die Vorgänge erklären könnte, durchforstete Khadgar die Bücher in den Bibliotheken des Turms und so kam er schließlich hinter den Ursprung der Orcs. Es war Medivh selbst, der die Horde gerufen und ihnen mittels des Dunklen Portals Zutritt nach Azeroth ermöglicht hatte.[20][5]

Die beunruhigende Vision war kaum verblasst, da erfuhr auch Medivh, was Khadgar und Garona entdeckt hatten und beide entgingen dem Zorn des Wächters nur mit knapper Not. Sie flohen nach Sturmwind, um Llane und Lothar zu warnen.[21] Dass Gul'dan dem Geschehen durch Garonas Augen folgte und sie drängte, Llane umzubringen, ahnten weder der Magier, noch die Attentäterin. Llane wollte zunächst nicht glauben, was er hörte, aber Lothar beauftragte schweren Herzens Gavinrad mit der Verteidigung Sturmwinds, um gegen Medivh vorzugehen. Gul'dan geriet in Panik, da er den Standort des Grabmals des Sargeras noch nicht in Erfahrung gebracht hatte, und streckte seine Sinne nach dem Geist des Wächters aus, um dessen Erinnerungen nach nützlichen Informationen zu durchforsten. Die Schlacht in Karazhan war ein Mahlstrom aus Feuer, Stahl und Magie, bei dem Khadgar beinahe sein Leben verlor. Als Medivh sein Leben aushauchte, barst Teufelsenergie aus dem Turm von Karazhan und verwandelte das Umland in einen gefährlichen, dornenübersäten Schandfleck. Auch für die Horde blieben die Ereignisse nicht ohne Folgen: Gul'dan befand sich immer noch in Medivhs Erinnerungen, als der Wächter starb, und dessen Tod löste einen heftigen Schock aus, der Gul'dan ins Koma fallen ließ.[22][23][24][25]

Der zweite Kriegshäuptling[]

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Gul'dans plötzliches Koma sandte Schockwellen durch den Schattenrat und Schwarzfaust war ebenfalls verwirrt, wenn auch nicht allzu betrübt. Orgrim Schicksalshammer wiederum sah seinen Moment gekommen, denn eine bessere Gelegenheit, um die Verderbnis auszumerzen, die die Orcs befallen hatte, würde sich ihm kaum bieten. Er forderte Schwarzfaust zum Mak'gora heraus und Schwarzfaust konnte kaum ablehnen, ohne jeglichen Respekt der Horde zu verlieren. Nach mehreren Stunden beendete Orgrim das Duell, indem er Schwarzfaust mit dem Schicksalshammer den Schädel einschlug.[26][27]

Die zweite Belagerung von Sturmwind[]

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Lothar und die anderen Flüchtlinge entkommen aus Sturmwind.

Bei dem zweiten Angriff auf Sturmwind wollte der neue Kriegshäuptling Orgrim Schicksalshammer nichts dem Zufall überlassen. Flüchtig erwog er sogar, die Klans, die noch auf Draenor verweilten, zu rufen, aber dazu blieb schlicht keine Zeit. Als die Schlacht begann, wussten beide Seiten, dass dieser Tag über das Schicksal von Sturmwind entscheiden würde. Die Horde durchbrach die Mauern der Stadt, doch die Verteidiger hielten sie zunächst in Schach.[28]

Indes traf sich Llane mit Garona, die aus Karazhan zurückgekehrt war. Die Halb-Orcin beabsichtigte tatsächlich, ihm von der Konfrontation mit Medivh zu erzählen, doch der Kampf mit dem Wächter hatte ihren Verstand verwirrt. Die Grenze zwischen Freund und Feind verschwamm, ihre Willenskraft ließ nach, und der alte Befehl Gul'dans, den König zu töten, hallte laut in ihrem Kopf wider. Unfähig, sich länger zu widersetzen, strömten Tränen über ihr Gesicht, als sie Llane einen Dolch ins Herz stieß.[29][23][28]

In der folgenden Verwirrung floh Garona aus der Burg, um im Chaos der Schlacht unterzutauchen. Die Nachricht vom Tod des Königs verbreitete sich rasch, und die Moral der Menschentruppen geriet ins Wanken. Die Kämpfe hatten inzwischen beinahe jeden Teil von Sturmwind erreicht, und der fortwährende Beschuss setzte die Stadt in Brand, als Khadgar und Lothar zurückkehrten.[28] Lothar übernahm das Kommando über die verbliebenen Truppen, aber es gab nichts, was er noch für seine Stadt tun konnte. Alles, was ihm blieb, war, möglichst viele ihrer Einwohner zu retten. Lothar ordnete die Massenevakuierung an. Er, Khadgar, Gavinrad und die Soldaten riefen Prinz Varian, Königin Taria und alle anderen Bürger zusammen, die sie finden konnten. Dann kämpften sie sich zum Hafen der Stadt durch. Unterwegs erlitten sie zahlreiche Verluste, und auch Taria zählte zu den Opfern. Schließlich erreichten die Fliehenden die Schiffe, während hinter ihnen Sturmwind bis auf die Grundmauern niederbrannte. Die Horde hatte gesiegt.[30][31][32][33]

Folgen[]

Die Auslöschung des Schattenrats (4 nDP)[]

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Kriegshäuptling Schicksalshammer hatte weder die Mittel, noch die Absicht, die Flüchtlinge aus Sturmwind zu verfolgen. Die Horde hatte ihren Sieg unter schweren Verlusten errungen, und das eroberte Land musste zuerst gesichert werden, bevor er sich neuen Feinden widmen konnte. Orgrim schickte Boten nach Draenor, um die verbliebenen Klans zu sich zu sichen, aber das würde eine Weile dauern und er nutzte die Zeit, um seine Kontrolle über die Horde zu festigen.[30] Höchste Priorität hatte dabei die Vernichtung des Schattenrats. Orgrim ließ Garona foltern, bis sie die geheime Unterkunft der Hexenmeister, den Schwarzfels, preisgab. Eines der wenigen Ratsmitglieder, welches Orgrims Zorn überlebte, war Cho'gall, welcher Orgrim die Treue schwor.[34][30] Die Dunkeleisenzwerge erklärten sich zudem auf Ragnaros' Geheiß einverstanden, der Horde Zugang zur Schwarzfelsspitze zu gewähren, denn die Alten Götter freuten sich bereits auf das Chaos, das die Orcs in den folgenden Jahren in Azeroth säen würden.[35]

Die Dämonenseele[]

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Die unglaubliche Menge an Energie, die nötig gewesen war, um das Dunkle Portal zu öffnen, hatte vor Beginn des Krieges nicht nur Aegwynns Aufmerksamkeit erregt, sondern auch niemand geringeren als Todesschwinge aus seinem Schlummer erwachen lassen. Fasziniert beobachtete er, wie sich Sturmwind und die Horde bekriegten, und gelangte zu der Überzeugung, dass die Orcs genau das Werkzeug waren, das er brauchte, um seinen angeschlagenen Schwarzen Drachenschwarm zu alter Größe zurückzuführen.[36]

Todesschwinge schickte dem Häuptling der Drachenmalorcs, Zuluhed, Visionen von mächtigen, geflügelten Kreaturen, welche die Orcs fliegen könnten und lockte den Häuptling ins Rotkammgebirge, wo die Drachenseele vor Tausenden von Jahren begraben worden war. Drachen konnten das Artefakt nicht länger nutzen, aber Orcs sehr wohl, und Nekros Schädelberster konnte es schließlich bergen.[34][37]

Der Rat der Sieben Nationen[]

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Während Lothar und die Überlebenden von Sturmwind gen Norden flohen, breitete sich die Nachricht von der Zerstörung der Stadt unter den übrigen Menschennationen aus. Als die Flüchtlinge schließlich in Lordaeron ankamen, berichtete Lothar Terenas von der wahren Macht der Horde und drängte den König, die anderen Nationen zu vereinen.[25][38] Schon bald versammelten sich die Anführer in Lordaeron und neben Terenas und Lothar waren König Genn Graumähne, Großadmiral Daelin Prachtmeer, Erzmagier Antonidas, König Thoras Trollbann und König Aiden Perenolde zugegen. Diese Zusammenkunft wurde als Rat der Sieben Nationen bekannt.[39]

Während die Menschen in weiteren Treffen berieten, wie vorzugehen sei, und die zukünftige Allianz von Lordaeron langsam Gestalt annahm, bereitete sich auch die Horde erneut auf den Krieg vor.[40]

Siehe auch[]

Anmerkungen[]