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Baine Bluthuf Wie zuvor auch unsere Väter

Baine Bluthuf ist der Sohn des verstorbenen Cairne Bluthuf und als solcher nun amtierender Oberhäuptling der Tauren. Baine hat die Spiritualität seiner Mutter, eine schnelle Auffassungsgabe, ein großes Herz, die Ruhe seines Vaters und eine gehörige Portion Sturheit[2], und er spricht eine akzentbelastete, aber verständliche Gemeinsprache.[3]

Er gleicht nicht nur seinem Vater in Güte und Mut, sondern ist auch zu einem Krieger herangewachsen, der seinesgleichen sucht. [...] Verbitterung über Cairnes Tod mag ihn zwar noch immer umtreiben, aber dennoch hat Baine zum Wohl seines Volkes der Horde und ihrem Kriegshäuptling seine Loyalität geschworen.[4]

Hintergrund[]

Mulgore[]

Als die Tauren versuchten, auf den Ebenen Mulgores ein neues Leben zu beginnen, stießen sie auf weitere Gefahren - von den Bleichmähnengnollen bis zu den Minenarbeitern der Venture Company. Während dieser Zeit unterstützte Baine standhaft seinen Vater, Oberhäuptling Cairne Bluthuf, dabei, ihr Volk zu schützen sowie mit Verbündeten und Feinden gleichermaßen gerecht umzugehen.[5]

Weltenbeben[]

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
Während Cairne nach Nordend reiste, um die verbliebenen Veteranen zurück nach Kalimdor zu holen und bei der anschließenden Siegesfeier in Orgrimmar blieb Baine in Mulgore, um in Abwesenheit seines Vaters über die Tauren zu wachen.[6] Cairne unterrichtete Baine nach seiner Rückkehr von Hamuuls Plänen, erneut mit den Nachtelfen erneut zu verhandeln, nachdem diese sämtliche Beziehungen zu Durotar nach den Ereignissen an der Pforte des Zorns abgebrochen hatten. Baine hieß den Vorschlag gut.[2] Baine übernahm anschließend abermals die Führung über die Tauren,da Cairne zunächst nach Orgrimmar aufbrach, um Thralls Nachfolger Garrosh mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Seine Ratschläge stießen jedoch auf taube Ohren.[7]

Nach Cairnes Tod witterte Magatha Grimmtotem ihre Chance, die Macht über die Tauren zu übernehmen und während sich Baine im Dorf der Bluthufe aufhielt, ließ sie Donnerfels in einer Nacht-und-Nebel-Aktion angreifen. Jevan Grimmtotem solche sich anschließend auch um Baine kümmern, allerdings tötete er Baine nicht, wie geplant, sondern warnte ihn stattdessen und berichtete von dem vergifteten Speer, welcher Cairne im Mak'gora gegen Garrosh das Leben gekostet hatte. Baine gelang anschließend die Flucht zum Camp Taurajo. Jorn Himmelsdeuter versteckte Baine vor den orcischen Wachen und ermöglichte ein Treffen mit Hamuul Runentotem, um über die weitere Vorgehensweise zu beraten. Da Unterstadt seit den Ereignissen an der Pforte des Zorns von Orcs bewacht wurde, Silbermond zu entlegen war und die Dunkelspeertrolle nur eine geringe Anzahl an Streitkräften aufbringen konnten, traf sich Baine schließlich mit Jaina Prachtmeer.[8]

Anduin Wrynn platzte mitten in das Treffen hinein, da er mittels Ruhestein an exakt diesem Momenten aus dem von Moira abgeriegelten Eisenschmiede geflohen war.[9] Nach anfänglichem Misstrauen unterhielten sich die drei schließlich rüber die jüngsten Ereignisse.[3] Bei einer weiteren, folgenden Unterredung bestand Baine gar auf Anduins Teilnahme und erörterte, die Grimmtotem angreifen zu wollen. Von Garrosh nahm er Abstand, da dieser von Thrall ernannt worden war und zudem unklar war, ob er überhaupt von der vergifteten Klinge gewusst hatte. Bei dieser Gelegenheit schenkte ihm Anduin "Furchtbrecher".[10]

Unterstützung bei der Rückeroberung Mulgores boten auch Gazlowe[11], die Tauren des Freiwindpostens und jene aus Sonnenfels sowie einige Trolle, Orcs und vereinzelte Verlassene und Blutelfen.[12] Nach dem erfolgreichen Angriff ließ Baine Magatha und die übrigen Grimmtotem in Donnerfels gefangennehmen. Er zerbröselte die Totems der Schamanin, um sie so mit dem Zorn der Elemente zu strafen und verbannte sie ins Steinkrallengebirge. Den Stamm der Grimmtotem selbst stellte er vor die Wahl, der Matriarchin ins Exil zu folgen oder aber sich ihm anzuschließen.[13]

Bei einem späteren Treffen mit Garrosh schworen beide, der Horde zu dienen und Baine wollte seine Kräfte eher zum Wiederaufbau nach dem Kataklysmus denn für Rachegelüste nutzen.[13] Gemeinsam mit Thrall und Aggra wohnte er anschließend der Bestattungszeremonie für seinen Vater bei.[14]

Gezeiten des Krieges[]

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.
Nach dem Kataklysmus reiste Baine auf Garroshs Geheiß nach Orgrimmar, welches er bis dahin gemieden hatte, um einem Treffen der Anführer der verschiedenen Völker der Horde beizuwohnen. Der neue, martialische Baustil der orcischen Hauptstadt sagte ihm dabei ausgesprochen wenig zu. Ebensowenig befürwortete er die Präsenz von Malkorok oder Garroshs Kriegsankündigungen gegen die Allianz: sowohl die Feste Nordwacht als auch Theramore sollten fallen und die Nachtelfen sollten aus Kalimdor vertrieben werden.[15]

Als Baine schließlich seine Befehle erhielt, ordnete er widerwillig die Vorbereitung seiner Krieger an, um in Richtung der Feste Nordwacht zu ziehen. Zudem erfuhr er von Vol'jin, dass jene Orcs, welche sich bis dahin gegen Garroshs Vorgehen ausgesprochen hatten, "zufällig verschwanden".[16] Sobald er allerdings seine Pflicht erfüllt hatte, ordnete er den sofortigen Rückzug der Tauren an und ermahnte Garrosh ob seiner Vorgehensweisen. Aus Angst, weiterer Widerspruch würde auf die Tauren zurückfallen, fügte sich Baine augenscheinlich zunächst wieder, während er insgeheim Perith Sturmhuf zu Jaina schickte, um sie zu warnen.[17][18] Versuche, sowohl seitens Vol'jins als auch Baines, indes mit Garrosh zu sprechen, schlugen fehl und endeten zumeist in Spott und Hohn für beide.[19][20]

Schließlich marschierte die Horde gen Theramore und die Gefechte nahmen ihren Lauf[21][22], bis sich die Horde unerwartet aus den Innenhöfen zurückzog.[23] Ein erboster Baine stellte Garrosh daraufhin zur Rede, da die Schlacht aus seiner Sicht lediglich unnötiges Blutvergießen gebracht hatte, wurde jedoch von dem Kriegshäuptling abermals nur verhöhnt, als dieser seinen eigentlichen Plan offenbarte: die völlige Zerstörung Theramores mitsamt der geballten, versammelten Allianzpräsenz durch die Fokussierende Iris.[24]

Baine wirkte angesichts der Zerstörung, derer er soeben Zeuge geworden war, schockiert und angewidert und zog sich, geplagt von Selbsthass, weil auch er diesen Angriff ermöglicht hatte, in die Sümpfe der Düstermarschen zurück.[25] Auch den Siegesfeiern in Orgrimmar blieb er fern und zog nach der Rückkehr nach Durotar ein Gasthaus am Klingenhügel vor[26], in welchem sich die Begeisterung für den vergangenen Sieg in Grenzen hielt.[27] Nach einem erfolgreichen Gegenangriff der Allianz unter Varians Führung zeigte sich Baine zunächst erleichtert, dass Garrosh einen Rückzug befahl und hoffte, dass der Kriegshäuptling nun von seinem Irrweg ablassen würde, doch Garrosh beabsichtigte freilich nichts dergleichen. Baine warnte Garrosh, dass die Tauren ihn nicht bei sinnlosem Blutvergießen unterstützen würden und zog sich nach Mulgore zurück.[28]

Zitate[]

  • "Iss dein Gemüse." (zu Anduin Wrynn auf die Frage, was Cairne Bluthuf Weises gesagt habe)[10]
  • "Eure Entscheidung, diese … diese geschmolzenen Riesen einzusetzen ist ein Frevel an der Erdenmutter – und an der Horde, auf die Ihr Anspruch erhebt! Begreift Ihr überhaupt, was Ihr da tut? Habt Ihr nicht den Zorn der Erde selbst gespürt? Ihr könntet einen zweiten Kataklysmus heraufbeschwören. Bei den Vorfahren, habt Ihr denn gar nichts gelernt? Soll die Welt noch ein weiteres Mal untergehen?"[17]
  • "Meine Loyalität der Horde gegenüber ist tief und aufrichtig, und das wird niemand infrage stellen. Doch lasst mich Euch dies eine sagen: Ich kämpfe für die wahre Horde, nicht für einen Anführer, der sich unnötiger und schändlicher Methoden bedient, um seine Schlachten zu schlagen. Es darf niemals ein zweites Theramore geben – nicht, wenn Ihr die Unterstützung von Baine Bluthuf wollt!"[28]

Galerie[]

Siehe auch[]

Externe Verweise[]

WoWHead Icon.png Baine Bluthuf

Anmerkungen[]

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