Eisenschmiede Häuserbespielung Tavernen P&P

Eisenschmiede, die Hauptstadt der Zwerge, befindet sich in den verschneiten Bergen Dun Moroghs in Khaz Modan. Sie wurde buchstäblich um die Große Schmiede herum aufgebaut und die Luft ist schwer und beinahe erstickend heiß, ein Kontrast zur kalten Frische der schneebedeckten Umgebung vor den Toren der Stadt.[2]

Eisenschmiede gilt als Symbol für die Widerstandsfähigkeit der Zwerge. Während des Zweiten Krieges fielen viele Festungen der Horde zum Opfer, doch die Tore Eisenschmiedes wurden nie durchbrochen.[3]

Seit der Wiedervereinigung der drei Klans unter dem Rat der Drei Hämmer wimmelt es in Eisenschmiede von Steinmetzen und Schmieden.[4]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Krieg der drei Hämmer (230 vDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.
In Eisenschmiede bildeten sich drei mächtige Klans heraus, die Bronzebärte unter Madoran Bronzebart, die Wildhämmer unter Khardros Wildhammer und die Dunkeleisenzwerge unter Zauberthan Thaurissan, allesamt vereint unter der Regentschaft von Modimus Ambossar. Spannungen waren oftmals an der Tagesordnung. Modimus bemühte sich zwar, jeden Klan gleichwertig zu behandeln, doch nach seinem Tod brachen Erbstreitigkeiten aus. Die Bronzebärte konnten sich in Eisenschmiede letztlich durchsetzen und sowohl die Wildhämmer als auch die Dunkeleisenzwerge wurden aus der Stadt vertrieben.[5][6]

Zweiter Krieg (4/5-7 nDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.
Nach dem Fall Sturmwinds musste Orgrim Schicksalshammer für Vorräte und Ausrüstung sorgen, um den Feldzug der Horde fortzusetzen, und seine Wahl fiel auf Khaz Modan. Das Land der Bronzebartzwerge war reich an Öl und Metallerzen und bevor die Orcs nach Lordaeron zogen, wollten sie sich diese Bodenschätze zu eigen machen.[7][8] Hunderte Zwerge und Gnome fielen unter den Klingen der Orcs und die kleinen Siedlungen, Außenposten und Rüstkammern, die über die eisige Landschaft verstreut waren, fielen eine nach der anderen an die Horde. Die Verteidiger von Khaz Modan gaben schließlich unter dem Ansturm der Invasoren nach. Während sich die Gnome in ihre Hauptstadt zurückzogen, flohen die Zwerge in ihre Festungsstadt, Eisenschmiede. Schicksalshammer sah in den Zwergen die größere Bedrohung, darum setzte er den Großteil seiner Truppen darauf an, Eisenschmiede zu stürzen, doch im Gegensatz zum Rest von Khaz Modan wollte die Stadt nicht fallen. Die Verluste waren für die Orcs schließlich so hoch, dass Schicksalshammer die Belagerung abbrach. Um die Zwerge unter Kontrolle zu halten, stationierte er Orcs des Blutenden Auges vor den Toren.[9][10]

Nachdem die Orcs ihre Belagerung Lordaerons durch Gul'dans Verrat abbrechen mussten und sich nach Süden zurückzogen, stellten ihnen Turalyon, Lothar und die Armee der Allianz von Lordaeron nach und kamen den Bewohnern Khaz Modans zu Hilfe.[11] Muradin und Brann schlossen sich den Truppen auf ihrem Weg nach Süden an.[12] Kilroggs Klan vermochte es nicht, die Allianz wirklich aufzuhalten. Mit ihrem Sieg über das Blutende Auge befreite die Allianz gleichzeitig Eisenschmiede und Gnomeregan.[13]

Die Allianz zerbricht (~15 nDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.
Thralls Feldzug gegen die Internierungslager förderte die Spannungen zwischen den Allianzmitgliedern und schließlich traten Quel'Thalas, Gilneas und Stromgarde aus.[14] Mehrere Königreiche verkündeten indes allerdings auch, dass sie nicht bereit waren, einfach zuzuschauen, wie die Allianz zerbrach - dazu gehörte auch Eisenschmiede.[15]

Der Dritte Krieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fall von Lordaeron[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.
Nachdem Lordaeron nach Terenas' Ermordung durch Arthas an die Geißel gefallen war, konnten die anderen Nationen der Allianz von Lordaeron die Nachrichten kaum glauben. Niemand dort hätte sich je so ein albtraumhaftes Szenario ausmalen können, und die meisten waren nicht darauf vorbereitet, auf eine solche Situation zu reagieren - aber sie versuchten es dennoch. So zogen auch Zwerge aus Eisenschmiede gen Lordaeron, um die Geißel zu vernichten. Doch kein Gegner konnte gegen die Geißel bestehen. Arthas eroberte alsbald Lordaeron und nur hier und da verblieben kleine Widerstandsnester der Allianz, doch diese konnten nichts tun, außer mit ihrer Sturheit das Unvermeidliche hinauszuzögern.[16]

Die Erweckung der Troggs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.
Eine zufällige Begegnung mit den Troggs, welche die Zwerge aus Eisenschmiede bei Ausgrabungstätigkeiten in Uldaman machten, sollte weitreichende Folgen haben. Die Troggs hatten über Jahrtausende in der unterirdischen Festung geschlummert und wurden erst durch die Zwerge geweckt. Die Troggs schlachteten die Forscher brutal ab, während die Überlebenden schockiert flohen und zurück nach Eisenschmiede eilten. Zu ihrer Erleichterung schienen die Troggs sie nicht zu verfolgen, doch dieser Eindruck täuschte. Tatsächlich jagten die Troggs ihnen unter der Erde nach. Als sie sich ihrer Beute in Eisenschmiede näherten, wurden sie von anderen Geräuschen abgelenkt: den Fabriken Gnomeregans. Das Rumpeln der Maschinen und das Mahlen der Zahnräder faszinierte die Kreaturen und sie fielen über die darauf nicht vorbereitete und ahnungslose Hauptstadt der Gnome her.[17]

Hochtüftler Gelbin Mekkadrill, der Anführer der Gnome, zog kurz in Erwägung, die übrigen Mitglieder der Allianz von Lordaeron um Hilfe zu bitten, da die Gnome der Situation kaum Herr wurden. Da allerdings zur gleichen Zeit Lordaeron von der Geißel verschlungen wurde, wollte er nicht, dass die Ressourcen von dieser aus seiner Sicht wichtigeren Front abgezogen werden würden und so hielt er die Invasion Gnomeregans selbst vor den anderen Allianzmitgliedern und damit auch den Zwergen geheim.[17]

Weltenbeben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
Kurz vor dem tatsächlichen Kataklysmus erschütterte ein Beben auch Eisenschmiede, welches bis dato noch nicht von den Naturgewalten betroffen war.[18] Nach Magnis Ritual, im Zuge dessen er zu Diamant erstarrte, übernahm Berater Belgrum provisorisch die Regierungsgeschäfte, bis man die beiden weiteren Brüder, Brann und Muradin, erreichen würde.[19] Die Überraschung der Zwerge war entsprechend groß, als einige Wochen später Moira auf dem Thron saß und Verwirrung auslöste. Ihr Anspruch auf den Thron war, als Tochter Magnis, zwar legitim, ihre sofortigen Maßnahmen stießen allerdings überhaupt nicht auf Gegenliebe. So ließ sie anordnen, alle Greifen seien krank und müssten die Stadt verlassen, andernfalls würden die Tiere getötet. Dies unterband effektiv jegliche Greifenflüge von oder nach Eisenschmiede. Die Tiefenbahn wurde als "unsicher" deklariert und ebenfalls geschlossen. Konflikte waren in dieser Situation freilich vorprogrammiert.[20]

Erneute Kämpfe entbrannten durch das Auftauchen des SI:7. Varian Wrynn hatte beschlossen, nötigenfalls gewaltsam, Moiras Herrschaft ein Ende zu setzen und war mit achtzehn weiteren Kämpfern des Sturmwinder Geheimdienstes über den Schacht der Tiefenbahn nach Eisenschmiede gelangt.[21] Durch Anduins Eingreifen blieb Moira aber letztlich das Schlimmste erspart, stattdessen wurde der Rat der Drei Hämmer ins Leben gerufen.[22]

Ärger mit den Frostmähnentrollen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

MoP-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Mists of Pandaria.
Als die Zandalari, gemeinsam mit den Mogu, erneut versuchten, ihre Macht auszubauen, wiegelten sie auch die Frostmähnentrolle Dun Moroghs auf. Um einem Angriff auf Eisenschmiede zuvor zu kommen, zog Moira mit Truppen den Trollen entgegen.[23] Dies verschaffte den Dunkeleisenzwergen Respekt in Eisenschmiede.[24]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


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