Östliche Pestländer Questverlauf P&P

Die Östlichen Pestländer befinden sich im Norden Lordaerons in den Östlichen Königreichen und grenzen an Quel'Thalas. Sie zählen zu dem ursprünglichen Ostwald Lordaerons.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Östlichen Lande[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.
Zu Zeiten der Trollkriege zwischen Arathor, Quel'Thalas und dem Amanireich galt der "Ostwald" als besonders fruchtbar. Thoradin ließ in dieser Region östlich von Tirisfal einige kleinere Stützpunkte erreichten, bevor er gegen die Trolle in die Offensive ging.[1]

Nach dem Sieg über die Trolle wurden die Außenposten im Zuge der Expansion Arathors zusätzlich ausgebaut und entwickelten sich zu florierenden Handelsposten.[2] Zudem befanden sich die wichtigsten Kultstätten der noch jungen Kirche des Heiligen Lichts im Ostwald. Zu den ältesten und am meisten verehrten dieser heiligen Orte zählten die Kapelle des Hoffnungsvollen Lichts, Stratholme, Andorhal und Tyrs Hand.[3][4]

Die Dunkelheit breitet sich aus (ab ~15 nDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.
Nachdem Kel'Thuzad um 15 nDP zu einem Diener des Lichkönigs geworden war[5][6], hatte der vom ihm gegründete Kult der Verdammten begonnen, in Lordaeron an Macht und Einfluss zu gewinnen. Während die Scholomance als Lehrstätte für neue Nekromanten diente, experimentierte Kel'Thuzad mit der Seuche des Untodes[6][7] und der Kult der Verdammten baute seinen Einfluss in der Kornkammer Lordaerons, dem Ostwald, beständig aus.[8]

Nachdem die Allianz geschwächt war und Sturmwind mit inneren Konflikten zu kämpfen hatte, schien der perfekte Zeitpunkt gekommen, um die Pläne des Lichkönigs umzusetzen. Kel'Thuzad und seine Totenbeschwörer setzten die Seuche in den Kornkammern Andorhals frei, ohne dass die Einwohner erkannten, welche Bedrohung nun in ihren Nahrungsmittelvorräten lauerte. Die Verderbnis des Getreides war nach außen hin nicht zu erkennen. Händler transportierten ihre tödliche Fracht auf den üblichen Handelsrouten, und unschuldige Bürger verzehrten das frisch eingetroffene Getreide. Mehrere Tage vergingen, ehe die ersten Anzeichen darauf hindeuteten, dass etwas nicht stimmte. Es begann in den Dörfern und Städtchen, die Andorhal am nächsten lagen: Beschwerden über Müdigkeit und leichtes Fieber wurden laut, vor allem unter den Jüngsten und den Ältesten, bevor ganze Familien und schließlich ganze Dörfer erkrankten.[8]

Dritter Krieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geißel von Lordaeron[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WC3Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.
In Lordaeron breitete sich die Seuche des Untodes immer weiter aus. Heilsalben und -tränke konnten der Krankheit nicht beikommen, und nicht einmal die ansässigen Priester vermochten das Leid der Opfer durch heilige Magie zu lindern, es sei denn, sie behandelten die Infektion bereits in ihrem frühesten Stadium. Schon bald erreichten die Berichte über die Seuche auch Lordaerons Hauptstadt, aber niemand wusste, was davon zu halten war. Terenas wollte keine Ressourcen für die Untersuchung dieser Seuche anwenden, bis er über mehr Informationen verfügte. Es widerstrebte ihm, Soldaten zu entbehren, damit sie Dörfer unter Quarantäne stellten, wo in anderen Teilen seines Königreichs befreite Orcs[9][10] umherstreiften. Die Horde war in seinen Augen die unmittelbare Bedrohung.[11]

Es dauerte nicht lange, bis die Seuche in Lordaeron die ersten Leben forderte. Freunde und Familien trauerten um die Opfer, nichtsahnend, dass sie ihre Lieben nicht zum letzten Mal gesehen hatten. Die Zahl der Opfer stieg und Meldungen über seltsame Vorkommnisse machten in den entlegenen Winkeln Lordaerons die Runde.[12] Manche sagten, die Leichen von Seuchenopfern würden des Nachts verschwinden; andere behaupteten, die Toten würden sich als stumpfsinnige, wandelnde Leichname aus ihren Gräbern erheben. Kel'Thuzad beobachtete zufrieden, wie das Schicksal des Ostwalds besiegelt wurde. Eine schreckliche Armee nahm vor seinen Augen Gestalt an, bestehend aus untoten Lakaien und den fanatischen Anhängern seines Kults der Verdammten. Kel'Thuzad taufte diese Streitmacht die "Geißel", denn sie war eine Peitsche, mit welcher der Lichkönig Lordaeron züchtigen und die Menschheit in die Knie zwingen würde.[11][7][13]

Die Beschaulichkeit, die den Ostwald einst auszeichnete, war verschwunden und ein Schatten war über das Land gekrochen, der Furcht und Paranoia mit sich gebracht hatte. Für viele der armen Seelen, auf die Arthas und Jaina trafen konnten sie nichts mehr tun, als ihnen aufmunternde Worte zuzusprechen.[14] Im Lauf der Zeit enträtselten Arthas und Jaina das Mysterium der Seuche mehr und mehr und konnten Kel'Thuzad schließlich in Andorhal stellen.[15][16][17][18]

Dies sollte allerdings erst der Beginn vom Ende sein. Bevor Kel'Thuzad starb, offenbarte er Arthas, dass er lediglich der Diener einer höheren Macht sei und dass der Schreckenslord Mal'Ganis die strategisch wie wirtschaftlich wichtige Stadt Stratholme einzunehmen gedachte. Die Wahl war kein Zufall, denn ohne Stratholme würde Lordaeron die Kontrolle über den Ostwald verlieren.[19]

Die Ausmerzung von Stratholme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WC3Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.
Als sie Stratholme erreichten, mussten die Truppen um Arthas, Jaina und Uther erkennen, dass die Bürger das verseuchte Getreide aus Andorhal bereits erhalten und verzehrt hatten. Ihr Schicksal war besiegelt und es war nur eine Frage der Zeit, bis die Seuche sie zu blindwütigen Untoten machte. Arthas sah nur eine Möglichkeit, um zu verhindern, dass Stratholme eine Hochburg der Geißel wurde. Er befahl seinen Begleitern, die gesamte Stadt zu säubern, bevor ihre Bewohner der Seuche erlagen. In seinen Augen war das weniger eine strategische Entscheidung, sondern vielmehr ein Akt der Gnade.[20][21][22]

Prinz Arthas Menethil in Stratholme.

Einige seiner Verbündeten kamen dem Befehl nach, aber Uther und die Paladine unter seinem Kommando waren entsetzt von dem Gedanken, Unschuldige zu töten, und sie weigerten sich, an so einem Akt teilzunehmen. Auch Jaina kehrte Arthas den Rücken und zog gemeinsam mit Uther und den Paladinen ab. Arthas und seine Loyalisten brandeten daraufhin auf Stratholme ein und das Massaker nahm seinen Lauf. Feuer hüllte die Stadt ein, und ein Sturm aus Asche und Funken fegte durch die Straßen. Schreie schnitten wie Dolche durch die Luft, und das Blut der Unschuldigen floss über das Kopfsteinpflaster. Inmitten des Gemetzels stieß Arthas auf Mal'Ganis, der den Prinzen herausforderte, nach Nordend zu reisen und sich ihm in einem echten Kampf zu stellen. Während in den Ruinen von Stratholme noch die Flammen züngelten, scharte Arthas seine Anhänger um sich und segelte los.[22]

Der Untergang Lordaerons[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chroniken-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.
Zur selben Zeit, als die Horde über das Große Meer segelte, traten die Untoten den Rückzug aus dem Ostwald an und verschwanden außer Sicht. Die Bürger kannten die Gründe dafür nicht, aber die meisten Menschen glaubten, dass ihr geliebter Prinz seine Mission erfüllt habe. Tatsächlich aber hatte der Lichkönig der Geißel befohlen, sich in Vorbereitung auf Arthas' Rückkehr zurückzuziehen. Wenn die Leute glaubten, ihr Prinz hätte die Untoten überwältigt, würden sie ihn als Helden willkommen heißen und wenn den Ersten auffiel, dass etwas mit Arthas nicht stimmte, wäre es bereits zu spät.[23]

Als Arthas schließlich die Hauptstadt erreichte, war Lordaerons Schicksal besiegelt. Mit der Ermordung Terenas' lieferte er sein Königreich der Geißel aus.[24][25][26]

Die Verderbnis, die über das Land zog, ließ sie zu den sogenannten "Pestländern" werden. Ein Schleier des Verfalls lag über der Region und die Energie der Seuche erstickte das Land in giftigem Nebel, der das Sonnenlicht aussperrte. Die Pflanzen verwelkten, das Vieh und die wilden Tiere gingen ein. Die einst fruchtbare Kornkammer des Ostwaldes existierte nicht länger; sie hatte sich in einen Irrgarten des Untods verwandelt: die Pestländer.[27]

Nachwehen des Dritten Krieges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Gegen den Lichkönig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wrath-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Wrath of the Lich King.

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Kataklysmus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cataclysm-Icon.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Cataclysm.

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Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


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