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Die Mark Hohenwacht - Das Land des Drachen[]

Hohenwacht ist an den äußeren Grenzen des alten Königreiches von Stromgarde gelegen, ein wenig nördlich des großen Thoradinswall, im Hügelland und am Fuße der Berge, die die Königreiche Stromgarde und das verfallene Königreich von Alterac trennen. Hohenwacht ist eine feudale Monarchie unter Herrschaft des Markgrafen Roderick II. Bartholomäus van Haven, und Vasall des Königs von Stromgarde.

Hintergrund[]

Vor-Dynastische Zeit

Wenig ist über das Land bekannt, bevor der erste König und Imperator in Strom, der große Thoradin den Thron bestieg. Die Legende besagt, dass das Haus van Haven und das Volk der Mark sich aus einem der örtlichen Stämme entwickelte, welcher einen großen, weißen Drachen als Totemtier verehrte – woher das heutige Wappen des Hauses van Haven und der Mark Hohenwacht resultiert.

Arathisches Imperium

Mit dem Aufstieg des Arathischen Imperiums und der Trollkriege wurde das Haus van Haven zu einem Vasallen des Imperators Thoradin. Es war eine Stütze in den Kriegen um die Vorherrschaft Arathors über die Menschen, und hat den militärischen Duktus bis Heute behalten.

Das Königreich Stromgarde

Im Gegensatz zu vielen anderen der Stämme von Strom verließ das Haus van Haven Strom nicht, als das Imperium zerfiel, und die sieben Königreiche sich erhoben. Es verblieb in der alten Heimat und wurde zu einem Vasallen des Königs auf dem Thron von Stromgarde. Seitdem steht es als aufrechter Wächter der Grenze treu zum Königreich und seinem König, und mit ihm die Mark Hohenwacht. Es kämpfte unter dem Markgrafen Roderick I. Im Zweiten Kriege beinahe bis zur völligen Erschöpfung, dabei erwarben sich seine Ritter und Freisassen allerdings einen guten Ruf als standhafte, nimmermüde Krieger und Soldaten.

Der Fall Stromgardes und der Tod Thoras Trollbanes

Im Anschluss des Zweiten Krieges und der Befreiung des Königreiches von Azeroth (heute Sturmwind) zog Markgraf Roderick I. Mit den Söhnen Lothars in die Scherbenwelt um die Orcs dort zu bekämpfen. So sollte er nicht mitbekommen, wie das Königreich Stromgarde geschwächt durch inneren Verrat schließlich in seine Bestandteile zerfiel. Bis zu seiner Rückkehr harrten seine Erben auf Hohenwacht aus, und suchten das Land gegen alle möglichen Eindringlinge zu verteidigen. Die bald schon gebirgige Lage und schroffe Landschaft halfen dabei. Als Lord Roderick I. schließlich von seiner langen Diaspora zurückkehrte, fand er seine Mark mehr oder weniger intakt vor. Militärisches Geschick und Reformen halfen dabei das Land zu stabilisieren, so dass Hohenwacht heute eines derjenigen Lehen Stromgardes ist, welches weiter in Loyalität zum Königshaus Trollbane das Banner der Mark und des Falken von Stromgarde hoch hielt. Nun, unter Führung des jungen Markgrafen Roderick II. Bartholomäus von Haven, feiert es die Restauration Stromgardes und ist mehr als entschlossen, seinem König den wiedererlangten Thron zu verteidigen.


Geographie[]

In weiten Teilen besteht die Mark Hohenwacht aus einer welligen Hügellandschaft. Das Land ist alles in allem grüner als die Hochebene von Stromgarde, und etwas bewaldeter. Im Großen und Ganzen aber ist der Bestand an Bäumen weit geringer als im nördlichen Königreich von Lordaeron oder im Königreich Sturmwind. Die Mark selbst wird im Westen vom kleinen Fluss Hohensporn durchschnitten, jenseits des Flusses befindet sich die Baronie Nordwestmarken. Am Ostufer des Hohensporn befindet sich Marschland, welches den Sümpfen seiner Ufer abgetrotzt wurde. An die Marschen schließt sich ein Hügelland an, in welchem sich auch Weiler und Burg Hohenwacht befinden. Im Osten geht das Hügelland in hohe Bergspitzen über, daran angrenzend liegt das Bergtal Krallensteins, im Norden und Nordosten das Gebirge des Alterac. Im Südwesten, inmitten der Baronie Schwertbach findet sich ein großes Stück zusammen hängenden Waldes, der markgräfliche Forst.


Regionen[]

Die Baronie Hohenwacht

Hohenwacht Steinkreis.jpg
Die Baronie Hohenwacht ist mit dem Weiler Hohenwacht, der größten Ansiedlung von Menschen in der Mark sowie der zugehörigen Burg Hohenwacht das Zentrum der Mark in Sachen Handel und Militär. Sie ist durch eine wellige Landschaft gezeichnet, die im Westen an den Hohensporn stößt und im Osten an die arathischen Berge. Eine rege Anzahl an Gehöften, auch Großgrundbesitz der Freisassen findet sich hier, abnehmend mit zunehmendem Abstand zur Burg und zum Weiler. Der Weiler Hohenwacht selbst schmiegt sich an den Fuß des Hügels, auf dem die Burg Hohenwacht thront. Fachwerkhäuser gruppieren sich hier um eine gepflasterte Hauptstraße sowie einen Dorfplatz, an dem die Freisassen ihren Handwerken nachgehen. Es gibt eine große Schenke, den Tanzenden Drachen, eine Schmiede, verschiedene Handwerker (unter anderem eine Metkelterei und eine Destillerie) sowie eine gemauerte Kapelle und das Verwaltungsamt der Vögtin, auf dem auch die Büttel der Baronie stationiert sind. Der Weiler selbst wird von einer hölzernen Palisade befriedet.


Die Festung und Burg Hohenwacht

Burg Hohenwacht
Urheber: AndrewRyanArt
Verwendung gem. Absprache

Wenn man vom Weiler Hohenwacht aus die Serpentinen hinaufsteigt, kommt man schließlich zur Burg Hohenwacht. Die gesamte Anlage ist in die Aussparung eines Berges hinein gebaut, so dass sie lediglich zur Frontseite einen Erdwall und eine Wehrmauer benötigt. Das massive Tor ist in eine natürliche Höhle eingelassen und wird von einer zinnenbewehrten Mauer abgeschlossen. Betritt man die Festung kommt man in einen Hof, der in drei Terrassen angelegt ist: Auf der untersten weiden Sommers meist die Pferde, auf der mittleren findet Gemüse- und Kräuteranbau statt. Hier finden sich auch das Gesindehaus, die Hofschmiede und die Stallungen. Auf der obersten Terrasse schließlich die Wohnburg und große Halle des Markgrafen, bei der darauf geachtet wurde, dass sie einerseits bewohnbar, andererseits auch wehrhaft ist – so sucht man in den unteren Ebenen Fenster oder Balkone vergebens.

Besondere Orte:

  • Die Burg und der Weiler Hohenwacht
  • Die Ahnenkreise
  • Die Eisenminen
  • Das Marschland des Hohensporn


Die Baronie Nordwestmarken

Rundsee Hohenwacht.jpg
Als einzige der Baronien westlich des Hohensporns gelegen. Sie bewacht die einzige Brücke über den Hohensporn. Das Land selbst ist dünn besiedelt, und seine eher flache, ein wenig steppige Landschaft wird von Winden und kalten Regen gepeitscht. Dementsprechend sind nur einzelne Gehöfte in der Baronie zu finden, die sich höhlenartig in Erdmulden schmiegen. Das Zentrum der Baronie ist der Sitz des Barons; Ein befestigtes Anwesen, um welches herum sich einige Gehöfte gruppieren. Das Land ist hier, da an einem See gelegen etwas grüner als im Großteil der Baronie. Im Südwesten der Baronie am Rand der Berge siedelt schon seit geraumer Zeit ein kleiner Haufen Bronzebärte, welche dereinst zum Drachenjagen nach Norden auszogen. Baron von Nordwestmarken ist derzeit Tellos van Haven.

Besondere Orte:

  • Der Rundsee
  • Die Schildhalle
  • Thaelins Hallen


Die Baronie Schwertbach

MarkForst.jpg
Im Südwesten von Hohenwacht gelegen, zeichnet sich diese Baronie vor allem durch den markgräflichen Forst aus. Der Fluss Hohensporn gabelt sich hier zu einem kleinen Nebenfluss, und genau hier, inmitten des markgräflichen Forstes ist der Sitz der Baronin gelegen. Auch hier handelt es sich um ein herrschaftliches Anwesen, welches mit einer Motte und Palisade befestigt ist. Um den Baronssitz herum befindet sich weniger ein Weiler, als mehr ein großes Lager von Holzfällern und ihren Familien. Schwertbach birgt in den Tiefen des Waldes ein altes Geheimnis; Den Turm eines längst verstorbenen Magiers, der aber immer noch Magie verströmen soll. So häufen sich hier die Sichtungen magischer Kreaturen, vor allem Untoter. Baronin von Schwertbach ist derzeit Aelendra Aeslynn van Haven.

Besondere Orte

  • Gabelweg, das große Holzfällerlager
  • Schwerthall, das Anwesen der Barone von Schwertbach
  • Der Magierturm
  • Der Markgräfliche Forst
  • Farringhall


Die Baronie Hohenburg (eine Exklave)

In der kriegerischen Fehde mit dem Haus Winterhain konnte das Haus van Haven die marode Burg Hohenburg erobern. Die Burg selbst ist verfallen und ist seit der Belagerung in einem noch schlimmeren Zustand als zuvor. Auch die Höfe um die Burg herum sind seit der Raubritterherrschaft über das Land verfallen und verlassen. Alles in Allem wäre Hohenburg wohl wertlos, da unfruchtbar, verlassen von der Bevölkerung und ohne viele Rohstoffe. Wäre da nicht die Goldmine, die im Schatten der Burg liegt. Hohenburg liegt relativ weit ab von der Mark, getrennt durch andere Ländereien. Die Unabhängigkeit des hiesigen Barons ist dementsprechend stark. Baron von Hohenburg ist derzeit Gisbert Farring.

Besondere Orte

  • Die Burg Hohenburg
  • Die Goldminen


Bevölkerung[]

Alles in allem ist die Mark sehr dünn besiedelt, vor allem wenn man es mit dem südlichen Königreich von Sturmwind vergleich. Auf ein recht weites Land legen sich wenige Ansiedlungen und nur vereinzelte Gehöfte. Das Gros der Bevölkerung wird von den ursprünglichen Menschen von Strom gestellt. Sie sind von hohem Wuchse und neigen zu hellen Haarfarben wie Haut. In den letzten Jahren jedoch wird eine neue Gruppe immer größer und größer: Durch ein Anwerbeprogramm unter den Ärmsten der Gesellschaft im Königreich Sturmwind (vor allem der Westfall) nimmt die Bevölkerung an Menschen aus dem Süden stetig zu, als Pächter kleinerer Höfe.


Politische Struktur und Verwaltung[]

Herrscher und Souverän über die Mark und alle ihre Ländereien ist der Markgraf von Hohenwacht, derzeit Lady Melinda Seditha van Haven. Vertreten wird die noch junge Markgräfin von einem Regentschaftsrat, derzeit unter der Leitung Lord Gisbert Farrings. Die Markgräfin selbst ist auch Baronin von Hohenwacht und gebietet als Lehnsherrin über die anderen Barone der Mark, welchen wiederum verschiedene Rittertümer unterstehen. Die Barone kontrollieren ihre Ländereien und sprechen Recht über Vögte, die das Geschehen in den verschiedenen Teilen der Mark überwachen und prüfen. Trotz jüngster Reformen hat man es also mit einer klassischen feudalen Monarchie zu tun. Das Freisassentum (freie Bauern und Landpächter) der Mark ist selbstbewusst. Bei der ständischen Versammlung der Mark haben sie neben dem Klerus und Adel eine Stimme. Sie sind Steuer- und Kriegsdienstverpflichtet.

Infrastruktur und Wirtschaft[]

Im Vergleich zu weiten Teilen des Königreichs Sturmwind ist die Mark höchst unterentwickelt. Die Wirtschaft stützt sich vor allem auf die Landwirtschaft, häusliches Handwerk und den Abbau von Rohstoffen. Markant ist hierbei die Schafzucht; Es gibt in der Mark Hohenwacht mehr Schafe denn Menschen. Das Klima und die Hügelwiesen ergeben eine qualitativ sehr hochwertige Wolle. Einmal im Jahr, zur Schafschur treiben die Hirten ihre Herden nach Hohenwacht, wo die Wolle an den Lehnsherren verkauft wird, und in dessen Rahmen dann die Wollmesse ausgerichtet wird – ein großer Jahrmarkt, der mit einem kleinen Turnier einhergeht und Gäste aus aller Herren Länder sieht, die die hochwertige Wolle erstehen wollen. So ist die Wollmesse ein wichtiger Teil der Wirtschaft Hohenwachts. Weitere Zweige sind der Abbau von Eisenerz, Gold und Holz aus dem markgräflichen Forst. Gepflasterte Straßen sucht man vergeblich, lediglich die Hauptstraße im Weiler Hohenwacht ist gepflastert.


Militär[]

Hohenwacht Bogenschütze.jpg
Hohenwacht Gardist.jpg

Hohenwacht verfügt nur über ein kleines stehendes Heer, bestehend aus der markgräflichen Hausgarde, den Wachen Hohenwachts, den Bütteln der verschiedenen kleinen Ansiedlungen und der kleinen berittenen Grenzwacht. Im Kriegsfalle wird das Heer einberufen, welches dann aus den Gefolgen der Adeligen besteht, sowie aus den dienstverpflichteten Freisassen. Die Teilnahme an allmonatlichen Bogenschützenturnieren ist für Freisassen verpflichtend, so dass aus einem stetigen Reservoir fähiger Schützen geschöpft werden kann.



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