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Ein schlüpfriger Romantikschmöker: Wellen der Sehnsucht zählt zur Reihe der Schlüpfrigen Romantikschmöker.[1]


Ein schlüpfriger Romantikschmöker: Wellen der Sehnsucht

Graf Grabesbann starrte aus dem Bullauge, die Wellen in ihrem stetigen Auf und Ab betrachtend, welches das An- und Abschwellen des Schmerzes tief in seinem Inneren widerspiegelte. Wie lange hatte sie ihn in der Kabine seines luxuriösen Schoners warten lassen? Er spürte, wie sein Verlangen immer stärker wurde und seine Ungeduld weiter anstachelte.

Endlich schwang die Kabinentür auf. Sie blieb im Türrahmen stehen. Das Licht der Fackel spielte mit dem Saum ihres Tief ausgeschnittenen Seidengewands und die Schatten tanzten auf ihrer blassen Sin'dorei-Haut. "Komme ich zu spät, mein Graf?", fragte sie und kaute auf ihrer vollen Unterlippe.

Ein schlüpfriger Romantikschmöker Wellen der Sehnsucht.jpg
Es verschlug ihm die Sprache und sein Unterkiefer fiel herab. Er kniete nieder, hob ihn auf und ließ ihn wieder in die Gelenke einrasten, während er aufstand.

"Einige Dinge sind es wert, dass man auf sie wartet, Lady Sonnenhaut." Er streckte seine Hand aus und bedeutete ihr, näherzukommen.

Unsicherheit huschte flüchtig über das Antlitz der Edelfrau. Zögern und Sehnsucht lasteten schwer auf ihr und ließen sie flach atmen. Ihre Fingerspitzen strichen hauchzart über die kalte, bleiche Haut seiner Wange. "Ich hoffe, Eure Mumifizierung ist Eurem Enthusiasmus nicht abträglich, Graf Grabesbann."

Er nahm ihre Hand und führte sie an die eine Lippe, die ihm noch geblieben war. "Keine Sorge, meine Liebe. Mein Kiefer mag nicht mehr der sein, der er einst war, aber meine Zunge ist so beweglich wie eh und je."

"Oh, Graf Grabesbann!", gurrte sie und warf sich in seine Arme. Er genoss die Wärme ihrer Haut, während er sie zu den Ledergurten geleitete, die über seinem Bett hingen.

<Die Geschichte füllt noch viele Seiten und enthält reichlich Zweideutigkeiten über Bugspriete und Klüsen.>

Anmerkungen[]

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