Für den Blutelfen, siehe Furien (Blutelf).

Die Elemente Wasser, Feuer, Erde und Luft sind die Urbausteine jeglicher Materie im Universum.[1], ihre Ausprägung und Form von Elementaren bzw. Elementargeistern chaotische Entitäten des jeweiligen Elements.

Das sogenannte "fünfte Element", der "Geist des Lebens", spielt bei den Charakteristika der einzelnen Elementargeister ebenfalls eine Rolle. So eine Welt über eine hohe Konzentration dieses "Geistes" verfügt, neigen die Elementargeister dazu, passiv zu sein und kaum in physischer Gestalt aufzutreten. Der umgekehrte Fall tritt bei einer Welt auf, welche wenig "Geist" aufweist: die Elementare agieren chaotisch und aggressiv.[2]

Die Elementare zählen darüberhinaus zu den ersten Lebewesen, welche nach der Entstehung des Universums auf einer Vielzahl der neuen Welten heimisch wurden.[3]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Elementare Azeroths[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Azeroths Frühzeit und die Elementarebene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

In der Frühzeit Azeroths herrschten die Elementare über die Oberfläche des Planeten, während im Innern ein Titan schlummerte. Die Elementare waren höchst chaotisch, da das Gleichgewicht gebende "fünfte Element" fast völlig von Azeroths Weltenseele absorbiert worden war. Die kleineren Elementare wurden von vier großen Elementarlords angeführt: Ragnaros (Feuer), Al'Akir (Wind), Therazane (Stein)[4] und Neptulon (Wasser).[5] Die Elementare Azeroths wurden in Urzeiten von den Alten Göttern unterworfen und schließlich von den Ra und Helya auf die Elementarebene verbannt.[6] Die meisten Elementare befinden sich seitdem auf dieser Ebene[7], wenngleich schamanistische Kulturen seit Langem versuchen, mit ihnen im Einklang zu leben.[1] Aus einigen Elementaren, welche an der Oberfläche blieben, entwickelten sich zudem ohne Zutun der Titanen weitere Lebensformen, so z.B. die Protodrachen.[8]

Weltenbeben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Als Vorboten des Kataklysmus befanden sich die Elemente in großer Unruhe, sie wirkten chaotisch und erschüttert, und selbst mächtigen Schamanen wie Thrall gelang es nicht, ein klares Gespräch mit ihnen zu führen.[9] Die Elemente zeigten sich zunehmend rebellisch und weigerten sich, zu kooperieren.[10]

Die Elementare Draenors[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Geist des Lebens und die Furien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

Es gibt viele Ähnlichkeiten zwischen den Elementargeistern von Draenor und ihren Gegenstücken auf Azeroth, aber es existieren auch einige Unterschiede, auf die Schamanen der Allianz und der Horde sich einstellen werden müssen. Während die Elemente von Azeroth in ständigem Konflikt zueinander stehen, bemühen sich die Elemente von Draenor um gegenseitige Harmonie. Das wird besonders am Thron der Elemente in Nagrand deutlich, wo die größten Elementare Draenors sich schon seit Anbeginn der Zeit friedlich zusammenfinden. Seid jedoch gewarnt: Sollte das Chaos des Krieges auf Draenor die Elemente aus dem Gleichgewicht bringen, könnten sie aufeinander losgehen ... und wenn das passiert, solltet ihr nicht in der Nähe sein.[11]

Wasserelementare Draenors.

Draenor war in seiner Frühzeit vom Geist des Lebens durchdrungen, welcher eine beruhigende Wirkung auf die Elementargeister hatte. Entsprechend mäßigte der Geist ihre gewalttätigen Anwandlungen und verhinderte sogar, dass sie körperliche Form annahmen. Zudem förderte der Geist des Lebens die Entwicklung von Flora und Fauna auf dem Planeten.[12] Nachdem die Sporenhügel in ihrem Kampf gegen den Riesen Grond einen Großteil des fünften Elements aufgezehrt hatten, gewannen die Elementargeister an Stärke und ihre Zahl stieg nach Gronds Niederlage sprunghaft an. Die mächtigsten Elementargeister, die "Furien" Incineratus, Aborius, Gordawg und Kalandrios, verweilten nahe den Überresten von Gronds Schädel, ein Ort der später als Thron der Elemente bekannt werden sollte.[13]

Die Korrumpierung Draenors und der Sturz der Elemente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

Die orcischen Schamanen pflegten seit jeher den Kontakt zu den Elementaren ihrer Welt.[14] Nachdem sich Gul'dan jedoch von Kil'jaeden bereitwillig hatte umgarnen lassen[15], störte der erste orcische Hexenmeister die Verbindung, indem er den Thron der Elemente mit Teufelsmagie erfüllte und die Furien zur Flucht zwang.[16]

Als die Elementare all ihre Kräfte zu einem mächtigen Wesen zusammenbündelten, um die Orcs zu vernichten, die das Land derart schändeten, besiegelten sie damit unwissentlich auch ihren eigenen Sturz. Gul'dan sah diese Schwäche und nutzte sie aus, um die Bande zwischen Orcs und den Elementen Draenors endgültig zu durchtrennen.[17]

Elementararten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den gängigen Elementararten zählen Wasser, Feuer, Erde und Luft. Den dazugehörigen Elementen werden von Schamanen und sterblichen Völkern gerne positive wie negative Eigenschaften zugesprochen: Wasser wird generell mit Gelassenheit und Unentschlossenheit assoziiert, Feuer steht für Leidenschaft und Wut, Erde für Stabilität und Sturheit und Luft für Gerissenheit und Wahnsinn.[18]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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