Die Aldor Wiki
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Pfeifend weht der Wind um das kleine Haus. Es ist so kalt draußen, dass man nicht mal einen ungeliebten Hund rausschicken würde. Drinnen jedoch liegen vor einem Kamin zwei Menschen, halb auf, halb unter einer Decke, gewärmt von dem knisternden Feuer. Der Mann schläft tief, ruhig geht sein Atem während die Frau sich mit geöffneten Augen an ihn klammert als würde sie sonst ertrinken.

Geträumt hat sie, von Lepragnomen und grünen, wabernden Massen. Mittendrin Wusel, der sich trotz der Gefahr weigerte auch nur einen Schritt zu gehen. Dann erwachte sie mit einem flauen Gefühl im Magen und sogeich .. kam das schlechte Gewissen.

Sie schafft es einfach noch nicht, in allen Lebenssituationen so zu Rod zu sein, wie es sich für Liebende gehört. Wie eklig sie zu ihm war kurz vor dem Einsatz, so hatte er sie wohl noch nie erlebt. Kalt, zynisch, abweisend, verletzend .. die Fourka, die so viele hassen.

Später, so nimmt sie sich vor, wird sie versuchen es ihm zu erklären, ihm noch einmal zu sagen, dass er versuchen soll ihr Zeit zu geben. Sie bereut ja zutiefst, will ihn doch nicht vertreiben.

Und so klammert sie sich noch ein wenig mehr an den Mann den sie liebt während das Feuer rote Blitze in ihre dunklen Augen zaubert. Und ein Gedanke wiederholt sich immer wieder und wird sie lange nicht mehr einschlafen lassen: „Bitte Rod, hab Geduld mit mir.“

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