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Die Wollmesse ist eines der Großereignisse des Nordens. Normalerweise sind Burg Hohenwacht und der umliegende Weiler, die in der Mark gelegen sind, eher ruhige und beschauliche Orte, aber einmal im Jahr ändert sich das schlagartig und die Burg samt Umgebung verwandelt sich in einen großen Jahrmarkt. Dieser Jahrmarkt erstreckt sich über eine ganze Woche und wird von einem abwechslungsreichen Programm, unter anderem mit einem Turnier, Gauklern und Musikern begleitet.

Wie entstand die Wollmesse?[]

Die Schafzucht macht einen großen Teil der Wirtschaft der Mark aus, und gegen Ende des vierten Monats / Beginn des fünften Monats des Jahres werden die Schafe zusammengetrieben und geschoren und die Wolle zum Verkauf an Händler aus aller Welt auf der Burg gesammelt. Was für die Bauern und das Haus eine wirtschaftliche Notwendigkeit ist, ist für alle anderen ein Anlass, Handel zu treiben und nach Zerstreuung zu suchen: Neben dem Wollhandel ist jede andere Art des Handels auch willkommen.

Programm der Wollmesse[]

Die Wollmesse besteht zum einen aus einem Markt, auf dem Produkte aus aller Welt erworben werden können. Nahezu alles, was das Herz begehrt, ist auf dem weitläufigen Markt mit vielen bunten Ständen zu finden. Darüberhinaus wird die Wollmesse von einem abwechslungsreichen Programm, unter anderem mit einem Turnier, Gauklern und Musikern, begleitet.

Turnier der Ritter - Wettstreit um den Titel des "Königs der Wollmesse"

Einer der Höhepunkt der Wollmesse ist das große Turnier, bei dem sich die besten Ritter in ihren Fähigkeiten messen können, um für ihre Dame (die zu Beginn des Turniers ausgewählt wird) und sich den Titel des "Königs und der Königin der Wollmesse" zu erstreiten. Zum Turnier zugelassen ist jeder männliche Adelige, der die Volljährigkeit erreicht hat und über die nötigen kämpferischen Fähigkeiten verfügt.

Gestritten wird wie bei einem klassischen Kleinturnier, die teilnehmenden Streiter treten also zunächst in zwei Gruppen gegeneinander an. Die besten Teilnehmer aus diesem Gruppenkampf (Turnei) ziehen in die entscheidende Hochphase des Turniers ein, dem Tjost, wo sie hoch zu Ross und mit Lanzen aufeinandertreffen, um so den Turniersieger und "König der Wollmesse" zu ermitteln.

Als unehrenhaft gelten:

  • Alle Formen von stumpfen Hiebwaffen
  • Schmutzige Tricks (Sand in die Augen des Gegners, rossige Stuten ins Feld führen, usw.)
  • Konzentration zweier oder mehr Kombattanten auf einen Gegner

Diese haben einen Ausschluss aus dem Turnier zur Folge.

Der Bogenschützenwettbewerb

Sollten sich, wie im letzten Jahr, genügend interessierte Teilnehmer finden, besteht die Möglichkeit, für diese ein kleines Turnier abzuhalten, bei dem sie sich im Können mit dem Bogen messen. Dieser Wettbewerb steht allen offen, egal ob Bürger aus dem gemeinen Volk oder Adel, auch Frauen sind hierbei zugelassen.

Auftritte der Gauklertruppe "Quecksilber und Schalmei"

Die Auftritte der Gauklertruppe sind legendär und von der Wollmesse nicht mehr wegzudenken. Wer kennt sie nicht: Ludmilla Huntington, auch bekannt als die Berghexe, den todesmutigen Raptorendompteur Albertus Gigantus mit seiner Raptorin "Zähnchen, die Schreckliche" und die geheimnisvolle und verführerische Feuertänzerin Lady Drachenschweif, deren feurigen Kuss sich die Männerwelt hart erarbeiten muss. Auf kurzweilige Art und Weise bringt diese Truppe dem Publikum die Sagenwelt der Mark näher. Man munkelt sogar, dass zuweilen der Baron der Mark selbst den einen oder anderen Gastauftritt haben soll.

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