Die Aldor Wiki

Dieser Artikel beinhaltet die Lieder des entsprechenden Threads aus dem 'Die Aldor' Realm-Forum und spiegelt sie, damit diese nicht verloren gehen, wie es mit den Lieder des gleichen Threads im alten und inzwischen gelöschten Realm-Forums geschah.

Baum, oh Baum[]

[1]Text von Tamieh aus der Gilde „Kräuterkessel“

Baum oh Baum mein Freund,
an dich lehn ich mich und lausche dir,
reise fern in die Welten und gelang zurück zu dir
süß da sing ich, leicht da tanz ich
und wie du stehst da wind ich mich um deine Rinde
Kind bin ich und Kind bleib ich neben dir und unter dir
oben, unten, links und rechts ruf mich, halt mich fest
stehst du dort, wenn ich schon nichtmehr da
will ich deine Ringe zählen
sind es Jahre voll des Liebens und des Lebens
die meisten warn schon da vor mir doch nun bin ichs
und ich singe dir bringend meiner Habe dar
denn wie du stehst da bin ich Kind und wo deine Zweige reichen,
da will ich träumen, will mich zeigen
Heb mich auf und heb mich an, spring ich an den Trieben lang
Baum der Bäume einer wie viele, ich lehn mich an
gebe dir die meine Hand und halt dich links, wie rechts
so wie du bist bin ich, wir sind wirklich und echt.

Da will ich sein[]

[2]Tavernenlied

Dort wo’s brodeln tut in des kupfernen Kessels Schlunde,
Düfte zart und lieblich erfüllen die Lüfte zu dieser Stunde,
Wo das Wasser einem zusammenläuft im Munde, dort so
will ich gerne sein, wo der Gesang ist so schön, der Wein so
lieblich und klar, wie Gebirgsbäche so rein, dies kann, ja dies
kann nur hier sein.

Dort wo reinste Musik erklingt, ein Jeder gern beim goldenem
Weizentrunk seine Zeit verbringt, ein Jeder an des Kamines
warmen Feuer mit die alten Lieder der Feinheit singt. Wo du
auch bist in weiter Ferne daheim.

Da will ich sein ,da will ich sein.

Wo ein Jeder hat ein nettes Gesicht, die Maiden so hold und
lieblich, als sei’s ein Gedicht, wo Aug und Ohr vernimmt
manch fabelhafte Geschicht, die Türe immer offen steht sei
zum ersten gülden Morgensonnenstrahl oder im schwarzen
Mantel der Nacht gehüllt so spät. Wo mann dich immer gern
bittet herein. Da will ich sein, da will ich sein.

Wo Krüge und Tassen niemals sind leer, wo ein jeder Mann
allzeit gerne wär. Ein jeder wird geliebt ob roten oder blauen
Blutes geboren. Dort wo Edelster Hopfen und Malz werden
auserkoren. Wo in jeder lauschigen Nacht immer aufs Neue
Mythen, Legenden sowie Wunder werden entfacht. Wo kein
Bein, kein Fuß je lange in Stille verharrend steht und mit dem
süßlich munterem Takte der Fiedel geht. Wo auch wenns
regnet, tobt und stürmt, immer ist Sonnenschein.

Da will ich sein, da will ich sein.

Wo die Nacht wird zum Tage und der Tag wird zur Nacht, wo
mann auf tiefsten Herzen gern lauthals lacht und immer wieder
ein neues Freudenfeuer wird entfacht, wo einem Süßes Met,
würziges Ale und süßer Wein wird gebracht.

Wo soll das sein? wo soll das sein?

Hier ja ja hier komm doch herein.

Die Drachenmutter[]

[3]
Welch Hoffnung liegt tief unterm Berg?
Wo Feuer schläft in Dunkelheit
Aus Schuppen dort, ein Totenkleid
Und Flammen im Gebirge.

An Wintertagen sang sie uns
Vom fernen Licht und Sommerszeit
Von Schmerzen in der Einsamkeit
Und Flammen im Gebirge.

Liebst Mutter mein, ich hört dein Wort
Und trag es mir bis heute fort
Weit weg, vom ausgebrannten Hort
Vom Feuer unterm Berge.

Als ich dort lag, in Dunkelheit
Der Schnee, die Nacht, die Einsamkeit
Hört ich dein Schreien unterm Berg
Und Flammen im Gebirge.

Elune, Göttin des Mondes[]

[4]
Elune, Göttin des Mondes,
wir sind deine Kinder,
schauen zu dir auf,
schließen unsere Lider.
Elune, du scheinst in all deiner Pracht,
wir singen dein Lied diese Nacht.

Hör dir an unsere Gebete, hör dir an unser Flehen,
ohne dich an unserer Seite, werden wir nicht Gehen.
Kinder der Sterne, das sind wir.
Wesen der Nacht, sehen auf zu Dir.

Der göttliche Schein der in der Dunkelheit hinuntergeht,
bescheint uns stets auf unserem Weg.
Mutter Mond, du strahlst in all deiner Pracht,
segne uns für diese Nacht.

Wenn das Schlachtfeld ruft und die Feinde sind nah,
Lachen wir ins Gesicht der Gefahr.
Du gewährst uns deinen Segen,
schickst deinen Zorn herunter wie Regen.

Wenn es Zeit ist zu Gehen,
spürst du die Not.
Bist bei uns, bis in den Tod.

Und wenn dein Licht eine Seele berührt,
wissen wir, du hast sie entführt.
Der Glanz des Himmels wartet auf sie,
ein Platz bei den Sternen,
in vollkommener Harmonie.

Gevatter Hein[]

[5]
So spuckt auf ihre Überzahl,
Den Mut nehmt ihr uns nicht,
Für uns ist Rückzug keine Wahl:
Nach vorn mit uns ins Licht!

Wir stehn, wie unser Eid befiehlt
Und weichen keinen Zoll
An uns führt nun kein Weg vorbei,
Das Maß ist übervoll.

Nun vorwärts, Brüder, nicht allein
Die Kampfeswut, sie kocht
Ein jeder wird mein Bruder sein,
Der Mittwegs mit uns focht.

Und fällt mein Bruder neben mir
Und müd wird auch der Arm,
Ist unsre Rüstung noch so kalt,
Die Treue hält uns warm.

Nehmt Abschied, Brüder, ungewiss
Der Sieg im Morgenrot.
Das Schlachtglück liegt in Finsternis
Und bei uns steht der Tod.

Begrüßt ihn, Freunde, denn, fürwahr,
Gut Freund wird er uns sein.
Er ist am Ende für uns da,
Zuletzt, Gevatter Hein.

Sagt einst dann meinen Kindelein,
Wenn Hein im Staube liegt:
Wir mögen wohl begraben sein,
Tot wohl, doch nicht besiegt!

Gnomisch Grenadier[]

[6]
Gnomisch’ Grenadier,
wir marschieren hier! Lunte an, Stift gezogen, kommt der Tod geflogen!
Gnomisch’ Grenadier,
im Laufschritt - drei, vier! Der Himmel düster, die Erde grau, der einschlag wird ein Supergau!
Gnomisch’ Grenadier,
mit dem Tode spielen wir! Feind schau nach oben, wenn du’s siehst hast du verloren!
Gnomisch’ Grenadier,
im Laufschritt - drei, vier! Die Explosion - sie leuchtet Hell, schleudert um sich das Schrappnell!
Gnomisch’ Grenadier,
ja Gnome - das sind wir! im Rauche geht er unter, das Donnern macht uns Munter!
Gnomisch’ Grenadier,
im Laufschritt - drei, vier! unser aller ist der Sieg, verloren hat, der Feind den Krieg!

Ich tanze![]

[7]
Im Sommer, im Winter, da tanze ich!
Über die Wiese im hellen Licht
Über das Eis, den Schnee, den Berg
Unter der Sonne die glitzert so hell
auf dem Sand und in meinem Fell
Ich tanz’ und tanz’, das ist mein Werk.

Im Herbst und im Frühling, da tanze ich!
In Dunkelheit und Mondes Licht
Tief in der Höhle unter dem Sand
Zum Fall der Blätter, gelb und rot
zum neuen Leben, das folgt auf den Tod.
Ich tanz’ und tanz’ ins weite Land!

Im ganzen Jahr, da tanze ich!
Drei Monde baden mich im Licht
Es kommt die Zeit, mein Körper muss ruh’n!
Kein Laut, kein Lied erweckt mich jetzt mehr
Es ist vorbei, bemüht euch nicht mehr.
Ich tanz’ und tanz’ hinter den Sanden nun.

Im Winter nicht gestreut[]

[8]Inoffizielles Kathul-Lied: Im Winter nicht gestreut, singen auf eigene Gefahr. Nicht empfohlen in der Gegenwart von Alt- und/oder Großmeistern sowie Offizieren des Erbauerordens. Gestaltet von: Lyrelle

Zehn kleine Kathulkrieger, die fröhnten Weib und Wein.
Der eine hat sich da vertan, da waren‘s nur noch Neun.
Neun kleine Kathulkrieger schlichen durch die Nacht.
Der eine war zu laut dabei, da waren‘s noch Acht!
Acht kleine Kathulkrieger, die blieben länger liegen.
Den einen haben sie vergess’n, da waren’s nur noch Sieben!
Sieben kleine Kathulkrieger trainierten sehr komplex.
Dem einen war das viel zu viel, da waren‘s nur noch Sechs!
Sechs kleine Kathulkrieger liefen durch den Sumpf.
Der eine wollt ein Irrlicht fangen, da waren‘s nur noch Fünf!
Fünf kleine Kathulkrieger, die spielten um ein Bier.
Der eine musst es holen gehen, da waren‘s nur noch Vier!
Vier kleine Kathulkrieger, die hörten einen Schrei.
Der eine hat ihn ausgestoßen, da waren’s nur noch Drei!
Drei kleine Kathulkrieger, die liefen schnell herbei.
Der eine lief zu weit dabei, da waren’s nur noch Zwei!
Zwei kleine Kathulkrieger, die holten schnell 'nen Eimer.
Doch das Liedchen endet hier… zur Rettung kam wohl keiner!

In Nordend, da ists ziemlich kühl[]

[9]Marschlied

Ich weiß es nicht ist nur’n Gefühl!
Ich weiß es nicht ist nur’n Gefühl!
In Nordend, da ist’s ziemlich kühl!
In Nordend, da ist’s ziemlich kühl!
Drum ziehet eu-h-euch wa-h-arm an
Drum ziehet eu-h-euch wa-h-arm an
Denn dort stehen wir bald stramm!
Denn dort stehen wir bald stramm!
In eis’ger Wüste schaun wir gen Nord!
In eis’ger Wüste schaun wir gen Nord!
Zombies schlachten ist ein Sport!
Zombies schlachten ist ein Sport!
Wenn unser Panzer zur Eiskrone rollt!
Wenn unser Panzer zur Eiskrone rollt!
Der Feind in seiner Festung schmollt!
Der Feind in seiner Festung schmollt!
Der Arthas ist schon quasi Tod!
Der Arthas ist schon quasi Tod!
Doch kriegt er noch 'ne Ladung Schrot!
Doch kriegt er noch 'ne Ladung Schrot!

Karabor[]

[10]
Karabor, du große Stadt!
Von deiner Fülle, niemals satt
Von deinem Reichtum, deinem Glanz
Sind wir vereint, im Geiste ganz.

Seht, dort wo die hellen Spitzen
Ragen weit hinauf ins Licht.
Strecken sich in alle Himmel
Wo sie stehn, verzagt uns nicht.

Karabor, dein blauer Funke
Fließt in unser aller Leib.
Strömt hinein in reine Seelen
Kinder, Tiere, Mann und Weib.

Seht, dort bei den großen Türmen
Brennt ein Feuer, ewiglich
Und in totgeglaubten Hallen
Regt der Lebensfunke sich.

Karabor, du gehst und wandelst
Fürweg stehts in uns hinein.
Wir, die Deinen, stehen bei dir
Selbst wenn nur verbleibt Gebein.

Hört nur, wie die Glocken singen!
Schaut nur, wie die Erde bricht!
Karabor, bei deinen Feldern
Wanken und vergehn wir nicht.

Wand aus Flammen. Knochenwälder.
Pfad aus Tränen, Blut und Staub.
Das Eisen schlug! Der Hammer fiel!
Und im Herbst, das tote Laub.

Karabor, nun dich erhebe!
Trotze Schatten! Zweifle nicht!
Denn wir sind die deinen Kinder
Und wir wandern, heim ins Licht.

Licht der Vergeltung - Herdweiler[]

[11]Marschlied 2. Sense, 3. Kader: Licht der Vergeltung

Gegründet an dem Grabe eines Mannes, stolz und rein,
Gegründet an dem Grabe, sprich den Schwur und tritt ein.
Lass ziehen alte Schatten, fang noch mal neu an,
Lass ziehen alte Schatten, ist dir auch noch bang.

Ehre dem Erbauer, Stärke sei dem Licht,
wir stehen fest zusammen, bis der letzte Schild zerbricht.
Ehre dem Erbauer, Stärke sei dem Licht,
wir fallen heut gemeinsam, wenn der letzte Schild zerbricht.

Wir folgen nun dem Pfade, ohne Zweifel, Not und Last.
Wir folgen nun dem Pfade, bis zur Front ohne Rast.
Der Orden zieht gen Norden, schlachtet Horden haufenweis‘
Der Orden zieht gen Norden, frag nie nach dem Preis.

Ehre dem Erbauer, Stärke sei dem Licht,
wir stehen fest zusammen, bis der letzte Schild zerbricht.
Ehre dem Erbauer, Stärke sei dem Licht,
wir fallen heut gemeinsam, wenn der letzte Schild zerbricht.

Der Feind ist ohne Gnade, doch weichen wir nicht,
Der Feind ist ohne Gnade, aber wir stehen für Licht.
Das Blut nährt die Erde, so verlangt es der Krieg,
Das Blut nährt die Erde, wir streben zum Sieg.

Ehre dem Erbauer, Stärke sei dem Licht,
wir stehen fest zusammen, bis der letzte Schild zerbricht.
Ehre dem Erbauer, Stärke sei dem Licht,
wir fallen heut gemeinsam, wenn der letzte Schild zerbricht.

Unsere Wacht gilt den Schwachen, das ist unser Lohn,
Unsere Wacht gilt den Schwachen, die Treue dem Thron.
Die Schlacht ist zu Ende, ruf’s laut Burder mein,
Die Schlacht ist zu Ende, wir kehren nun heim.

Liebst’r, Liebster, furchtlos’r Liebst’r[]

[12]Ein Lied gesungen von Shi’Zambi dem Weib der flügellosen Natter

Liebst’r, Liebster, furchtlos’r Liebst’r, oh du Liebst’r mein.
Die See mag verschling’n, der Himmel soll brenn’n doch bleibst du Liebst’r mein.
Geh oh geh, geh tief hinein ins ungewissse Schwarz.
Herz oh Herz, gurgelndes Herz, mein Liebster sollst du bleib’n.
Heiße Trän’n will ich wein’n, kein Trost wird für mich sein.
Liebst’r, Liebst’r, furchtlos’r Liebst’r, auf ewig bleib ich dein.

Lied der Natur[]

[13]Text von Iverd aus der Gilde „Die Klinge des Löwen“

Dort wo Quellen rauschen, die Bäume sich wiegen
Wo Blätter und Blüten singen
Die Pfade Sind grün und die Nächte lind
Wo saß ich gebannt und lauschte als Kind
Dem Grillengezirpe, den Blättern, dem Wind
Den Liedern der Vögel erklingen.
Meine Seele ist frei, gelöst ihre Schwingen
Um wieder nach hause zu fliegen,
Dort schläft dein Herz von Ruhe umarmt
Im ewigen Traum vom Frieden.

Lied vom Saronit[]

[14]
Hacke Hacke, spitze Steine
Von der Seele in die Beine
Kommt die Kraft, die ihn zerbricht
Den Felsen dort, der zu mir spricht.

Rolle Rolle, auf die Reise
Erz und ich, wir weinen leise
Von der Seele ins Gesicht
Tote Steine sprechen nicht.

Treibe Treibe, aus der Erde
Wenn ich nur im Ganzen werde
Niemals mehr alleine sein
Mit den Stimmen aus dem Stein.

Fördre Fördre, Schienengleise
Minenlicht zieht große Kreise
Scheint mir, bis der Felsen glatt
Für den, der keinen Namen hat.

Das Lied von Nordend[]

[15]
Ein Thron aus Eis, ein Schattenmeer
Und Asche regnet nieder.

Ein Leichenfeld, ein Nebeltal
Die Toten kehren wieder.

Am kalten Berg, am grimmig Tor
Bricht Frost uns alle Glieder.

Ein schwarzes Schwert, ein Lichterheer
Und keine Lieder.

Ode an Hillsbrad[]

[16]
Hordenaufstand herrscht in Hillsbrad,
Pfeile surren durch die Nacht.
Und die Menschen werden geschlachtet
und in Büchsen eingemacht.

Auf den Teichen schwimmen Leichen,
mit aufgeschlitzten Bäuchen
in den Rücken stecken Messer
von dem wahnsinnigen Professor.

Auf den Straßen fließt der Eiter,
der Verkehr geht nicht mehr weiter.
Und am Rand sieht man Zwei Knaben
die sich an dem Eiter laben.

Und der Häuptling nagt am Säugling,
weil der dacht’ er wär’ ein Feigling
und er leckt und leckt und leckte
bis der Säugling nicht mehr schmeckte.

Eine Tauren sucht ihren Gatten,
den sie längst gefressen hatten,
doch sie roch es an den Knochen,
nahm die Kinder nun zum kochen.

An den Bäumen hängen Därme,
alle noch in Lebenswärme.
Und sie spielen um die Wette
auf den Därmen Klarinette.

Hinterdrein ein Elfenrmädel
kommt mit einem Federwedel,
um die Fliegen zu verscheuchen,
von den halbverfaulten Leichen.

Das Entsetzen will nicht enden,
feuchtes Blut klebt an den Wänden,
Todesschreie aus dem Mund
und nun fressen sie den Hund.

Hordenaufstand herrscht in Hillsbrad,
Pfeile surren durch die Nacht,
schwarzer Rauch liegt auf Süderstad’,
und eine Orkin die hält Wacht.

Perenolds schwarzer Haufen[]

[17]Lied der Alteraci

Wir sind des Perenolds schwarzer Haufen, heia heyo
Wir wollen mit Licht und Mauerpissern raufen, heia heyo, hohoho

Lanz voran (hey), drauf und dran
Setzt auf die Kathedral den roten Hahn
Lanz voran (hey), hey drauf und dran
Setzt auf die Kathedral den roten Hahn

Jetzt gilt es Schloß Abtei und Stift, heia heyo
Uns gilt nicht mal die heil’ge Schrift, heia heyo, hohoho

Lanz voran (hey), drauf und dran
Setzt auf die Kathedral den roten Hahn
Lanz voran (hey), drauf und dran
Setzt auf die Kathedral den roten Hahn

Als sie uns nahm’n Hof und Heim, heia heyo
Dachten sie, wir würden dankbar sein? Heia heyo, hohoho

Lanz voran (hey), drauf und dran
Setzt auf die Kathedral den roten Hahn
Lanz voran (hey), drauf und dran
Setzt auf die Kathedral den roten Hahn

Wir wollen’s 'n Licht ehrlich klagen, heia heyo
Daß wir die Hohen nicht dürfen totschlagen, heia heyo, hohoho

Lanz voran (hey), drauf und dran
Setzt auf die Kathedral den roten Hahn
Lanz voran (hey), drauf und dran
Setzt auf die Kathedral den roten Hahn

Wir woll’n nicht länger sein ein Knecht, heia heyo
Leibeigen, frönig, ohne Recht, heia heyo, hohoho

Lanz voran (hey), drauf und dran
Setzt auf die Kathedral den roten Hahn
Lanz voran (hey), drauf und dran
Setzt auf die Kathedral den roten Hahn

Geschlagen zieh’n wir hinaus, heia heyo
Die Enkel fechten’s besser aus, heia heyo, hohoho

Lanz voran (hey), drauf und dran
Setzt auf die Kathedral den roten Hahn
Lanz voran (hey), drauf und dran
Setzt die Kathedral den roten Hahn

Viel Glück, Kinder der Sterne[]

[18]

Gemeinsprache Darnassisch
Viel Glück, Kinder der Sterne.

Seht nach oben,
der Himmel weint in dieser Nacht.
Deine Kinder kämpfen, Elune.
Mögen unsere Feinde sich hüten!
Unsere Geliebten fallen,
kämpfen für die Wahrheit auf Erde und Himmel,
möge das Glück euch begleiten.
Kämpfe, Klinge der Elune!
Wächter der Sterne fallen für die Nacht.
Zu den Waffen, Sternenkinder!
Seht nach oben,
der Himmel weint in dieser Nacht.
Kinder der Sterne, gerettet durch Elune .
Die Rache wird unser sein.

Ishnu’alah Kaldorei

Thara- dormil dan.
Ash’nori ethala ash’shal.
Ande Dorei thor, Elune.
Tor’ilisar’thera’nal!
Shindu ana’surfal,
thor falah nor dora.
Anu Neph’o daldieb thus.
Ishnu’alah Kaldorei
Thara- dormil dan.
Ash’nori ethala ash’shal.
Thor, Jai’alator
Shindu Kal’delar - na shal
Tal anoduna, Kaldorei!
Thara-dormil dan
ash’nori ethala ash’shal
Kaldorei, ama noral’Elune.
Anu’dorini talah!

Vom Priestersein[]

[19]
Manchmal kommt die liebe Schuld
Und legt sich zu mir nieder.
Und bleibt die Zeit. Und flüstert leis.
Und morgens geht sie wieder.

Draußen schlägt das Regenwetter.
Manchmal schleicht die Zeit dahin.
Zwischen Zeitung, Haus und Sinn
Ist man allein.

Die Katze gähnt. Der Kessel kocht.
Man fühlt sich schwer, und klein.
Vom Tonkrug bis zum Kerzendocht
Lässt man es sein.

Ich war heut morgen fern von dir.
Du lagst noch in den Kissen.
Und bin ich fern, lass ich dich wissen
Wie gern ich bei dir bin.

In den Häusern geht das Licht.
Es geht auch mal mit mir.
Tret ich hinfort durch diese Tür
Siehst du mich nicht.

Die eine Frau war krank gewesen.
Die andre schwanger. Noch vor zwölf.
Ich hatte Mut, ihr beizustehen.
Wer viel lebt, hat viele Spesen.

Der junge Bursch erlag heut morgen
Mit dem dritten Glockenschlag.
Ich stand die Zeit lang noch daneben
Und trag ihn mit, an jedem Tag.

Es regnet, wenn ich wiederkehre.
Die grauen Wolken ziehen mit.
Die Sonne scheint. Die Jahre gehen.
Bleib bei mir, Licht. Bei jedem Schritt.

Wintermond[]

[20]Übersetzung und zum Teil Eigendazudichtung von Erutan

In den tiefen Wäldern, geboren aus Eis und Schnee,
dort ist eine junge Frau, weinend heut’ Nacht.
Ihr Augenlicht war blass von der Wacht,
ihr Herz schmerzend vor Fernweh.
Schnee fällt sanft unter dem Wintermond
bezaubernd sind die Sterne schön,
und stilles Weiß verhüllt die Welt,
wirkt diese schweigend unbewohnt.
Wald, kahl und weiß, sie wohnt dort in der Nacht
Höret ihr weinendes Klagelied, hat’s sich gelohnt?
Verblasst ihr Antlitz, verblasst ihre Macht,
Schnee fällt sanft unter dem Wintermond
Atemlose, eisige, helle Tochter der Nacht,
oh – für wen weinst du? Ach, wer bleibt davon verschont?
Von dieser Frag’, ich stellte sie mir, in deinem Anbetracht.
Was klagst du sanft unter dem Wintermond?
Ein Wanderer geht dort durch, barfuß – Sein Lächeln war echt
Seine Augen schienen mit Sternenlicht,
sein Herz dort war gütig und gerecht,
er erwachte sanft unter dem Wintermond
„Liebe beflügelt mein Herz, du bist der Einzige auf den ich wartete
Bleibe bei mir für immer, so lang ich schon verharrte!“
Weinte sie leise unter dem Wintermond
„Im Schnee blieb er, wich nicht von meiner Seit’
Meine Hände kalt, ihn nicht wärmend,
konnte ich nichts tun, wartete auf sein Geleit
zu den Sternen.
Hier starb er sanft unter dem Wintermond“


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