Die Aldor Wiki
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Stub.png Dieser Artikel oder Abschnitt wurde von Spielern verfasst um das Rollenspiel zu bereichern.

Er kann zum Teil oder zur Gänze auf fiktiven Angaben beruhen und entspricht daher möglicherweise nicht der offiziellen Lore. Jedem Spieler ist es daher freigestellt, die Informationen auf dieser Seite für sein Rollenspiel zu verwenden - oder eben auch nicht.

Die Ausbildungshandbuch ist eine Richtlinie, die aus den Befunden bisheriger Wach-Projekte in Sturmwind zusammgetragen wurde. Es soll eine Grundlage zum Spiel als Wache liefern, jedoch niemandem etwas aufzwingen.

Vorwort[]

Dieses Handbuch soll es den Soldaten erleichtern, eine einheitliche Ausbildung zu erlangen. Die Mannschafter sind angehalten, je nach Situation einzelne Inhalte daraus zu vermitteln. Änderungen und Ergänzungen sind vorbehalten, Anträge dazu kann jeder Soldat bei den Offizieren seiner Einheit einreichen.

Teil 1 - Außendienst[]

Die Durchsuchung[]

Wenn möglich von gleichgeschlechtlichen Wachen durchsuchen lassen. (nicht zwingend)

Folgendes Vorgehen wird dabei vorgeschrieben:

  1. Eine Wache durchsucht und konzentriert sich auf die zu durchsuchende Person, mindestens eine weitere Wache sichert das Umfeld
  2. Der Durchsuchende spricht den zu Durchsuchenden an, fragt nach dessen Namen
  3. Es ergeht die Aufforderung, versteckte Gegenstände und sämtliche Waffen abzulegen
  4. Es ergeht die Aufforderung an den zu Durchsuchenden, sich in eine ungefährliche Haltung (Hände an eine Wand, Beine auseinander gestellt) zu begeben
  5. Es folgt ein gründliches Abtasten, ohne Auslassung bestimmter Körperpartien
  6. Zusätzlich werden Taschen, Beutel und sonstiges Gepäck durchsucht
  7. Verbotene Gegenstände (siehe Gesetzbuch, ganz unten) werden konfisziert
  8. Nach Ermessen des Ranghöchsten/Dienstältesten (im Falle gleichen Dienstgrades) kann eine Verhaftung oder anderweitige Strafe erfolgen
  9. Rückgabe der nicht verbotenen Gegenstände
  10. Höfliche & freundliche Verabschiedung

((ooc: Gebt euch beim emoten bitte Mühe. „/e durchsucht gründlich.“ sollte vermieden werden.))



Die Verhaftung[]

Wann ist eine Verhaftung angebracht oder notwendig?

Immer wenn:

  • von dem Verdächtigen aufgrund seiner Taten oder erklärten Absichten eine reelle Gefahr für Angehörige der Allianz oder deren Rechte oder Eigentum ausgeht
  • eine Person eines Verbrechens überführt wurde
  • ein begründeter Verdacht besteht, das eine Person eine Straftat durchführte und Fluchtgefahr besteht
  • ein unbeteiligter Zeuge dem Anschein nach wichtige Informationen zurückhält oder die Aussage verweigert

Bei ausgesprochenen Drohungen muss individuell abgeschätzt werden inwieweit eine ernste (erklärte) Absicht dahinter steckt. (Während eines Streites oder im Zorn ausgesprochene Drohungen sind in der Regel weniger ernsthaft.) Fluchtgefahr besteht in der Regel immer, wenn der Täter sich nicht selbst stellt. Gesteht der Täter von sich aus kann er auch ohne Verhaftung (also nicht in Handfesseln) ins Verlies gebracht und inhaftiert werden. Unbeteiligte Zeugen sollten nur dann verhaftet werden wenn wichtige Informationen nicht anders zu erlangen sind. Im Extremfall kann der Zeuge in Untersuchungshaft genommen und weitere Maßnahmen zur Informationsbeschaffung angewandt werden (Folter, Lichtbefragung). Beachtet bei der Folter, das darüber nur ein Offizier entscheiden kann.

Wann ist eine Verhaftung nicht angebracht?

Wenn: sich die Person als adelig ausweisen kann (Hausarrest) und sich nicht vollständig unkooperativ oder agressiv verhält zwei Streitparteien getrennt werden können und keine der beiden Anzeige erstattet eine Bagatelle Anlass wäre

Personen von Adel sind nach Möglichkeit nicht zu verhaften sondern zu einem Wohnort innerhalb Sturmwinds zu begleiten und dort unter Arrest zu stellen. Bei Fluchtgefahr wird das Gelände des Hauses entsprechend von Posten überwacht ((NPC)). Ein Adeliger kann nur auf Befehl eines Unteroffiziers oder höher inhaftiert werden. Lassen sich zwei Parteien z.Bsp bei einer Schlägerei ohne ernsthafte oder tödliche Verletzungen voneinander trennen und stellt keine der Parteien Anzeige, ist von einer Verhaftung abzusehen. In diesem Fall sollte eine Verwarnung ausgesprochen und die Parteien auseinander geschickt werden.

Eine Bagatelle ist eine Straftat, die jedoch aufgrund von Geringfügigkeit des dabei angerichteten Schadens mit einer Verhaftung oder Inhaftierung übermäßig bestraft wäre. Beispiel wäre hierfür eine einzelne Ohrfeige, welche theoretisch als Körperverletzung angezeigt werden könnte.

Schritt I: Vorbereitung[]

A. Informieren

Es muss sichergegangen werden, dass eine Verhaftung rechtens ist. Klärt den Verdächtigen auf was geschieht. Bei Zweifel: Das Wohl des Volkes steht über dem des Einzelnen.

B. Niemals alleine

Kein Soldat verhaftet alleine. Aus Sicherheitsgründen sollte stets in der Überzahl verhaftet werden. Es ist wichtig sich gegenseitig zu beschützen. Sollte Verstärkung benötigt werden, wird eine Meldung per Gnomcorder gemacht.

Schritt II: Die Verhaftung[]

A. Gefügig machen

Der Verdächtige muss gefügig gemacht werden. Zuerst mit freundlichem Bitten, das sich bis hin zu Androhung von körperlicher Gewalt, sowie deren Ausübung steigert. Man erwähnt ebenfalls dass Kooperation das Strafmaß lindern kann. Der Verdächtige wird währenddessen umstellt. Waffengewalt wird lediglich zum Selbstschutz eingesetzt. Die Soldaten achten auf den Verdächtigen, einer oder mehrere Soldaten können jedoch dazu abgestellt werden Schaulustige fern zu halten. Nur der Befehlshabende der Gruppe spricht.

B. Ketten anlegen

Der Verdächtige muss sich auf die Knie, die Hände auf dem Kopf gefaltet, begeben. Ein Soldat deckt den Verhaftenden, indem er mit gezogener Waffe vor dem Verdächtigen steht und ihn im Auge behält. Der Verhaftende legt dem Verdächtigen von hinten Fesseln an. Die anderen Soldaten (sofern anwesend) sichern weiter ab. Es werden nur Handfesseln angelegt, jedoch kann bei akuter Fluchtgefahr auch eine Fußkette zum Einsatz kommen. Dabei ist darauf zu achten, dass sich der Gefangene weiterhin von allein bewegen kann, jedoch zu keinem schnellen Rennen fähig ist.

C. Durchsuchung

Der Verdächte wird auf Waffen und andere verdächtige Gegenstände durchsucht und diese werden entfernt und sichergestellt. Dies führen dieselben Soldaten wie bei dem Anlegen der Ketten durch. Alle sichergestellten Gegenstände werden mitgeführt.

Schritt III: Abtransport[]

A. Abtransport

Der Verdächtige ist stets im Blick zu behalten. Es bietet sich an die Soldaten um den Verdächtigen herum zu positionieren während ein Soldat den Gefangenen führt. Dabei ist auf die Umgebung zu achten, da stets versucht werden kann den Verdächtigen zu befreien.

B. Verlies

Im Verlies wird der Verdächtige in eine Zelle gebracht, noch einmal gründlich durchsucht. Dem Inhaftierten wird die Bekleidung abgenommen, er erhält für die Zeit der Inhaftierung Kleidung von der Wache. Es wird eine Meldung gemacht dass der Gefangene untergebracht wurde. Anschließend wird der Inhaftierte in den Zellenplan eingetragen und ggf. eine Akte angelegt.

Streife/Patrouille[]

I. Normale Streife[]

Eine Streife dient dazu, Aufzuklären, Präsenz zu zeigen sowie für Recht und Ordnung zu sorgen. Die Soldaten bleiben für die Dauer der Streife in Sichtkontakt.

Streifen und Patrouillen sind möglichst zu zweit durchzuführen. Dabei führt der ranghöhere Soldat die Streife/Patrouille an. Befinden sich zwei gleichrangige Soldaten auf Streife, entscheidet das Dienstalter. Ausnahmen können durch einen Vorgesetzten befohlen werden. Ist der Streifenführer nicht der ranghöchste Soldat, so übernimmt er die Aufgabe des Grüßens für den Ranghöheren. Beide Soldaten behalten die Umgebung im Auge.

Rekruten sollen nicht allein auf Streife, höherrangige Soldaten sollten es aber ebenfalls nicht. Nach Möglichkeit sollte bei jeder Streife min. ein Rekrut und ein Gefreiter oder höher dabei sein. Die Streife sollte in der Regel aus mindestens zwei Soldaten bestehen. Wenn die Streife aus zwei Rekruten besteht, so sollte zumindest einer der Rekruten bereits Erfahrung im Streifengang (IC und OOC) haben. So kann zum einen eine Ausbildung realitätsnah durchgeführt werden und zum Anderen müssen die unerfahrenen Rekruten nicht allein mit einer Situation zurechtkommen. Ggf. wird Meldung gemacht, dass die Soldaten zur Streife aufbrechen, bzw. die Route genannt.

((ooc: Wenn nur eine Person online ist darf diese durchaus Streife gehen und muß nicht nur an der Wachstube herumstehen.))

Die Laufweise ist zu jeder Zeit leicht versetzt, wobei der Streifenführer stets an letzter erster, der Ranghöchste Soldat an letzter Stelle läuft. Ist der Streifenführer gleichsam der Ranghöchste, geht er voran, so er es nicht anders verfügt.

So hat der ranghöchste Soldat optimalen Überblick über die Soldaten und kann im Falle eines Angriffs seine Kameraden befehligen.

Der ranghöchste Soldat kann so den Streifenführer korrigieren oder bei Fehlverhalten einschreiten.


Der jeweils zuletzt laufende Soldat gibt dem jeweils vordersten Soldaten durch ein einfaches "Abteilung abmarschbereit" oder, bei Vorgesetzten an der Spitze, einem "Abteilung abmarschbereit, Sir/Ma'am!" die Information, dass alle in Formation sind und der Weg begonnen werden kann.


Nach der 9. Abendstunde oder bei früher Dunkelheit (etwa im Winter) ist die vordere Wache dazu verpflichtet, eine Laterne mit sich zu tragen um auch dunkle Ecken ausspähen zu können.

II. Die Patrouille[]

Die Patrouille ist vom Aufbau her eine Streife mit festgelegtem Weg.

Dieser wird entsprechend der Situation befohlen und muss strikt eingehalten werden. Wird ein Vorkommnis abseits des Patrouillenwegs bemerkt muss vor dessen Verlassen unbedingt eine Meldung erfolgen. Ausnahmen bilden Gefahren für Leib und Leben. Für Kommandostruktur und Mannstärke gelten die gleichen Regelungen wie für die Streife.

Wachdienst[]

I. Zweck[]

Schutz der Bürger und Einrichtungen
Vorbeugung von Straftaten
Festnahme von Verbrechern
Präsenz// Hilfestellung

II. Vorbereitung[]

Kein Alkohol oder berauschende Mittel vor oder während des Wachdienstes
Genügend Schlaf vor dem Dienst
Rüstungsvorgaben beachten
Akten einsehen, um auf entsprechende Situationen vorbereitet zu sein

III. Verhalten[]

Keine berauschende Mittel

Waffen bleiben am Mann
Bei Vorfällen wird Meldung gemacht und entsprechend nach Verstärkung gerufen.
Freundlicher Umgang mit Bürgern und Kameraden ist auch in Stresssituationen zu wahren

Private Gespräche unter Soldaten sind in Gegenwart Dritter zu unterlassen, solange sie den Dienst nicht beeinträchtigen jedoch gestattet.
Das Eintreten in den Dienst und das das Heraustreten aus diesem sind dem ranghöchsten bzw. (bei gleichem Rang) dienstältesten im Dienst befindlichen Soldaten zu melden. Ist der betreffende Soldat bei Dienstantritt alleine, meldet er die Zeit seines Dienstantritts bei nächster Gelegenheit einem ranghöheren Soldaten.

Das Verhalten[]

Verhalten gegenüber Vorgesetzten[]

Ein Vorgesetzter wird stets gegrüßt und betitelt. Sollte ein Vorgesetzter gerade sprechen, wird dieser nicht unterbrochen. Es wird die Hand gehoben, oder aber z.B. im Einsatz, darum gebeten zu Wort kommen zu dürfen. Einem Vorgesetzten ist nicht zu widersprechen. Sollten Anweisungen angezweifelt werden, kann sich über den Dienstweg zu späterem Zeitpunkt (2.2 Ausbildungshandbuch) beschwert werden.

Allgemeines Verhalten[]

Von einem Soldaten der Wache wird erwartet, dass er sich zu beherrschen weiß. Dies gilt sowohl für den Dienst als auch für außerdienstliche Aktivitäten. (z.B. Tavernenbesuche nach Feierabend, Teilnahme an Festen) Alle Personen sind, unabhängig von Rasse, Rang, und anderen Unterschiedlichkeiten freundlich zu behandeln, solange dem Soldaten ein entsprechender Respekt gezollt wird.

Auch überführte Verbrecher, die sich kooperativ verhalten, sind in diese Regelung eingeschlossen. Adel, Gelehrte und andere Personen mit Titeln sind mit entsprechenden Namenszusätzen anzusprechen (Auch bei Anweisungen ihnen gegenüber).


Sonderverhalten bei hohen Würdenträgern, Adel und Klerus[]

Sowohl bei Adligen als auch bei hochrangigen Angehörigen des Klerus sind folgende Punkte bei einer Verhaftung zu beachten:

Die oben genannten Volksgruppen, haben bei einer Verhaftung mit sorgsamer Bedacht behandelt zu werden, welche sich durch die folgenden Punkte erläutert: Adlige sowie hochrangige Angehörige des Klerus werden niemals Handeisen angelegt.

Ebenso wenig wird ihnen die Bewaffnung abgenommen, da es sich bei diesen um ehrbare Personen handelt. Auch werden diese nicht ohne richterliche Anordnung ins Verlies gebracht. Nur bei schwerwiegenden Verbrechen/Anschuldigungen, werden sie in den Hausarrest überstellt. Jederzeit hat man den gebührenden Respekt zu wahren und sie mit der angemessenen, förmlichen Anrede anzusprechen. Durchsuchungen dürfen nur mit Erlaubnis der betreffenden Person stattfinden. Das Hinweisen auf eine Tat geschieht nur in geschlossenen Räumen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Die Sonderregelungen erlischen, sobald die Straftat erwiesen wurde.

Korrekte Anreden und Titel[]

Königreich Sturmwind:

König = Eure Majestät | entspricht englischem King

Herzog = Eure königliche Hoheit | entspricht englischem Duke

Fürst = Euer Durchlaucht | entspricht englischem Prince

(Mark-)Graf = Erlaucht | Earl/Count = Graf; Marquess = Markgraf

Freiherr/Baron = Hochwohlgeboren | entspricht englischem Baron

Ritter/Edler/Junker = Hochwohlgeboren | Entspricht dem englischen "Lord", bzw. Edler = Noble

Ein geschlechtsspezifischer Präfix (Sir/Ma'am) schadet nie!


Kirchliche Würden:

Jeder Posten / Titel mit ebenjenem Titel



Gildenmagische Würden:

Erzmagier/in = Erzmagus

Magier/in = Magus (männlich und weiblich)



Akademische Würden:

Professor = Herr/Frau Professor

Doktor/Dozent = Herr/Frau Doktor


Allgemein:

Handwerksmeister = Meister

Studierter Medicus = Meister/Magister

Hoher Amts-/Würdenträger, Ordensgroßmeister, auswärtiger Botschafter, Marschall, Admiral = Exzellenz


Teil 2 - Innendienst[]

Die Aktenbearbeitung[]

Akten und Aussagen müssen nach dem Musterbericht erstellt werden. Aktennotizen sind den Randbemerkungen und kleinen Hinweisen bzw. Arbeitsaufträgen vorbehalten.

Die jeweils ranghöchste in einen Fall verwickelte Wache (bei gleichem Rang entscheidet das Dienstalter) ist automatisch für die dazugehörige Akte verantwortlich. Die verantwortliche Wache muss sich für unvollständige oder fehlerhafte Aktenführung vor einem Offizier verantworten!

Übertragung der Aktenarbeit: Aktenarbeit kann von einem Gefreiten oder höher an rangniedere Soldaten abgegeben werden. Die Verantwortung beim Übertragen der Aktenarbeit bleibt jedoch beim übertragenden Wachsoldaten und kann nicht mit abgegeben werden. Ausgenommen sind Fallakten, in denen eine Wache Gegenstand der Ermittlung ist.

Ausnahme 1: Sollte gegen eine Wache ermittelt werden erfolgt die Bearbeitung zunächst durch den nächsthöchsten Offizier (ab Leutnant).

Ausnahme 2: Sollte eine Wache als Opfer oder Geschädigter in einem Fall verwickelt sein geht die Verantwortung zunächst auf den nächsthöchsten Unteroffizier über (ab Feldwebel).

Übertragung der Verantwortung für eine Fallakte: Die Verantwortung für eine Fallakte kann durch einen Soldaten, ab dem Rang eines Feldwebels, an einen rangniederen Soldaten übertragen werden.

Der Dienstweg/Beschwerden[]

Bei Fragen oder Beschwerden ist nicht sofort der Kommandant zu behelligen, sondern dem regulären Dienstweg zu folgen. Das bedeutet, bei Fragen oder Sonstigem wird sich zuerst an den nächsten Vorgesetzten gewandt. Dieser klärt die Sache, oder leitet sie weiter an den entsprechenden Rang.

Ausnahmen sind jedoch Beschwerden über Vorgesetzte. Diese müssen bei Interna (also Soldat gegen Soldat der gleichen Einheit) zuerst an den Disziplinarvorgesetzten des Soldaten über den die Beschwerde gestellt wird, geleitet werden. Beschwerden von außen sind, sofern sie nicht den Kommandant bzw. die Offiziere betreffen, an Letztere zu leiten. Aufgenommen werden dürfen Beschwerden von jedem Soldaten, ab dem Rang eines Feldwebels. Sie sind schriftlich festzuhalten, wobei auch Name, Wohnort und Tätigkeit des Beschwerdestellers aufzunehmen sind.

Die Kommunikations-Disziplin[]

Umgang mit dem Gnomcorder[]

Der Gnomcorder ist als Übermittlungsmittel für Befehle, Fragen und andere Meldungen gedacht. Private Gespräche oder längere Absprachen sind unerwünscht. Jeder Soldat hat darauf zu achten, dass das Gerät in einem funktionsfähigen Zustand ist. Auch die Absicherung des eigenen Corders obliegt jedem Soldaten selbst. Diebstahl, Defekte etc. sind zu melden.

Es ist nicht zwingend erforderlich, Streifen oder Patrouillengänge via Funk durchzugeben. Auch der Positionswechsel bzw. möglicher Distriktwechsel kann, muss aber nicht durchgegeben werden. Der Funkkanal sollte stets für wichtige Einsätze und Fragen freigehalten werden.

Der Aufbau einer Meldung ist der Formaldienstordnung zu entnehmen.

Der Erste-Hilfe-Kurs[]

Jeder Soldat muss ein Minimum an medizinischem Können aufweisen um im Ernstfall das Leben anderer retten zu können, oder dies zumindest zu versuchen. Diese Kurse werden in Absprache mit der Kirche des Lichts von Priestern oder Paladinen gegeben.

Der Appell[]

Antreten zum Appell[]

Der ranghöchste Anwesende lässt die Soldaten an der Burg in Linie antreten.
Der ranghöchste Anwesende lässt dann die Soldaten, sobald der Kommandant in Sichtweite kommt, mittels des Kommandos „Achtung“ in die Grundstellung gehen.
Der ranghöchste Anwesende richtet sich zum ankommenden Kommandanten und nimmt die Hand an die Schläfe zum Gruß.
Der Kommandant bleibt etwa 5 Schritte vor diesem stehen, welcher daraufhin das Antreten der Einheit meldet.
Der Kommandant salutiert, woraufhin der ranghöchste Anwesende die Hand von der Schläfe nimmt und in der Grundstellung auf Anweisung wartet. Im Normalfall folgt sofort die Anweisung ins Glied zurück zu treten.
Begrüßung durch den Kommandanten (Einleitende Worte, Resümee zum zurückliegenden Zeitraum, motivierende Worte)


Normaler Ablauf[]

Antreten zum Appell
Begrüßung
Abarbeitung der TOPS
Gegebenenfalls Inspektion der Ausrüstung
Bekanntgaben verkünden
Rügen im Allgemeinen ansprechen und nicht Einzelpersonen herauspicken
Vorstellung neuer wichtiger Persönlichkeiten durch Namen und Amt.
Beförderungen
Abschließende Worte durch den Kommandanten
Kommandant übergibt das Kommando an den Stellvertreter, welcher die Truppe wegtreten lässt


Vortreten[]

Der Soldat, dem das Vortreten befohlen wird, tritt aus der Formation heraus und stellt sich einige Schritte vor den Kommandanten, grüßt ihn und meldet sich: "[Dienstgrad] [Name des Meldenden], meldet sich wie befohlen, Herr Hauptmann“ Der Grund des Vortretens wird genannt (z.B. Beförderung)


Bei Beförderung[]

Der Soldat wird gelobt und die Gründe für die Beförderung werden mit knappen Worten angesprochen. Das Abzeichen wird ausgetauscht. Der Truppe wird befohlen, den Soldaten grüßen. Dazu dreht dieser sich um, salutiert (ohne Ziel), worauf alle anderen Soldaten (mit ihm/ihr im Ziel) salutieren. Der Soldat bekommt befohlen zurück ins Glied zu treten, worauf er sich wieder an seinen alten Platz stellt. (Hier wird die Reihenfolge auch bei Beförderungen nicht geändert)


Militärische Begriffe/Kommandos[]

Generell der Formaldienstordnung der des Militärs zu entnehmen.

Wichtige militärische Begriffe und ihre Bedeutung:

Salutieren: Das zeremonielle Grüßen eines Kameraden / Vorgesetzten durch den Militärgruß (Anlegen der rechten Innenhandkante an die rechte Schläfe).

Exerzieren: Formaldienstliche Übung, bei der Kommandos eingeübt und die Disziplin geschult wird.

Marschieren: Formaldienstliche Übung, bei der das einheitliche Gehen in verschiedenen Tempi oder im Gleichschritt geübt wird.

Disziplinarmaßnahme: Konsequenz beim Missachten einer internen Regel oder eines Befehls. Kann in Form von Arrest, Sonderarbeiten oder Degradierung verhängt werden.

Inhaftieren: Das Einsperren einer (Zivil)person bei der eine klare Tatschuld nachgewiesen wurde oder bei der eindeutige Verdachtsmomente eine solche nahe legen. (->Verlies)

Inspizieren: Das Kontrollieren bzw. Überprüfen einer bestimmten Sachlage, eines Zustands oder einer Äußerlichkeit.

Präsentieren: Das zur Schau stellen eines (gewünschten) Zustands, einer Sachlage oder einer Äußerlichkeit.

Militärritual: Formelles Prozedere, bei dem aus einem bestimmten (feierlichen) Anlass eine symbolische Geste ausgeführt wird. (Beerdigung, Ehrung, Beförderung, etc.)

Kommando: Kurzer Befehl, bestehend aus wenigen Worten, dem eine einheitliche Handlung zugeschrieben wird.

Auftrag: Nennung eines Ziels durch einen Vorgesetzten, dessen Erreichen des Soldaten oberstes Anliegen ist. Wie er es erreicht, obliegt seinem eigenem Ermessen.

Befehl: Erweiterter Auftrag: Benennung eines Ziels durch einen Vorgesetzen, definiert durch genauere Informationen oder einen genannten Lösungsweg.

Streife: Das Inspizieren eines bestimmten Gebiets, oft mit einer Suche oder einer Fahndung verbunden. Die Wache sucht allerdings nicht zwangsläufig nach etwas, die Streife dient auch zur allgemeinen Kontrolle und Überprüfung.

Patrouille: Ablaufen einer festgelegte Route, hauptsächlich, um Präsenz zu zeigen - das Sichern der Stadt ist ein nützlicher Nebeneffekt sowie die Möglichkeit, nach Gefahndeten Ausschau zu halten.

Eine abgeänderte Route ist immernoch eine Patroullie. Wird die Route allerdings geändert, um einen speziellen Ort zu inspizieren, wird sie zu einer Streife.
Genauso kann eine Streife zur Patroullie werden, wenn man eine feste Route einnimmt nach dem Inspizieren eines Ortes.

Observation: Das unauffällige Verfolgen einer bestimmten Person oder die Überwachung eines bestimmten Ortes.

Vernehmung[]

Merksatz: "Wer hat wann wo was getan, wie womit warum?" (manche singen ein fröhliches "Fidelbum" hinterher, muss aber nicht sein) Der Merksatz gilt übrigens auch für einen Sachverhalt, der geschrieben werden muss.

Wer:

Personalien (Name, Geburtsname, Alter, Wohnort, ausgeübter Beruf) von ALLEN beteiligten Personen z. B. "Gerard Hedloff, 31, wh. Wald von Elwynn, Kleinehütteimwald 1, Stadtwache"

Wann:

Tatzeit und Tattag z.b. "30.09. gegen 20.30 Uhr"

Wo:

Tatort z.B. "In der Wache"

Was getan:

Sachverhalt, z.b. "schlug wild um sich" natürlich wesentlich ausführlicher

Wie:

Ausführung der Tat, z.B. "hinterrücks, heimlich, wie verrückt"

Womit:

Tatwerkzeug, z.b. "mit einer Machete, mit Hilfe eines Hammers, mit der Faust etc."

Warum:

Motivation des Täters. Der eigentlich wichtigste Teil, weil genau das darüber entscheidet, ob das jetzt wirklich eine Straftat war oder nicht. Und der Teil dem wir deshalb logischerweise auch die meiste Zeit widmen müssen.

Teil 3 - OOC Ratschläge für das Rollenspiel[]

Generelles[]

Bleibt immer zumindest ooc freundlich, egal wie sehr ihr oder euer Char sich aufregt. Achtet auf Flags! Ihr müsst nicht alles lesen, aber beim Überfliegen der Texte fallen oft spezielle Eigenschaften auf (Alter, Verwundungen, etc.), die schon für den RP-Einstieg wichtig sind. Gegenüber einem Kind werdet ihr vermutlich etwas anders auftreten als gegenüber einem Senioren. Manche Addons ändern die Anzeige von Namen. Sollte eines der von euch Genutzten dies tun, so achtet darauf, das ihr im Forum die richtigen Charnamen eintragt. Nutzt Addons „Elephant“ und „WIM“ (WoW Instant Messenger) zum Speichern von Logs. Andere Addons mit ähnlichen Funktionen könnt ihr natürlich ebenso nutzen. Nutzt den Funkkasten nicht für jede Kleinigkeit. Steht ihr z.B vor dem Wachbüro und ein Passant möchte einen der Offiziere sprechen, von dem ihr wisst, das er anwesend ist, nehmt ihn ruhig mit rein und lasst ihn unten warten, während ihr oben dem Offizier persönlich Meldung macht. Unter Anderem entlastet das den Chat, da nicht dauernd irgendwelche Funksprüche spammen.

Forum[]

Schaut ins Forum! Wenn ihr zumindest ooc wisst, was los ist, schadet das niemandem. Wenn ihr in Dienst kommt und es fällt nicht grad wieder Todesschwinge über SW her, nehmt euch auch IC den Moment Zeit und überfliegt die neuen Texte des Forums. Die Beiträge werden geschrieben, um gelesen zu werden. Wenn es am Abend spät wird und der Bericht einfach nicht mehr drin ist, postet einen Platzhalter, aber schreibt den vollständigen Bericht am nächsten Tag. Ein Platzhalter sollte nur im absoluten Notfall länger als 24 Stunden bestehen bleiben. Markiert, welche der Informationen ooc ist! Charnamen, die vom IC-Namen abweichen, in entsprechenden Klammern „Zum Bleistift ([Beispiel])“ dahinter. Passen Char- und IC-Name überein, reichen die eckigen Klammern im Namen „Das [Beispiel]“.

Annehmen von Aussagen:

Denkt daran, die Charnamen der Beteiligten ooc zu erfragen, so nötig und auch bei „Suche nach Unbekannt“ zumindest ooc einen Charnamen anzugeben. Erinnert sich das Opfer z.Bsp. nicht an den Charnamen des Täters, schreibt eben das ooc dazu.

Streife[]

Schaut euch die Flags an von den Leuten, die ihr ansprechen wollt oder die euch ansprechen. Ein kurzer Blick sagt meistens schon genug aus. Denkt daran, das euer Char nicht immer das sehen kann, was ihr seht. Seine Augen schweben in der Regel nicht einige Meter über und hinter seinem Kopf. Bei größeren Personenansammlungen bleibt ruhig einmal kurz stehen, emotet, das ihr für einen Moment dem Gespräch lauscht, ohne die Leute direkt anzusprechen und geht dann, wenn es ruhigverläuft, weiter. So braucht ihr nicht jede Gruppe ansprechen, zeigt aber trotzdem Aufmerksamkeit. Schaut, wenn die Zeit es erlaubt, beim Verlies vorbei und spielt einen kurzen Rundgang mit Blick in die Zellen. Wenn die Tageszeit passt, bringt den Inhaftierten vielleicht auch etwas zu essen. Ggf. fragt die Leute ooc ob schon sowas bespielt wurde, die sollen ja auch nicht zehn Mahlzeiten am Tag bekommen.

Festnahmen[]

Fragt die Spieler nach voraussichtlichen Onlinezeiten und ggf. ob sie auf einem Twink besser zu erreichen sind. Weist sie außerdem darauf hin, dass sie nach Möglichkeit jeden Tag zumindest nach Post schauen, damit Briefe unsererseits nicht ewig verschimmeln. Wenn ein Char ins Verlies gesteckt wird macht ihn auf die Sicherheitsvorkehrungen laut Aldorwiki bzw. öffentlicher Forenbereich und die Besuchszeiten und –rechte aufmerksam. Teilt den Inhaftierten ooc mit, wenn ihr Besuchsrecht eingeschränkt wird. IC wird er dann vermutlich bald nachfragen. Eine Flucht aus dem Verlies wird nicht vollständig ausgeschlossen, ist jedoch nur sehr sehr schwer zu bewerkstelligen. Bei Chars mit geringeren Strafen (unter zwei Wochen Verlies) wird diese Chance nicht eingeräumt. Nur bei längeren Haftstrafen oder Todesurteilen kann eine solche Möglichkeit mit einem Offizier abgesprochen werden. Bitte stoßt die Spieler nicht mit der Nase drauf. Eine Idee zur Flucht und wie sie durchgeführt wird, muss von ihnen kommen. Sämtliche Absprachen zur Flucht (Vorbereitung, Durchführung, etc.) sind Sache der Offizier

Besinnungshaft und Konsequenzen[]

Als Wach-RPler sind wir in der Pflicht verantwortungsvoll mit unserer „Macht“ umzugehen. Da wir auch schon mit einem Tag Besinnungshaft erheblich in das RP unseres Gegenübers eingreifen, dürfen wir diese Strafe auch nur in wirklich notwendigen Situationen verwenden.

Eine übermäßige Verwendung dieser Maßnahme wird durch einen Offizier bestraft.

Wir verlangen von unseren Gegenspielern Konsequenz. Straftäter müssen gefasst werden können. Das heißt weder dass wir sie auch immer fassen, noch dass wir von dieser Konsequenz ausgenommen sind. Wir müssen also ebenso konsequent spielen, sofern das Handeln halbwegs logisch begründbar ist. Dies schließt den Charaktertod mit ein, wobei man da immer Absprache halten sollte. Niemand wird gezwungen seinen Charakter sterben zu lassen, allerdings muss ähnlich Schlimmes möglich sein.

IC-Beleidigungen/Nicht-Folge-Leisten[]

Zunächst wird mündlich bzw. schriftlich ermahnt, letztere Mahnung ist im Forum zu vermerken. Sollte weiterhin Verstöße folgen, könnt Ihr einen Platzverweis oder sogar eine Goldbuße verhängen. Diese müsst Ihr an der Herkunft bzw. dem Besitz (auch derzeitigen Besitz) des zu Bestrafenden ermessen. Diese Art der Strafe muss verhältnismäßig sein und muss im Zweifel vor einem Offizier gerechtfertigt werden.

Fairness[]

Wir müssen den anderen Spielern die Chance geben davonzukommen, wegzurennen oder uns zu ärgern.

Wir sind außerdem keine Supersoldaten, niemand wird euch also den Kopf abreißen wenn ihr mal Fehler macht. Dies wertet das Rollenspiel rund um die Wache sogar auf. Ebenso können wir nicht besser hören, sehen oder riechen als normale Bürger (Diensthunde ausgenommen).

Zur Fairness gehört auch, seinem Gegenüber genügend Zeit für eine Reaktion zu lassen.

Meinungen über andere Spieler/Discord und Gildenchat[]

Es kommt immer wieder vor, dass man mit anderen Spielern in Konflikt tritt, das Rollenspiel anderer kritisiert oder über die Machenschaften anderer herzieht. Natürlich wird niemandem von Euch der Mund verboten, doch möchten wir (Die Gildenleitung) klarstellen, dass diese Meinung den Privatchat, den Gildenchat und/oder den Discord nicht verlässt. Die Gilde und der damit einhergehende Ruf wird von jedem Mitglied gleichermaßen repräsentiert und muss deshalb stets gewahrt werden. Wir möchten uns an den üblichen OOC-Serverintrigen nicht beteiligen.

Private Daten, Informationen oder Geschichten die im Gildenchat oder Discord besprochen wurden, bleiben selbstverständlich privat!

Total RP 3 Extended Code[]

Im folgenden ist der Code der TRP3 Extended Item-Template des Skriptorium[1][2] zu finden, die als "Abschrift des Skriptoriums" oder bei Bedarf als geklonte Variation für das eigene RP genutzt werden kann: Bitte hier klicken
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