Die Aldor Wiki
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Das giftige Biest[]

Geschichte[]

In den Zeiten, in denen Lordaeron noch das strahlende Königreich der Menschen war, gebahr Rhala Castor, eine recht junge Adlige ein Kind. Das Mädchen hatte bereits bei ihrer Geburt rabenschwarzes Haar und so tiefblaue Augen, wie es sonst nur Kobalterz aufweist. Das Baby bekam den Namen Aurora Camilla. Castor und Moretti heiraten kurz nach der Geburt des Mädchens.[]
Die kleine Familie bezog ein einfaches Haus am Stadtrand Lordaerons, indem das Kind wohlbehütet aufwuchs. Schon früh stellte sich heraus, dass sie ein reges Interesse an Kräutern, Schlangen und Spinnen hatte. Kaum konnte sie lesen, durchforstete Aurora die Bibliothek ihres Vaters, deren Werke zum Grossteil aus Büchern über Alchemie und Kräuterkunde bestand, aber ebenso Fachliteratur über Geschichte, Astrologie und der Astronomie aufwies. Das Mädchen verbringt viel Zeit im Haus, verschanzt sich in ihrem Zimmer und liest. Hin und wieder besuchte sie ihr Halbbruder Fernando, von dem sie erst im Alter von sieben Jahren erfuhr. Der siebzehn Jahre ältere Mann enstammte der ersten Ehe Morettis und wuchs nach dem Streit der Eltern bei der Mutter auf, welche den Umgang mit Vater und dessen neuer Familie untersagte. Lange hielt sich Fernando an jenen Wunsch, bis der Drang seine kleine Schwester kennenzulernen wohl obsiegte.[]
Ihr Vater, Manuel Moretti, dessen Name weit über die Landesgrenzen des Königreichs Lordaerons hinaus bekannt war, führte seine Tochter langsam aber stetig an seine eigene Arbeit heran: Die Alchemie. Er nahm sie mit in sein Labor, welches ausserhalb der Stadtmauer, ein wenig versteckt zwischen hohen Bäumen stand. Unzählige Stunden verbrachten Vater und Tochter zwischen Destillatoren, Reagenzien, Kräutern und den seltsamsten Kleinoden.[]
Datei:AuroraMoretti.jpg

Aurora Moretti - Das giftige Biest

Oft besuchte ein befreundeter, junger Mann Moretti, der ebenso den Beruf des Alchemisten ausübte. Aurora, gerade einmal dreizehn Sommer alt, fühlte das erste Mal etwas wie Verliebtsein. Ja, das Mädchen schwärmte für den deutlich älteren Schwarzhaarigen. Kaum bekam Manuel Moretti etwas davon mit, wurden die Besuche seltener und Aurora durfte nicht mehr dabei sein. Dies hielt das intelligente Kind jedoch nicht davon ab, sich hinein zu schleichen. In einem Liebesbriefchen wollte sie besagtem Mann von ihren Gefühlen berichten, doch ihr Vater fing den Boten ab, der auf geheimnisvolle Weise verschwand - ebenso der Brief.[]

Ausbildung[]

Da Aurora ohnehin rege an der Arbeit ihres Vaters interessiert war und jede nur erdenkliche Zeit mit dem Alchemisten in seinem Labor verbrachte, unterwies Manuel Moretti seine Tochter in den Lehren der Alchemie. Mit den Jahren, die das Leben der Schwarzhaarigen gewann, gewann sie auch an Wissen und Erfahrung. Es stand schnell fest, dass sie in die Fussstapfen ihres Vaters treten würde und ihn irgendwann gar übertrumpfen würde.[]
In ihrer Jugend hatte Aurora sich so viel Wissen ihres Vaters angeeignet, dass jener ihr einen eigenen Platz im Labor einrichtete, ihr eine Tasche mit allen erdenklichen Instrumenten und Reagenzien, wie auch ein eigenes Notizbuch schenkte. Von nun an sollte sie ihre eigenen Forschungen tätigen und das tat sie auch. Mit der Zeit kristallisierte sich ein deutliches Interesse heraus: Gifte. Aurora spezialisierte sich somit auf Gifte und Sinnesdrogen, liess aber nie ganz von den gewohnten Tinkturen und Heilpraktiken ab.[]

Nach dem Fall Lordaerons[]

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Als die Stadt überrannt wurde, floh die kleine Familie. Arthas' Vollstrecker und die Schar, die ihnen folgte, machten eine Flucht jedoch nahezu unmöglich. Zwischen all den Schreien, Flüchtlingen und Kämpfen, verloren sich Manuel und Rhala aus den Augen. Aurora, die sich von ihrem Vater durch die Schlacht lotsen liess, bekam alles nur noch schemenhaft mit, denn die Tränen verschleierten ihre Sicht. Ob Mutter oder Bruder lebten, war unklar. Vater und Tochter schlugen sich gen Süden durch, wurden zu Nomaden. Die Jugendliche, deren Vater ihr von Tag zu Tag weniger Zuneigung schenkte und sie mehr wie eine Leibeigene behandelte, stumpfte ab. Ihr Wesen verschloss sich, wurde kalt und unnahbar.[]
Die zerbrochene Familie zog lange Zeit eher ziellos herum, bis sie sich im Hinterland niederliessen. Manuel Moretti, mittlweile alt und grau, verfiel immer mehr dem Wahnsinn einen Weg zu finden, jede Krankheit zu heilen und gar dem Tod entgehen zu können. Dazu waren dem Alechmisten alle Mittel Recht...[]
Im Alter von 27 Jahren entschloss sich Aurora aus persönlichen Gründen ihren Vater mit seiner Haushälterin zurückzulassen und sich auf die Suche nach ihrem Halbbruder zu begeben, den sie zuletzt vor dem Fall Lordaerons zu Gesicht bekommen hatte.[]
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Ankunft in Sturmwind[]

Ihre Suche zog sich über ein Jahr hin, doch die Gerüchte auf Fernandos Aufenthaltsort wurden langsam aber sicher glaubhafter. Schliesslich folgte sie einem letzten Hinweis, der sie in die neue Hauptstadt der Menschen führte - Sturmwind. Dort angekommen vergingen nur wenige Tage, bis sie handfeste Indizien beisammen hatte: Ihr Bruder soll sich der 'Gremeinschaft der Violen' angeschlossen haben. Eine Gruppe von grau berobten Personen, die sich der Bescheidenheit hingegeben haben und Obdachlosen, wie Hilfebedürftigen in der Stadt widmen. Der Ruf jener Gruppierung ist jedoch eher schlecht als Recht. So kursieren Gerüchte über dunkle Schattenspiele und Entführungen, bis hin zu Mord und Okkultem. Doch was davon glaubhaft ist, ist wohl die Frage. In der Stadt erfindet immerhin jeder ein neues Detail zu einem Gerüch hinzu, bis aus einem harmlosen Geissbock ein Taure wird.[]
Das Wiedersehen mit Fernando verlief unerwartet. Aurora musste feststellen, dass sich ihr grosser Bruder deutlich verändert hat. Trotz der seltsamen Umstände, möchte sie das Familienmitglied nicht einfach fallen lassen. Sie entschliesst sich in Sturmwind zu verweilen, sich niederzulassen und ihren Bruder wieder besser kennenzulernen. Die Gemeinschaft der Violen, denen sie immer skeptischer gegenübersteht, erschwert das Ganze wehement.[]
Ein zweites, weitaus überraschenderes Wiedersehen bringt das Leben des giftigen Biestes durcheinander. Adrian Brooks, Alchemist und Freund ihres Vaters. Ihr Schwarm aus der Jugend. Adrian schafft es ihre Fassade zum bröckeln und die inneren Mauern zum Einsturz zu bringen. Nach etlichen Gesprächen und dem Umstand, dass sie auf Wohnungssuche war bezieht sie die Mietwohnung des Älteren. Zuerst wurden sie Geschäftspartner, dann Freunde und letzlich schien sich doch mehr daraus zu entwickeln, als ihnen beiden lieb war.[]

Optik[]

Schlange Lotus

Eine der Tättowierungen

Ihr schlendert gemütlich durch die Stadt, als eine schlanke Gestalt an euch vorbei schreitet. Eine Kapuze auf dem Kopf verbirgt mit einem Schatten das Gesicht. Die Person, die euren Weg kreuzt, scheint nicht viel von sich offenbaren zu wollen. Das Glück ist heute jedoch auf eurer Seite, denn eine Windböe kommt auf und reisst der Gestalt die Kapuze vom Haupt.[]
Schwarze, lange und dichte Strähnen peitschen der Frau ins Gesicht. Mit der Rechten bändigt sie ihre Mähne und lange, spitzzulaufende, schwarze Fingernägel kommen zum Vorschein. Ring- und Mittelfinger sind tätowiert. Mehrere schwarze Ringe, und Linien und Punkte winden sich um die Finger. Ob dies an der anderen Hand auch so ist? Wer weiss, denn sie trägt einen Handschuh an der linken Hand. Ihre Hautfarbe ist hell, gar blass. Entweder ist die Schwarzhaarige selten draussen oder aber gepudert. Sehr, sehr stark gepudert. Ein stechender, doch eher ablehnender Blick aus kobaltblauen Augen trifft euch. Die mandelförmigen Sehorgane sind von langen, schwarzen Wimpern umgeben und immer, ausnahmslos, schwarz umrandet. Zwei silberne Ringe wurden durch die rechte Augenbraue gestochen. Ihre Ohren zieren ebenfalls beidseitig zwei Ringe - Helix und Orbital. Wie viel Silber sie sonst noch trägt? Frag sie, vielleicht erfährst du es. Vielleicht kassierst du aber auch eine. Eine gerade Nase ruht in der Mitte des Gesichts, volle, blassrote Lippen bilden einen sanften Abschluss. An ihrem Hals kann man feine, schwarze Linien erkennen - ebenfalls ein Hautbild? Die Blauäugige scheint Tinte zu mögen...[]
Die Kapuze wird wieder nach oben und anschliessend tief ins Gesicht gezogen. Ihr habt genug gesehen.[]

Tierische Begleitung []

Datei:Skadi.png

Skadi von und zu Kapuze

Skadi von und zu Kapuze. EIn vowitziges, freches, kleptomanisches und kuschelbedürftiges Frettchen, dessen Lieblingsschlaf- und Aufenthaltsort Kapuzen sind. Bisweilen scherte sie sich nur um eine einzige Kapuze; Auroras. Doch seit kurzem gefällt es ihr durchaus auch auf der Schulter und in der Kopfbedeckung eines gewissen schwarzhaarigen Alchemisten. Das quirlige Tier mag lange nicht jeden, ist Fremden gegenüber sogar sehr scheu gegenüber, in Ausnahmefällen sogar bissig. Doch kann man es dem Frettchen übel nehmen? Jeder hat doch mal diese eine oder andere Person, die man schon scheisse findet, bervor sie überhaupt den Mund aufmacht...[]

Gerüchteküche[]

Im RP aufgreifbar[]
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  • Ihr Vater ist Alchemist
  • ihr Bruder gehört zur Gemeinschaft der Violen
  • sie prügelt sich öfters in Kneipen
  • sie züchtet Schlangen
  • sie hat bereits einige Leichen im Keller vergraben
  • versteht weder Spass, noch besitzt sie Humor
  • hat eine Abneigung gegenüber Elfen, Draenei, Worgen, Zwergen, Gnomen, Menschen, Orks, Tauren, Goblins, Untoten, Pandaren und Trollen
  • versteht sich auf dem Gebiet der Giftmischung, Sinnesdrogen und des Meuchelns
  • hat Angst vor Spritzen
  • ihre Kapuze und ihre Tasche leben

Soziales Netzwerk[]

  • Manuel Moretti - Vater, Alchemist, "Wenn die Zeit reif ist, wirst du ernten was du gesät hast."
  • Fernando Moretti - Halbbruder, "Zeiten ändern sich... aber mal ehrlich: Diese Robe...."
  • † Rhala Moretti geb. Castor, "Wo auch immer du bist... ich liebe dich."
  • Adrian Brooks, Alchemist - Verlobter, "Und plötzlich war es Schicksal..."
  • Ysandra Blutschwur, Heilerin, "Du bist so unschuldig, dass es schon abartig ist, Kleines."
  • Die Gemeinschaft der Violen - "Seltsames Pack..."
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