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Haus Löwenbrück Lehen Löwenbrück Riordan Löwenbrück
Die Löwenbrücks sind eine Familie aus dem Herrschaftsbereich Sturmwind, die im nordöstlichen Elwynn, nahe des Steinhügelsees, ein Gut unterhalten. Seit nunmehr drei Generationen (16 vDP) gehört die Linie Löwenbrück dem Adelstand an und bringt Sturmwinder Ritter hervor. Als Kronvasallen dienen sie dem König v. Sturmwind und der Allianz seither mit ungebrochener Treue.

Heraldik[]

Hauswappen der Familie Löwenbrück

Ritterschild v. Sir Barath u. Sir Riordan II.

Das Hauswappen der Familie Löwenbrück kann wie folgt beschrieben werden:

“Ledig in Blau goldene Weintrauben am Blätterstiel hängend. Auf dem Schild eine goldene Freiherrnkrone mit blau-goldenen Decken.”'


Das Turnierwappen von Sir Riordan Löwenbrück II. und seinem Vater Sir Barath Löwenbrück so:


“Durch Blau und Gold geteilt goldene Weintrauben am Blätterstiel hängend, im zweiten Feld blaue gestürzte Löwenpranke. Auf dem Schild blau-golden bewulsteter Helm mit blau-goldenen Decken ein goldener Löwenrumpf.”


Der Wahlspruch des Hauses lautet:
"Ruhm durch Beharrlichkeit."

Das Siegel von Haus Löwenbrück (entsprechend auch der Siegelring) ist die goldene Rebe, die als Brandzeichen auf Warenkisten und Karren und als Erkennungsmerkmal von Boten genutzt wird. Offizielle Korrespondenz des Hauses ist ebenso mit der goldenen Rebe gesiegelt.

Chronik[]

Die Löwenbrücks[1] sind kein alteingesessenes Sturmwinder Adelsgeschlecht. Sie fanden ihren Anfang im Gurubashikrieg (-18), wo Fähnrich Riordan[2], außerordentliche Tapferkeit bewies.

Während die Trolle begleitet von zahllosen blutigen Scharmützeln gen Sturmwind zogen, passierte ein Splittertrupp des Feindes im nordöstlichen Teil von Elwynn (nahe der heutigen Brennenden Steppe) eine Brücke. Dort geriet Fähnrich Riordans Zug in eine Kampfsituation, die das Leben seines Kommandanten forderte. Riordan riss im anschließendem Chaos mutig die Befehlsgewalt an sich und verbarrikadierte sich zusammen mit seinen Kameraden mehrere Stunden auf der Brücke, womit er einer Anzahl Zivilisten Zeit erkaufte, in die Hauptstadt zu fliehen. 

Nach dem Krieg wurde Fähnrich Riordan zum Ritter geschlagen und erhielt die Brücke und die umliegenden, stark verwüsteten Ländereien als sein Lehen. Besagte Brücke ist seither als “Löwenbrücke” bekannt, zu Ehren dessen, dass Sir Riordan I. dort “mit der Beharrlichkeit eines Sturmwinder Löwen” aushielt, um Unschuldige zu schützen. Zu dieser Zeit wählte Sir Riordan I. den Wappenspruch “Ruhm durch Beharrlichkeit” sowie die goldene Rebe als sein Wappen, da er aus einer Familie von Weinbauern, ähnlich den Maclures, stammte.

Wenig später holte Sir Riordan I. seine vom Krieg entwurzelte Familie in die neuen Ländereien und ließ im Verlauf einiger Jahre das Gut Löwenbrück errichten, das auch heute noch den Familiensitz der Löwenbrücks bildet. Die direkte Nähe zu den vulkanischen Bergen der brennenden Steppe sowie zum Steinhügelsee und dem Klosterbach, den die Löwenbrücke kreuzt, waren trotz der dürftigen Ausgangsbedingungen starke Hilfen bei der Urbarmachung der Ländereien, und so entstanden auf den sonnendurchfluteten Hängen des Landgutes die ersten Weinstöcke und Obsthaine.

Mit Vollendung des Gutbaus -16 und dem Pflanzen der ersten Rebstöcke im Herbst des selben Jahres brach für die Löwenbrücks eine Blütezeit an, die bis zum Anbruch des zweiten Krieges andauern sollte. Sir Riordan I. nutzte seine neugewonnene Popularität, um sich und seinen damals gerade einmal zehnjährigen Sohn Barath (benannt nach König Barathen) in den Kreisen der Sturmwinder Edelleute bekannt zu machen. Als Bürgerlicher, der plötzlich zu Rang und Namen gelangt war, hatte er es auf dem harten Pflaster des alteingesessenen Adels nicht einfach, doch es gelang ihm, sich insbesondere unter den Rittersleuten einige Freunde zu machen.

Auf einem der Bankette, die er damals besuchte, um sein blühendes Geschäft an den Mann zu bringen, traf er auch auf den lordaeroner Adel, insbesondere der Familie Veritera, die seine Ambitionen von Anfang an unterstützte. Im Verlaufe der Jahre formte sich so eine tiefe Brieffreundschaft zwischen den Oberhäuptern der Adelsfamilien, welche mit dem Reifen der ersten Jahrgänge der "goldenen Rebe" zu einer lukrativen Handelsbeziehung erwuchs.

Barath fand durch die vorteilhafte Behandlung des Hauses Veritera eine Knappenanstellung und begründete damit die bis heute anhaltende Tradition, dass die Erben der Löwenbrücks sich dem Pfad eines Ritters verschreiben.

Auch das Gutshaus und die Ländereien entwickelten sich in den beinahe zwei Jahrzehnten weiter. Die Apfelhaine wuchsen und trugen die ersten Früchte, und die ersten Jahrgänge des Löwenbrücker Weins reiften in ihren Fässern. Darüber hinaus entstanden im Klosterbach die ersten Fischzuchten von Mithrilkopfforellen, deren kostbarer Rogen sich in den Prunkmählern von Karazhan, Sturmwind und Lordaeron wachsender Beliebtheit erfreute.

Die resultierende finanzielle Blüte des Hauses brachte für Sir Riordan I. die Gelegenheit seinen Sohn und einzigen Erben mit Anna Rothfeld, die einem wohlhabenden lordaeroner Handelshaus angehörte, zu vermählen. Sie gaben sich im Jahre 2 unter dem Segen des heiligen Lichts das Ja-Wort und sollten die Familie kaum ein Jahr danach mit Nachwuchs beschenken.

Doch auch dem heutigen Erben der Löwenbrücks war, wie schon seinem Vater, keine Geburt in Friedenszeiten beschieden. Geboren im Jahr 3, als sich Sir Barath im Kriegsdienst gegen die marodierenden Horden der Orcs begab, erblickte Riordan II. als Teil der Sturmwinder Flüchtlinge unter Lothar das Licht der Welt. Anna und der junge Riordan II. sowie dessen gealterte Großeltern fanden Zuflucht bei den Familien Rothfeld und Veritera im Norden. Mit der Verwüstung des Guts durch die Orcs begannen die Löwenbrücks, sich eine Existenz in Lordaeron aufzubauen, unsicher, ob sie jemals wieder in die Heimat zurückkehren konnten.

Getrennt vom Ehemann und Vater ihres Kindes, der im zweiten Krieg beinahe durchgehend zu den Waffen gerufen wurde, versuchte Dame Anna das Beste aus ihrer Situation in Lordaeron zu machen. Sie sorgte dafür, dass ihr Sohn in Lordaeron eine umfangreiche Ausbildung an einem der Höfe im Inland erfuhr. Dennoch überlebte die Familie nur knapp die Belagerung von Tirisfal und den Sturm auf die Hauptstadt durch ihr abgelegendes Asyl tief im lordaeroner Land. 

Als Page kam Riordan II. im Jahr 10, nach dem Sieg der Allianz über die Horde, an das Haus Veritera und wurde in höfischen Umgangsformen, feinen Manieren und ritterlichem Benehmen unterwiesen. Zu dieser Zeit hatte sich in dem Erben der Löwenbrücks schon ein starkes Zugehörigkeitsgefühl zu Lordaeron gebildet, hatte er doch seine wahre Heimat nie kennen lernen können.

Um die prestigeträchtige Ausbildungs seines Sohns nicht zu gefährden, reiste Sir Barath, den der zweite Krieg bis in die Länder der Quel’dorei und Wildhammerzwerge getrieben hatte, nach dem Krieg alleine nach Sturmwind zurück und beteiligte sich am Wiederaufbau der Stadt Sturmwind und der eigenen Ländereien. Etwa im Jahre 12 ernannte er Bruder Beoric Bernwehr, ehemaliger Priester aus der Abtei von Nordhain und Kriegskamerad, zu seinem Gutsverwalter, um seine Familie regelmäßig besuchen zu können. Es begann eine Periode des Schaffens und der Reparatur. Unterstützt durch seine bald nachreisenden Eltern, die schon einmal das Gut aus dem Nichts hatten erstehen lassen, war Gut Löwenbrück im Jahr 15 neu errichtet, die Felder bepflanzt und die Fischzuchten mit Leben erfüllt. Auf die unermüdliche Beharrlichkeit der Löwenbrücks folgten gute Jahre.

Während das Geschäft der Löwenbrücks langsam neuen Aufschwung erfuhr, studierte Riordan II. fleißig weiter unter der Obhut seiner Mutter und der Familie Veritera und wurde durch sein herausragendes Talent (oder, so behaupten böse Zungen: durch die instabile innenpolitische Lage, die keine große Wahl zuließ) 17 zum Knappen eines Paladins der silbernen Hand. Es wurde beschlossen, dass er die Ausbildung zu einem Streiter des Lichts antreten sollte, befand er sich doch bereits im religiösen Zentrum der Allianz. In dieser unsicheren Zeit der hohen Steuern und der allgemein Unzufriedenheit blieben die Löwenbrücks den Königsgeschlechtern Menethil und Wrynn treu ergeben.

Im Verlauf der Zeit gelang es Anna Rothfeld die altbackenen Handelsbeziehungen ihrer Familie auszuweiten und die neuen, nun nicht mehr von Kriegen gebeutelten Routen, für das Geschäft der Löwenbrücks zu gewinnen. Im Jahr 20 befand sie sich im Zuge geschäftlicher Besprechungen bei einer alten Freundin der Familie längere Zeit in Stratholme und fiel der Auslöschung durch Prinz Arthas und seiner Paladine zum Opfer.

Erschüttert vom Tod seiner Mutter, blieb nur Riordan II. zurück, um sich um die Familienangelegenheiten in Lordaeron zu kümmern, waren seine alten Großeltern doch im entfernten Elwynn und sein Vater im Kriegsdienst gegen die rebellierenden Orcs im Norden eingesetzt. Nicht viel ist über die Umstände danach bekannt. Die Chronik der Familie Löwenbrück beschreibt als Nächstes, dass Riordan II. sich unter dem Banner seines Ritters den Kämpfen anschloss. 

Sir Barath soll zu dieser Zeit, Geschichten zu Folge, blind vor Zorn und Trauer um den Tod seiner geliebten Frau, während einer kriegerischen Auseinandersetzung auf einen herrenlosen Greifen gestiegen sein und mit solcher Wut durch die Untoten gepflügt haben, dass er sich danach den Löwenfuß als Teil des Familienwappens wählte - nicht nur als Symbol für die Hinterläufe des Greifen, auf dem er geritten sein soll, sondern auch als endgültige Rückbesinnung auf die Treue zu Sturmwind. Sir Barath selbst äußert sich nicht über diesen Vorfall, schmerzt der Verlust von Dame Anna doch zu sehr. Es ist schwer, den Schleier des Mysteriösen zu durchbrechen, welche der dritte Krieg in der Familienchronik der Löwenbrücks darstellt.

Riordan II. verlor seinen Ritter im dritten Krieg und kehrte nach den Auseinandersetzungen im Norden mit seinem schwer physisch und psychisch verwundetem Vater nach Gut Löwenbrück zurück. Der bisher nur in Lordaeron aufgewachsene Jüngling soll es anfangs schwer gehabt haben, Sturmwind als seine Heimat zu akzeptieren. Dennoch hatte der Tod der Mutter einen tiefen Bruch in der Treue zu Lordaeron verursacht, die ihn auch vom Pfad des Paladins abgebracht zu haben scheint.

Im Verlaufe der nächsten Jahre widmete man sich verstärkt der Ausbildung des jungen Erben zu einem Ritter Sturmwinds und der Pflege des Weinguts. Beziehungen zur ansässigen Kirche des Lichts wurden neu geschmiedet und man konzentrierte sich auf Geschäfte und Handel. Der Gutsverwalter wurde zu einem ständigen Bewohner und geschätzten Berater der Löwenbrücks, wodurch sich Sir Barath immer weiter aus dem öffentlichen Leben zurückzog. Zunehmend trieb es ihn in den Norden bis in das Hinterland, wo er auch heute noch gut die Hälfte des Kalenderjahres als Freund der Wildhammerzwerge verbringt.

Im späten 25 erwarb die Familie Löwenbrück, kurz nach dem Tod des geschätzten Sir Riordan I. eine Ladenfläche in Sturmwind. Durch die fehlenden Exportmöglichkeiten in die nördlichen Menschenkönigreiche konzentrierte man sich nun auf den regionalen Vertrieb der Ware und bot zunächst den Löwenbrücker Apfel und Fischrogen, dann (etwa im Jahr 30) auch endlich wieder den geschätzten Löwenbrücker Wein an, der seither die Auslagen im Gutsladen "Die Goldene Rebe" säumt. 

In der Zwischenzeit antwortete Sir Riordan II., der den Ritterschlag kurz vor seinem Auszug nach Nordend erfuhr, mehrere Male dem Waffenruf des Königs und unterstützte die Allianz bei diversen Kampagnen, unter anderem im Heulenden Fjord, der Drachenöde (27), den Schattenhochlanden (28/29) und schließlich in Pandaria (30/31). Nach einer ungünstigen Verwundung mit längerer Genesungsdauer in der Krasarangwildnis nahm sich Sir Riordan II. seinen Knappen Tavinna Veritera im Herbst des Jahres 31 und zog mit ihr nach nur zweijähriger Ausbildung das erste Mal im Jahr 33 für die Allianz in den Krieg

Seit der Waffenruhe und dem Ende des vierten Krieges widmet sich die Familie Löwenbrück gesteigert ihren Geschäften und dem Gut, das durch den Einfall der Schwarzfelsorcs in den Norden von Elwynn im Jahr 28 teilweise verwüstet wurde. Ebenso liegt die Aufmerksamkeit auf dem Gutsladen und der Pflege diplomatischer Beziehungen, sowie der Ausbildung von Sir Riordans Knappen.

Mitglieder[]

Die Familie

Stammbaum der Löwenbrücks, gerettet nach dem Einfall der Schwarzfelsorcs im Kataklysmus.

  • Gründer: Sir Riordan Löwenbrück, Marschall der Armee v. Sturmwind, Veteran d. Gurubashikrieges. *-52- Ɨ25.
  • Geliebte Großmutter: Dame Bealla Löwenbrück, geb. Steinpflug. *-48 - Ɨ28.
  • Amtierendes Oberhaupt: Sir Barath Löwenbrück, Rittmeister a.D. der Armee v. Sturmwind, Veteran d. zweiten und dritten Krieges. *-26.
  • Betrauerte Mutter: Dame Anna Löwenbrück, geb. Rothfeld, zweite Tochter des Handelshauses Rothfeld. *-20- Ɨ20.
  • Erbe: Sir Riordan Löwenbrück II., Kürassier der Armee von Sturmwind, Veteran des dritten und vierten Krieges. *3.
  • Ehefrau d. Erben: Dame Seoni Wogengold, Ritter d. Lordadmiralität z. Kul Tiras, Freiin v. Weißbruch. *5.
  • Adoptivtochter d. Sir Riordan II.:Tavinna Veritera zu Löwenbrück, Baroness v. Schwarzbach, Knappe des Sir Riordan Löwenbrück II. *16

Gesinnung[]

Politische Einstellung
Königreich Gesinnung Völker Gesinnung
Sturmwind Laleh-progress-10.png Bronzebartzwerge Laleh-progress-08.png
Kul Tiras Laleh-progress-09.png Nachtelfen Laleh-progress-05.png
Gilneas Laleh-progress-06.png (Mecha-)Gnome Laleh-progress-08.png
Strom Laleh-progress-07.png (Lichtgeschmiedete) Draenei Laleh-progress-08.png
Lordaeron Laleh-progress-10.png Worgen Laleh-progress-06.png
Alterac Laleh-progress-02.png Hochelfen Laleh-progress-07.png
Dalaran Laleh-progress-07.png Leerenelfen Laleh-progress-03.png
Dunkeleisenzwerge Laleh-progress-06.png
Wildhammerzwerge Laleh-progress-07.png
Horde Laleh-progress-01.png

Bündnisse[]

Hochzeitswappenwogbrück.png

Lewenbrekalldasberg.png





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  1. Anm: Die hier aufgeführte Familiengeschichte soll vordergründlich OOC-Informationen für Projektinteressierte liefern. Sie wurde mit bestem Wissen um die Lore erstellt. Für die Jahreszahlen wird die am schlüssigsten erscheinende Zeitlinie von Wowpedia genutzt.
  2. Die Bezeichnung der Armeeränge Sturmwinds orientiert sich an dem entsprechendem Aldorthread sowie dem im Spiel zu findenden Buch.
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