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Cessayr ist ein junger Mann, welcher auf sein reiches Erbe verzichtet hat, um sich stattdessen seinem Glauben zu widmen und ein tugendhaftes Leben zu führen. Er verbrachte einige Jahre in der Abtei von Nordhain und machte sich schließlich nach der Begegnung mit einem Wanderprediger auf den Weg nach Jungfernsprung, um sich der Gemeinschaft von den Heiligen Gestaden anzuschließen.

Auftreten:[]

Aussehen:[]

Cessayr ist ein junger Mann von durchschnittlicher Größe, dessen kräftige und ein wenig mollige Statur erahnen lässt, dass er zwar körperliche Arbeit gewohnt ist, jedoch nicht dafür trainiert wurde, mit dem Schwert und Schild in der Hand in den Kampf zu ziehen oder lange Märsche in voller Montur zu bewältigen. Neben zahlreichen Sommersprossen weist sein rundes Gesicht eine breite Mundpartie, eine flache Nase und tiefliegende grüne Augen vor, deren Blick mit den zumeist halb geschlossenen Lidern bestenfalls besonnen wirkt und keinen aufgeweckten, lebhaften Charakter vermuten lässt.

Verhalten:[]

Überzeugt von den Lehren der Kirche des Heiligen Lichts, legt Cessayr ein ehrliches und beflissenes Wesen zu Tage, sorgt jedoch mit seinem sturköpfigen Idealismus zuweilen für Kopfschütteln. Sein leidenschaftsloses Temperament lässt ihn oft stumpfsinnig erscheinen, doch bewahrt er dafür anderseits Ruhe und Zuversicht in scheinbar hoffnungslosen Situationen. 

Biographie:[]

Herkunft und Kindheit:[]

Cessayr kam wenige Jahre nach Ende des Dritten Krieges als einziges Kind des vermögenden Händlers Friedrich Ehrenreich und dessen Ehefrau Hildegard in Sturmwind zur Welt und verbrachte aufgrund des respektablen Reichtums seiner Familie, die beim Wiederaufbau des südlichen Königreichs durch viel Glück und etwas Geschick an ihren Wohlstand gelangt ist, eine unbeschwerte Kindheit. Da er eines Tages die florierenden Geschäfte seiner Eltern übernehmen und erfolgreich fortführen sollte, wurde er von Kindesbeinen an einer umfassenden Ausbildung unterzogen und kam im Zuge zahlreicher Unterrichtsstunden – zum späteren Leidwesen seines Vaters – in engen Kontakt mit Bruder Theophrastus, einem gelehrten Priester, der seinen anvertrauten Schützling nicht nur eine umfassende Allgemeinbildung vermittelte, sondern auch mit seinem unbändigen Vertrauen in das Heilige Licht infizierte.

Abtei von Nordhain:[]

Tief erschüttert vom Vierten Krieg, zu dessen Opfern auch seine Mutter zählte, beschloss Cessayr, sein Leben fortan der Kirche des Heiligen Lichts zu widmen und nahm dafür den Bruch mit seinem Vater in Kauf. Er reiste zur Abtei von Nordhain, wo er von den ehrwürdigen Klerikern aufgenommen wurde und die folgenden drei Jahre mit der Arbeit auf den Feldern, dem Gebet und dem Studium religiöser Schriften verbrachte, um sich auf die angestrebte Ausbildung zum Priester vorzubereiten.

Die Gemeinschaft von den Heiligen Gestaden:[]

Beseelt vom tiefen Verlangen, ein tugendhaftes und dem Heiligen Licht wohlgefälliges Leben zu führen, geriet Cessayr in den Bann eines durchreisenden Predigers und kehrte nach langem Zögern der Abtei von Nordhain den Rücken, um die in den Bergen nördlich von Sturmwind gelegene Ortschaft Jungfernsprung aufzusuchen und sich der frommen Gemeinschaft von den Heiligen Gestaden anzuschließen.

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